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Veröffentlicht am 13.03.2020

Wo ist Annika?

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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Ein Serienvergewaltiger, der rund um Malmö sein Unwesen treibt, scheint auch im Fall der vor Jahren verschwundenen 19-jährigen Annika eine Rolle gespielt zu haben. Zumindest tauchen seine Fingerabdrücke ...

Ein Serienvergewaltiger, der rund um Malmö sein Unwesen treibt, scheint auch im Fall der vor Jahren verschwundenen 19-jährigen Annika eine Rolle gespielt zu haben. Zumindest tauchen seine Fingerabdrücke in einem Wagen auf, in dem Haare von Annika sichergestellt wurden. Hängen die beiden Fälle zusammen? Tess Hjalmarsson, Ermittlerin in der Abteilung für Cold Cases, und ihr Team tun alles, um den Mann zu fassen, der Frauen in den frühen Morgenstunden in ihren Wohnungen überfällt, um so neue Spuren im Fall Annika zu finden. Werden sie Erfolg haben?

Ich finde Cold-Case-Fälle spannend und lese gerne darüber, wie Polizisten auch nach Jahren noch versuchen, neue Spuren in alten Fällen zu finden. Das Team um Tess gefällt mir, auch wenn ich ihre Herangehensweise in diesen beiden Fällen oft etwas schwerfällig fand – und lange vor ihnen ahnte, wie alles zusammenhängen könnte. Die bisherigen Ermittlungen in Annikas Fall und auch im Fall des Serienvergewaltigers, der vorher in Dänemark sein Unwesen trieb und auf dessen Verfolgung sich sogar ein Profiler machte, sind gelinde gesagt stümperhaft zu nennen, denn einige Ermittlungsansätze, die man als Leser aus fast jedem Thriller kennt, wurden hier überhaupt nicht bedacht. Das hat mich schon ein wenig gestört.

Andererseits fand ich die Ansätze von Tess Hjalmarsson und ihrem Team gut und habe gerne gelesen, wie Zusammenhänge hergestellt wurden. Dabei blieben für mich allerdings die Ermittler neben Tess selbst und ihrer Kollegin Maria ziemlich blass, da bin ich sehr gespannt, was man von diesen in folgenden Büchern der Reihe noch lesen wird.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mich ein paar Sachen gestört haben. Ich wäre bei neuen Ermittlungen auf jeden Fall gerne wieder dabei!

Veröffentlicht am 11.03.2020

Die Prägungsfalle

Die Macht der ersten 1000 Tage
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Das Buch hilft dabei, falsche Ernährungsmuster aus der frühen Kindheit aufzudecken und dadurch der Prägungsfalle endlich zu entkommen. Hier wird der Ansatz vertreten, dass schon vor der Zeugung die Elternteile ...

Das Buch hilft dabei, falsche Ernährungsmuster aus der frühen Kindheit aufzudecken und dadurch der Prägungsfalle endlich zu entkommen. Hier wird der Ansatz vertreten, dass schon vor der Zeugung die Elternteile mit ihrem Ernährungs- und Lebensstil bestimmen, wie sich ihr Kind später entwickelt. Das noch mal verstärkt während der Schwangerschaft und in den ersten beiden Lebensjahren.

Dr. Matthias Riedl, der TV-Ernährungs-Doc, zeigt auf, wie wichtig es ist, sich der Macht der ersten 1.000 Tage bewusst zu werden. Das Buch hilft zu erkennen, wie Hunger, Sättigung und Geschmack in der frühen Kindheit und danach funktionieren. Das Buch soll helfen, süßes und hochkalorisches Essen bewusster zu konsumieren und damit das Risiko für Adipositas, Diabetes und andere gesundheitliche Probleme zu senken.

Im ersten Teil des Buches geht es in erster Linie darum, den Weg der Prägung nachzuvollziehen, um bei eigenen Kindern die Fehler nicht zu machen. Interessant finde ich den zweiten Teil des Buches, in dem man die eigene Prägung verstehen soll, um so etwas an den Ernährungsgewohnheiten zu ändern – sich praktisch selbst umzuprogrammieren. Das hat mir gefallen, auch wenn ich die reine Verteufelung von Zucker wieder etwas zu viel finde.

Insgesamt aber ein gutes Buch, um den eigenen Konsum von Süßem und ungesundem Essen zu senken und so gesünder zu leben.

Veröffentlicht am 10.03.2020

Eine Buchhandlung zum Verlieben

Meine Inselbuchhandlung
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In der Reihe „Sehnsuchtsorte“ des Verlags Eden Books ist „Meine Inselbuchhandlung“ der 10. Teil. Zusammen mit Rainer Moritz erzählt Petra Dittrich über ihre Kindheit auf Rügen, ihren Jahren in Berlin und ...

In der Reihe „Sehnsuchtsorte“ des Verlags Eden Books ist „Meine Inselbuchhandlung“ der 10. Teil. Zusammen mit Rainer Moritz erzählt Petra Dittrich über ihre Kindheit auf Rügen, ihren Jahren in Berlin und Hamburg und ihrer Rückkehr nach Rügen, wo sie dann in Gingst auf Rügen ihre Inselbuchhandlung eröffnet hat. Mit großen Erfolg bietet sie Einheimischen und Touristen einen Rückzugsort voller Bücher und Veranstaltungen und schuf sich so eine Stammkundschaft, die treu zu ihr steht.

Das Buch ist amüsant und Petra Dittrich erzählt kurzweilig über ihr bewegtes Leben und ihre Leidenschaft für Bücher und ihren Beruf. Das hat mir sehr gefallen. Dabei kommt auch das Private nicht zu kurz – und die schönen Fotos im Mittelteil geben einen schönen Eindruck der Buchhandlung und der Umgebung, so dass man direkt die Koffer packen und verreisen möchte.

Mit sehr schönen Anekdoten erzählt sie von Lesungen, die zuerst im Buchladen, später in der Kunstscheune Vaschvitz veranstaltet wurden, von bewegenden und manchmal komischen Begegnungen im Laden, führt ihre Lieblingsbücher und Lieblingsorte auf Rügen auf und gibt dem Leser so einen schönen Einblick in ihr Leben.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ein Sehnsuchtsort, das ist der Buchladen auf jeden Fall. Sollte es mich jemals nach Rügen verschlagen, werde ich den Buchladen auf jeden Fall besuchen. Ich freue mich darauf!

Veröffentlicht am 10.03.2020

Ehrenmänner?

Jenseits der Sünde
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Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden – von keinem geringeren als Senator Henry Lightfeather. Die Frau arbeitete als Reinigungskraft im Capitol und der Senator hatte eine Affäre mit ihr. Als eine zweite ...

Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden – von keinem geringeren als Senator Henry Lightfeather. Die Frau arbeitete als Reinigungskraft im Capitol und der Senator hatte eine Affäre mit ihr. Als eine zweite Frau ermordet wird, wird Detective Sam Holland klar, dass die Auflösung bis in die höchsten politischen Kreise reicht – und nicht nur ihr Leben durcheinanderwirbeln wird, sondern auch das ihres Verlobten, dem Senator Nick Cappuano.

Es gab eine Zeit, da habe ich diese Art Roman – ich nenne sie mal romantische Thriller – verschlungen. Dann habe ich viele andere Genres für mich entdeckt und die Bücher gerieten ein bisschen in Vergessenheit, bis ich jetzt dieses Buch vom SUB befreit habe. Und was soll ich sagen? Ich bin wieder angefixt und werde mir jetzt erst mal alle Teile der Reihe besorgen.

Sam und Nick sind ein Traumpaar und müssen und mussten schon so einige Katastrophen zusammen durchstehen – genau wie die restlichen Mitglieder des Ermittlerteams. Das mag ich schon mal. Mir gefällt an diesen Reihen am meisten, dass man die Charaktere durch viele Jahre ihres Lebens begleitet und so quasi zu einem Teil ihrer Familie wird. Da leidet man mal ganz anders mit.

Der Fall ist spannend und ich mochte es, wie Sam und ihr Team viele Steine umdrehen mussten, um bis zur Spitze der Halunken vorzudringen – und ich mochte es, dass es die höchsten Politiker waren, die verdächtigt und am Ende verhaftet wurden.

Das Buch nimmt gleich wieder ein paar Fakten auf, die im nächsten Teil eine Rolle spielen werden, da bin ich gleich wieder sehr gespannt auf die Fortsetzung, auf die ich mich sehr freue!

Veröffentlicht am 08.03.2020

Minus und Minus gibt Plus

Das Geschenk
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„… manchmal ist Unwissenheit das größte Geschenk ...“

Als er darauf wartet, dass eine Ampel grün wird, ändert sich Milans Leben komplett. In einem stehenden Wagen sitzt ein weinendes Mädchen und hält ...

„… manchmal ist Unwissenheit das größte Geschenk ...“

Als er darauf wartet, dass eine Ampel grün wird, ändert sich Milans Leben komplett. In einem stehenden Wagen sitzt ein weinendes Mädchen und hält einen Zettel ans Fenster. Doch Milan kann die Nachricht nicht lesen, da er Analphabet ist. Ihm ist aber klar, dass das Kind Hilfe braucht – und schon bald sieht er sich in einem Alptraum gefangen, der irgendwie mit seiner Kindheit in Verbindung steht. Doch was geht hier vor?

Ich bin an das Buch mit der Erwartung herangegangen, dass es um Milans Analphabetismus geht, die ihn daran hindert, das Mädchen in dem Auto zu retten. Doch schnell war zu erkennen, dass es um viel mehr geht – wie fast immer bei Fitzek. Die Geschichte baut sich nach und nach auf und es kommen immer neue Wendungen dazu.

Milan, seine Freundin Andra, die Entführer des Mädchens, Milans Vater – alle scheinen Geheimnisse zu haben, die am Anfang der Geschichte noch nicht zu erkennen waren, sich aber nach und nach zeigen. Das war spannend und ich wollte unbedingt wissen, was in Milans Kindheit wirklich passiert ist und wie die anderen Personen in der Geschichte mit ihm verbunden sind. Das hat mehr Spaß gemacht, als ich vorher erwartet habe.

Ehrlich gesagt, fand ich das Buch besser als ich erwartet habe, auch wenn mir viele Wendungen wieder mal etwas zu viel waren. Doch am Ende löste sich alles irgendwie auf und kam zu einem für mich glaubhaften Ende. Dabei mochte ich Milan und seine Freundin Andra total gerne und wollte unbedingt ihre Geheimnisse erfahren.

Ich sage es selten, wenn ich ein Buch von Sebastian Fitzek lese, aber diesmal kann ich sagen: Es hat mir gefallen und mich gut unterhalten!