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Veröffentlicht am 28.02.2020

Tod eines Mädchens

Die Eisprinzessin schläft (Ein Falck-Hedström-Krimi 1)
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Alexandra Wijkner ist tot. Zunächst geht man von Selbstmord aus, doch die Obduktion zeigt, dass Alex ermordet wurde. Schriftstellerin Erica Falck war in ihrer Kindheit mit Alex befreundet und wird von ...

Alexandra Wijkner ist tot. Zunächst geht man von Selbstmord aus, doch die Obduktion zeigt, dass Alex ermordet wurde. Schriftstellerin Erica Falck war in ihrer Kindheit mit Alex befreundet und wird von den Eltern der Toten gebeten, ihren Nachruf zu schreiben. Schnell wird klar, dass Alex Geheimnisse hatte. Zusammen mit dem Polizeiassistenten Patrik Hedström macht sich Erica auf die Suche nach der Wahrheit.

Der erste Fall für Erica Falck und Patrik Hedström. Der Fall beginnt spannend und so fragt sich der Leser, welche Geheimnisse Alex vor ihrem Mann und ihren Eltern verborgen hat. Und vor allem: Wer wollte die junge Frau tot sehen und warum? Leider ließ meine Begeisterung schnell nach, denn ich fand den Fall sehr wirr erzählt. Viele Personen wurden eingeführt, so als müsste der Leser sie schon kennen, obwohl das nicht der Fall ist. Deshalb war ich oft verwirrt und konnte der Handlung nicht richtig folgen.

Ich mag die Romane von Camilla Läckberg eigentlich sehr gerne, aber dieser erste Fall hat mich nicht begeistert. Alles war mir zu langatmig und zu ausufernd erzählt, so dass die eigentliche Mordstory total in den Hintergrund gedrängt wurde.

Insgesamt fühlte ich mich nicht richtig gut unterhalten. Werde eher bei den aktuellen Romanen von Frau Läckberg bleiben, die gefallen mir nämlich eindeutig besser.

Veröffentlicht am 28.02.2020

Kochen leicht gemacht

WW - Das Basis-Kochbuch
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Das WW-Kochbuch „Das Basis-Kochbuch“ zeigt auf 168 Seiten viele leckere und vor allem leichte Rezepte für jeden Tag. Nach einer Einführung in das Smart-Point-Programm von Weight Watchers und einem Porträt ...

Das WW-Kochbuch „Das Basis-Kochbuch“ zeigt auf 168 Seiten viele leckere und vor allem leichte Rezepte für jeden Tag. Nach einer Einführung in das Smart-Point-Programm von Weight Watchers und einem Porträt einer WW-Teilnehmerin folgen unter den Rubriken

- Basics
- Fleisch & Geflügel
- Fisch & Meeresfrüchte
- Gemüse
- Suppen & Salate
- Süßes

viele alltagstaugliche Gerichte, die mal Hausmannskost und mal ausgefallenes Gericht sind. Bei allen Rezepten sind fettige Zutaten durch leichtere Zutaten ausgetauscht, so dass die Rezepte ins WW-Programm passen. Dabei sind alle Gerichte mit Foto abgebildet und machen schon auf den ersten Blick einen sehr guten und leckeren Eindruck. Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man die Gerichte nachkocht. Bei den meisten Gerichten merkt man kaum, dass statt Sahne Milch und Schmand verwendet wurden, da die Würzung usw. das Gericht lecker und sehr genießbar machen.

Mir gefällt dieses Basis-Kochbuch richtig gut. Vor allem das erste Kapitel mit den Basics finde ich super. Hier werden Gerichte wie Sauce Hollandaise, Pizzateig, selbstgemachte Kroketten oder Spätzleteig in einer leichteren Variante vorgestellt. Das gefällt mir richtig gut – und ich kann mir sehr gut vorstellen, diese Rezepte in meinen Alltag zu übernehmen.

Aber auch die eigentlichen Rezepte sind sehr gut ausgesucht und machen Appetit. Auch wenn man nicht Teilnehmer eines WW-Programms ist, kann man das eine oder andere Rezept übernehmen, um Kalorien einzusparen. Mir gefällt der aktuelle Trend von „gesunden Kochbüchern“ sehr gut, da Rezepte mit „gesünderen“ Zutaten ebenso lecker zubereitet werden wie die „normalen“ Gerichte. Das mag ich, da man nie das Gefühl von Verzicht bekommt.

Ich werde noch viele Rezepte aus dem Buch nachkochen und bin richtig froh, es in meinem Kochbuchregal zu haben. Tolles Kochbuch mit vielen leckeren Rezepten!

Veröffentlicht am 28.02.2020

Schlaflos

Schlaf
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„Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf.“
So beginnt die Geschichte der Ich-Erzählerin, die eines Nachts verschreckt aufwachte, einen alten Mann am Fuß ihres Bettes stehen sah, der unaufhörlich Wasser ...

„Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf.“
So beginnt die Geschichte der Ich-Erzählerin, die eines Nachts verschreckt aufwachte, einen alten Mann am Fuß ihres Bettes stehen sah, der unaufhörlich Wasser über ihre Füße schüttete und dann plötzlich doch nicht da war. Seitdem kann sie nicht mehr schlafen, sondern verbringt die Nächte lesend und Remy Martin trinkend auf der Couch, während ihr Mann und ihr Sohn selig schlummern.

Tja, ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Erzählung halten soll. Das kleine Buch hat eine sehr schöne Aufmachung und ist mit Bildern von Kat Menschik illustriert, aber leider haben mir die auch nicht wirklich zugesagt, denn irgendwie fand ich den Zusammenhang zwischen den Bildern und dem Erzählten nicht. Und die Ich-Erzählerin sagte mir auch nichts, außer dass sie mehr Zeit für sich selbst hat, jetzt, wo sie sie Nächte durchmacht, während ihr Mann und ihr Kind schlafen und nichts von ihr erwarten.

Ganz blöd fand ich das Ende, denn auch danach sagte mir die kleine Geschichte nichts, außer dass „Anna Karenina“, wenn man es mehrmals hintereinander liest – was die Ich-Erzählerin in ihren schlaflosen Nächten macht – so viele Weisheiten enthält. Vielleicht sollte ich das Buch dann auch mal lesen – vielleicht anstelle eines weiteren Murakami-Werkes, denn irgendwie blieb „Schlaf“ mir sehr fremd.

Veröffentlicht am 27.02.2020

Wenn das Leben dir Zitronen gibt ...

Zu wahr, um schön zu sein
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Eigentlich soll es die Feier zur Silberhochzeit werden, doch plötzlich ist alles vorbei, denn Caros Mann liebt jetzt einen Mann und trennt sich von ihr. Nun steht Caro da: alleine mit ihrem pubertierenden ...

Eigentlich soll es die Feier zur Silberhochzeit werden, doch plötzlich ist alles vorbei, denn Caros Mann liebt jetzt einen Mann und trennt sich von ihr. Nun steht Caro da: alleine mit ihrem pubertierenden Sohn, wenig Geld und nur einem Aushilfsjob. Wie soll es jetzt weitergehen? Doch zum Glück hat Caro ihre Mutter, ihre beste Freundin und die nette Vermieterin, so dass alles doch noch gut werden könnte. Und ohne ihren Mann erkennt Caro auch, dass es in Hamburg noch den einen oder anderen netten Mann gibt, der sich für sie interessiert.

Ich mochte die Grundidee des Romans und fand Caro erfrischend. Ihre Gedanken und manchmal etwas chaotischen Handlungen brachten mich zum Schmunzeln. Die Situation, in der sie plötzlich steckt, ist keine einfache – und sie lässt sich weiterhin von ihrem etwas lebensunfähigen Mann um den Finger wickeln und hilft im weiterhin. Aber auch das passt gut zu ihr, denn sie ist kein bisschen böse, so dass sich immer alle auf sie verlassen.

Was mir nicht gefallen hat, war, dass Caro jeden Tag einen neuen Typen kennenlernte, mit dem sie sich gleich was Festes vorstellen konnte. Ich meine, ey, sie ist erst seit ein paar Wochen getrennt, hat an dieser Trennung zu knabbern, ist aber trotzdem jeden Tag empfänglich für neue Männer. Das fand ich irgendwie etwas unglaubwürdig. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, denn Caro hat auch das Talent, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern und sich mehr als einmal wirklich lächerlich zu machen. Das hat mir gefallen.

Insgesamt ein witziges Buch mit liebenswerten Charakteren. Von mir gibt es gute 3 Sterne!

Veröffentlicht am 26.02.2020

Eine spontane Reise

Mein schlimmster schönster Sommer
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Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, gibt ihr der Arzt den Tipp: Machen sie doch mal Urlaub. Auf dem Weg nach Hause entdeckt sie ein Zu-Verkaufen-Schild an einem knallgelben Bully und entscheidet ...

Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, gibt ihr der Arzt den Tipp: Machen sie doch mal Urlaub. Auf dem Weg nach Hause entdeckt sie ein Zu-Verkaufen-Schild an einem knallgelben Bully und entscheidet sich spontan, das Büschen zu kaufen und loszufahren. Doch dann muss sie den Verkäufer mitnehmen und zusammen erleben sie eine aberwitzige Situation nach der anderen.

Einfach leben, spontan sein, das scheint das Motto des Buches zu sein. Isabel hat Krebs und macht die Reise aus einer Laune heraus. Zusammen mit dem Musiker Rasso fährt sie los. Rasso will erst noch zu seinem Elternhaus, nachdem seine Mutter gestorben ist. Sie beschließen, zusammen die Reise zu starten, bevor Isabel alleine in die Provence weiterfährt.

Ich mochte die Idee des Buches und freute mich auf eine unterhaltende emotionale Geschichte. Leider fand ich schon Isabel als Protagonistin doof und ich nahm ihr die Spontanität nicht ab. Sie ist so korrekt und zieht schon beim ersten Stopp auf einem Parkplatz ihre Hose aus, um mit einer fremden Frau gegen einen bunten Rock zu tauschen. Schon da habe ich innerlich die Augen verdreht, weil ich das unrealistisch fand. Und leider ging es in einer Tour so weiter. Rasso und Isabell treffen gefühlt alle 10 Meter total durchgeknallte Menschen, die aber immer einen Sinn für die Reise haben. Das hat mich schnell gelangweilt.

Insgesamt hat mir das Buch einfach nicht gefallen, weshalb ich das letzte Drittel nur noch quergelesen habe. Nicht meins!