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Veröffentlicht am 20.12.2023

Weihnachten mit dem kleinen Volk

Das Julfest
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Das Buch bringt uns die nordischen Zauberwesen näher, die in dieser Geschichte zum jährlichen Julfest auf einem Hof zusammenkommen, wo sie für ihre Hilfe über das Jahr mit einem Essen belohnt werden.
Die ...

Das Buch bringt uns die nordischen Zauberwesen näher, die in dieser Geschichte zum jährlichen Julfest auf einem Hof zusammenkommen, wo sie für ihre Hilfe über das Jahr mit einem Essen belohnt werden.
Die Informationen zu den verschiedenen Arten - Tomte, Puken, Trolle und viele andere - fand ich ausgesprochen interessant, allerdings wurde nur an der Oberfläche gekratzt. Hier hätte ich mir allerdings noch mehr Informationen gewünscht, zum Beispiel anhand eingestreuter Kapitel, die sich jeweils einer Wesensart widmen und deren Ursprung und Lebensweise beschreiben. Dann wäre es mir vielleicht noch leichter gefallen, die unterschiedlichen Wesen auseinander zu halten. So fühlte ich mich ein wenig überfordert, da relativ schnell alle Mitglieder des kleinen Volks zusammenkamen und ich diese häufiger durcheinander brachte. Der Glossar am Ende war da schon hilfreich, aber mir persönlich zu kurz gehalten.
Die Handlung selbst wurde vor allem sehr szenenhaft geschildert, so dass sich viele kleine Momente aneinanderreihten und der rote Faden bisweilen ein wenig unterging.
Fazit: das Buch bietet einen faszinierende Einblick in die Welt des kleinen Volkes, verpackt in einer unterhaltsamen Weihnachtsgeschichte.

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Veröffentlicht am 18.12.2023

Gefällige Weihnachtsromanze

Weihnachtszauber auf Föhr
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Eine typische schnulzige Weihachts-Romanze, die sämtliche Klischees bedient, die einem spontan einfallen. Dass es sich um Teil 3 einer Reihe handelt war mir nicht klar, ist für die Handlung aber auch nicht ...

Eine typische schnulzige Weihachts-Romanze, die sämtliche Klischees bedient, die einem spontan einfallen. Dass es sich um Teil 3 einer Reihe handelt war mir nicht klar, ist für die Handlung aber auch nicht wirklich relevant. Lediglich der Anfang kam mir dadurch etwas abrupt vor, ich hatte allerdings nicht den Eindruck dass mir Vorwissen fehlt.
Leni war mir nicht unsympathisch, aber ihr Hang aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen ließ mich konsequent die Augen verdrehen. Wie kann man nur so unsicher und misstrauisch sein und dem eigenen Freund gleich eine Affäre andichten, nur weil er einmal mit einer unbekannten Frau gesehen wurde?! Auch wenn er offensichtlich etwas vor Leni verbergen wollte - muss man da gleich ans Schlimmste denken? So kurz vor Weihnachten könnte man doch auch vermuten dass zum Beispiel eine Überraschung oder ein geheimes Geschenk geplant wird. Nicht so jedoch Leni, die gleich in Panikmodus verfällt und ihrem Ole glatt nachspioniert. Zum Glück hat sie gute Freundinnen die sie unterstützen aber auch bremsen. So fand ich die Geschichte rund um den Chor und die sonstigen weihnachtlichen Aktionen viel interessanter als Lenis vermeintliches Liebeschaos.
Fazit: eine etwas zu sehr konstruierte Handlung machen es nicht einfach, in Weihnachtsstimmung zu kommen,

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Veröffentlicht am 14.12.2023

Wunderschön in Wort und Bild erzähltes Märchen

Der Verwechsling
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Die Neuinterpretation des klassischen skandinavischen Märchens besticht durch die ganzseitigen Illustrationen, die einen selbst das Kaminfeuer prasseln und das Meer murmeln hören lassen. Die Geschichte ...

Die Neuinterpretation des klassischen skandinavischen Märchens besticht durch die ganzseitigen Illustrationen, die einen selbst das Kaminfeuer prasseln und das Meer murmeln hören lassen. Die Geschichte ist poetisch und in liebevoller Sprache erzählt und wärmt das Herz.
Einziger Kritikpunkt, der dann aber auch zum Punktabzug führte: während sich der Anfang des Märchens mit viel Liebe zum Detail ausreichend Zeit nimmt, die Geschichte aufzubauen, hatte ich den Eindruck dass das Ende zu schnell und damit leider auch zu kurz kommt. Hier hätte ich mir ein paar erklärende Seiten mehr gewünscht, die die Handlung und die Herkunft des Verwechslings gerade auch für Kinder noch besser verständlich macht.
Fazit: eine wunderschöne Geschichte, die perfekt aber nicht ausschließlich in die kalte Jahreszeit passt.

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Veröffentlicht am 13.12.2023

Die groteske Lebensgeschichte des Cassegrain

Der Taxidermist
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Dies ist die groteske und bizarre Geschichte des Cassegrain, der als Taxidermist die Schönheit der Natur für die Ewigkeit festhalten möchte. Dabei belässt er es allerdings nicht nur bei Tieren.

Das historische ...

Dies ist die groteske und bizarre Geschichte des Cassegrain, der als Taxidermist die Schönheit der Natur für die Ewigkeit festhalten möchte. Dabei belässt er es allerdings nicht nur bei Tieren.

Das historische Buch hat mir viele interessante Einblicke in die faszinierende Welt der Taxidermie, die Zeit der Weltausstellungen und die damalige Zeit des Umbruchs gewährt. Die Geschichte des tragischen Charakters Cassegrain wogte dabei wie ein Korken im Meer auf und ab - mal im Vordergrund, mal im Hintergrund zog sie sich aber stets als roter Faden durch das Buch. Manchmal schweifte mir persönlich die Handlung zu sehr in Nebengefilde ab, ein andermal hätte ich mir einen stärkeren Fokus auf die Beschreibung von Cassegrains Wandel gewünscht.

Der Schreibstil war mir bis zum Ende gelinde gesagt suspekt - das ist nicht böse gemeint - er ist einfach völlig anders und ungewohnt. Ich habe aufgrund der eigenwilligen Schreibweise, die von opulent, überbordend und ausschweifend bis umgangssprachlich vulgär und primitiv derb alles abdeckte, nie so recht in den Lesefluss gefunden, was das Lesen manches Mal mühselig gemacht hat und mir einige Pausen zum Verarbeiten des ausschweifenden Inhalts aufzwang.

Fazit: eine völlig neue Leseerfahrung, die mich immer noch erstaunt, sprachlos und fasziniert zurücklässt.

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Veröffentlicht am 12.12.2023

Dieser Club ist nicht zu bremsen

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)
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Wie könnte es anders sein: auch diesmal werden die Mitglieder des Donnerstagsmordclubs in einen Mordfall verstrickt. Und noch dazu geht es um den Mord an einem Bekannten, der ihnen bei einem früheren Fall ...

Wie könnte es anders sein: auch diesmal werden die Mitglieder des Donnerstagsmordclubs in einen Mordfall verstrickt. Und noch dazu geht es um den Mord an einem Bekannten, der ihnen bei einem früheren Fall geholfen und ein guter Freund von Stephen war.
Und so beginnen die rüstigen Rentner:innen in gewohnter Manier mit ihren ganz eigenen Ermittlungen, denn mal ganz ehrlich: ob die Polizei den Fall auflösen kann ist fraglich. Allerdings führt diesmal nicht Elizabeth die Spurensuche an, sondern Joyce tritt in ihre Fußstapfen - und das sehr gekonnt und professionell. Elizabeth ist dagegen mit einer sehr persönlichen und tragischen Sache beschäftigt, die für mich einen traurigen Höhepunkt des Buches markiert hat.
Der Mordfall rückte in meinen Augen auch diesmal in den Hintergrund und bot lediglich die Bühne für das einzigartige Schau- und Zusammenspiel von Joyce, Elizabeth, Ibrahim und Ron.
Fazit: auch diesmal zeigt das Quartett was in ihm steckt.

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