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Veröffentlicht am 21.10.2025

Ein Thriller ist es definitiv nicht

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Eher ein Familiendrama - dennoch spannend und weitgehend passabel erzählt.
Pete und Maddie erleben ein Drama: Plötzlich steht ein Fremder vor der Türe und behauptet, ihr Sohn wäre bei der Geburt mit ihrem ...

Eher ein Familiendrama - dennoch spannend und weitgehend passabel erzählt.
Pete und Maddie erleben ein Drama: Plötzlich steht ein Fremder vor der Türe und behauptet, ihr Sohn wäre bei der Geburt mit ihrem (Miles' und Lucy's) vertauscht worden.
Anfangs bemüht man sich eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten mit dieser Situation am Besten zurecht kommen.Doch schon bald nimmt Miles immer mehr Einfluss auf Theos (seinen leiblichen Sohn) Erziehung und Leben.
Schon bald folgt der reinste Horror: Die "falschen" Eltern werden, verklagt, es kommen immer mehr Wahrheiten und Unwahrheiten aus ihrer Vergangenheit ans Licht, Zeugen etc. erleiden Unfälle und und und.
Insgesamt war mir das dann alles too much und zu konstruiert.
Allerdings kam zum Schluss nochmal ein "guter"Twist um das Ganze abzuschließen.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Frechheit siegt nicht immer!

Die verborgene Tochter
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Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich tatsächlich noch mal auf den Namen der Autorin sehen: Tatsächlich stand da ein anderer Name als Lucinda Riley...
Wer so dreist ein Erfolgskonzept klaut, ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich tatsächlich noch mal auf den Namen der Autorin sehen: Tatsächlich stand da ein anderer Name als Lucinda Riley...
Wer so dreist ein Erfolgskonzept klaut, muss sich natürlich auch dem Vergleich stellen. Und da verliert Soraya Lane haushoch! Während LR es immer wieder geschafft hat, mich mit ihren Erzählungen der sieben Schwestern in ihren Bann zu ziehen, bleibt SL doch sehr farblos und hat mich auch kaum berührt.
Die Story an sich wäre okay; der Schreibstil selbst hat mich jedoch nicht abgeholt.
Bleibt bei Lucinda Riley!

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Etwas überbewertet

Konklave
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Durch den Hype der letzten Wochen wollte ich den Roman dann doch lesen.
Vorab: Ich denke, Robert Harris hat ganz gut recherchiert über den Ablauf eines Konklaves und über geschichtliche Hintergründe. Auch ...

Durch den Hype der letzten Wochen wollte ich den Roman dann doch lesen.
Vorab: Ich denke, Robert Harris hat ganz gut recherchiert über den Ablauf eines Konklaves und über geschichtliche Hintergründe. Auch hat er die Zerissenheit und Zweifel einzelner Akteure gut vermitteln können.
Insgesamt aber ist mir zu viel "passiert". Zu viele Intrigen, Komplotte, Geheimnisse....
Wer denn nun zum Papst gewählt wird, ist nicht wirklich eine große Überraschung.
Den Twist zum Ende fand ich mehr als überflüssig und das hat mich dann doch leicht an einen anderen Roman aus diesem Genre erinnert.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Erreicht leider nicht ganz das Niveau von Teil 1

Café Alba
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Die Geschichte um Francesca Milani und ihre weltberühmte Nussnougatcreme geht weiter.
Inzwischen sind fast 25 Jahre vergangen und die nächste Generation, d.h. ihre Tochter Isabella, steht in den Startlöchern.
Ich ...

Die Geschichte um Francesca Milani und ihre weltberühmte Nussnougatcreme geht weiter.
Inzwischen sind fast 25 Jahre vergangen und die nächste Generation, d.h. ihre Tochter Isabella, steht in den Startlöchern.
Ich hatte so den Eindruck, dass die Autorin bei der Fortsetzung nicht so recht wusste, ob sie Franesca oder Isabella in den Focus rücken sollte...Nun, sie widmet beiden die Hauptrolle - und hier blieben für mich der Tiefgang und die großen Gefühle auf der Strecke.
Erstaunlicherweise lösen sich Intrigen durch den Schwager oder auch andere Personen stets relativ schnell und unkompliziert auf. Das war mir zu "einfach".
Sehr schön fand ich die Beschreibungen über das Essen, das Zeitgeschehen und Italien überhaupt.
Insgesamt doch ganz schön zu lesen - leider aber weit entfernt vom Lesevergnügen des ersten Teils.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

An sich gut - irgendwie aber nicht komplett

Die Holunderschwestern
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Bücher die, wie dieses, in zwei Zeitebenen spielen, lese ich sehr gerne.
Die Vergangenheit beginnt um 1918 und wir erfahren, wie Fanny aus Weiden nach München kommt und dort mit Hilfe ihrer jüdischen ...

Bücher die, wie dieses, in zwei Zeitebenen spielen, lese ich sehr gerne.
Die Vergangenheit beginnt um 1918 und wir erfahren, wie Fanny aus Weiden nach München kommt und dort mit Hilfe ihrer jüdischen Freundin Alina ihr Leben aufbaut. Es kommen ziemlich viele Personen ins Spiel und es fällt schwer, mit den ganzen familiären und überhaupt Beziehungen klar zu kommen. Und es wird nicht einfacher....Leider werden manche Geschehnisse auch nur angedeutet.
In der Gegenwart erhält Katharina, Fannys Urenkelin, die Tagebücher von Fanny und beginnt sich mit der Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Vieles in diesem Erzählstrang war mir zu konstruiert (die Entdeckung einer alten Ladenzeile) oder einfach überflüssig (seitenlange Erklärungen, wie ein altes Möbelstück restauriert wird)
Zum Schluss hin ging alles dann ganz schnell:
Irgendwie würden die Zusammenhänge aufgelöst, oder auch nicht. Für mich blieben hier Fragen nach dem Warum und Wie offen.
Schade - über zwei Drittel hat mich die Erzählung gut unterhalten.

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