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Veröffentlicht am 27.02.2025

aus dem Leben gegriffen

Bis die Sonne scheint
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Christian Schünemann führt uns mit seinem Roman "bis die Sonne scheint" in die 80 er jahre.

Daniel beschreibt aus der Ich-Perspektive das Leben seiner Familie.
-von den Eltern, die zwar immer ...

Christian Schünemann führt uns mit seinem Roman "bis die Sonne scheint" in die 80 er jahre.

Daniel beschreibt aus der Ich-Perspektive das Leben seiner Familie.
-von den Eltern, die zwar immer bestrebt sind mit tollen Ideen Geld zu verdienen, damit aber nur mäßigen Erfolg haben.
Ist einmal Geld da wird es sorglos für schöne aber unnötige Dinge ausgegeben, oder für Ausgaben, die helfen den schönen Schein zu wahren.
-von den Geschwistern und seiner Freundin Zoe

Abwechselnd gibt es Rückblicke in das Leben der Großeltern und der Eltern in der Nachkriegszeit und den Jahren des Aufschwungs.
Dadurch wird ein interessantes Zeitzeugnis abgebildet.
Teils erklären sich daraus auch Verhaltensweisen der Großmütter und von Daniels Eltern.

Die Geschichte an sich ist unaufgeregt erzählt, halt "aus dem Leben gegriffen"
sicher erkennt der/ die eine oder andere aber auch Parallelen zur eigenen Jugend, auf jeden Fall werden Erinnerungen an Songs der 80 er , Kassettenrekorder und Ähnliches geweckt.

Eine besondere Bedeutung ergibt sich aus dem Nachwort, in dem der Leser erfährt, dass es sich bei Daniel um den Autor selbst und seine Familiengeschichte handelt, dadurch wird sie noch authentischer..

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Spannende Ermittlungen über die Grenzen hinaus

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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Auch im fünften Fall überschneiden sich die Ermittlungen von Alexa und Krammer und münden in grenzübergreifende Ermittlungen.
Alexa punktet wieder mit ihrem Bauchgefühl und lässt sich nicht von ...

Auch im fünften Fall überschneiden sich die Ermittlungen von Alexa und Krammer und münden in grenzübergreifende Ermittlungen.
Alexa punktet wieder mit ihrem Bauchgefühl und lässt sich nicht von scheinbar augenscheinlichen Gegebenheiten blenden.

Krammer arbeitet an seiner Knurrigkeit und so finden auch Vater und tochter langsam einen gemeinsamen Weg. Es ist interessant und auch teils erheiternd, zu beobachten wie beide ihre Schatten überspringen müssen und auch können.
Der Leser bekommt immer mehr Einblick in die privaten Leben der drei Ermittler, was eine schöne Bereicherung ist und den Krimi auch menschlich greifbar macht.

In die Geschichte um die Ermittlungen fließen immer wieder, auch optisch durch Kursivschrift kenntliche, aus der Ich-Perspektive erzählte Gedanken und Geschehnisse einer Person, die wie immer deutlicher wird, mit den Anschlägen zu tun hat.
So bekommt der Leser nach und nach auch einen Blick auf die Täterseite bis alles durch vereinte Ermittlungsarbeit zusammenfindet.

Frau Schneider hat einen angenehm flüssigen, humorvollen spannung erzeugenden Schreibstil.
Es ist nicht wirklich zwingend die vorhergehenden Bände zu lesen.
Die Fälle folgen quasi nahtlos aufeinander und die Autorin schafft es , wichtige Dinge aus den Vorher-Bänden so einfließen zu lassen, dass es keine Verständnisprobleme gibt, der Leseer der gesamten Reihe aber auch nicht durch endlose Wiederholungen gelangweilt wird.

Es schadet aber auch nicht, sich das Lesevergnügen der geamten Reihe zu gönnen.




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Veröffentlicht am 05.01.2025

Zu Recht als Thriller eingestuft

The Twenty
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Ein Cover , das, zumindwte mich, gleich dazu verführt, das Buch in die hand zu nehmen.
Ein Prolog, der schon die Spannung und Afmerksamkeit schürt.
Eine Mordserie, bei der die Zahl der Opfer ...

Ein Cover , das, zumindwte mich, gleich dazu verführt, das Buch in die hand zu nehmen.
Ein Prolog, der schon die Spannung und Afmerksamkeit schürt.
Eine Mordserie, bei der die Zahl der Opfer feststeht, aber noch nicht erreicht ist .
DCI Adam Bishop und seinem Team läuft die Zeit davon.
Unterstützt wird die Spannung durch Rückblenden zu den Erlebnissen eines Kindes. Wer ist dieser Junge, was hat ermit dem aktuellen Fall zu tun.
Rückblenden in Adams Vergangenheit und in seine Zeit mit Exfrau Romilly sorgen für weitere Neugier.
Wenn sich im letzten Teil des Buches langsam abzeichnet, wer der Mörder ist, ist der Leser noch längst nicht am Ziel, sondern kann sich auf weitere Twists und ein unerwartetes Ende freuen.
Adam Bishop ist kein Protagonist, den man sofort ins Herz schließt, aber da sich selbst nicht sehr positiv beleuchtet, ist man bemüht, Verständnis für ihn zu haben und muss seiner fast verbissenen Art, den Fall zu bearbeiten, REspekt zolle,.

Insgesamt kann ich sagen, war es ein spannender, fesselnder Thriller, der diese Bezeichnung verdient.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Britischer Humor und viel Spannung

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Wieder einmal, wie schon mit dem Donnerstagsmordclub, hat Richard Osman eine tolle Mischung aus britischem Humor und spannendem Krimi geschaffen.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Sie fängt ...

Wieder einmal, wie schon mit dem Donnerstagsmordclub, hat Richard Osman eine tolle Mischung aus britischem Humor und spannendem Krimi geschaffen.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Sie fängt recht entspannt an und steigert sich kontinuierlich zum actionreichen Ende hin.
Es macht Spaß , dem ungleichen Trio aus Amy, Steve und Rosie durch die Welt zu folgen auf der Suche nach dem Mörder und den Gründen für die Taten.

Richard Osmans Figuren sind auch in "Wir finden Mörder" liebevoll und lebendig gezeichnet, die Guten wie die Bösen, die "Wichtigen" so wie auf die Randfiguren

Es ist einfach erfrischend besonders Steve zu beobachten, wie er sich aus seiner Comfortzone Axley herauswagt in die Welt aber auch in der schillerden Welt einer Bestsellerautorin nicht von eingefleischten Gewohnheiten lassen will, seien sie auch noch so unpassend und skurril.

Die Story bietet Witz, Spannung, unerwartete Wendungen und ein rundes Ende.

Auch die Danksagung am Ende sollte man sich nicht entgehen lassen.
Sie bietet fast eine kleine Geschichte für sich, geprägt von dem besonderen Witz des Autors und der Zuneigung, die er seien Freunden, der Familie und allen an seinen Büchern beteiligten Menschen entgegen bringt.


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Veröffentlicht am 14.11.2024

Ruhig erzählter Zauber

Das kleine Café der zweiten Chancen
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Schon das Cover ist von einer zurückhaltenden ruhigen Schönheit.
Auch der Erzählstil ist ruhig und unaufgeregt aber vermag es doch einen Zauber zu entfalten.

Die junge Himari hat eine Begegnung, ...

Schon das Cover ist von einer zurückhaltenden ruhigen Schönheit.
Auch der Erzählstil ist ruhig und unaufgeregt aber vermag es doch einen Zauber zu entfalten.

Die junge Himari hat eine Begegnung, die ihr Leben verändert.
Sie sernt das Café Tacet kennen, wo durch einen Zauber der Inhaberin Menschen die Chance bekommen für einen Moment in ihre Vergangenheit zurückzukehren um eine andere Entscheidung treffen zu können.

Himari muss erkenn, das nicht jeder diese Chance wirklich ergreift oder die Vergangenheit eine Zukunft heraufbeschwört, die so ganz anders ist, als gewünscht.

Die Idee eine wichtige Entscheidung im Leben anders treffen zu dürfen ist faszinierend. die Geschichte hat einen speziellen Zauber, der mich gefangen hat.

Die Figuren sind lebendig und überzeugent gezeichnet.
Das Ende überrascht und bietet die Möglichkeit einer Fortsetzung der Geschichte kann aber auch so für sich stehen bleiben.

Ein kleines feines Buch für entspannte Lesestunden.

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