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Veröffentlicht am 19.06.2023

Lernen mit lustigen Geschichten

Die kleine Schnecke Monika Häuschen 3: Warum blinken Glühwürmchen?
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„Die kleine Schnecke Monika Häuschen 3: Warum blinken Glühwürmchen?: 4 Sachgeschichten zum Staunen und Lachen“
von Kati Neumann (Autorin) und Barbara Fisinger (Illustratorin)

Dies ist das dritte Buch ...

„Die kleine Schnecke Monika Häuschen 3: Warum blinken Glühwürmchen?: 4 Sachgeschichten zum Staunen und Lachen“
von Kati Neumann (Autorin) und Barbara Fisinger (Illustratorin)

Dies ist das dritte Buch der Reihe „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“, für uns jedoch das erste, da wir das Werk vorher gar nicht kannten. Zunächst war Monika Häuschen der Hauptcharakter einer Hörspielreihe. Die ersten Hörspiele wurden 2008 veröffentlicht. Seit 2022 gibt es auch die Bücher und die finden wir absolut großartig.

Das fröhliche und naturbezogene Design des Hardcovers wirkt optisch und haptisch sehr schön. Auch die Innenseiten sind farbenfroh und wunderschön auf dickem Qualitätspapier illustriert, ideal für Kinderhände.

Das Format ist klug, durchdacht und sehr attraktiv. Die Erklärungen von Herrn Günther auf die Umschlagseiten haben uns sehr gefallen. Ebenfalls finde ich schön, wie sehr interessante Fakten zu den Geschichten in gesonderten Kästchen im Text hervorgehoben werden. Manchmal werden die technischen Informationen von realistischen und detaillierten Abbildungen begleitet, die sie sehr anschaulich machen.

Es gibt definitiv viel zu lernen, und Kati Naumann beherrscht es meisterlich, Wissen auf humorvolle, lustige, unterhaltsame und kinderfreundliche Art und Weise zu vermitteln, was gar nicht so einfach ist. Kinder und Eltern sind gleichermaßen begeistert.

FAZIT: Geschichten, um Spaß zu haben und gleichzeitig etwas über die Natur zu lernen. Die humorvollen und sympathischen Erzählungen garantieren Lesespaß. Wir werden auf jeden Fall auch die anderen Bücher der Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 12.06.2023

In vieler Hinsicht eine Bahnbrecherin

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Marie Curie
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„Jede+r kann die Welt verändern. Ich bin Marie Curie“
von Brad Meltzer (Autor) und Christopher Eliopoulos (Illustrator)

Das Team Meltzer-Eliopoulos gewinnt den Leser für sich mit diesem großartigen Werk: ...

„Jede+r kann die Welt verändern. Ich bin Marie Curie“
von Brad Meltzer (Autor) und Christopher Eliopoulos (Illustrator)

Das Team Meltzer-Eliopoulos gewinnt den Leser für sich mit diesem großartigen Werk: Die Biografie von Marie Curie der Reihe „Jede+r kann die Welt verändern“. Diese Reihe von Egmont BÄNG! Comics inspiriert Kindern mit farbenfroh illustrierten Erzählungen von unglaublichen Menschen, die die Welt verändert haben.

Es ist das erste Buch der Reihe, das mein Sohn und ich gelesen haben, und das Konzept hat uns wirklich gut gefallen: Wir kannten zwar die Lebensgeschichte von Marie Curie aus einem Hörbuch, jedoch war die Lektüre höchst interessant. Die niedlichen Zeichnungen und frische Gestaltung helfen einem dabei, zu kapieren, wie schwierig es für Marie gewesen ist, ihr Traum in Erfüllung zu bringen.

Anfangs wird Marie Curies Kindheit liebevoll dargestellt, sodass Kinder sich damit identifizieren können. Das Buch und das Leben von Marie Curie vermitteln auch jungen Lesern (und ggf. auch etwas älteren Vorlesern) viele wichtige Botschaften. Darüber hinaus ist der Comic-Stil ein Anreiz für Erstleser, die selbst herausfinden wollen, was die einzelnen Figuren auf den Bildern zu sagen haben.

FAZIT: Bei uns war das Buch ein Volltreffer und ich würde es besonders für Kinder empfehlen, die neugierig sind und Wissenschaft toll finden. Es eignet sich auch ganz gut dafür, über Emotionen mit dem Kind zu sprechen, z. B., wie man mit Frust umgehen kann, wie wichtig Resilienz ist, was die Entschlossenheit mit sich bringt, wie man mit Empathie reagiert, und vieles mehr.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Eine tolle Geschichte, die Kinder aufmerksam mitlesen!

Erst ich ein Stück, dann du - Schnitzeljagd in der Schule
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Schnitzeljagd in der Schule
von Patricia Schröder (Autorin)
und Iris Hardt (Illustratorin)

Die erfahrene Kinderbuchautorin Patricia Schröder präsentiert in der Buchreihe „Erst ich ein Stück, dann du“ ...

Schnitzeljagd in der Schule
von Patricia Schröder (Autorin)
und Iris Hardt (Illustratorin)

Die erfahrene Kinderbuchautorin Patricia Schröder präsentiert in der Buchreihe „Erst ich ein Stück, dann du“ von cbj Verlag das Buch „Schnitzeljagd in der Schule“. Das Konzept von Patricia Schröder, kurze einfache Textabsätze im normalen Text einzubetten, die die Kinder zum Selbstlesen einladen, ist sehr scharfsinnig. Da die Geschichte sie schnell motiviert, wollen sie auch daran teilnehmen und versuchen gerne selber, ein Stück weiter die Erzählung voranzubringen. Es funktioniert wirklich!

„Schnitzeljagd in der Schule“ erzählt das Abenteuer von Lea und Ben, die jetzt zur 2. Klasse gehen. Das hat mein Kind direkt angesprochen, da er auch zur 2. Klasse demnächst gehen wird. Anfangs werden die Ereignisse nach Leas Ansicht betrachtet, aber bald erscheint Ben, der neue Schüler, und somit können sich sowohl Jungen als auch Mädchen sich identifiziert fühlen. Beide befreunden sich und werden vom neuen Lehrer in einer mysteriösen Schnitzeljagd miteinbezogen, und die Geschichte wird spannend. Ich und mein Sohn haben mehrere Abende gebraucht, um das komplette Buch fertig zu lesen, da wir manchmal zurückblättern mussten, um den Faden nicht zu verlieren und das Geschehene zu erinnern. Manchmal haben wir kurz gestoppt, um zusammenzufassen, was wir gelesen haben. Also war es für uns keine schnelle, aber dafür eine tiefe Lektüre.

Die Charaktere sind nah und sympathisch, und das Vokabular ist frisch, unkompliziert und für Erst-/Zweitklässler geläufig, daher ganz geeignet und einfach zu lesen. Es fördert auch die Aufmerksamkeit: Mein Sohn hat das Vorlesen genau überwacht, er wollte auf keinen Fall die Absätze verpassen, wo er daran war.

Die wortwörtliche Meinung meines Sohnes zum Buch: „Es hat mir sehr gut gefallen. Es hat mir eintausendhundert prozentig gefallen“. Wir werden sicherlich weitere Bücher der Reihe bald (vor- und selbst-)lesen!

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Veröffentlicht am 26.05.2023

Jimmy Fox enttäuscht nie

Jimmy Fox. Magischer Volltreffer (leider voll aufs Auge) - Ein Comic-Roman
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„Jimmy Fox. Magischer Volltreffer (leider voll aufs Auge)“
von Nico Sternbaum (Autor und Illustrator)

„Magischer Volltreffer (leider voll aufs Auge)“ ist der erste Band der Jimmy Fox-Reihe, den mein Kind ...

„Jimmy Fox. Magischer Volltreffer (leider voll aufs Auge)“
von Nico Sternbaum (Autor und Illustrator)

„Magischer Volltreffer (leider voll aufs Auge)“ ist der erste Band der Jimmy Fox-Reihe, den mein Kind und ich nach der Lektüre des 2. Bandes unverzüglich gekauft (und gelesen) haben. Das Buch hat uns jeden Abend beim Schlafengehen ganz erfolgreich begleitet. Jimmy Fox enttäuscht nie.

Mit dem unverwechselbaren Cover sind wir schon vertraut und wir haben es im Buchladen aus der Ferne wiedererkannt. Ich finde es toll, dass die Reihe ein ähnliches Coverdesign teilt, jedoch in verschiedenen Farben. Es wirkt schön bunt und fröhlich im Bücherregal. Als Hardcover ist es strapazierbar und ideal für Kinderhände.
Was meinem Sohn besonders fasziniert ist, dass Jimmy jeden Tag ganz unterschiedliche Ereignisse erlebt. Er hat immer etwas Neues und total unerwartet zu erzählen, und sein unkomplizierter Stil und seine zwanglose Art wirken wie ein Magnet für die Leser. Dazu helfen die sympathischen Zeichnungen dem Kind, sich die Situation besser vorzustellen. Mein Sohn ist 6 und traut sich immer noch nicht, ein ganzes Buch komplett selber zu lesen. Aber wenn wir gemeinsam lesen, möchte er Teile des Textes selber lesen, und er blättert gerne das Buch allein und schaut sich die Seiten. Also als Einführung für die ersten Versuche hat dieses Buch (bzw. diese Buchreihe) ihn fest überzeugt.

Mein Kind möchte jetzt auch unbedingt den 3. Band haben!

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Veröffentlicht am 17.05.2023

So begreiflich war die Quantenphysik noch nie

Warum wir nicht durch Wände gehen*
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„Warum wir nicht durch Wände gehen - Unsere Teilchen aber schon“ von Florian Aigner

Als ich das Buch erstmals gesehen habe, hat das Cover mein Interesse erweckt: Die frische und sympathische Schrift auf ...

„Warum wir nicht durch Wände gehen - Unsere Teilchen aber schon“ von Florian Aigner

Als ich das Buch erstmals gesehen habe, hat das Cover mein Interesse erweckt: Die frische und sympathische Schrift auf dem weißen Ziegelsteindesign des Hintergrunds wirken sehr ungezwungen und studentisch. Es handelt sich hier um ein Hardcover mit perfekten Gewicht und Größe, sodass man das Buch gut in den Händen halten kann. Außerdem ist die Gestaltung der Innenseiten sehr übersichtlich: Farblich markierte Texte (Erweiterungen, falls man mehr wissen möchte) und sehr nützliche Zeichnungen, um die erklärten Konzepte visuell besser zu verstehen.

Der Autor enthüllt mit diesem Buch eine verborgene Welt, die immer da gewesen ist. Es ist faszinierend, zu entdecken, welche Eigenschaften eigentlich die Materie hat und wie wir sie wahrnehmen können. Da das Buch ja kompakt ist, werden nach und nach wichtige Konzepte, Experimente und Gesetze hintereinander erklärt. Jedoch braucht man ein bisschen Zeit, sie zu „verdauen“, darüber nachzudenken, damit alles auf einmal nicht zu viel wird. Ich persönlich habe eine langsame Lektüre gebraucht, um es gut verstehen zu können. Die Länge der unterschiedlichen Kapitel und Unterkapitel finde ich ideal an der Aufmerksamkeitsspanne angepasst. Ich habe jede einzelne Seite wirklich genossen.

Inhaltlich sind die 12 Kapitel ein wertvoller Schatz. Nach der Lektüre hat man öfters den Drang, das neu Gelernte zu kommentieren, da es eine völlig neue Perspektive geöffnet wird. Einige Konzepte sind schwer zu verarbeiten, und manchmal kann es sich kontraintuitiv anfühlen, Dinge zu akzeptieren, die einfach so sind, auch wenn man sie nicht kapieren kann. Es scheint einem im Prinzip nicht sehr wissenschaftlich. Trotzdem werden alle diese Fakten in wissenschaftlichen Experimente geprüft und bewiesen. Und dies erweckt bei dem Leser tiefe Gefühle von Verblüffung bis zur Fassungslosigkeit und Bewunderung.

FAZIT: Ein Buch voller „Wow-Momente“, jedoch nicht für jeden. Der Autor erklärt wichtige Konzepte der Quantentheorie zwar absolut begreiflich und einfach, mit unzähligen Beispiele des Alltags. Er macht sie verständlich und lustig zu lesen. Trotzdem ist das Thema in sich etwas „verdauungsbedürftig“ und braucht eine langsame Lektüre, um alles richtig gut zu kapieren. Deswegen würde ich es motivierten Lesern empfehlen, die Sachliteratur und Fernsehdokumentarfilme genießen.

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