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Veröffentlicht am 17.04.2025

Lovely Lady

Real Easy
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Freemont, Illinois, 1999: Das Lovely Lady ist ein Stripclub, aus dem zwei der Tänzerinnen verschwinden. Die erste wird schon bald ermordet aufgefunden, die Zweite erst ein paar Wochen später. - So ungefähr ...

Freemont, Illinois, 1999: Das Lovely Lady ist ein Stripclub, aus dem zwei der Tänzerinnen verschwinden. Die erste wird schon bald ermordet aufgefunden, die Zweite erst ein paar Wochen später. - So ungefähr lautet der Klappentext und deutet direkt auf einen spannenden Thriller hin. Das Cover ist relativ schlicht gehalten und die Gräser lassen vielleicht auf den Fundort der Leichen schließen, aber direkt etwas herausinterpretieren kann man dadurch nicht.

Die Autorin Marie Rutkoski hat mit der Beschreibung des Etablissements bei mir punkten können, da man meiner Meinung nach einen sehr guten Einblick in den Stripclub und die dortige Atmosphäre bekommen hat. Das Buch ist aus den Unterschiedlichsten Perspektiven erzählt, was es zum einen sehr interessant und abwechslungsreich macht, zum anderen aber auch zu informationsreich und langatmig. Einige dieser Personenperspektiven hätte man ruhig rauslassen können, da Sie kleine "Zusatzgeschichten" mit sich gebracht haben, die mit der Storieline nichts zu tun hatten und im Endeffekt nur von der Hauptgeschichte abgelenkt haben.

Am Anfang habe ich mich aufgrund der vielen Perspektiven etwas schwer getan in das Geschehen einzufinden, weswegen ich das Buch tatsächlich dreimal wieder weggelegt hatte, bevor mich der Lesefluss mitgerissen hat. Als ich diesen endlich gefunden hatte, wurde die Spannung immer intensiver und ich wollte das Buch bis zum Ende überhaupt nicht mehr aus den Händen legen. Bis zum Schluss gibt die Autorin nur wenige Hinweise auf den Täter und ich bin sehr lange im Dunkeln getappt. Durch das Einbeziehen der vielen Persönlichkeiten hat Rutkoski es geschafft, mehrere Tatverdächtige zu präsentieren, ohne eine genaue Vermutung. Umso Überraschter war ich, als mir am Schluss das Licht aufging und mir klar wurde, wer es war.

Alles in allem finde ich "Real Easy" richtig gelungen, ob ich es wirklich als Thriller bezeichnen würde, kann ich nicht genau sagen. Einen Stern muss ich jedoch abziehen, da es mir nicht leicht viel in die Geschichte reinzukommen und die vielen Personen (ich wiederhole mich) einfach abgelenkt haben. Insgesamt kann dennoch eine klare Leseempfehlung aussprechen!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Fehlgeschlagenes Zeugenschutzprogramm

Die andere Schwester
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Nachdem ich den ersten Band "Der andere Sohn" innerhalb eines Tages verschlungen hatte, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. "Die andere Schwester" ist der zweite Band des Autorenduos aus Schweden. ...

Nachdem ich den ersten Band "Der andere Sohn" innerhalb eines Tages verschlungen hatte, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. "Die andere Schwester" ist der zweite Band des Autorenduos aus Schweden. Es dreht sich alles um den Ermittler John Adderly, der sich im Zeugenschutzprogramm in Schweden befindet, nachdem er in einem Undercoverauftrag des FBI's in ein Nigerianisches Drogenkartell eingeschleust wurde.
Doch leider funktioniert das Programm nicht wie gewünscht und der Agent, der nun als Frederik Adamsson als Ermittler im Schwedischen Karlstad arbeitet, muss sich schon bald mit seinen Verfolgern auseinander setzen. Zudem soll er den Mord an einer berühmten Persönlichkeit aufklären. Im Laufe der Ermittlungen trifft er auf die Schwester der Toten, die genau wie der Ermittler selbst einiges zu verbergen hat.
Die Story nimmt im laufe der Zeit immer mehr an Fahrt auf, wird aber irgendwann in meinen Augen vorhersehbar und verliert dadurch an Spannung. Den Schreibstil des Buches fand ich Klasse und auch alles rund um die Figur des John Adderly, jedoch konnte mich die Fortsetzung nicht so stark überzeugen wie der Auftakt. Jedoch ist es in meinen Augen auf jeden Fall eine Empfehlung wert und ich hoffe, dass es auch hier einen weiteren Band geben wird!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Rebellion der Extraklasse

Das Land, von dem wir träumen
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Das Land, von dem wir Träumen“ von Anna Thaler behandelt ein für mich sehr interessantes Thema. Es spielt in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, in dem Südtirol zur Italienischen Regierung zugehörig wurde ...

Das Land, von dem wir Träumen“ von Anna Thaler behandelt ein für mich sehr interessantes Thema. Es spielt in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, in dem Südtirol zur Italienischen Regierung zugehörig wurde und für die dort lebende Bevölkerung ein komplett anderes Zeitalter angebrochen ist.

Franziska ist eigentlich Lehrerin, doch darf sie nicht unterrichten, da Sie kein Italienisch, sondern nur Deutsch spricht und die Deutsche Sprache durch die Italienische Regierung verboten wurde. Heimlich gründet sie eine Katakombenschule in der Sie die Kinder der umliegenden Dörfer in der Deutschen Sprache und der Südtiroler Kultur unterrichtet.

Die Autorin hat den Roman nach wahren Begebenheiten erschaffen und er liest sich so flüssig! Ich habe das Buch fasziniert an einem Abend durchgelesen. Die Fakten über den Krieg und die Zeit danach sind total interessant und auch die Persönliche Geschichte der Franziska bringt dieses eher „trockene“ Thema dem Leser sehr gut nahe.

Für mich eine ganz große Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Hetzjagd durch die Medien

Den Wölfen zum Fraß
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Zum Anfang muss ich gleich sagen, bis jetzt hatte ich noch nie ein Buch in der Hand, dass ich so oft einfach abbrechen wollte wie dieses! Und ich bin extrem froh darüber, es nicht getan zu haben!

Patrick ...

Zum Anfang muss ich gleich sagen, bis jetzt hatte ich noch nie ein Buch in der Hand, dass ich so oft einfach abbrechen wollte wie dieses! Und ich bin extrem froh darüber, es nicht getan zu haben!

Patrick McGuiness hat einen sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, der es mir schwer gemacht hat, in das Buch reinzufinden. Auf den ersten knapp 200 Seiten habe ich immer wieder mit mir gehadert, es einfach weg zu legen und gut sein zu lassen, da er mich als Leser einfach nicht abholen konnte. Der Autor springt in seiner Geschichte immer wieder zwischen zwei Zeitstufen (der Vergangenheit und dem Jetzt) hin und her, was es durchaus interessanter gestaltet hat, jedoch nicht dazu beigetragen hat, dass ich besser mitkommen.

Während dem lesen haben sich mir jedoch viele Fragen gestellt, die ich unbedingt beantwortet haben wollte, weswegen ich es nicht weggelegt habe.
Zum einen ob der Lehrer wirklich der Täter ist? Oder vielleicht doch nicht? Woher kennt er den Ermittler? Was für einen Schaden richtet die Presse mit Ihren Artikeln an? Diese Fragen werden zum Ende des Buches hin geklärt und haben eine Spannungskurve erzeugt, die mich etwa nach der Hälfte so gefesselt hat, dass ich das Buch dann gar nicht mehr weglegen wollte.

Das Buch handelt von einem Korrupten Schulsystem in England, dass den Missbrauch von Lehrern und Schülern aufzeigt. Es behandelt die Macht der Medien die eine Hetzjagd auf einen Möglichen Täter machen und Ihn dadurch vorverurteilen und einen großen Beitrag zu den Ermittlungen beitragen, ob positiv oder negativ sei dahin gestellt.

Nach Anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich mich in das Buch sehr gut einlesen können und wer auf keine Klassischen Krimis steht, sondern auf zwischen den Zeilen lesen und selbst zum Nachdenken angeregt zu werden, der sollte „Den Wölfen zum Fraß“ unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Satirische Kunstgeschichten zu den unterschiedlichsten Themen

New York und der Rest der Welt
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Fran Lebowitz - New York und der Rest der Welt
Puh hier eine Rezension zu verfassen ist gar nicht mal so einfach. Ich kannte die Autorin vorher nur vom Hören Sagen. Für das, dass Sie in den USA eine Bestsellerautorin ...

Fran Lebowitz - New York und der Rest der Welt
Puh hier eine Rezension zu verfassen ist gar nicht mal so einfach. Ich kannte die Autorin vorher nur vom Hören Sagen. Für das, dass Sie in den USA eine Bestsellerautorin ist, erscheint Sie mit diesem Werk das erste mal auch in der deutschen Sprache. Das Cover fand ich total ansprechend, da man zum einen einen Hinweis auf die Autorin und auch auf die Stadt New York bekommt.
Die kurzen „Kunstgeschichten“ wie Sie von Fran genannt werden, behandeln die Unterschiedlichsten Themen und Weltanschauungen, angefangen von Religion, über den Immobilienmarkt, bis hin zu Erziehungsfragen. Sie sind kurz gehalten und triefen vor Satire der Autorin.
Obwohl ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe, bin ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll.
Ich habe das Gefühl, dass bei der Übersetzung ins Deutsche vielleicht ein bisschen der Pfiff hinter einiger der Geschichten verloren gegangen ist.
Alles in allem ein interessantes Buch für zwischendurch, mit witzigen, teilweise zum nachdenken Anregenden Themen.

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