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Veröffentlicht am 17.04.2025

Hetzjagd durch die Medien

Den Wölfen zum Fraß
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Zum Anfang muss ich gleich sagen, bis jetzt hatte ich noch nie ein Buch in der Hand, dass ich so oft einfach abbrechen wollte wie dieses! Und ich bin extrem froh darüber, es nicht getan zu haben!

Patrick ...

Zum Anfang muss ich gleich sagen, bis jetzt hatte ich noch nie ein Buch in der Hand, dass ich so oft einfach abbrechen wollte wie dieses! Und ich bin extrem froh darüber, es nicht getan zu haben!

Patrick McGuiness hat einen sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, der es mir schwer gemacht hat, in das Buch reinzufinden. Auf den ersten knapp 200 Seiten habe ich immer wieder mit mir gehadert, es einfach weg zu legen und gut sein zu lassen, da er mich als Leser einfach nicht abholen konnte. Der Autor springt in seiner Geschichte immer wieder zwischen zwei Zeitstufen (der Vergangenheit und dem Jetzt) hin und her, was es durchaus interessanter gestaltet hat, jedoch nicht dazu beigetragen hat, dass ich besser mitkommen.

Während dem lesen haben sich mir jedoch viele Fragen gestellt, die ich unbedingt beantwortet haben wollte, weswegen ich es nicht weggelegt habe.
Zum einen ob der Lehrer wirklich der Täter ist? Oder vielleicht doch nicht? Woher kennt er den Ermittler? Was für einen Schaden richtet die Presse mit Ihren Artikeln an? Diese Fragen werden zum Ende des Buches hin geklärt und haben eine Spannungskurve erzeugt, die mich etwa nach der Hälfte so gefesselt hat, dass ich das Buch dann gar nicht mehr weglegen wollte.

Das Buch handelt von einem Korrupten Schulsystem in England, dass den Missbrauch von Lehrern und Schülern aufzeigt. Es behandelt die Macht der Medien die eine Hetzjagd auf einen Möglichen Täter machen und Ihn dadurch vorverurteilen und einen großen Beitrag zu den Ermittlungen beitragen, ob positiv oder negativ sei dahin gestellt.

Nach Anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich mich in das Buch sehr gut einlesen können und wer auf keine Klassischen Krimis steht, sondern auf zwischen den Zeilen lesen und selbst zum Nachdenken angeregt zu werden, der sollte „Den Wölfen zum Fraß“ unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Satirische Kunstgeschichten zu den unterschiedlichsten Themen

New York und der Rest der Welt
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Fran Lebowitz - New York und der Rest der Welt
Puh hier eine Rezension zu verfassen ist gar nicht mal so einfach. Ich kannte die Autorin vorher nur vom Hören Sagen. Für das, dass Sie in den USA eine Bestsellerautorin ...

Fran Lebowitz - New York und der Rest der Welt
Puh hier eine Rezension zu verfassen ist gar nicht mal so einfach. Ich kannte die Autorin vorher nur vom Hören Sagen. Für das, dass Sie in den USA eine Bestsellerautorin ist, erscheint Sie mit diesem Werk das erste mal auch in der deutschen Sprache. Das Cover fand ich total ansprechend, da man zum einen einen Hinweis auf die Autorin und auch auf die Stadt New York bekommt.
Die kurzen „Kunstgeschichten“ wie Sie von Fran genannt werden, behandeln die Unterschiedlichsten Themen und Weltanschauungen, angefangen von Religion, über den Immobilienmarkt, bis hin zu Erziehungsfragen. Sie sind kurz gehalten und triefen vor Satire der Autorin.
Obwohl ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe, bin ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll.
Ich habe das Gefühl, dass bei der Übersetzung ins Deutsche vielleicht ein bisschen der Pfiff hinter einiger der Geschichten verloren gegangen ist.
Alles in allem ein interessantes Buch für zwischendurch, mit witzigen, teilweise zum nachdenken Anregenden Themen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Aut Omnia - Aut Nihil

Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln
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Harper wird an der University of Oxford angenommen und erhält zusätzlich eine Einladung für eine Studentenverbindung. Ihr wird die Chance zuteil, Mitglied der berüchtigten Diamonds zu werden. Harper nimmt ...

Harper wird an der University of Oxford angenommen und erhält zusätzlich eine Einladung für eine Studentenverbindung. Ihr wird die Chance zuteil, Mitglied der berüchtigten Diamonds zu werden. Harper nimmt die Einladung an, ohne vorher zu wissen, auf was Sie sich damit genau einlässt. Sie ist nun gezwungen am Spiel der Vier Farben teilzunehmen und trifft zudem auf Ihren alten „Bekannten“ Finley.

Die Geschichte von Harper hat mich ab der ersten Seite mitgerissen. Den Schreibstil der Autorin fand ich mitreißend und ich war gezwungen das Buch in einem Zug durch zu suchten!
Das geheimnisvolle Spiel der vier Farben ist spannend und ich kann es kaum erwarten raus zu finden was es genau damit auf sich hat und wie sich die ganze Geschichte weiter entwickeln wird.
Der Cliffhänger am Schluss hat mich nahezu fertig gemacht und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung in Händen zu halten!

Achja, ganz, ganz große Coverliebe und natürlich Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Wahnsinnig fesselnd!

Der Papierpalast
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Auch mit 50 Jahren hat Elle Ihren Kindheitsfreund Jonas nicht vergessen. Auch dieser Sieht in Ihr nach wie vor die Liebe seines Lebens. Das Buch über die Protagonistin Elle spielt an einem See, an dem ...

Auch mit 50 Jahren hat Elle Ihren Kindheitsfreund Jonas nicht vergessen. Auch dieser Sieht in Ihr nach wie vor die Liebe seines Lebens. Das Buch über die Protagonistin Elle spielt an einem See, an dem Sie Ihre Jugend verbracht hat. In einem "Papierpalast" den Ihr Großvater einst erbaut hatte. Dieser Ort ist für Eleanor ein sehr wichtiger in Ihrem Leben, da Sie hier schöne Erinnerungen erlebt hat, aber auch Schmerz, große Enttäuschungen, Geheimnisse und die Liebe. Der Roman ist in 5 Untergeschichten aufgeteilt, die von Elle, Jonas (Ihrer Jugendliebe), Peter (Ihrem Mann), In diesem Sommer und von Heute handeln.
Das Buch hat mich von der Ersten Seite bis zu seinem letzten Kapitel mitgerissen. Meiner Meinung nach hat die Autorin mit den vielen Zeitsprüngen eine sehr fesselnde Geschichte entwickelt, die den Leser aber zu keinem Zeitpunkt verwirrt zurück gelassen hat. Natürlich muss man beachten, dass es sich hier um keine einfache Geschichte handelt, da viele Trigger wie Mord, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch behandelt werden.
Für mich aber trotzdem eine absolute Leseempfehlung und auch ein Highlight.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Schwere Lektüre und eine toxisches Beziehung!

Unser wirkliches Leben
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Beworben wird der Debütroman von Imogen Crimp mit folgenden Worten: „… ist eine fesselnde Liebesgeschichte und ein tiefergehender psychologischer Roman über eine Beziehung mit ungleichen Machtverhältnissen, ...

Beworben wird der Debütroman von Imogen Crimp mit folgenden Worten: „… ist eine fesselnde Liebesgeschichte und ein tiefergehender psychologischer Roman über eine Beziehung mit ungleichen Machtverhältnissen, über Geld, Sex und Abhängigkeit.“
Diese Worte und auch der Klappentext hatten mich eigentlich überzeugt und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Auch das Cover fand ich ansprechend gestaltet.
Als ich mit dem Buch angefangen habe, habe ich jedoch schnell gemerkt, dass es leider absolut nicht mein Fall ist. Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich, aber in meinen Augen sehr schwer zu lesen. Man kann oft bei den Dialogen nicht nachvollziehen, wer von den Protagonisten gerade was sagt. Man muss sich extrem konzentrieren um den Text teilweise verstehen zu können.
Zum Inhalt selbst, sollte es ja vor allem um die Liebe gehen. Die habe ich aber auf all den Seiten schmerzlichst Vermisst. Alles was ich lesen konnte war eine sehr toxische Beziehung der Protagonistin Anna, die anhaltende Geldsorgen hat, und dem sehr reichen Max, der Sie dementsprechend behandelt. Die beiden Charaktere empfinde ich als sehr unsympathisch und konnte mich mit keinem der beiden wirklich identifizieren oder gar hineinversetzten.
Dank des Schreibstils ein abwechslungsreiches Buch, aber für mich war der Roman leider eine Enttäuschung und ich war am Ende wirklich froh, dass das Buch vorbei war.

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