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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Liebe, Spannung und ein Hauch von Gefahr

My forced Husband
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Meine persönliche Meinung:
Beim Klappentext musste ich nicht lange überlegen. Er klang ein wenig nach Mafia, genau mein Ding. Da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Victor Moreno ist ein wahrhaftiges ...

Meine persönliche Meinung:
Beim Klappentext musste ich nicht lange überlegen. Er klang ein wenig nach Mafia, genau mein Ding. Da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Victor Moreno ist ein wahrhaftiges Alpha-Männchen: attraktiv, kontrollsüchtig, stur und dennoch liebenswert. Er hat mein Herz vom ersten Moment an zum Flattern gebracht.
Sara ist impulsiv, wütend, laut und rebellisch. Trotzdem wird sie sehr zugänglich und sympathisch aufs Papier gebracht.

Die besondere Verbindung zwischen Victor und Sara war von Beginn an spürbar. Immer wieder lockerten die beiden den Liebesroman mit all seiner Hintergrundgeschichte auf und ließen mein Herz hüpfen. Die spicy Szenen waren genau richtig dosiert und nur am Rande vorhanden.

Der Roman spielt in Valencia und Madrid, wobei sich die Geschichte eher auf die Protagonisten und ihre Familien konzentriert und weniger auf das Setting selbst.

Die Autorin Leander Rose schreibt in einem angenehmen Schreibstil, der einen nur so über die Seiten fliegen lässt. Spannende und herzschmelzende Momente setzt sie gekonnt ein, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Sara und Victor, was dem Roman definitiv noch mehr Tiefe verleiht.


Fazit:
"My Forced Husband" ist Band 1 der The Moreno Brothers-Trilogie. Leander Rose hat mich mit ihrem Slow Burn CEO-Liebesroman rund um die Familie Moreno vollkommen abgeholt. Es fühlte sich fast wie eine Mafiaromance an, nur nicht ganz so düster, dafür aber dennoch voller Spannung und mit einem Hauch von Gefahr. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band, da mich ein Geheimnis noch neugierig und voller Fragen zurückgelassen hat.


"Vielen Dank an die Autorin Leander Rose für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley."

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Perfekt für Neulinge im Dark-Romance-Genre

He Sees You When You´re Sleeping
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Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist auf den ersten Blick sehr dunkel gehalten. Dennoch schreit es mit der Maske förmlich nach etwas Verbotenem. Genau wie der Klappentext, der gleichzeitig aufregend ...

Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist auf den ersten Blick sehr dunkel gehalten. Dennoch schreit es mit der Maske förmlich nach etwas Verbotenem. Genau wie der Klappentext, der gleichzeitig aufregend und geheimnisvoll wirkt.

Die Dark Romance wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Chloe und Jack erzählt. Diese Erzählweise mag ich besonders gern, da man dadurch einen deutlich besseren Einblick in die Charaktere erhält.

Über die ersten Kapitel hinweg konnte ich jedoch noch keine richtige Bindung zu Chloe und Jack aufbauen. Zu Beginn zogen sich die Szenen für mein Empfinden etwas. Erst als beide gemeinsam in den Kapiteln vorkamen, war die ausgelassene Stimmung sowie der humorvolle Schlagabtausch zwischen ihnen deutlich spürbar.

Nicht alles wirkte für mich ganz stimmig. Trotz der langen Beobachtungsphase blieben viele Geheimnisse ungelöst, was für mich nicht richtig zusammenpasste und stellenweise unrealistisch wirkte.

Die Geschichte spielt in New York zur Weihnachtszeit, doch leider kam weder eine echte Weihnachtsstimmung noch ein winterliches Feeling auf, selbst wenn dies mehrfach erwähnt wurde.

Positiv hervorheben möchte ich die spicy Szenen, die durchaus Feuer entfacht haben. Allerdings tauchten sie für dieses Genre recht spät auf und fielen insgesamt eher mild aus.


Fazit:
"He Sees You When You're Sleeping" von Alta Hensley ist meiner Meinung nach eine Dark Romance, die sich besonders für Neulinge dieses Genres eignet. Erfahrene Dark-Romance-Leser:innen könnten sich aufgrund des Slow Burns und der milden, nicht dominierenden Spicy-Szenen etwas langweilen. Dennoch ist es eine angenehme Romance für zwischendurch.


"Vielen Dank an den CINNA Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley."

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Gelungene Wohlfühlromance, um den Alltagsstress zu entfiehen

A Duet of Fear and Trust
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Meine persönliche Meinung:
Das Cover spiegelt viele der im Klappentext erwähnten Elemente wider und vermittelt sofort das winterliche Setting, das uns im Buch erwartet. Zusammen mit dem Klappentext hat ...

Meine persönliche Meinung:
Das Cover spiegelt viele der im Klappentext erwähnten Elemente wider und vermittelt sofort das winterliche Setting, das uns im Buch erwartet. Zusammen mit dem Klappentext hat es meine Vorfreude direkt geweckt.

Der Schreibstil lässt einen sofort in die Geschichte eintauchen und setzt das Kopfkino gekonnt in Gang.

Alle Charaktere wirken sehr lebendig und werden mit viel Tiefe dargestellt. Besonders die Verbindungen zwischen ihnen sind gut ausgearbeitet und deutlich spürbar.
Die Hauptcharaktere Lia und Alex haben von Beginn an ein Band zueinander, das für mich als Leserin klar und intensiv wahrnehmbar war. Beide Figuren waren mir sofort sympathisch, und es war schön zu erleben, wie ehrlich und offen sie miteinander umgehen.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, ein klassischer Slow Burn, genau richtig, um den Wohlfühlcharme voll auszukosten. Obwohl nicht alles rosarot ist, bleibt es eine Liebesgeschichte zum Ankommen. Passend dazu gibt es nur wenige spicy Szenen, die genau richtig dosiert sind. Sie heizen die Stimmung zwischen den Protagonisten an, ohne den Grundton der Geschichte zu stören.


Fazit:
"A Duet of Fear and Trust" von Jenny Krone ist Band 1 der "Hearts of Vancouver"-Dilogie und für mich, trotz aller Höhen und Tiefen, eine echte Wohlfühlromance. Ich konnte wunderbar in die Geschichte von Lia und Alex eintauchen und sowohl die Schmetterlinge als auch den Herzschmerz intensiv miterleben.


"Vielen Dank an den between pages by Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley."

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Gefühlvolle queere Sportsromance mit kleinen Schwächen

Break my Frozen Soul
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Meine persönliche Meinung:
„Break My Frozen Soul“ ist mein erster queerer Roman. Da ich vorher nicht wusste, wie sehr mir eine solche Geschichte gefallen würde, habe ich mich bewusst für eine Sports Romance ...

Meine persönliche Meinung:
„Break My Frozen Soul“ ist mein erster queerer Roman. Da ich vorher nicht wusste, wie sehr mir eine solche Geschichte gefallen würde, habe ich mich bewusst für eine Sports Romance entschieden. Ein Genre, das ich sehr liebe.

Cover und Klappentext haben von Anfang an einen vielversprechenden Eindruck auf mich gemacht.

Die Geschichte spielt in New York, zwischen Thanksgiving und dem Jahresbeginn, wobei die Stadt selbst eher als Hintergrundkulisse dient und nicht im Fokus steht.

Maddox und Lou haben es mir leicht gemacht, meinen ersten queeren Liebesroman zu mögen, denn beide Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Während Maddox den eher störrischen Part übernimmt und Lou als hilfsbereit dargestellt wird, steht sich vor allem Lou mit seinen negativen Gedanken immer wieder selbst im Weg und sieht das Thema Liebe sehr schwarz-weiß.
Maddox hat mich als Figur besonders verzaubert, auch wenn nicht jedes seiner Verhaltensmuster für mich vollständig authentisch für einen Eishockey-Superstar wirkte.
Gegen Ende empfand ich zudem Lous Handlungen als nicht mehr ganz stimmig mit seinen zuvor klaren Prinzipien, da sich sein größter innerer Grundsatz meiner Meinung nach zu schnell und zu radikal veränderte.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Ich-Perspektive erzählt, und der Schreibstil ermöglicht es, gut in die Liebesgeschichte einzutauchen. Allerdings wiederholen sich manche Bemerkungen im Laufe des Buches recht häufig. Teilweise sind sie für den weiteren Verlauf relevant, teilweise wirkten sie jedoch eher wie Lückenfüller. Ein Zeitsprung hat mich zudem kurz aus dem Lesefluss gebracht und etwas verwirrt.

Die Autorin versucht, durch wichtige und emotionale Gespräche Tiefe in die Geschichte zu bringen. Für mich blieb diese Tiefe jedoch stellenweise oberflächlich und konnte mich nicht vollständig überzeugen.

Ein klarer Pluspunkt ist hingegen das Geplänkel zwischen Maddox und seinen Teamkollegen, das der Sports Romance immer wieder frischen Wind verleiht.

Den passenden Zeitpunkt für das Ende habe ich persönlich bereits vor dem Epilog gespürt, weshalb sich das Finale für mich etwas unnötig in die Länge gezogen hat.


Fazit:
„Break My Frozen Soul“ von Leona Bolt ist eine perfekte queere Sports Romance für Einsteiger:innen in dieses Genre und eignet sich hervorragend für eine kurzweilige Lektüre zwischendurch. Wer es nicht allzu spicy mag, ist hier ebenfalls gut aufgehoben, da der Spiceanteil dezent bleibt und nicht zu detailliert beschrieben wird.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Tiefgründig, rasant, verstörend

Der Nachbar
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Meine persönliche Meinung:
„Der Nachbar“ war mein erstes Buch von Sebastian Fitzek. Der Klappentext war gut genug, um mich neugierig zu machen, aber zugleich zu vage, um einen echten Einblick in die Handlung ...

Meine persönliche Meinung:
„Der Nachbar“ war mein erstes Buch von Sebastian Fitzek. Der Klappentext war gut genug, um mich neugierig zu machen, aber zugleich zu vage, um einen echten Einblick in die Handlung zu geben.

Der Psychothriller begann sehr stark und ließ mich bereits nach den ersten Kapiteln schlucken und an meinem Durchhaltevermögen für das gewählte Thema zweifeln. Ich war unsicher, was noch auf mich zukommen würde und ob ich als Mama eines einjährigen Sohnes wirklich bereit für das Folgende war.

Nach den ersten Gänsehautmomenten lässt Fitzek seine Leser jedoch wieder durchatmen und hält dabei genau das richtige Maß an Spannung.

Das Buch liest sich aufgrund des flüssigen und einfachen Schreibstils sehr zügig. Zwischendurch sind passende Fachbegriffe aus den Berufen der Charaktere eingebaut, die den Lesefluss nicht stören, sondern den Figuren zusätzliche Tiefe verleihen.

Obwohl es sich leicht lesen lässt, muss man mit dem Köpfchen stets dabei sein, da bereits zu Beginn viele Ereignisse passieren und zahlreiche Figuren auftreten. Die Verstrickungen werden im Laufe des Thrillers immer komplexer, ebenso die Szenensprünge. Dennoch schafft es Fitzek, mich als Leserin so zu fesseln, dass diese Wendungen keinerlei Probleme für das Verständnis darstellten.

Die Charakterzeichnung ist dem Autor gut gelungen. Man erhält von allen Figuren ausreichend Einblick, um sich ein klares Bild machen zu können. Trotzdem geht der Fokus auf die Hauptfigur Sarah nicht verloren. Von ihr bekommt man einen sehr tiefen und nahen Einblick. Manchmal wirkte sie auf mich etwas leichtsinnig, aber sonst wäre dem Thriller wohl der Wind aus den Segeln genommen worden.

Positiv fand ich auch die kurzen Kapitel, die dem Thriller zusätzliches Tempo verleihen und stets zum Weiterlesen animieren.


Fazit:
Ein durchwegs gelungener Psychothriller, der stark beginnt, zwischendurch kurze Atempausen gewährt und mit seinen vielen Plot-Twists einem am Ende noch einmal alles abverlangt.

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