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Veröffentlicht am 18.04.2022

Spannender Reihenabschluss

Null gleich eins
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Eigentlich wollten es Molly Blom und Sam Berger nach den letzten Ereignissen ruhig angehen lassen und nur noch ungefährliche Aufträge annehmen. Doch als Desiré Rosenkvistdie Hilfe der beiden braucht, können ...

Eigentlich wollten es Molly Blom und Sam Berger nach den letzten Ereignissen ruhig angehen lassen und nur noch ungefährliche Aufträge annehmen. Doch als Desiré Rosenkvistdie Hilfe der beiden braucht, können sie nicht nein sagen - Desiré hat schließlich ihre Tochter gerettet. Am fünften jedes Monats wird eine Leiche aufgefunden, die zwar immer mit einem anderen Modus Operandi umgebracht, jedoch an ähnlich aussehenden Schauplätzen abgelegt wurden. Das Dreier-Team muss verdeckt ermitteln und bringt grausame Taten ans Licht.

Das Cover ist ganz okay, das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Namen des Autors, der vielen Lesern bekannt sein und deren Aufmerksamkeit wecken dürfte. Die Person in dem Schlauchboot kommt auch in der Geschichte vor, was mir gut gefällt.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und ich habe das Buch fast an einem Stück durchgelesen. Das erste Kapitel weckt sofort die Neugier, man weiß nicht, wer der Junge ist und was mit ihm gerade geschieht beziehungsweise geschehen wird und möchte unbedingt mehr erfahren. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, was dem Leser mehr Einblicke verschafft. Außerdem ist sie auch in fünf Teile aufgeteilt, wobei jeweils am Anfang eines neuen Teils ein Part aus der Sicht des zuvor erwähnten Jungen erzählt wird. Es ist spannend, wie die drei trotz aller Widrigkeiten langsam, aber sicher dem unglaublichen Geheimnis um die Todesfälle auf die Schliche kommen.

Das Buchhat mich gut unterhalten und ist ein würdiger Abschluss der Reihe – man soll bekanntlich aufhören, wenn’s am schönsten ist. 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 18.04.2022

Klassischer Kriminalroman – aber 2 in 1

Der Tote aus Zimmer 12
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Die ehemalige Lektorin Susan Ryeland wird bei ihrem zweiten “Fall” erneut in eine vertrackte Krimigeschichte hineingezogen – Verursacher ist wieder einmal der erfolgreiche Autor Alan Conway, mit dem sie ...

Die ehemalige Lektorin Susan Ryeland wird bei ihrem zweiten “Fall” erneut in eine vertrackte Krimigeschichte hineingezogen – Verursacher ist wieder einmal der erfolgreiche Autor Alan Conway, mit dem sie vor dessen Tod zusammengearbeitet hat. Das Ehepaar Treherne hat nämlich den Verdacht, dass das Verschwinden ihrer Tochter Cecily mit einem von Conways Kriminalromanen zu tun haben könnte. Da Susan das angebotene Geld gut gebrauchen kann, lässt sie sich darauf ein, ein wenig zu ermitteln und gerät dabei natürlich prompt in Gefahr.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist mit den abgebildeten Ästen und Vögeln im Stil des Vorgänger-Buches gestaltet. Auch zeigt es eine Eule, welche das Zeichen des Hotels darstellt, das im Buch Schauplatz des Mordes ist, was ich ebenfalls passend finde.

Der Schreibstil ist lebendig und man findet sich gut in der Geschichte zurecht. Das Interessante ist, dass die Geschichte sozusagen aus zwei Büchern besteht, da Susan ein Buch Alan Conways lesen muss, um dem Mörder im “echten” Leben auf die Spur zu kommen, und wir Leser diese Geschichte in der Geschichte auch erleben dürfen. Dabei kommt man leider mit den vielen Namen ein wenig durcheinander. Susan ging mir ein wenig auf die Nerven, besonders als sie darüber nachdenkt, ihren Freund zu betrügen. Die Auflösung beider Kriminalfälle ist befriedigend und logisch, dennoch ist das anfängliche Tempo leider durch die mäandernde Erzählweise gedrosselt und nimmt erst wieder gegen Ende an Fahrt auf.

Dem Buch hätten gut und gerne 200 Seiten weniger gut getan, nichtsdestotrotz hat es mich gut unterhalten. Den ersten Band muss man fürs Verständnis nicht gelesen haben, er war jedoch besser als dieser vorliegende zweite Teil. 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 07.04.2022

Spannendes Thema

Roxy
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Wegen einer gar nicht so tragischen Verletzung verfällt Isaac ganz und gar Roxy, obwohl er sein Leben eigentlich gut im Griff hat. Doch Roxy ist kein Mädchen, sondern eine süchtig machende Droge. Diese ...

Wegen einer gar nicht so tragischen Verletzung verfällt Isaac ganz und gar Roxy, obwohl er sein Leben eigentlich gut im Griff hat. Doch Roxy ist kein Mädchen, sondern eine süchtig machende Droge. Diese möchte Isaac unbedingt komplett in ihre Fänge bekommen und den anderen Drogen zeigen, wie tödlich sie wirklich sein kann.

Das Cover gefällt mir gut, es weckt die Neugier und ist schön gestaltet. Der Junge, der am Ende der Fingerspitze steht, schaut sozusagen in einen Abgrund, in den ihn dieDroge fast gezogen hat und in den er gutmöglich auch noch hineinfällt. Das Mädchen hinter ihm könnte seine Schwester sein, die ihn zu retten versucht.

Die Geschichte ist von verschiedenen Sprechern erzählt, was es leichter macht, die jeweiligen Personen zu unterscheiden. Die Personifizierung der Drogen ist gut gelungen und man lauscht der Geschichte sehr gespannt. Die Handlungen sind nachvollziehbar und man merkt richtig, wie sich die Tragödie langsam, aber sicher dem Ende zuwendet. Gut finde ich auch, dass die Drogen nicht nur böse dargestellt sind, sondern auch ihr Nutzen beleuchtet wird. Das Ende habe ich mir etwas anders vorgestellt, dennoch war es zufriedenstellend.

Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 01.04.2022

Nervenaufreibender Thriller voller Spannung

RABBITS. Spiel um dein Leben
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Der Gamer K liebt es, scheinbar zufällige Muster im alltäglichen Leben zu entdecken. So stößt er auch auf das geheimnisvolle Spiel Rabbits. Gemeinsam mit seinen beiden einzigen Freunden Chloe und Baron ...

Der Gamer K liebt es, scheinbar zufällige Muster im alltäglichen Leben zu entdecken. So stößt er auch auf das geheimnisvolle Spiel Rabbits. Gemeinsam mit seinen beiden einzigen Freunden Chloe und Baron ist er regelrecht süchtig danach, die Rätsel des Spiels zu entdecken und zu knacken. Als plötzlich ein berühmter Ex-Spieler vermisst gemeldet wird, der K kurz zuvor um Hilfe gebeten und vor dem Spiel gewarnt hat, sind sie erst recht Feuer und Flamme.

Das Cover ist schön gestaltet, der Buchtitel ganz groß in einem knalligen Orange und ein grauer Hase mit Mandalamuster. Auch der Rabbits-Schriftzug auf dem Buchschnitt ist ein Blickfänger.

Der Einstieg in die Geschichte war äußerst spannend und temporeich. Der fesselnde Schreibstil hat seinen Teil dazu beigetragen und hält den Leser gefangen. Anfangs ist alles sehr geheimnisvoll, man hat überhaupt keine Ahnung, was alles auf einen zukommen wird. Im Fortlauf der Geschichte nehmen die Charaktere langsam Gestalt an, das Spiel und mehr Informationen dazu bleiben jedoch nicht wirklich greifbar. Vor allem sollten Spieler gar nicht über das Spiel sprechen, aber irgendwie machen das alle ständig. Zu viel möchte ich gar nicht verraten, das Buch birgt einige Twists und Überraschungen und vereint viele verschiedene Themen. Die Geschichte war wirklich spannend, aber auch verwirrend, und wirft viel mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Das Ende ist für meinen Geschmack ein wenig zu offen, vielleicht kommt ja noch ein Nachfolgerband, zumal es ja schon eine Vorgeschichte zu Rabbits gibt.

Das Buch ist auf jeden Fall etwas Neues, was man so noch nicht gelesen hat. Gaming- und 80er-Jahre-Fans dürfte es dank der vielen Anspielungen bestimmt gut gefallen. Mir war das Ende leider etwas zu schnell da und ich bin immer noch nicht wirklich schlauer, was das Spiel an sich betrifft. Außerdem hatte ich mehr Thriller als Sci-Fi erwartet. Dennoch war es eine mit Spannung gespickte Geschichte, die mich meistens gut unterhalten hat. 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.03.2022

Gefährliche Dreiecksgeschichte

Das Loft
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Für Sarah könnte alles so schön sein: sie hat ihre große Liebe Marc gefunden, alles läuft wunderbar und sie wohnen in einer schicken Wohnung. Wäre da nicht der dritte Mitbewohner Henning, Marcs bester ...

Für Sarah könnte alles so schön sein: sie hat ihre große Liebe Marc gefunden, alles läuft wunderbar und sie wohnen in einer schicken Wohnung. Wäre da nicht der dritte Mitbewohner Henning, Marcs bester Freund – nach mehreren Jahren des Zusammenwohnens möchte sie lieber alleine mit Marc die Zweisamkeit genießen. Doch plötzlich geraten die beiden unter Mordverdacht, als Henning brutal ermordet wird und sie die einzigen Tatverdächtigen sind. Haben sie ihn wirklich gemeinsam umgebracht? In den Vernehmungen erzählen sie unterschiedliche Geschichten, nichts scheint zu passen. Wer lügt und was ist wirklich geschehen?

Das Cover weckt durch die kräftige orange Farbe die Aufmerksamkeit, ansonsten ist es eher unspektakulär, nichts Besonderes.

Der Schreibstil fesselt von der ersten Seite an und man will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, somit erfährt man nicht nur die Sichtweisen von Marc und Sarah, sondern auch die der Polizei. Außerdem werden auch hin und wieder Details aus der Vergangenheit erzählt, sodass sich die Zeitstränge abwechseln. Es ist spannend, wie sich langsam herauskristallisiert, was wirklich geschehen ist. Mir war keiner der Charaktere sonderlich sympathisch, alle haben etwas Unangenehmes an sich. Die Auflösung war sehr überraschend und dennoch plausibel.

Das war mein erstes Buch von Linus Geschke und ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von ihm lesen. 4 Sterne