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Veröffentlicht am 02.03.2026

Das Tartaros Mysterium

The Things Gods Break – Schattenverführt
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Okay, ehrlich gesagt war ich einfach nur neugierig, da ich das erste Buch echt so absolut gar nicht mochte und alle es so geliebt hatten und ich mir dachte, komm gib dem zweiten eine Chance. Die Hörbuchsprecherin ...

Okay, ehrlich gesagt war ich einfach nur neugierig, da ich das erste Buch echt so absolut gar nicht mochte und alle es so geliebt hatten und ich mir dachte, komm gib dem zweiten eine Chance. Die Hörbuchsprecherin war auch sehr fun und das kann ich dann gut nebenbei auf der Arbeit hören.

Zu Beginn fand ich Lyra wieder typisch anstregend, aber ich mochte, dass es von Anfang an eigentlich diesen Zweifel am Tartaros und den Titanen gab, dass diese eben nicht so schrecklich sind wie einem immer vermittelt wurde. Sodass man während des ganzen Buches damit immer so ein richtiges Hin und Her hatte und sich aber auch schnell eine eigene Meinung fernab von Lyra's bilden konnte.

ABER das Buch war MEILEN besser, als das vorige. Vor allem da soviele offene Enden vom ersten Buch plus Stellen, die ich im ersten Buch richtig gehasst habe (Misskommunikation, Verschweigen von Informationen) einfach total schlüssig erklärt wurden, sodass ich den Grund akzeptiert habe. Das hat einfach soviel vom ersten Buch wieder gut gemacht und in ein besseres Licht gerückt, ich war extrem happy drüber.
Fand die Story mega spannend mitzuverfolgen und ich habe bei Lyra mitgefiebert, wie sie neue Trials bekommen und sich denen stellen musste (poor bby, das wird sie wohl niemals los) und selbst die Beziehung zu Hades hat mir hier einfach soviel besser gefallen. Mochte die beiden als Pairing im ersten so gar nicht, aber das war im 2. einfach soviel besser aus vielen Gründen, die ich aufgrund von Spoilern gerade nicht nennen kann, nur: Lyra war soviel mehr fähig und wissend und das war sehr sehr cool.
Man kann mega gut durchs Buch, bin richtig durch das Hörbuch geflogen, wenn man das überhaupt sagen kann und ich hätte es echt nicht gedacht, aber ich freue mich nach dem seeeeehr interessanten Ende vom 2. Band extrem auf den 3.!

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Fake Dating mal anders

Firewatch
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Oh ich war absolut on fire, als ich die Prämisse des Buches gelesen habe, einen queeren fake dating Thriller in Deutsch habe ich so leider noch gar nicht gefunden, was wirklich eine Schande ist.

Robin, ...

Oh ich war absolut on fire, als ich die Prämisse des Buches gelesen habe, einen queeren fake dating Thriller in Deutsch habe ich so leider noch gar nicht gefunden, was wirklich eine Schande ist.

Robin, ein absolutes Theaterkid, hat vor weniger als einem Jahr seinen besten Freund Aaron verloren. Aber nicht durch einen Unfall, davon ist Robin überzeugt, sondern er wurde kaltblütig von dem attraktiven Kian ermordet, der ebenfalls mit ihm im Nationalpark als Firewatch tätig war. Die Polizei hat Kian schon abgeschrieben, aber Robin ist sich sicher, dass da mehr hinter steckt, dass Kian Aaron wirklich umgebracht hat und er fasst einen gefährlichen Plan.

First of all: Ich liiiiiebe den Firewatch Job, ich find es super spannend irgendwie so einen ganzen Sommer im Nationalpark in so einem Turm zu sein und Dinge zu beobachten, sicher wird’s auch mal langweilig, aber meine romantische Fantasie davon, hält sich wacker. Hab' auch schon diverse Horrorspiele mit der Thematik gespielt und man kann definitiv viel kreatives damit machen.

Fand es sehr spannend Robin mitzuverfolgen und obwohl er zu Anfang gar nicht so mutig herüberkam, hat er irgendwann soviele wilde Dinge gemacht, bei denen man sich dachte OH GOTT JUNGE NEIN; aber das hat's halt auch alles direkt viel Spannender gemacht und ich fand das ganze Geheimnis um Aarons Tod super interessant und hatte sehr viele eigene Theorien und am Ende war's doch was anderes! Normalerweise bin ich eigentlich immer ganz gut in sowas, aber hab's trotzdem nicht erraten. Aber hier mochte ich, dass theoretisch schon Anhaltspunkte da waren, find das viel spannender, als wenn es so komplett aus dem Nichts kommt, gerade weil ich gerne immer mitrate.
Generell fand ich, dass es viel weniger crazy war als andere Thriller und ich bin sehr dankbar dafür, weil es halt trotzdem gut war.

Hatte einige Favoriten bei den Charakteren und das ist immer gut. Mir bringt ein Roman nichts, wenn ich die Charaktere nicht mag, da kann die Story noch so gut sein, aber hier mochte ich einige und obwohl ich manchmal ein paar Probleme mit Robin hatte, kam auch ganz gut mit ihm zurecht!

Hab noch ein paar Gedanken zum Ende, mit denen ich nicht komplett d'accord bin, aber die werde ich hier jetzt mal nicht ausführen, plus es muss ja auch nicht immer 100% für einen passen.

Aber ich werde mir definitiv mehr von dem Autor holen <3

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Mögen die Spiele beginnen

The Ordeals
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Mir ist aufgefallen, dass aktuell irgendwie Bücher mit magischen Spielen wieder voll IN sind, aber hey, ich liebe sowas immer, wenn es gut gemacht ist. Und um in eine besonderen magische Schule zu kommen ...

Mir ist aufgefallen, dass aktuell irgendwie Bücher mit magischen Spielen wieder voll IN sind, aber hey, ich liebe sowas immer, wenn es gut gemacht ist. Und um in eine besonderen magische Schule zu kommen monatelang an magischen Turnieren teilnehmen zu müssen, ist schon ein wenig cool.

Gerade in The Ordeals war dies zusätzlich mit einem Murder Mystery gekoppelt und eine Fantasy / Murder Mystery Kombination ist definitiv was, was ich gut finde.

Sophia DeWinter hatte es nie leicht im Leben, ihre Eltern hat sie nie kennengelernt und sie ist bei ihrem Onkel aufgewachsen, den alle nur den Sammler nennen, zusammen mit einer älteren Dame, Dolly. Sie wurde schon früh drauf getrimmt Aufgaben für den Sammler erledigen zu müssen, auch sehr gefährliche und hat nie eine Schule besucht.
Dinge passieren und sie hatte schon seit ner Weile geplant sich aus den Fängend es Sammlers zu befreien, der sie über ein Armband orten kann – die Schule Killmarth verfügt über einen magischen Schutz, der jegliche äußerliche Magie zerstört und somit auch das zerstören könnte, das sie an den Sammler bindet.

Natürlich findet sie den Weg dorthin und muss nun diese tödlichen Spiele bestreiten. Und natürlich darf hier der Love Interest auch nicht fehlen, der mysteriöse Alden Locke.

Also das Rad neu erfunden hat das Buch jetzt nicht, aber ich fands schon ganz unterhaltsam und hatte eine gute Zeit damit und das ist immer das, was ich mir von einem Buch verspreche. Auf die Love Story hätte ich, wie so oft, verzichten können und wäre da auch mit einer guten Freundschaft klar gekommen, aber das verkauft sich natürlich leider nicht so gut.

Das Magiesystem fand ich extrem interessant, das hatte total Potential, allerdings finde ich, dass dies an vielen Ecken und Enden nicht gut erklärt bzw. ausgearbeitet wurde und viel einfach „so wahr“, ohne dass man genau wusste warum und was die verschiedenen Charaktere nun genau machen können.

Storymäßig lief das alles recht fix ab und ich habe mich öfter gewundert, dass es doch mehr Kreaturen dort gibt, als ich zunächst angenommen hatte, aber ich hatte eine gute Zeit die verschiedenen Etappen der Spiele mitzuverfolgen, auch wenn ich die Nebencharaktere gerne noch ein wenig mehr kennnegelernt hätte.

Bin auf jedenfall angefixt und freue mich auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Gebunden in Magie

The Second Death of Locke
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The Second Death of Locke war einfach atmosphärisch unschlagbar. Dieses melancholische, das dich unglaublich in die Geschichte versinken lässt, hat man schreibstilmäßig einfach sofort gehabt.

Grey und ...

The Second Death of Locke war einfach atmosphärisch unschlagbar. Dieses melancholische, das dich unglaublich in die Geschichte versinken lässt, hat man schreibstilmäßig einfach sofort gehabt.

Grey und Kier sind schon lange unzertrennlich und sie haben eine Bindung, die man locker Seelenverwandtschaft nennen kann. Jeder der beiden würde ohne mit der Wimper zu zucken für den anderen sterben. Sie sind aneinander gebunden und lassen sich nur selten aus den Augen.
Grey ist Kier's Hand und Kier kann durch sie Magie wirken, das Magiesystem ist eh unglaublich interessant, dass Magier eine Quelle der Magie brauchen, die sie nutzen können, was natürlich schnell dazu führt, dass diese Quellen ausgenutzt werden. Aber nicht bei Kier und Grey.
Durch ein paar Umstände treffen sie auf ein mysteriöses Mädchen, das erzählt, sie sei die totgeglaubte Erbin der Locke Insel, eine Familie mit unglaublicher Power. Kier und Grey müssen sich zusammen mit einer kleinen Truppe auf den Weg machen, um dieses Mysterium zu lösen.

Ich fand die Story sehr durchschaubar, aber ich glaube es wurde auch nicht darauf angelegt, dass es schwer ist sich da etwas zusammen zu reimen. Vielmehr habe ich das Gefühl es geht hauptsächlich um die extrem starke Bindung zwischen Grey und Kier. Die beiden haben auch eine wundervolle Golden Retriever und Black Cat Dynamik, habe ich extrem geliebt. Das longing der beiden hat mir sehr viel gegeben.

Gerade Kier war ich total verfallen. Generell muss ich sagen, dass ich nie in dem Buch das Gefühl hatte, dass Frauen benachteiligter sind als Männer, ich fand sehr cool, dass da überall keine Unterschiede gemacht wurden und es war irgendwie echt mal erfrischend das zu lesen. Alle waren einfach so unglaublich cool, auch die ganze Truppe, mit denen die beiden unterwegs waren, hatten solche Found Family Vibes. Liebe auch, dass Queerness problemlos vorhanden war. Mehr davon.

Das Ende war definitiv interessant, da ich das so nicht erwartet habe, allerdings bin ich auch nicht so sicher, wie gut ich das fand, aber das kann ich hier ja nicht ausführlicher schreiben.

Habe den Plot gerne verfolgt, hatte manchmal das Gefühl es ist nicht allzuviel passiert, was merkwürdig ist, da es schon viele Kämpfe und Verletzungen etc gab, aber ich trotzdem das Gefühl hatte das Buch war mehr auf Vibes ausgelegt – womit ich total okay bin.

Werde mir definitiv mehr von der Autorin durchlesen!

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Trautes Heim, nicht ganz allein

Der Nachbar
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Das war tatsächlich mein erster Fitzek.
Natürlich ist mir der Name schon lange ein Begriff, aber ich lese sehr selten Psychothriller und vor allem dann noch welche, die so wild und unberechenbar sind ...

Das war tatsächlich mein erster Fitzek.
Natürlich ist mir der Name schon lange ein Begriff, aber ich lese sehr selten Psychothriller und vor allem dann noch welche, die so wild und unberechenbar sind eher selten.
Was aber nicht heißt, dass ich das generell nicht mal ändern sollte.

Es geht um Sarah, die Angst hat alleine zu bleiben, die immer auf denselben Typ Mann steht, was ihr schnell zum Verhängnis wird. An ihrer damaligen Ehe hat sie nach wie vor zu knabbern und zieht mit ihrer Tochter in eine neue Wohnung in Berlin.
Sie hat dort einen kleinen Kiosk und kommt frisch aus dem Urlaub, als plötzlich Dinge passieren, die sie sich nicht erklären kann und vielleicht ist ihre Wohnung nicht ganz so leer wie sie es dachte, vor allem als ihre Tochter dann auf eine Klassenfahrt muss.

Also das war wild. Es sind... extrem viele Dinge passiert, hab gehört es ist ruhiger als die sonstigen Fitzeks, aber oh man für mich ist da sehr viel passiert.

Ich fands unglaublich spannend mitzurätseln, ich hatte soviele Theorien wer es sein kann und warum und ich liebe es über sowas nachzudenken und eigentlich bin ich auch echt gut darin, aber hier bin ich tatsächlich nicht drauf gekommen!
Es kam auch von Plottwist zu Plottwist und immer, wenn man dachte, ah okay so ist das jetzt passiert, kam dann noch einer oben drauf. Manchmal vielleicht ein wenig zu viel und manche Entscheidungen einiger Charaktere konnte ich auch nicht immer komplett nachvollziehen bzw. kamen nicht so durchdacht rüber, aber ich war trotzdem ganz gut unterhalten.

Sarah fand ich als Protagonistin super, bei ihr kam man echt gut mit und hat sich selbst sehr gegruselt vor den ganzen Dingen, die ihr passiert sind und echt gehofft, dass sie endlich mal eine Pause bekommt, aber neeeein. Ihre beste Freundin mochte ich auch bis zu einem Zeitpunkt, genauso wie einen speziellen Polizisten!

Brauche jetzt nicht jede Woche einen neuen Fitzek, aber so ab und an kann man sich das echt mal gönnen.

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