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Veröffentlicht am 24.03.2026

Düstere Meeresmagie

Born of Salt and Storm
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Born of Salt and Storm von Sophia Reynard ist eine Romantasy, die besonders durch ihre düstere Atmosphäre, ihre Magie, politische Spannungen und eine Slow-Burn-Romance besticht.

Im Mittelpunkt steht Tavi, ...

Born of Salt and Storm von Sophia Reynard ist eine Romantasy, die besonders durch ihre düstere Atmosphäre, ihre Magie, politische Spannungen und eine Slow-Burn-Romance besticht.

Im Mittelpunkt steht Tavi, eine Speerfischerin, die in Vindermer lebt, einer Stadt, die vom Salzorden kontrolliert wird. Eines Tages findet sie ein geheimnisvolles Stück Seeglas, das magische Kräfte in ihr weckt. Dieses Ereignis stellt ihr Leben komplett auf den Kopf. Sie muss fliehen und trifft dabei auf Eero, einen geheimnisvollen jungen Mann. Gemeinsam geraten die beiden immer tiefer in eine Geschichte voller alter Geheimnisse und Konflikte zwischen Menschen und Meerwesen.

Die Atmosphäre des Buches ist düster, gefährlich und unglaublich fesselnd. Ich war von Anfang an richtig in dieser Welt drin und wollte sie kaum noch verlassen. Alles ist so bildhaft beschrieben, dass ich die Orte auch jetzt noch ganz genau vor Augen habe.

Tavi ist eine mutige, aber auch verletzliche Protagonistin. Sie wirkt stark, muss sich aber gleichzeitig mit ihrer Vergangenheit und ihrer neu entdeckten Magie auseinandersetzen. Gerade diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und es hat wirklich Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Auch Eero fand ich als Figur sehr spannend. Er ist geheimnisvoll, trägt viel mit sich herum und durch seine Verbindung zum Mervolk ist er jemand, dem viele Menschen misstrauen. Dadurch bringt er eine interessante Spannung in die Geschichte.

Die Liebesgeschichte zwischen Tavi und Eero beginnt mit Anziehung und Misstrauen, was ich sehr mochte. Durch die gemeinsamen Herausforderungen kommen sie sich nach und nach näher, und genau diese langsame Entwicklung hat für mich gut funktioniert.

Besonders begeistert hat mich auch das Worldbuilding. Die Magie basiert auf Legenden und alten Geschichten, die immer wieder in die Handlung eingebunden werden. Vor allem die Geschichte der „Schuppenköpfe“ fand ich unglaublich interessant. Man merkt einfach, wie viel in dieser Welt steckt und wie gut alles miteinander verflochten ist.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und atmosphärisch und transportiert die Stimmung der Geschichte perfekt. Für mich war dieses Buch ein richtiges Highlight und nach diesem Cliffhanger freue ich mich sehr auf Band 2.

5 von 5 Punkten! 🌊✨

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Ein Thriller über Wahrheit und Gerechtigkeit

Up in Smoke - Was tust du, wenn die Wahrheit nicht zählt?
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Das Buch Up in Smoke von Nick Brooks hat mich sehr interessiert, da es gesellschaftliche Themen aufgreift und gleichzeitig auch einen spannenden Thrilleranteil besitzt. Es handelt sich um einen Young Adult ...

Das Buch Up in Smoke von Nick Brooks hat mich sehr interessiert, da es gesellschaftliche Themen aufgreift und gleichzeitig auch einen spannenden Thrilleranteil besitzt. Es handelt sich um einen Young Adult Thriller, der Spannung mit wichtigen Themen verbindet.

Nach einer Demonstration fallen plötzlich Schüsse und eine Frau wird ermordet. Kurz darauf wird Jason als Täter festgenommen. Doch sein Freund Cooper und seine Schwester Monique sind von seiner Unschuld überzeugt und beginnen selbst zu ermitteln, um herauszufinden, was wirklich passiert ist.

Die Geschichte ist durchweg spannend aufgebaut. Nach und nach kommen immer mehr Enthüllungen ans Licht, wodurch sich ständig neue Fragen ergeben. Beim Lesen stellt man immer wieder eigene Theorien auf und überlegt, was tatsächlich hinter dem Mord stecken könnte.

Cooper ist eine Figur, die mit vielen inneren Konflikten kämpft. Er steht zwischen Schuldgefühlen und dem Wunsch, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass er in manchen Situationen nicht stark genug ist, alles offen auszusprechen und deshalb einige Dinge für sich behält.

Monique dagegen wirkt deutlich entschlossener. Sie ist fest davon überzeugt, die Wahrheit herausfinden zu wollen, und tritt dabei sehr stark und zielgerichtet auf.

Zwischen Cooper und Monique entwickelt sich außerdem eine kleine Liebesgeschichte, die jedoch eher im Hintergrund bleibt und nicht im Mittelpunkt der Handlung steht.

Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch wichtige gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Ungerechtigkeit im System aufgreift. Diese Aspekte werden interessant und verständlich dargestellt und haben mich beim Lesen auch zum Nachdenken gebracht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die eher kurzen Kapitel bleibt die Spannung durchgehend hoch.

Insgesamt ist Up in Smoke ein spannender Jugendthriller, der Unterhaltung mit wichtigen gesellschaftlichen Themen verbindet.

4 von 5 Sternen. 📚🔥

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Magie, Humor und jede Menge Essen

The House Witch 1
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The House Witch von Delemhach ist eine richtige Cozy Fantasy, bei der man einfach mal die Seele baumeln lassen kann. Das Buch ist sehr humorvoll und legt den Fokus deutlich stärker auf die gemütliche Atmosphäre ...

The House Witch von Delemhach ist eine richtige Cozy Fantasy, bei der man einfach mal die Seele baumeln lassen kann. Das Buch ist sehr humorvoll und legt den Fokus deutlich stärker auf die gemütliche Atmosphäre als auf große Fantasy-Action.

Wir begleiten Finlay Ashowan, der als Koch am königlichen Hof anfängt – und gleichzeitig eine sogenannte Haushexe ist. Am Hof muss er sich nicht nur mit Intrigen, Geheimnissen und politischen Spannungen auseinandersetzen, sondern auch aufpassen, sein Herz nicht zu verlieren.

Das Cover und auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Unter Cozy Fantasy konnte ich mir anfangs ehrlich gesagt nicht so viel vorstellen, aber trotz der eher gemächlichen Handlung bin ich wirklich schnell durch die Seiten geflogen.

Das Setting spielt sich größtenteils im Schloss ab, häufig in der Küche. Es wird viel darüber erzählt, was am Hof passiert, und tatsächlich wird auch viel gekocht oder über Essen gesprochen. Das passt aber sehr gut zur gemütlichen Atmosphäre der Geschichte.

Finlay ist ein sehr humorvoller Charakter, der sowohl für sich selbst als auch für andere einsteht. Ihm zu folgen hat wirklich Spaß gemacht und ich konnte mich gut mit ihm identifizieren.

Auch die anderen Figuren sind interessant gestaltet und bringen viel Leben und Humor in die Geschichte. Besonders die Interaktionen zwischen den Charakteren haben mir gut gefallen.

Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die sich ganz klar im Slow-Burn-Stil entwickelt und sich eher ruhig im Hintergrund entfaltet.

Magie und Worldbuilding werden zwar erklärt, stehen aber nicht im Vordergrund der Handlung. Die Magie ist nichts besonders Spektakuläres, aber genau diese ruhige und alltägliche Art passt perfekt zur cozy Stimmung des Buches.

Der Schreibstil ist sehr humorvoll und angenehm zu lesen – man fliegt wirklich durch die Seiten. Die Mischung aus Humor, Magie und Alltag funktioniert hier sehr gut.

Das allgemeine Tempo der Geschichte ist eher ruhig und gemächlich. Der Fokus liegt klar auf Alltagsszenen und den Figuren, während große Action eher selten vorkommt.

Trotzdem hat mich das Buch insgesamt sehr gut unterhalten, weshalb ich 4 von 5 Sternen vergebe. 📚✨

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Tolle Mischung aus Romance und Suspense

Pure Grace Academy (Band 1) - The Final Bow
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„Pure Grace Academy – The Final Bow“ ist der Auftakt der Pure Grace Academy-Reihe und lässt sich im Genre New Adult mit Romantic Suspense einordnen.

Mich hat das Buch sofort angesprochen, weil es ein ...

„Pure Grace Academy – The Final Bow“ ist der Auftakt der Pure Grace Academy-Reihe und lässt sich im Genre New Adult mit Romantic Suspense einordnen.

Mich hat das Buch sofort angesprochen, weil es ein spannendes Academy-Setting in Paris verspricht – kombiniert mit einem mysteriösen Todesfall, der aufgeklärt werden soll. Diese Mischung klang für mich direkt nach einer Geschichte, die viel Atmosphäre und Spannung mitbringen könnte.

Im Mittelpunkt steht Aurélie, die nach dem Tod ihrer Mutter – der Leiterin der Pure Grace Academy – an die Ballettakademie zurückkehrt. Doch sie kommt nicht nur zurück, um zu trauern, sondern auch, um den Mord an ihrer Mutter aufzuklären. Dabei muss sie sich gleichzeitig ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Das Setting der Ballettakademie hat mir wirklich richtig gut gefallen. Die Academy wird sehr bildhaft beschrieben und ich konnte mir die Umgebung beim Lesen sehr gut vorstellen. Ehrlich gesagt hätte ich am liebsten selbst dort Unterricht genommen – auch wenn ich absolut kein Ballett kann. Gleichzeitig spürt man beim Lesen den enormen Leistungsdruck und den Perfektionismus, der in dieser Welt herrscht. Diese Atmosphäre wird von einer emotionalen, manchmal auch geheimnisvollen Stimmung begleitet, was mir sehr gefallen hat.

Aurélie ist eine Protagonistin, die am Anfang sehr verletzlich wirkt. Der Verlust ihrer Mutter und die Suche nach der Wahrheit lasten schwer auf ihr. Dadurch wirkt sie oft emotional und innerlich zerrissen, was sie für mich sehr nachvollziehbar gemacht hat.

Lucian fand ich als Love Interest besonders interessant. Die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit, doch zwischen ihnen stehen viele unausgesprochene Dinge und auch einige Geheimnisse. Ihre Dynamik ist von Anfang an spannungsgeladen – sie können sich scheinbar überhaupt nicht ausstehen, und trotzdem merkt man schnell, dass da viel mehr zwischen ihnen steckt.

Die Beziehung der beiden ist von vielen unausgesprochenen Gefühlen geprägt, und die romantische Spannung baut sich wirklich gut auf. Allerdings wurde mir der Spice-Anteil ab einem gewissen Punkt etwas zu viel.

Die Nebenfiguren fand ich ebenfalls interessant, allerdings hätte ich mir hier an manchen Stellen noch etwas mehr Hintergrund oder Tiefe gewünscht. Ich hoffe sehr, dass man in Band zwei noch mehr über sie erfährt.

Auch der mysteriöse Tod von Aurélies Mutter spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte. Die Handlung lebt von den vielen Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kommen, und sorgt dadurch immer wieder für Spannung.

Der Schreibstil von Jennifer Bright ist sehr bildhaft und emotional, wodurch man schnell in die Geschichte eintauchen kann.

Insgesamt war es für mich eine wirklich gelungene Mischung aus Romance und Spannung, die mir ein tolles Leseerlebnis beschert hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Geschichte in Band zwei weitergeht.

4 von 5 Punkten. ✨📚

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Märchenhaft düster

Verrat der Schwäne
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„Der Verrat der Schwäne“ hat mich vor allem durch seinen Aspekt des Märchen-Retellings von Schwanensee sofort neugierig gemacht. Ich würde das Buch klar ins Genre Romantasy einordnen, wobei die romantischen ...

„Der Verrat der Schwäne“ hat mich vor allem durch seinen Aspekt des Märchen-Retellings von Schwanensee sofort neugierig gemacht. Ich würde das Buch klar ins Genre Romantasy einordnen, wobei die romantischen Elemente eher dezent im Hintergrund bleiben.

Über die gesamte Geschichte hinweg herrscht eine düstere, fast bedrückende Atmosphäre. Schatten, Misstrauen und unterschwellige Bedrohung begleiten die Handlung konstant – und genau das hat mir sehr gut gefallen.

Im Mittelpunkt steht Odile, die sich als Prinzessin Marie d’Odette ausgeben soll, um für ihren Ziehvater, den Zauberer Regnault, die magische Krone zu stehlen und damit die Magie im Land wiederherzustellen. Doch auf diesem Weg beginnt sie, sich selbst zu hinterfragen: Für wen kämpft sie eigentlich? Woran glaubt sie? Und was fühlt sie wirklich?

Die politischen Intrigen und Machtspiele waren für mich eines der Highlights. Man hatte ständig das Gefühl, dass hinter jeder Geste ein doppelter Boden steckt. Die Neuinterpretation von Schwanensee ist dabei besonders spannend gelungen und verleiht der Geschichte eine eigene, dunklere Tiefe.

Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht – ich habe etwa 80 Seiten gebraucht, um vollständig in die Geschichte einzutauchen. Der poetische, stellenweise anspruchsvolle Schreibstil fordert Aufmerksamkeit, passt jedoch sehr gut zur düsteren Grundstimmung des Romans.

Odile ist eine sehr zwiegespaltene Figur. Zu Beginn wirkt sie naiv, ihre Entscheidungen sind stark von Misstrauen geprägt, und sie handelt nicht immer sympathisch. Ich war ehrlich gesagt lange kein Fan von ihr. Doch gerade diese moralische Ambivalenz macht ihre Entwicklung so interessant. Im Verlauf der Geschichte werden ihre Motive und inneren Konflikte nachvollziehbarer, und sie durchläuft eine glaubhafte, starke Charakterentwicklung.

Mein absoluter Lieblingscharakter war Marie. Sie ist nahbar, humorvoll, träumt groß und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Sie bringt Licht in die ansonsten dunkle Atmosphäre und wirkt lebendig und authentisch.

Die angedeutete Liebesgeschichte blieb für meinen Geschmack leider zu schwach ausgearbeitet. Zwischen Odile und Marie hätte ich mir deutlich mehr Interaktion, mehr emotionale Intensität und greifbare Entwicklung gewünscht. Hier wurde Potenzial verschenkt.

Auch die Nebenfiguren waren interessant angelegt, hätten aber an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe vertragen können.

Insgesamt ist „Der Verrat der Schwäne“ eine märchenhafte, düstere Geschichte voller politischer Intrigen. Es geht um Misstrauen, Macht, Identität und verletzliche Herzen. Trotz kleiner Schwächen – insbesondere im romantischen Bereich – hat mich das Buch atmosphärisch und thematisch sehr überzeugt.

4 von 5 Sternen – ein starkes, düsteres Märchen-Retelling mit spannender Figurenentwicklung und intensiver Stimmung.

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