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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Großes Kino

Firewatch
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Schon beim ersten Blick hat mich Fire Watch sofort angesprochen. Das Cover ist vielversprechend und hat direkt Lust gemacht, in die Geschichte einzutauchen – und genau das habe ich dann auch getan.

Als ...

Schon beim ersten Blick hat mich Fire Watch sofort angesprochen. Das Cover ist vielversprechend und hat direkt Lust gemacht, in die Geschichte einzutauchen – und genau das habe ich dann auch getan.

Als ich das Buch beendet habe, war mein erster Gedanke ganz klar: Damit habe ich nicht gerechnet. Colin Halder hat mich mehrfach an der Nase herumgeführt und genau das liebe ich an einem guten Thriller.

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, aufgewühlt und emotional berührt – darauf sollte man als Leser*in definitiv vorbereitet sein. Für mich ist Fire Watch eindeutig ein Thriller mit Romance-Anteil. Der Fokus liegt klar auf dem Thrill, doch die Leidenschaft zwischen den Figuren ist jederzeit spürbar und gibt der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Robin möchte das Verschwinden seines besten Freundes Aaron aufklären und gerät dabei in ein gefährliches Spiel aus Geheimnissen, Verwirrung und intensiven Gefühlen. Um der Wahrheit näherzukommen, versucht er sich in das Leben des vermeintlichen Mörders Kian einzuschleusen – doch ist ihm wirklich bewusst, welchen Gefahren er sich dabei aussetzt?

Der Spannungsaufbau ist sofort packend. Besonders gelungen fand ich die POVs von Aaron aus der Vergangenheit, die nach und nach neue Hinweise liefern und einen ständig miträtseln lassen, was tatsächlich passiert ist. Das Buch ließ sich kaum aus der Hand legen, und die Wendungen waren für mich absolut nicht vorhersehbar.

Auch die Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten ist interessant und glaubwürdig aufgebaut. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter, und vor allem bei Robin sind seine inneren Konflikte und Gewissensbisse immer wieder deutlich zu spüren. Die Liebesgeschichte fügt sich organisch ein, ohne die Spannung zu verdrängen.

Die Charaktere insgesamt sind toll ausgearbeitet, wirken authentisch und laden zum Mitfühlen ein. Es hat wirklich Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Der Thrill-Anteil ist einfach mega. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Tension und Thriller so intensiv und stimmig miteinander verbinden lassen. Die Atmosphäre ist überwiegend düster und bedrohlich, gleichzeitig aber in vielen Momenten sehr emotional.

Fire Watch hat mir durch das starke Zusammenspiel aus Thrill, Spannung und Emotion extrem gut gefallen. Die Thematik ist durchdacht umgesetzt, und nach diesem Buch habe ich definitiv Lust auf mehr Werke von Colin Halder bekommen.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Dystopische Romantasy vom feinsten

To Cage a Wild Bird
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To Cage a Wild Bird von Brooke Fast ist eine dystopische Fantasy-Romance, die mich sofort neugierig gemacht hat – vor allem, weil sie immer wieder mit Die Tribute von Panem und Divergent verglichen wird. ...

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast ist eine dystopische Fantasy-Romance, die mich sofort neugierig gemacht hat – vor allem, weil sie immer wieder mit Die Tribute von Panem und Divergent verglichen wird. Durch den starken Hype hatte ich hohe Erwartungen und ehrlich gesagt auch ein bisschen Angst, enttäuscht zu werden. Zum Glück war das nicht der Fall.

Wir begleiten Raven Throne, die im unteren Sektor der Welt Dividium lebt, wo Hunger und Kriminalität zum Alltag gehören. Um sich und ihren Bruder Jed über Wasser zu halten, arbeitet sie als Kopfgeldjägerin. Als Jed ins gefürchtete Gefängnis Endlock gebracht wird, zögert Raven nicht lange und lässt sich selbst dort einliefern, um ihn zu retten. Endlock ist jedoch kein gewöhnliches Gefängnis: Besucher können gegen Bezahlung Jagd auf die Insassen machen – mit tödlichen Konsequenzen. Von diesem Moment an geht es für Raven ums nackte Überleben.

Raven hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen. Sie ist stark, mutig und trotzdem verletzlich, was sie sehr greifbar macht. Ich konnte ihre Entscheidungen gut nachvollziehen und mochte besonders ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte. Auch die Nebenfiguren haben mich überzeugt, vor allem der Love Interest, der geheimnisvoll bleibt und für einige spannende Momente sorgt.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und liest sich unglaublich flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ständig etwas passiert und die Spannung hoch bleibt. Die Atmosphäre ist überwiegend düster, wird aber immer wieder von emotionalen und gefühlvollen Szenen durchbrochen, die dem Ganzen Tiefe geben.

Am Ende wollte ich einfach nur weiterlesen und war traurig, dass der erste Band schon vorbei ist. Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung und hoffe, dass sie nicht allzu lange auf sich warten lässt.

⭐ 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Fand ich ne richtig tolle Romantasy

Kingdom of crystal Hearts
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Die Geschichte dreht sich um Elodie, die im Armenviertel Granat lebt und sich als Diebin durchs Leben schlägt, während sie an ihrer Rache feilt. Bei einer Aktion, in der sie versucht, die Königin und ihren ...

Die Geschichte dreht sich um Elodie, die im Armenviertel Granat lebt und sich als Diebin durchs Leben schlägt, während sie an ihrer Rache feilt. Bei einer Aktion, in der sie versucht, die Königin und ihren Sohn zu töten, erwacht eine ungeahnte Magie in ihr, mit der sie selbst nicht gerechnet hat. Der Anschlag fliegt auf, und Elodie wird gezwungen, für die Königin zu arbeiten. Sie muss ihre neu entdeckten Kräfte für den magielosen Prinzen Rafe einsetzen, um das Volk davon zu überzeugen, dass er Magie besitzt.

Dabei kommt sie dem Prinzen immer näher und gerät zunehmend in einen inneren Zwiespalt zwischen ihren Gefühlen und ihrem Wunsch nach Rache.

Besonders begeistert hat mich das Magiesystem. Die Idee mit den Edelsteinen war für mich etwas völlig Neues und unglaublich faszinierend. Ich bin schnell in den Kontinent Brillant eingetaucht und wollte ihn am liebsten gar nicht mehr verlassen.

Auch Elodie selbst ist ein sehr starker Charakter. Ihre Entwicklung, ihre inneren Konflikte und ihr wachsendes Verständnis für sich selbst und ihre Umgebung haben mir richtig gut gefallen und sie sehr authentisch wirken lassen.

Der unscheinbare und stumme Prinz Rafe war ein erfrischend anderer Love Interest, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die Dynamik zwischen ihm und Elodie war besonders gelungen und ihre gemeinsame Geschichte hat mich sehr berührt.

Die Handlung war durchgehend spannend, ohne nennenswerte Längen, und ich hätte wirklich gerne noch viel länger in dieser Welt verweilt. Das Buch hat mich komplett überzeugt und die Autorin definitiv neugierig auf mehr gemacht – ich möchte unbedingt noch weitere Geschichten von ihr lesen.

⭐ 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Spannend, magisch und düster

Silvercloak - Unter Feinden
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Das Cover ist ein echter Hingucker. Die Farben sind richtig schön gewählt und passen perfekt zur düsteren, magischen Stimmung der Geschichte.

Im Buch geht es um Saffron Killoran, die behütet aufwächst, ...

Das Cover ist ein echter Hingucker. Die Farben sind richtig schön gewählt und passen perfekt zur düsteren, magischen Stimmung der Geschichte.

Im Buch geht es um Saffron Killoran, die behütet aufwächst, bis die Bloodmoons – eine brutale Bande – ihre Eltern ermorden. Von da an hat sie nur noch ein Ziel: Rache. Jahre später bekommt sie die Chance, die Bloodmoons undercover zu infiltrieren und die Organisation von innen heraus zu zerstören. Doch dabei wird schnell klar, dass nichts so einfach ist, wie sie es sich vorgestellt hat. Loyalitäten verschwimmen, Geheimnisse kommen ans Licht und ausgerechnet der Sohn des Anführers, Levan, spielt dabei eine größere Rolle, als Saff lieb ist.

Saffron ist eine starke, taffe Protagonistin mit einem klaren Ziel vor Augen. Gerade als weibliche Hauptfigur hat sie mir richtig gut gefallen – sie ist entschlossen, mutig und lässt sich nicht so leicht unterkriegen.

Levan gehört zu den Bloodmoons und wirkt gleichzeitig gefährlich und geheimnisvoll. Genau diese Mischung macht ihn als Figur spannend. Die Dynamik zwischen Saff und Levan ist sehr spannungsgeladen und hat mir beim Lesen besonders viel Spaß gemacht.

Die Magie und Zaubersprüche haben mich stellenweise an Harry Potter erinnert, trotzdem fühlt sich die Welt komplett eigenständig an. Das Worldbuilding ist richtig gut gelungen und hat mich total abgeholt. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und war für mich ein echtes Highlight.

Fazit: Ein richtig starkes Fantasybuch mit Magie, Spannung und tollen Charakteren – klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Eine düstere Reise

Society of Death. Von Rache verführt
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Society of Death war für mich eine spannende und zugleich nachdenklich stimmende Reise in das Ende des 19. Jahrhunderts. Die Atmosphäre dieser Zeit wird sehr greifbar dargestellt und hat mich schnell in ...

Society of Death war für mich eine spannende und zugleich nachdenklich stimmende Reise in das Ende des 19. Jahrhunderts. Die Atmosphäre dieser Zeit wird sehr greifbar dargestellt und hat mich schnell in die Geschichte hineingezogen.

Das Buch behandelt schwere, aber auch sehr wichtige Themen, die einen immer wieder zum Nachdenken anregen. Im Mittelpunkt steht Victoria, die es als Frau im 19. Jahrhundert alles andere als leicht hat. Trotzdem geht sie ihren eigenen Weg, zeigt Stärke und Mut und lässt sich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen aufhalten. Als ihr Bruder plötzlich stirbt, glaubt sie nicht an einen Suizid – zu viele Fragen bleiben unbeantwortet – und sie beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen.

Auch Emery spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte. Er lernt Victoria zu Beginn kennen, als er sein Studium an der Yale University in New Haven beginnt. Dort wird er schon sehr bald Mitglied der geheimnisvollen Bruderschaft Skull & Bones. Im Laufe der Handlung wird immer deutlicher, dass diese Bruderschaft möglicherweise auch in Verbindung mit dem Tod von Victorias Bruder stehen könnte. Diese Andeutung sorgt für eine düstere, bedrohliche Stimmung und verleiht der Geschichte zusätzliche Spannung.

Die Geschichte insgesamt war wirklich spannend und durchgehend fesselnd. Die wichtigen Themen wurden sensibel und verständlich aufgearbeitet, ohne dabei belehrend zu wirken. Auch die Liebesgeschichte empfand ich als sehr greifbar und authentisch – sie fügt sich gut in die Handlung ein, ohne den eigentlichen Spannungsbogen zu überlagern. Besonders der geheimnisvolle Teil der Geschichte hat mich oft zum Nachdenken gebracht, vor allem über die Motive und Vorgehensweisen der verschiedenen Charaktere.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Ich hätte mir stellenweise noch etwas mehr Einblick in die Intrigen oder stärkere Plottwists gewünscht, die mich vielleicht noch intensiver an das Buch gefesselt hätten. Trotzdem hat mir Society of Death insgesamt sehr gut gefallen.

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

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