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Veröffentlicht am 11.03.2026

Götter, Monster & Magie 🐉

The Sleepless
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The Sleepless von Jen Williams war für mich wirklich ein kleines Highlight, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe.

Die Romantasy spielt in einer Welt voller Götter, Monster und Magie. Im Mittelpunkt ...

The Sleepless von Jen Williams war für mich wirklich ein kleines Highlight, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe.

Die Romantasy spielt in einer Welt voller Götter, Monster und Magie. Im Mittelpunkt steht Elver, die mit ihrer Berührung andere Menschen töten kann. Auf der anderen Seite lernen wir Artair kennen, einen sogenannten Schlaflosen, der sich seinen Körper mit einem Geist namens Lucian teilen muss.

Allein das Cover hat mich sofort angesprochen – die Farben und Details sind einfach wunderschön. Zusammen mit dem Klappentext und den angekündigten düsteren Vibes war für mich schnell klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.

Die Welt hat mir richtig gut gefallen. Sie ist düster, magisch und teilweise auch brutal. Besonders interessant fand ich die zwölf Gottheiten, die alle sehr unterschiedlich und kreativ gestaltet sind. Das Worldbuilding wirkt sehr durchdacht und ich hatte beim Lesen wirklich nie das Gefühl, dass sich etwas zieht. Die Mischung aus Monstern und göttlichen Mächten hat mich total in die Geschichte gezogen.

Elver fand ich als Protagonistin sehr spannend. Sie steckt irgendwie zwischen ihrer Menschlichkeit und ihrer Monsteridentität fest. Ihre Vergangenheit beeinflusst viele ihrer Entscheidungen und macht sie zu einer sehr komplexen Figur.

Auch das Konzept rund um Artair und Lucian fand ich richtig interessant. Die beiden haben sich selbst noch nie wirklich getroffen, weil Lucian immer erst dann auftaucht, wenn Artair einschläft. Trotzdem merkt man schnell, dass zwischen ihnen ein Konflikt besteht, den sie irgendwann lösen müssen. Dieses Konzept hat für mich viel Spannung in die Geschichte gebracht.

Die Romance ist hier wirklich nur ganz leicht angedeutet. Es gibt eher einen Hauch davon, während die Handlung und das Worldbuilding im Vordergrund stehen. Das hat mich persönlich überhaupt nicht gestört – im Gegenteil, ich fand es sogar sehr erfrischend. Ich habe aber das Gefühl, dass sich die romantische Entwicklung in Band zwei noch stärker entfalten könnte.

Die Handlung bleibt über weite Strecken spannend und es gibt auch ein paar überraschende Wendungen. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und schafft eine tolle Atmosphäre.

Für mich war The Sleepless ein wirklich spannender und vielversprechender Auftakt und ich freue mich jetzt schon sehr auf Band zwei.


4.5 von 5 Sternen - ein kleines Highlight für Mich!

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Zwischen Fake und Wahrheit

Mornings in Boston - The Truth We Hide
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Mornings in Boston – The Truth We Hide ist der zweite Band der Love on Air-Reihe und spielt erneut im Setting von Boston.

Im Mittelpunkt steht diesmal Scarlett, die eine Fake-Beziehung mit ihrem Kollegen ...

Mornings in Boston – The Truth We Hide ist der zweite Band der Love on Air-Reihe und spielt erneut im Setting von Boston.

Im Mittelpunkt steht diesmal Scarlett, die eine Fake-Beziehung mit ihrem Kollegen und Wettermoderator Grayson eingeht. Doch sie konnte nicht ahnen, dass der neue Kameramann Jasper ausgerechnet ihre erste große Liebe ist – und plötzlich wieder in ihr Leben tritt. Ihre damalige Beziehung endete alles andere als gut und ist bis heute von Geheimnissen überschattet.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Scarlett und Jasper erzählt.

Von Anfang an spürt man, dass Scarlett mit inneren Konflikten kämpft, besonders im Umgang mit ihrer Vergangenheit. Nach außen wirkt sie stark und entschlossen, doch unter der Oberfläche brodelt es – und es gibt einiges zu verarbeiten.

Jasper hingegen wirkt zunächst wie der klassische Bad Boy, hat aber ein großes Herz. Er steht zu seinen Fehlern, und der Trope he falls harder passt hier perfekt.

Auch das Wiedersehen mit Penelope, Connor und Grayson hat mir gefallen. Die „On Air“-Familie wächst einem immer mehr ans Herz und ich lese sehr gern über sie.

Die Geschichte lebt stark vom Misstrauen zwischen Scarlett und Jasper. Vertrauen ist ein zentrales Thema: Können sie ihre Vergangenheit überwinden? Und wie riskant ist eine Fake-Beziehung, die jederzeit auffliegen könnte?

Die Atmosphäre ist ruhig und oft nachdenklich, ohne an Intensität oder Emotionalität zu verlieren. Es gibt auch eine Handlung außerhalb der Liebesgeschichte, die jedoch eher im Hintergrund bleibt. Die Arbeit am Set hätte für mich noch etwas mehr Raum einnehmen können.

Die emotionale Tiefe der Geschichte und die spürbare Charakterentwicklung haben mir gut gefallen. Das Tempo ist eher gemächlich, was zur Atmosphäre passt.

⭐ 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Rache kennt keine Grenzen

My Darkest Revenge (Demons of New York 1)
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My Darkest Revenge ist eine Urban Romantasy, die im modernen New York spielt.

Alexis ist auf der Suche nach den Mördern ihrer Eltern und den Entführern ihrer Schwester. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, ...

My Darkest Revenge ist eine Urban Romantasy, die im modernen New York spielt.

Alexis ist auf der Suche nach den Mördern ihrer Eltern und den Entführern ihrer Schwester. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, verbündet sie sich mit dem gefährlichen Daimon Corin. Doch auf ihrem Weg müssen sie sich nicht nur zahlreichen Gegnern stellen – Alexis fragt sich auch immer wieder, auf welcher Seite der mysteriöse Corin eigentlich steht.

Der Einstieg in die Geschichte ist actionreich, konnte mich aber auch emotional sofort abholen.

Alexis ist eine spannende Hauptprotagonistin. Sie wird vom Verlust ihrer Eltern und dem Verschwinden ihrer Schwester angetrieben. Sie kämpft entschlossen für das, was ihr wichtig ist, lässt jedoch niemanden wirklich an sich heran, aus Angst, erneut jemanden zu verlieren.

Corin hingegen ist gefährlich, geheimnisvoll und oft arrogant. Ich fand ihn sehr interessant, konnte aber lange nicht entscheiden, ob ich ihn mag oder nicht.

Gemeinsam harmonieren die beiden gut. Ihre Wortgefechte lockern die Geschichte auf und sorgen immer wieder für Dynamik.

Das Worldbuilding bleibt zunächst stark im modernen New York verankert, ergänzt durch übernatürliche Elemente wie Daimonen und Unsterbliche. Im Laufe der Handlung klären sich nach und nach Fragen, sodass die Neugier auf die weitere Entwicklung der Welt – besonders in Band 2 – wächst.

Der Schreibstil ist düster und actionreich, findet aber auch eine gute Balance mit emotionalen Momenten. Einige Plot-Twists waren vorhersehbar, dennoch wollte ich unbedingt weiterlesen, da die Geschichte insgesamt sehr mitreißend bleibt.

⭐ 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Freiheit hat seinen Preis

We Who Will Die
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Empire of Blood – We Who Will Die ist eine Romantasy/Dark-Fantasy-Geschichte mit einem brutalen und zugleich emotionalen Einstieg.

Arvelle geht als letzte Hoffnung für ihren schwerkranken Bruder einen ...

Empire of Blood – We Who Will Die ist eine Romantasy/Dark-Fantasy-Geschichte mit einem brutalen und zugleich emotionalen Einstieg.

Arvelle geht als letzte Hoffnung für ihren schwerkranken Bruder einen Schwur mit einem Vampir ein. Dafür nimmt sie an der Auslese teil – mit dem Ziel, den Imperator zu töten, einen uralten Vampir, der mit grausamer Hand über das Reich herrscht.

Das Buch bietet starke Gladiator-Vibes. Die Kampfszenen sind realistisch, roh und dramatisch geschrieben. Gleichzeitig fehlt es der Geschichte nicht an Emotionalität. In der Arena trifft Arvelle auf neue Verbündete, alte Bekannte – aber auch auf Feinde. Besonders der Primus macht ihr das Leben zur Hölle.

Der Imperator kontrolliert die Welt mit absoluter Macht und liebt es, seine Bürger in der Arena kämpfen zu lassen. Doch auch außerhalb der Arena zeigt er keinerlei Mitgefühl. Mein Hass auf ihn ist beim Lesen definitiv gewachsen. Themen wie Unterdrückung, Widerstand und Schicksal ziehen sich durch die gesamte Handlung.

Arvelle ist eine starke und entschlossene Protagonistin. Ihre Liebe zu ihren Brüdern gibt ihr die Kraft, selbst gefährlichste Situationen zu überstehen. Gleichzeitig entwickelt sie im Laufe der Geschichte neue Freundschaften, die für sie immer wichtiger werden. Ihre charakterliche Entwicklung ist deutlich spürbar.

Der Primus bleibt zunächst geheimnisvoll. Seine Beweggründe werden nach und nach enthüllt und bringen gleichzeitig Licht in Arvelles eigene Vergangenheit.

Am meisten begeistert hat mich jedoch Rorrik, der Sohn des Imperators. Brutal und grausam – und doch schimmert zwischen den Seiten eine andere, überraschend sanfte Seite durch.

Das Worldbuilding bleibt insgesamt eher zurückhaltend. Zwar erfährt man immer wieder etwas über verschiedene Regionen, doch vieles wirkt noch fern. Das Magiesystem hingegen ist spannend: Die Sigillen brauchen etwas Zeit, um vollständig verstanden zu werden, aber es lohnt sich, dranzubleiben. Auch das Machtsystem – von Vampiren über Sigillengezeichnete bis hin zu Mundies – ist interessant aufgebaut.

Der Schreibstil ist düster, brutal und emotional zugleich. Die Geschichte hat ein gutes Tempo und bleibt durchgehend spannend.

⭐ 4,5 von 5 Punkten

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Zwischen Schein und Wahrheit

Illusion – A Lie Worth Believing
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Illusion – A Lie Worth Believing ist ein Romantic-Suspense-Roman, der im glamourösen Las Vegas spielt und sich mit den Themen Illusion und Realität auseinandersetzt.

Stella lebt ein trostloses Leben in ...

Illusion – A Lie Worth Believing ist ein Romantic-Suspense-Roman, der im glamourösen Las Vegas spielt und sich mit den Themen Illusion und Realität auseinandersetzt.

Stella lebt ein trostloses Leben in Seattle, bis sie Levin kennenlernt, der ihr ein scheinbar unschlagbares Angebot macht: Sie soll als Sängerin Teil seiner Magieshow Illusion werden. Doch kaum in Las Vegas angekommen, erfährt Stella, dass ihre Vorgängerin Fia spurlos verschwunden ist. Gleichzeitig geschehen immer mehr geheimnisvolle Dinge, die ihr Vertrauen auf eine harte Probe stellen.

Die Grundstimmung des Buches ist glamourös. Das Setting in Las Vegas ist atmosphärisch eingefangen, und besonders der Magie-Anteil sowie die Technik hinter der Show haben mir viel Spaß gemacht. Ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Gleichzeitig gibt es spannende und packende Momente, die einen gelungenen Kontrast zur schillernden Oberfläche bilden.

Stella ist eine vielschichtige Protagonistin. Sie steckt in einem inneren Konflikt, ist mit ihrem Leben unzufrieden und sieht in der Show – und in Levin – ihre einzige Chance auf einen Ausweg. Allerdings wirkt sie teilweise auch sehr naiv, da sie viele Ungereimtheiten hinnimmt, ohne sie zu hinterfragen.

Levin selbst bleibt mysteriös und schwer greifbar. Immer wieder habe ich mich gefragt, was er wirklich plant und welche Absichten hinter seinem Verhalten stecken.

Auch die Nebenfiguren – insbesondere Cam – wirken glaubwürdig und machen es leicht, sich in sie hineinzuversetzen.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Es gibt viele schöne Momente, und auch die Spannung ist vorhanden – wenn auch nicht durchgehend. Manche Passagen ziehen sich etwas, während andere Kapitel wieder richtig fesselnd sind.

Unterschwellig stellt sich beim Lesen immer wieder die Frage: Wem kann man vertrauen? Was ist Wahrheit – und was Täuschung?

Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant, und der fiese Cliffhanger sorgt definitiv dafür, dass ich zum zweiten Band greifen werde.

⭐ 4 von 5 Punkten

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