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Veröffentlicht am 01.06.2026

Zwischen Magie und Monstern

Anathema
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Anathema von Keri Lake ist eine Gothic Dark Fantasy, die mir von der Atmosphäre und den Beschreibungen teilweise starke One Dark Window-Vibes gegeben hat. Genau diese düstere, mystische Stimmung hat mich ...

Anathema von Keri Lake ist eine Gothic Dark Fantasy, die mir von der Atmosphäre und den Beschreibungen teilweise starke One Dark Window-Vibes gegeben hat. Genau diese düstere, mystische Stimmung hat mich von Anfang an komplett abgeholt.

Maevyth lebt in Foxglove Parish direkt neben den gefürchteten Eating Woods — einem Wald, aus dem niemand jemals zurückkehrt. Als ein tragisches Ereignis sie dazu zwingt, den Wald zu betreten, gerät sie in eine dunkle und gefährliche Welt voller Magie und Grauen, wo sie auf den geheimnisvollen Assassinen Zevander trifft.

Maevyth hat mir als Protagonistin unglaublich gut gefallen. In ihrem Dorf wird sie wie eine Verfluchte behandelt und als Außenseiterin abgestempelt. Gerade diese Ungerechtigkeit macht sie aber emotional stark, weil sie nie aufgibt und immer versucht, einen Ausweg zu finden. Gleichzeitig wirkt sie trotzdem verletzlich und menschlich. Besonders mochte ich, dass sie nicht perfekt ist und im Laufe der Geschichte immer weiter wächst. Dadurch hat sie sich für mich sehr echt angefühlt.

Zevander hingegen gehört für mich genau zu diesen typischen düsteren MMCs, die man gleichzeitig faszinierend und irgendwie beängstigend findet. Als gefürchteter Assassine wirkt er brutal, geheimnisvoll und oft fast unmenschlich. Trotzdem zeigt er Maevyth gegenüber immer wieder eine überraschend beschützende Seite. Gerade diese Mischung aus Gefahr und Verletzlichkeit hat seine Figur für mich so spannend gemacht.

Das absolute Highlight des Buches war für mich aber die Atmosphäre und das Worldbuilding. Die Welt wirkt düster, brutal und mystisch zugleich. Die Beschreibungen waren so intensiv, dass ich manchmal selbst das Gefühl hatte, durch diese unheimliche Welt zu laufen. Besonders spannend fand ich die Magie, die Monster und die Geschichten hinter dieser Welt. Dadurch wirkte alles unglaublich lebendig und geheimnisvoll.

Das Worldbuilding war am Anfang allerdings ziemlich komplex. Ich habe öfter im Glossar oder in den Anhängen nachgeschaut, um alles besser zu verstehen. Aber sobald ich richtig in der Geschichte angekommen war, wollte ich immer mehr über diese Welt erfahren und hatte richtig Spaß daran, alles Stück für Stück zu entdecken.

Auch die Chemie zwischen Maevyth und Zevander hat mir richtig gut gefallen. Die Slow-Burn-Romance entwickelt sich langsam, passt aber perfekt zu dieser düsteren Atmosphäre. Zwischen den beiden herrscht ständig Spannung, Misstrauen und gleichzeitig eine starke Anziehung, wodurch ich ihre Szenen besonders gerne gelesen habe.

Anathema ist definitiv kein leichtes Fantasybuch für zwischendurch. Die Geschichte verlangt Aufmerksamkeit und zieht einen komplett in ihre düstere Welt hinein. Für mich war es vor allem wegen der Atmosphäre, der intensiven Stimmung und der Figuren ein Buch, das mich auch nach dem Lesen nicht losgelassen hat.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Eine wunderschöne gefährliche Welt

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith ist eine atmosphärische Romantasy voller gefährlicher Fae, düsterer Romantik, Intrigen und magischer Deals.

Ivy Benton steht vor der Hochzeitssaison des Jahres ...

The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith ist eine atmosphärische Romantasy voller gefährlicher Fae, düsterer Romantik, Intrigen und magischer Deals.

Ivy Benton steht vor der Hochzeitssaison des Jahres 1848. Da ihre Familie in Ungnade gefallen ist und in schwierigen Verhältnissen lebt, sieht Ivy ihre einzige Chance darin, sich auf die gefährlichen Spiele und magischen Handel der Fae-Königin Moryen einzulassen, um als mögliche Braut für Prinz Bram infrage zu kommen und ihre Familie zu retten.

Ivy hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Sie ist ehrgeizig, intelligent und versucht sich gegen die gesellschaftlichen Erwartungen durchzusetzen. Gleichzeitig wirkt sie aber auch verletzlich und emotional, wodurch sie sehr authentisch rüberkam. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen.

Besonders spannend fand ich den Romance-Aspekt. Anfangs wirkt es fast wie ein Love Triangle, aber ohne zu spoilern bleibt die Dynamik zwischen den Figuren sehr interessant. Vor allem mochte ich, dass man nie genau wusste, wem Ivy eigentlich vertrauen kann. Dieses ständige Misstrauen hat perfekt zur Atmosphäre des Buches gepasst.

Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte komplett abgeholt. Die düstere Atmosphäre, die gesellschaftliche Kritik und die Intrigen waren für mich super aufeinander abgestimmt und haben mich durchgehend unterhalten. Zwischen den Figuren herrscht ständig Spannung, wodurch das Buch eine richtige Sogwirkung entwickelt.

Auch die anderen Kandidatinnen im Wettbewerb um Prinz Bram wurden mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Besonders ihr wachsender Zusammenhalt hat mir gefallen, weil ich anfangs eher mit Konkurrenz und Neid gerechnet hätte.

Das London von 1848 wurde sehr bildhaft beschrieben und hat unglaublich gut zur Stimmung der Geschichte gepasst. Vor allem die Beschreibungen der Fae-Welt konnten mich begeistern, weil sie gleichzeitig magisch und bedrohlich wirkte.

Insgesamt ist The Rose Bargain für mich eine atmosphärisch-düstere Romantasy mit spannenden Intrigen, faszinierenden Fae und einer mitreißenden Stimmung. Das Buch konnte mich komplett abholen und war definitiv eines meiner kleinen Highlights diesen Monat.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Was macht uns menschlich?

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Ich, die ich Männer nie kannte von Jacqueline Harpman hat mich komplett überrascht. Ich wusste vorher schon, dass das Buch eher ruhig und philosophisch sein soll, aber ich hätte nie gedacht, dass es mich ...

Ich, die ich Männer nie kannte von Jacqueline Harpman hat mich komplett überrascht. Ich wusste vorher schon, dass das Buch eher ruhig und philosophisch sein soll, aber ich hätte nie gedacht, dass es mich emotional und gedanklich so mitnimmt.

Das Buch erinnert an eine Dystopie oder eine postapokalyptische Welt, lebt für mich aber viel mehr von seiner Atmosphäre als von irgendeiner großen Handlung oder Action. Stattdessen geht es um Menschlichkeit, Einsamkeit und existenzielle Fragen — und genau das hat mich so gefesselt.

Die namenlose Erzählerin lebt gemeinsam mit 39 anderen Frauen in einer Art Käfig unter der Erde. Niemand weiß, warum sie dort sind oder was überhaupt mit der Welt passiert ist. Als sich plötzlich alles verändert, begleitet man die Erzählerin dabei, wie sie versucht, diese fremde und leere Welt zu verstehen.

Ich kann gar nicht genau erklären, warum mich dieses Buch so berührt hat. Es passiert eigentlich gar nicht ständig etwas Großes, und trotzdem konnte ich kaum aufhören zu lesen. Diese beklemmende, stille Atmosphäre hat mich die ganze Zeit begleitet. Selbst in den ruhigen Momenten lag immer etwas Unheimliches und Trauriges über der Geschichte.

Besonders faszinierend fand ich die Gedanken über Menschlichkeit und Identität. Immer wieder habe ich mich gefragt, was einen Menschen eigentlich ausmacht und wie sehr unsere Erinnerungen, Beziehungen und Erfahrungen uns prägen. Genau solche Fragen haben das Buch für mich so besonders gemacht.

Auch die Einsamkeit war unglaublich greifbar. Oft hatte ich beim Lesen dieses leere, fast verlorene Gefühl, das die Erzählerin ständig begleitet. Das Buch wirkt dadurch manchmal fast surreal und bleibt einem wirklich im Kopf.

Für mich ist das eines dieser Bücher, die man nicht einfach nur liest und wieder vergisst. Es hat mich nachdenklich gemacht, verstört und gleichzeitig total fasziniert. Ich glaube, mich wird diese Geschichte noch sehr lange begleiten.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Fake dating trifft auf große Gefühle

Royal Fake
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Auch der zweite Band der Royal Fake-Reihe von Lena Kiefer* verbindet wieder diese besondere royale Atmosphäre mit vielen Geheimnissen, Spannung und ganz viel Gefühl. Vor allem die Mischung aus Fake Dating ...

Auch der zweite Band der Royal Fake-Reihe von Lena Kiefer* verbindet wieder diese besondere royale Atmosphäre mit vielen Geheimnissen, Spannung und ganz viel Gefühl. Vor allem die Mischung aus Fake Dating und verbotenen Gefühlen hat mir unglaublich gut gefallen.

Ohne zu spoilern lässt sich sagen, dass Band 2 nahtlos an den ersten Teil anschließt und man dadurch sofort wieder mitten in der Geschichte ist. Für mich war direkt wieder dieses Bedürfnis da, Darcys und Tristans Geschichte weiterzuverfolgen.

Darcy hat mir in diesem Band sogar noch besser gefallen als zuvor. Sie wirkte auf mich deutlich nahbarer und emotionaler. Obwohl ihre Gefühle oft hin- und hergerissen waren, blieb sie trotzdem taff, clever und stark. Gerade dieser innere Konflikt hat sie für mich besonders interessant gemacht.

Tristan dagegen wirkte deutlich verletzlicher und ruhiger als noch im ersten Band. Man merkt, wie sehr ihn die Ereignisse aus Band 1 beschäftigen, wodurch er für mich noch greifbarer wurde.

Die Chemie zwischen den beiden war einfach wieder unglaublich. Zwischen ihnen knistert es die ganze Zeit und genau diese Dynamik hat für mich eine totale Sogwirkung erzeugt. Ich wollte einfach immer weiterlesen.

Auch der Schreibstil konnte mich wieder komplett überzeugen. Er war sehr bildhaft, emotional und gleichzeitig temporeich, sodass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Das Buch hat mich wirklich nicht losgelassen.

Und dann dieses Ende … der Cliffhanger war wirklich fies und hat mich mit so vielen offenen Fragen zurückgelassen. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Zwischen Lügen und Gefühlen

Liars all around me
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Liars All Around Me von Clara Bais ist ein Jugendthriller, der mich vor allem durch die Mischung aus Spannung und ein bisschen Romance sofort gepackt hat.

In der Geschichte geht es um Avery, die den Bad ...

Liars All Around Me von Clara Bais ist ein Jugendthriller, der mich vor allem durch die Mischung aus Spannung und ein bisschen Romance sofort gepackt hat.

In der Geschichte geht es um Avery, die den Bad Boy Ryle bittet, ihr eine Waffe zu besorgen. Kurz darauf wird ihre Mitschülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden. Für Ryle ist schnell klar, dass Avery etwas damit zu tun haben könnte. Trotzdem beschließen die beiden, gemeinsam herauszufinden, was wirklich passiert ist.

Ich fand besonders spannend, wie unterschiedlich die beiden Hauptfiguren sind. Avery wirkt am Anfang wie die perfekte Musterschülerin, die alles unter Kontrolle hat. Aber je mehr man über sie erfährt, desto mehr merkt man, dass hinter dieser Fassade etwas nicht stimmt. Genau das hat sie für mich interessant gemacht.

Ryle mochte ich auch mehr, als ich am Anfang gedacht hätte. Er ist zwar der typische Außenseiter, über den viele schlecht reden, aber im Laufe der Geschichte versteht man ihn immer besser. Für mich wurde er dadurch zu einer der stärksten Figuren im Buch.

Am besten gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Man merkt richtig, wie sie sich eigentlich nicht vertrauen, sich aber trotzdem näherkommen. Diese Mischung aus Misstrauen und Anziehung hat die Geschichte für mich besonders gemacht.

Auch die Spannung war durch das schnelle Tempo und die vielen emotionalen Momente durchgehend da. Ich wollte oft einfach weiterlesen, weil ich wissen wollte, was wirklich passiert ist.

Das Ende hat mich allerdings nicht ganz überzeugt. Die Auflösung war mir etwas zu unklar, sodass ich eher verwirrt als richtig überrascht war. Da hätte ich mir gewünscht, dass alles noch etwas genauer erklärt wird.

Trotzdem fand ich das Buch insgesamt spannend und unterhaltsam. Für mich ist es ein solider Jugendthriller, den ich vor allem wegen der Figuren und der Atmosphäre weiterempfehlen würde.

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