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Veröffentlicht am 16.03.2025

Nicht nur Rennfahrer

Lewis Hamilton
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Dieses Buch, das Lewis Hamilton gewidmet ist, gibt wirklich spannende und interessante Einblicke hinter die Kulissen der Formel 1.

Der Autor besitzt großes Fachwissen und erzählt von den großen und kleinen ...

Dieses Buch, das Lewis Hamilton gewidmet ist, gibt wirklich spannende und interessante Einblicke hinter die Kulissen der Formel 1.

Der Autor besitzt großes Fachwissen und erzählt von den großen und kleinen Reibereien, Eifersüchteleien, versuchten und gelungenen Betrügereien im Rennfahrer-Alltag, auf und neben der Piste, privaten Rangeleien und echten Freundschaften unter schwierigen Bedingungen.

Das Buch ist steckenweise nicht ganz einfach zu lesen, denn die Menge an Daten muß man ja auch verdauen können. Aber wer sich die Mühe, die sicher in Freude ums Wissen umschlägt, macht, kann durchaus dabei gewinnen.

Das Cover mit dem Portrait von Lewis Hamilton ist ansprechend gestaltet und läßt den Rennfahrer sympathisch herüberkommen.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Spannendes aus dem hohen Norden

Der Polarkreis
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Liza Marklund schreibt in ihren äusserst spannenden Thriller die Geschichte eines Mädchens aus dem Literaturkreis " Polarkreis", in dem sich mehrere Mädchen treffen, um über gemeinsam gelesene Bücher zu ...

Liza Marklund schreibt in ihren äusserst spannenden Thriller die Geschichte eines Mädchens aus dem Literaturkreis " Polarkreis", in dem sich mehrere Mädchen treffen, um über gemeinsam gelesene Bücher zu diskutieren.

Eines der Mädchen verschwindet plötzlich und ausser Betroffenheit und verhaltener Trauer machen sich auch Gerüchte breit, denen aber nicht nachgegangen wird.

Nach etwa 30 Jahren wird dann eine Frauenleiche ohne Kopf gefunden und man vermutet, dass es sich um Sofia, das verschwundene Mädchen handelt.

Die Polizei geht nun doch allen Spuren, die noch vorhanden sind, nach, der örtliche Polizeichef spricht auch noch einmal mit den anderen Mädchen, aber nach so langer Zeit erinnert man sich nur an Bruchstücke.

Die Autorin gibt jedem der Mädchen eine ausgiebige Plattform in der Vergangenheit und auch der Gegenwart.

Und es stellt sich heraus, das doch alles völlig anders gelaufen ist, als alle dachten.

Die Autorin plant eine Fortsetzung, auf die man nach dem Lesen diese Buches sicher schon warten wird.

Das Cover passt sehr gut .

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Frauenfußball

Meine wundervollen Schwestern
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Ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn ich habe viel dadurch gelernt.

In einer Kultur wie der unseren zu leben, mit allen Fehlern , aber auch Annehmlichkeiten, ist nicht selbstverständlich. ...

Ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn ich habe viel dadurch gelernt.

In einer Kultur wie der unseren zu leben, mit allen Fehlern , aber auch Annehmlichkeiten, ist nicht selbstverständlich. Man muß hier geboren werden.

Wer aber als Mädchen in Afghanistan zur Welt kommt, lernt schnell, dass hier die Männer, und was für welche, das Sagen haben.

Männer dürfen hier alles und Frauen nichts, denn sie haben kaum Wert.

Natürlich gibt es auch in Afghanistan Männer, die die Frauen in ihrer Familie wertschätzen, so wie es die Autorin des Buches, Khalida Popal erfahren durfte. Ihre Familie stand hinter ihr und tut es noch.

Sie hatte Zugang zu Bildung und dank ihrer verständnisvollen Familie immer Rückhalt, wenn es die Männerwelt arg mit ihr trieb. Und "arg" ist hier ein Synonym für das, was in diesem Land vor sich ging und immer noch geht.

Khalida, die nun in Dänemark lebt, war vor ihrer Flucht ein fußballbegeistertes Mädchen, das sich nicht unterkriegen ließ, sie spielte, organisierte und vertrat Frauen in ihrem Geburtsland, die ebenso begeistert vom Ballspiel waren, wie sie. Sie erkämpfte sich den Rang der Kapitänin der afghanischen Frauen-Fußballnationalmannschaft und arbeitete für den dortigen Fußballverband.

Als sie dann aber knapp einem Mordanschlag entging, floh sie nach Dänemark, wo sie seit 2011 lebt.

Im August 2021, als die Taliban endgültig die Macht in Afghanistan übernehmen, organisiert sie von Europa aus die Flucht vieler Mitglieder des Frauenfußballteams nach Australien. Sie alle wären zu Hause ihres Lebens nicht mehr sicher gewesen.





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Veröffentlicht am 01.03.2025

Der lange oder der kurze Weg

Campion. Tödliches Erbe
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Der Autorin Margery Allingham ist mit "Campion" ein richtig schöner, spannender und humoriger Krimi gelungen.
Es geht um Erbschaft, Pferde, alte Häuser, nicht sesshafte Menschen, Verbrechen, ...

Der Autorin Margery Allingham ist mit "Campion" ein richtig schöner, spannender und humoriger Krimi gelungen.
Es geht um Erbschaft, Pferde, alte Häuser, nicht sesshafte Menschen, Verbrechen, Verwirrspiele, Geister, Mumien und das ganze Drumherum.
Mittelpunkt der Geschichte ist ein uralter legendärer Kelch, der im Besitz einer alten englischen Familie ist und in einer Kammer auf dem Anwesen der Familie aufbewahrt wird.
Allerdings stellt sich heraus, dass der Kelch gestohlen werden soll. Und da kommt der titelgebende Albert Campion ins Spiel.
Er hat nämlich schon davon gehört, ehe die Besitzer auch nur auf die Idee gekommen waren, dass der Kelch in Gefahr ist.
Der Sohn der - verarmten - Familie wird mit einigen Tricks zur Adresse Campions geleitet und erfährt dort den Stand der Dinge.
Danach wird es auf gute, traditionelle, englische Art und Weise turbulent...
Ein sehr schön gestaltetes Cover rundet den Eindruck ab.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Der Panamakanal

Der große Riss
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In ihrem Roman " Der große Riss " schreibt Cristina Henriquez über das Leben in der Bauregion um 1700.
Nachdem der erste Versuch, den Kanal zu bauen gescheitert war, suchte nun die Isthmische ...

In ihrem Roman " Der große Riss " schreibt Cristina Henriquez über das Leben in der Bauregion um 1700.
Nachdem der erste Versuch, den Kanal zu bauen gescheitert war, suchte nun die Isthmische Kommission im Jahr 1907 erneut Arbeitskräfte für den Bau des Kanals. Geboten wurde ein 2-Jahres-Vertrag, kostenlose Hin-und Rückreise, kostenlose Unterkunft und Verpflegung, sowie medizinische Versorgung.
"Arbeit im Paradies"
Allerdings wütete die Malaria, gegen diese Krankheit gab es nur Chinin, auch das Gelbfieber kam noch ab und an vor. Und, wegen der ständigen Feuchtigkeit und Schwüle erkrankten auch viele Menschen an Lungenentzündung.
Das Beste war aber wohl der Lohn, 10 bis 20 Cent pro Stunde, ausbezahlt alle 2 Wochen.
Damals war das viel Geld und nicht wenige Männer kamen, um ihren zu Hause gebliebenen Familien zu etwas Wohlstand zu verhelfen.

So kam auch das Mädchen Ana als blinde Passagierin aus Barbados nach Panama, um Geld für die Behandlung ihrer erkrankten Schwester zu verdienen.
Auch der Sohn des Fischers Francisco, Omar, meldete sich gegen den Willen des Vaters , denn er war nicht für die Fischerei geboren.
Viele Einzelschicksale fügen sich zu einem historischen Gesamtbild zusammen und vermitteln die bedrückende Atmosphäre, denn viele Menschen mussten ihre Heimat aufgeben, um für die Dämme und Bauarbeiten Platz zu schaffen.
Ein durchaus lesenswertes Buch über den für mich so doppeldeutigen "Großen Riss"
Das Cover mit der Ansicht der Bauzone und einem historischen Foto fängt die Stimmung gut ein.

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