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Veröffentlicht am 04.03.2025

Frauenfußball

Meine wundervollen Schwestern
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Ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn ich habe viel dadurch gelernt.

In einer Kultur wie der unseren zu leben, mit allen Fehlern , aber auch Annehmlichkeiten, ist nicht selbstverständlich. ...

Ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn ich habe viel dadurch gelernt.

In einer Kultur wie der unseren zu leben, mit allen Fehlern , aber auch Annehmlichkeiten, ist nicht selbstverständlich. Man muß hier geboren werden.

Wer aber als Mädchen in Afghanistan zur Welt kommt, lernt schnell, dass hier die Männer, und was für welche, das Sagen haben.

Männer dürfen hier alles und Frauen nichts, denn sie haben kaum Wert.

Natürlich gibt es auch in Afghanistan Männer, die die Frauen in ihrer Familie wertschätzen, so wie es die Autorin des Buches, Khalida Popal erfahren durfte. Ihre Familie stand hinter ihr und tut es noch.

Sie hatte Zugang zu Bildung und dank ihrer verständnisvollen Familie immer Rückhalt, wenn es die Männerwelt arg mit ihr trieb. Und "arg" ist hier ein Synonym für das, was in diesem Land vor sich ging und immer noch geht.

Khalida, die nun in Dänemark lebt, war vor ihrer Flucht ein fußballbegeistertes Mädchen, das sich nicht unterkriegen ließ, sie spielte, organisierte und vertrat Frauen in ihrem Geburtsland, die ebenso begeistert vom Ballspiel waren, wie sie. Sie erkämpfte sich den Rang der Kapitänin der afghanischen Frauen-Fußballnationalmannschaft und arbeitete für den dortigen Fußballverband.

Als sie dann aber knapp einem Mordanschlag entging, floh sie nach Dänemark, wo sie seit 2011 lebt.

Im August 2021, als die Taliban endgültig die Macht in Afghanistan übernehmen, organisiert sie von Europa aus die Flucht vieler Mitglieder des Frauenfußballteams nach Australien. Sie alle wären zu Hause ihres Lebens nicht mehr sicher gewesen.





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Veröffentlicht am 01.03.2025

Der lange oder der kurze Weg

Campion. Tödliches Erbe
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Der Autorin Margery Allingham ist mit "Campion" ein richtig schöner, spannender und humoriger Krimi gelungen.
Es geht um Erbschaft, Pferde, alte Häuser, nicht sesshafte Menschen, Verbrechen, ...

Der Autorin Margery Allingham ist mit "Campion" ein richtig schöner, spannender und humoriger Krimi gelungen.
Es geht um Erbschaft, Pferde, alte Häuser, nicht sesshafte Menschen, Verbrechen, Verwirrspiele, Geister, Mumien und das ganze Drumherum.
Mittelpunkt der Geschichte ist ein uralter legendärer Kelch, der im Besitz einer alten englischen Familie ist und in einer Kammer auf dem Anwesen der Familie aufbewahrt wird.
Allerdings stellt sich heraus, dass der Kelch gestohlen werden soll. Und da kommt der titelgebende Albert Campion ins Spiel.
Er hat nämlich schon davon gehört, ehe die Besitzer auch nur auf die Idee gekommen waren, dass der Kelch in Gefahr ist.
Der Sohn der - verarmten - Familie wird mit einigen Tricks zur Adresse Campions geleitet und erfährt dort den Stand der Dinge.
Danach wird es auf gute, traditionelle, englische Art und Weise turbulent...
Ein sehr schön gestaltetes Cover rundet den Eindruck ab.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Der Panamakanal

Der große Riss
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In ihrem Roman " Der große Riss " schreibt Cristina Henriquez über das Leben in der Bauregion um 1700.
Nachdem der erste Versuch, den Kanal zu bauen gescheitert war, suchte nun die Isthmische ...

In ihrem Roman " Der große Riss " schreibt Cristina Henriquez über das Leben in der Bauregion um 1700.
Nachdem der erste Versuch, den Kanal zu bauen gescheitert war, suchte nun die Isthmische Kommission im Jahr 1907 erneut Arbeitskräfte für den Bau des Kanals. Geboten wurde ein 2-Jahres-Vertrag, kostenlose Hin-und Rückreise, kostenlose Unterkunft und Verpflegung, sowie medizinische Versorgung.
"Arbeit im Paradies"
Allerdings wütete die Malaria, gegen diese Krankheit gab es nur Chinin, auch das Gelbfieber kam noch ab und an vor. Und, wegen der ständigen Feuchtigkeit und Schwüle erkrankten auch viele Menschen an Lungenentzündung.
Das Beste war aber wohl der Lohn, 10 bis 20 Cent pro Stunde, ausbezahlt alle 2 Wochen.
Damals war das viel Geld und nicht wenige Männer kamen, um ihren zu Hause gebliebenen Familien zu etwas Wohlstand zu verhelfen.

So kam auch das Mädchen Ana als blinde Passagierin aus Barbados nach Panama, um Geld für die Behandlung ihrer erkrankten Schwester zu verdienen.
Auch der Sohn des Fischers Francisco, Omar, meldete sich gegen den Willen des Vaters , denn er war nicht für die Fischerei geboren.
Viele Einzelschicksale fügen sich zu einem historischen Gesamtbild zusammen und vermitteln die bedrückende Atmosphäre, denn viele Menschen mussten ihre Heimat aufgeben, um für die Dämme und Bauarbeiten Platz zu schaffen.
Ein durchaus lesenswertes Buch über den für mich so doppeldeutigen "Großen Riss"
Das Cover mit der Ansicht der Bauzone und einem historischen Foto fängt die Stimmung gut ein.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Kettenreaktionen

Blutrote Grazien
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Benno Pamer hat hier einen Thriller geschrieben, in dem Blut fließt. Aber er hat auch der Ursache dafür Platz gegeben. Was nicht als Entschuldigung angeführt wird.

Der Tat- und Handlungsort Meran ist ...

Benno Pamer hat hier einen Thriller geschrieben, in dem Blut fließt. Aber er hat auch der Ursache dafür Platz gegeben. Was nicht als Entschuldigung angeführt wird.

Der Tat- und Handlungsort Meran ist eigentlich viel zu schade für die fiktiven Untaten, die titelgebend sind.

Zarte und sanfte Gemüter werden sich beim Lesen daher eher schwer tun.

Insgesamt aber zeigt der Autor Wege auf, die eben zum Glück nur wenige gehen müssen.

Kindesmissbrauch und Mord samt Entführung, dazu noch Ausflüge ins Darknet bilden die Grundlage für die Wege, die gerade Opfer von Kindesmissbrauch nicht gehen müssen, runden den Roman ab

Das Cover zeigt, worum es geht.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Drei Frauen

Leb wohl, meine Königin
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In Dierk Breimeiers Roman werden wichtige Lebensabschnitte des Matrosen Stephen Tremaine beschrieben.

Tremaine überlebte einen Schiffsuntergang, konnte aber seine Familie nicht verständigen, weil er auf ...

In Dierk Breimeiers Roman werden wichtige Lebensabschnitte des Matrosen Stephen Tremaine beschrieben.

Tremaine überlebte einen Schiffsuntergang, konnte aber seine Familie nicht verständigen, weil er auf einer Insel festsaß.

Es gelang ihm, die Aufmerksamkeit eines Frachters, als er in einem Fischerboot auf dem Meer war, zu erhaschen. Er konnte mit anderen geretteten Matrosen endlich in die cornische Heimat gelangen.

Die Braut, der er vor seiner Abreise die Hochzeit versprochen hatte, war inzwischen mit einem anderen Mann verheiratet.

Gekränkt und traurig heuerte Stephen sofort auf einem anderen Schiff an und gelangte bis nach Trinidad.

Dort verliebte er sich in Mercedes, eine käufliche Dame, aber es gelang ihm nicht, ihren Beruf auszublenden. Zu allem Unglück versäumte er dann auch noch sein Schiff und saß fest.

Aber seine Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende, denn er suchte Arbeit und Unterkunft.

Ein stimmiges Cover rundet den Gesamteindruck ab.

Interessant und lesenswert.

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