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Veröffentlicht am 14.08.2025

Gefangen

Todeskäfig (Ein Sayer-Altair-Thriller 1)
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FBI Agentin Sayer Altair bekommt einen neuen Fall übertragen. Ein Mädchen wird verdurstet in einem Käfig gefunden. Es ist die Tochter eines hochrangigen Senators. Der übt starken Druck auf die Ermittlungen ...

FBI Agentin Sayer Altair bekommt einen neuen Fall übertragen. Ein Mädchen wird verdurstet in einem Käfig gefunden. Es ist die Tochter eines hochrangigen Senators. Der übt starken Druck auf die Ermittlungen aus, geht eigenmächtig an die Presse und erschwert alles. Dann wird ein weiteres Mädchen entführt und der Fall nimmt ungeahnte Ausmaße an...

Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Eine sehr spezielle Ermittlern mit einem interessanten Team. Ein ungewöhnlicher Fall, der zugleich eigenartig, gruselig, aber auch spannend ist. Dazu neueste Informationen aus Wissenschaft und Forschung. Und ich hatte über ganz weite Strecken nicht den leisesten Hauch einer Ahnung vom Täter, denn der Unsympath im Buch erschien mir als Täter zu einfach und die Sympathischen hätte ich gern in einer Fortsetzung dabei gehabt. Wer blieb also noch übrig? Alles in allen von mir eine absolute Leseempfehlung und die Hoffnung, nicht zu lange auf eine Fortsetzung warten zu müssen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Enttäuscht

Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte
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Ruth ist 30 und ihr Verlobter hat sich von ihr getrennt. Sie hat daran schwer zu kämpfen und zieht für ein Jahr zurück in ihr Elternhaus. Ihr Vater Howard leidet an Demenz und da ihre Mutter weiter arbeitet ...

Ruth ist 30 und ihr Verlobter hat sich von ihr getrennt. Sie hat daran schwer zu kämpfen und zieht für ein Jahr zurück in ihr Elternhaus. Ihr Vater Howard leidet an Demenz und da ihre Mutter weiter arbeitet und auch ihren Hobbies nachgeht, soll Ruth ein Jahr lang auf ihren Vater aufpassen…

Mich hat das Buch enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Im weitaus größeren Teil des Buches geht es eigentlich um Ruths Befindlichkeiten, ihren Problemen mit dem Ex, ihren Freundinnen, ihrem Verhältnis zu den Eltern. Oder besser gesagt: ihrem erst mal kaum vorhandenen Verhältnis, denn sie war jahrelang kaum dort. Um die Demenz ihres Vaters geht es anfangs eher am Rande. Die Geschichte wird in kurzen – manchmal extrem kurzen – Kapiteln erzählt, über denen jeweils das Tagesdatum steht. Je mehr die Geschichte fortschreitet, desto mehr merkt man die Ausfälle des Vaters. Das ist traurig, wird aber gut erzählt. Er war beliebt und so versuchen seine Ex-Studenten, ihn noch sehr zu unterstützen. Doch es wird schwieriger und schwieriger. Während das Verhältnis zu ihrem Vater trotz der Krankheit wieder enger wird, bleibt das zur Mutter sehr komisch distanziert. Und genau so ging es mir auch – ich wurde emotional nicht richtig mitgenommen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Vom Feinsten

Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)
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Profilen Hunter und sein Partner Garcia stehen vor einen speziellen Fall. Eine junge Frau wurde ermordet, Hände und Füße wurden entfernt, das ganze Zimmer mit Blut bemalt und ihre Katze eingefroren. Während ...

Profilen Hunter und sein Partner Garcia stehen vor einen speziellen Fall. Eine junge Frau wurde ermordet, Hände und Füße wurden entfernt, das ganze Zimmer mit Blut bemalt und ihre Katze eingefroren. Während die Ermittlungen noch ganz am Anfang stehen, kommt das FBI ins Haus und will Ihnen den Fall entziehen, denn dieser Mord ist nicht der erste des Täters. Doch Hunter und Garcia verlangen eine Zusammenarbeit und so beginnt die Jagd nach dem Mörder...

Das Buch ist ein klassischer Chris Carter und ein Thriller vom Feinsten. Klassische Ermittlungsarbeit und ich als Leser tappte bis zum Ende im dunklen. Dabei spannend und gerade zum Ende hin noch mit einer dicken Überraschung. Und leider auch noch mit einem Cliffhanger, der mehr als neugierig macht. Einziges Manko für mich, aber dafür kann de Autor nichts, ist der schlecht gewählte Titel. Das Original ist viel aussagekräftiger.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Unterhaltsam

Wie ich fälschte, log und Gutes tat
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Die Kleinstadt Weiden. Benedikts Mutter ist bei den Lions aktiv und schwindelt sich ihre Welt passend zurecht. Beide hochbegabte Schwestern sind in den USA und der Vater ist Arzt und selten da. Benedikt ...

Die Kleinstadt Weiden. Benedikts Mutter ist bei den Lions aktiv und schwindelt sich ihre Welt passend zurecht. Beide hochbegabte Schwestern sind in den USA und der Vater ist Arzt und selten da. Benedikt ist Champion im Tennis. Theoretisch heile Welt, nur das Benedikt und seine Freunde längst andere Sachen machen. Die da nicht reinpassen ...

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Auf der einen Seite die Lehrer und Eltern, die glauben, dass alles prima läuft. Auf der anderen Seite die Jugendlichen. Mitten in der Pubertät, die vieles ausprobieren, so ihre eigenen Probleme haben, nicht ganz folgsam sind und viel Blödsinn machen. Das alles ist in jugendgemäßer Sprache geschrieben, allerdings nicht übertrieben, so dass man es auch im „höheren Lesealter“ noch gut versteht. Mir hat es jedenfalls viel Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Magisch

Arlo Finch (1). Arlo Finch im Tal des Feuers
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Arlo ist 11 und hat schon einiges erleben müssen. Sein Vater ist untergetaucht, denn er wird von der Regierung verfolgt. Seine Mutter hat es deswegen sehr schwer, eine Arbeit zu finden. Deshalb hat sie ...

Arlo ist 11 und hat schon einiges erleben müssen. Sein Vater ist untergetaucht, denn er wird von der Regierung verfolgt. Seine Mutter hat es deswegen sehr schwer, eine Arbeit zu finden. Deshalb hat sie sich entschieden, mit ihren Kindern in ihre Heimat – dem kleinen Ort Pine Mountain in Colorado – zurückzukehren. Doch dort zweifelt Arlo erst mal an sich, denn er sieht eigenartige Dinge. Dinge, die es gar nicht geben dürfte. Und es wird richtig gefährlich für ihn. Doch da gibt es noch seine Freunde, die Ranger-Kinder. Sie gehören zu den Pfadfindern und helfen Arlo auch bei seinen „magischen“ Abenteuern.

Die Geschichte hat mich auf verschiedene Weise überzeugt. Zum einen ist da Arlo selbst, der eigentlich ein normaler Junge ist und sich auf besondere Weise bewähren muss. Seine Gedanken und Taten sind altersgerecht. Dann sind seine Freunde, die ihm zeigen, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt auch in schwierigen und außergewöhnlichen Situationen ist. Eine gute Botschaft für die jugendlichen Leser.
Dazu kommt ein Schreibstil, der jungen Lesern gefallen dürfte. Ein Buch, dass auch Jungs zum Lesen anregen dürfte. Für mich rundum gelungen.

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