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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2025

Ein schweigendes Dorf

Im Wald
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Im Heimatdorf von Oliver von Bodenstein geschehen mehrere Morde. Verdächtigt werden ehemalige Freunde und Bekannte von ihm und es scheint alles auf einen uralten Vorfall, das Verschwinden von Olivers bestem ...

Im Heimatdorf von Oliver von Bodenstein geschehen mehrere Morde. Verdächtigt werden ehemalige Freunde und Bekannte von ihm und es scheint alles auf einen uralten Vorfall, das Verschwinden von Olivers bestem Freund vor vielen Jahren, hinzuweisen. Keine einfache Situation für den Leiter der K11, noch dazu, wo er ein Jahr aussetzen will und dies sein letzter Fall sein könnte...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wie immer ist der Fall sehr komplex und dieses Mal berührt er noch stärker die persönlichen Seiten. Dabei kam mir im Mittelteil die Spannung etwas zu kurz. Dort gab es einfach zu viele Nebenhandlungen. Am Anfang und vor allem im letzten Teil allerdings war es sehr spannend und die Auswahl der möglichen Täter mehr als verwirrend. Im Gegensatz zu den vorherigen Büchern hat mich dieses Mal allerdings sehr gestört, dass bei Pia generell nur der Vorname verwendet wird, bei Oliver aber nur der Nachname. Warum diese Unterschiede, wo sich beide duzen?
Doch dies sind eher Nebensächlichkeiten bei einem ansonsten sehr gut lesbaren Buch.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Klasse

Fritzi Klitschmüller 1: Fritzi Klitschmüller
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Fritzi, die eigentlich Friederike heißt, wünscht sich zum Geburtstag unbedingt ein Skateboard. Das passt zu ihr, genau wie der Name Fritzi. Denn sie ist frech und sehr jungenhaft. Doch stattdessen bekommt ...

Fritzi, die eigentlich Friederike heißt, wünscht sich zum Geburtstag unbedingt ein Skateboard. Das passt zu ihr, genau wie der Name Fritzi. Denn sie ist frech und sehr jungenhaft. Doch stattdessen bekommt sie ein Prinzessinnenkleid. Die Enttäuschung ist groß, hält aber nicht so lange vor, denn sie beschließt zusammen mit ihren Freund Thies, sich selbst das gewünschte Skateboard zu besorgen …
Ich bin mehr zufällig an dieses Kinderbuch gekommen, da ich eigentlich nicht die Zielgruppe dafür bin. Doch das Cover machte einen lustigen Eindruck und so habe ich es einfach mal zwischendurch gelesen. Und wurde angenehm überrascht. Fritzi ist so gar kein typisches Mädchen und mit ihren Einfällen und Idee kämpft sie für die Umsetzung ihrer Träume, auch wenn die erst mal materiell sind. Auf jeden Fall kommt sie unheimlich sympathisch rüber und so ist das Buch auch aufgrund ihrer Abenteuer nicht nur für Mädchen geeignet.
Gut gefallen hat mir auch das Buchende, kein moralischer Zeigefinger und trotzdem kommt gut rüber, dass man auf „geraden Wegen“ auch ans Ziel kommen kann. Habe mir das Buch als Geschenk vorgemerkt, weil ich es als gelungenes Mitbringsel empfinde.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Absolut nein

VONG
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Ein jüngeres Familienmitglied hat mir dieses Buch geborgt und fand es lustig. Ich hatte vorher nie von VONG gehört und dachte mir, es kann ja nicht schaden, sich auch mal in dieser Richtung weiterzubilden. ...

Ein jüngeres Familienmitglied hat mir dieses Buch geborgt und fand es lustig. Ich hatte vorher nie von VONG gehört und dachte mir, es kann ja nicht schaden, sich auch mal in dieser Richtung weiterzubilden. Zum Glück hatte das Buch gerade mal etwas mehr als 100 Seiten und so war ich schnell durch. Gelesen würde ich das nicht nennen, was ich mir da antun musste. Bin ich wirklich zu alt für so was? Ich fand es nicht lustig, nicht mal ansatzweise witzig. Unsere Sprache wird im Alltag schon so stark verhunzt, jetzt werden noch Bücher dazu gedruckt. Zumal ich rein inhaltlich auch nicht überzeugt wurde. Eine Art Begriffsbeschreibung (wenige Begriffe, für mich auch eher wahllos ausgesucht), ein Interview mit dem Autor (langweilig), ein paar gähnend langweilige Sprüche und Wünsche (die ich nie jemanden schicken würde), eine Art Tagebuch des Autors … ich könnte jetzt die Aufzählung noch etwas fortführen, aber ehrlich gesagt, ich will mich mit diesem Quatsch nicht mehr beschäftigen. Es ist echt schade um jeden Euro, der dafür ausgegeben wurde. Absolut ein Ding, das die Welt wirklich nicht braucht. Leider kann ich keine Minuspunkte vergeben.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Nicht schlecht

Lost in Fuseta
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Kommissar Lost aus Deutschland kommt durch ein europäisches Polizeiaustauschprogramm nach Portugal in den kleinen Ort Fuseta. Bei seinen neuen Kollegen ist er anfangs mehr als unbeliebt, weil sie mit seinen ...

Kommissar Lost aus Deutschland kommt durch ein europäisches Polizeiaustauschprogramm nach Portugal in den kleinen Ort Fuseta. Bei seinen neuen Kollegen ist er anfangs mehr als unbeliebt, weil sie mit seinen Eigenheiten nicht klar kommen. Und als er einem Kollegen absichtlich in den Fuß schießt, ist er quasi schon auf der Heimreise ...

Mich lässt das Buch geteilt zurück. Zum einem ist es wirklich sehr gut lesbar, witzig und spielt auch noch in einer Gegend, über die eher selten geschrieben wird. Das Leben in Portugal war für mich interessant beschrieben, die Eigenheiten gut herausgestellt. Oft hatte es mehr als nur ein wenig Urlaubsfeeling.
Auch die Ermittlungen selbst waren spannend, teils überraschend und nachvollziehbar. Die "Portugiesen" im Team mit ihren speziellen Eigenheiten waren sympathisch.
Warum trotzdem nur 3 Punkte? Auch Kommissar Lost war eigentlich sympathisch. Eine Hauptfigur mit Asperger ist auf jeden Fall neu und man lernt eine Menge darüber. Für mich war nur nicht glaubwürdig, dass ein Kommissar mit Asperger und den in diesem speziellen Fall benannten Symptomen der Nichterkennbarkeit von Menschen/Gesichtern und der Nichterkennbarkeit von "menschlichen Regungen" beim Gegenüber als Kommissar arbeitet, der Verhöre durchführt und eine Waffe trägt und einsetzt.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Untypisch

It's Market Day
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Das Buch ist eine besondere Mischung. Kein richtiges Reisebuch, kein richtiges Kochbuch, keine richtige Sammlung von Biografien … von jedem ein wenig. Die Mischung ist interessant, doch auch ein wenig ...

Das Buch ist eine besondere Mischung. Kein richtiges Reisebuch, kein richtiges Kochbuch, keine richtige Sammlung von Biografien … von jedem ein wenig. Die Mischung ist interessant, doch auch ein wenig schwierig.

Zum einem macht es großen Spaß, die verschiedenen Märkte per Text und Bild nachzuverfolgen. Man spürt förmlich die Liebe des Autors zu den Märkten, man kann sie nachvollziehen und hat selbst eigene Bilder und Gerüche im Kopf. Es verleitet dazu, diese Märkte auch besuchen zu wollen. Die schönen Fotos werden abgerundet durch Texte über die Besonderheiten der Märkte, der Länder und der Menschen. Allerdings empfand ich die Texte manchmal als ein wenig steif, wenn es um die Fakten ging – und als ein wenig zu sehr werbend bei den anderen Sachen. In diesen Teilen war es eine Mischung aus Sach- und Reisebuch.

Schwieriger waren für mich dann doch die Rezepte. Landesspezifisch – ja, aber teilweise schwierig im Nachmachen (jedenfalls für mich). Ich scheiterte zum Teil schon an den Zutaten. Und auch teilweise an den Erklärungen. Und damit sind wir wieder bei meinen Eingangsworten: es ist von allem ein bißchen und damit fehlen für mich aber auch einige Teile in der Tiefe. Als Kochbuch würde ich es nicht empfehlen, ansonsten war es aber gut.

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