Die Zauberin Grela ist verschwunden. Doch das ist nicht unbedingt etwas Gutes, denn plötzlich werden im Tausendflügeltal viele krank. Hängt das zusammen?
Das Buch ist ein hübsches kleines Abenteuer und ...
Die Zauberin Grela ist verschwunden. Doch das ist nicht unbedingt etwas Gutes, denn plötzlich werden im Tausendflügeltal viele krank. Hängt das zusammen?
Das Buch ist ein hübsches kleines Abenteuer und sehr gut zu lesen. Es geht um Hilfe und Freundschaft und Zusammenarbeit und besonders hervorzuheben sind die wunderschönen Zeichnungen, beginnend mit dem allerliebst aussehenden Inneneinband. Das Buch ist der zweite Teil der Reihe und ich fand, es war etwas schwierig, es ohne Kenntnis des ersten Teils zu lesen. Hier hätte vielleicht ein Personenregister weitergeholfen. Ansonsten sind die Geschehnisse gut nachvollziehbar und die Figuren sind sehr fantasievoll. Von mir gibt es eine Leseempfehlung
Aus einem Ferienlager in einem Wald verschwindet ein junges Mädchen. Bei der Suche nach ihr wiederholt sich eine Geschichte, denn 14 Jahre vorher ist ihr Bruder ebenfalls spurlos verschwunden. Die Meinungen ...
Aus einem Ferienlager in einem Wald verschwindet ein junges Mädchen. Bei der Suche nach ihr wiederholt sich eine Geschichte, denn 14 Jahre vorher ist ihr Bruder ebenfalls spurlos verschwunden. Die Meinungen der Menschen zu der Geschichte und gegenüber dieser Familie sind gespalten. Einige meinen, dass sie sehr viel Pech haben. Andere, dass es die gerechte Strafe für die Familie ist. Denn diese ist reich und eher unbeliebt. Aus mehreren Gründen.
Das Buch hat mich überzeugt. Es ist unheimlich spannend und es gibt immer wieder neue Gründe und verdächtige Personen, obwohl man bis zur letzten Seite kaum eine Ahnung hat, was wirklich passiert ist und wer wie damit zusammenhängt. Und das muss man über fast 600 Seiten erstmal hinbekommen. Ganz nebenbei erzählt das Buch auch viel über die Gesellschaft und wie reiche Leute ihre Möglichkeiten nutzen und ärmere zusehen müssen, wie sie über die Runden kommen. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung
Elise ist nach ihrem Studium komplett mit ihrem Leben unzufrieden. Der Job ist langweilig, das Geld reicht nicht, die Beziehung ist eigentlich keine. Jede andere hätte wohl einen neuen Job gesucht oder ...
Elise ist nach ihrem Studium komplett mit ihrem Leben unzufrieden. Der Job ist langweilig, das Geld reicht nicht, die Beziehung ist eigentlich keine. Jede andere hätte wohl einen neuen Job gesucht oder die Beziehung beendet. Elise entschließt sich, stattdessen 2 x Großbritannien zu umlaufen, immer an der Küste entlang. Eigentlich erst mal eine Schnapsidee, doch nachdem sie diese mehrfach öffentlich verkündet hat, kann und will sie nicht mehr zurück und beginnt ihr Abenteuer.
Das Buch lässt mich sehr zwiegespalten zurück. Erst einmal: Die Leistung von Elise, so chaotisch und unvorbereitet das alles ist, ist absolut beachtenswert und nicht hoch genug einzuschätzen. Dass sie durchgehalten hat, ist ganz stark.
Aber ich soll ja nicht die Leistung beurteilen, sondern das Buch darüber. Da das ist leider nicht ganz so stark. Das hat mehrere Gründe.
Dabei beginnt es nämlich eigentlich richtig gut. Elise schreibt sehr witzig und ich musste oft mehr als nur lächeln. Sie beschreibt alles auch ungeschönt, benennt ihre Fehler und ihre Schwierigkeiten und auch die schlechten Eigenschaften. Doch im Laufe des Buches geht es eben nur noch um das Laufen. Und hier beginnt sich Kapitel für Kapitel ziemlich viel einfach zu wiederholen und das wir langweilig. Aufgrund der Fortbewegungsart bekommt sie relativ wenig von der Landschaft und den Orten mit (außer Cafés und Einkaufsmöglichkeiten). Und auch das Jammern über Regen und Schlamm (welches Wetter hat sie erwartet?) wird irgendwann eintönig.
Dann hat das Buch zwar eine grobe Karte einiger durchlaufener Orte. Doch es wäre schön gewesen, wenn es innerhalb des Buches noch ein paar mehr detailliertere Karten gegeben hätte mit den kleineren Orten. Ich war oft in Großbritannien und auch an einigen Küsten, so hatte ich grob immer die Orientierung, wo sie in etwa war. Aber für jemanden, der das nicht hat, ist ein paralleles Nachschlagen irgendwo sehr leseflusshemmend. Auch ein paar Fotos hätten das Ganze etwas aufgelockert.
Ein weiterer Grund, warum ich mit zunehmendem Weiterlesen etwas genervt war, lag in der Person von Elise selbst. Am Anfang hatte ich das Gefühl, sie ist nicht Mitte 20, sondern ein 14-jähriger pubertierender Teenager. Bei Problemen: Kopf in den Sand und hoffen, es löst sich von selbst oder ein anderer löst sie. Irgendwie war meine Erwartung, dass sie im Laufe der Reise erwachsener wird. Dass für sie selbst am Ende der Reise Kühe und Schafe noch Horror sind – geschenkt (sie ist ein Stadtkind. Allerdings, warum hat sie es nicht einmal mit lautem Rufen oder Wedeln mit den Armen versucht?). Dass sie aber fast ganz bis zum Schluss das finanzielle Problem so gut wie ignoriert … wie lange will sie das noch machen? Dass sie selbst nach vielen Kilometern einen Zauberwürfel und ein Buch mit sich rumschleppt, statt einem 2. Paar Laufschuhe, verstehe ich nicht. Dass sie sich bis fast zum Schluss nicht dafür interessiert, Karten lesen zu lernen – da komme ich nicht mehr mit. Dass ihr Handyakku bei Kälte fast sofort versagt … warum keinen neuen kaufen, statt das Geld in teure Cafés zu bringen? Hier kann ich viele Entscheidungen wirklich einfach nicht nachvollziehen.
Sie hat Glück, dass ihr viele Menschen – fast immer sehr uneigennützig – geholfen haben. Diese Begegnungen mit den Menschen fand ich am interessantesten und hätte da gern mehr bzw. ausführlicher darüber gelesen.
Ich betone nochmal: ich möchte ihre großartige Leistung, 8000 km zu laufen, nicht schmälern. Das ist fantastisch. Das Buch ist leider für mich nur Durchschnitt und eher eine Anleitung, wie man es vielleicht nicht unbedingt so nachmachen sollte.
1866 entbindet die Hebamme Marianne jeweils eine Tochter in zwei Familien. Die eine lebt in Montmartre und dort im Elendsquartier und schlägt sich gerade so durch, die andere ist eine wohlhabende und gutbürgerliche ...
1866 entbindet die Hebamme Marianne jeweils eine Tochter in zwei Familien. Die eine lebt in Montmartre und dort im Elendsquartier und schlägt sich gerade so durch, die andere ist eine wohlhabende und gutbürgerliche Kunsthändlerfamilie. Beide Mädchen wachsen unterschiedlich auf und versuchen trotzdem, ein möglichst gutes und freies Leben zu führen. Elisa, beginnt bei ihrer Mutter als Wäscherin und wird mir durch Zufall eine der besten Cancan-Tänzerinnen. Valerie erkämpft sich die Ausbildung zur Kunstmalerin an einer Akademie
Das Buch erzählt die Geschichte der beiden Frauen im Kontext zum damaligen Paris und vor allem zu den damaligen vielen Künstlern, speziell Malern, die versuchten, modernere Stilrichtungen einzuführen. Das ist absolut gelungen. Durch die unterschiedlichen familiären Hintergründe erfährt man viel vom Leben der einfachen Leute, aber auch den Problemen in gutbürgerlichen Häusern. Die berühmten Maler sind sehr lebensnah dargestellt und man erfährt von ihren Schwierigkeiten und Problemen. Genauso erfährt man aber eben auch von den Schwierigkeiten einfacher Frauen und dem schweren Leben der Arbeiter. Das alles ist gut beschrieben und man versinkt quasi sofort im Bann der Geschichte. Das Buch endet mit der Eröffnung des berühmten Moulin Rouge und eine Fortsetzung ist vorgesehen, auf die ich mich sehr freue. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung.
Detectiv Macy fährt bei einer nächtlichen Heimfahrt einen Mann an. Sie selbst ist im Auto eingeschlossen und muss hilflos mit ansehen, wie der Mann vor ihren Augen getötet wird. Es stellt sich heraus, ...
Detectiv Macy fährt bei einer nächtlichen Heimfahrt einen Mann an. Sie selbst ist im Auto eingeschlossen und muss hilflos mit ansehen, wie der Mann vor ihren Augen getötet wird. Es stellt sich heraus, dass der Mann ein bekannter Radiomoderator ist, der bei seinen Recherchen schon einigen auf die Füße getreten war und sich Feinde gemacht hat …
Dieses Buch ist der 3. Teil um Detectiv Macy. Man kann ihn aber problemlos ohne die Vorgängerbände lesen, da er in sich abgeschlossen ist. Ich würde ihn als einen sehr soliden Krimi bezeichnen. Ein Mord geschieht und die Polizei verschiedener Orte beginnt mit den Ermittlungen. Polizeiarbeit in einem dünn besiedelten Gebiet. Ganz nebenbei – ohne sich in den Vordergrund zu drängeln – geht das private Leben der Ermittler weiter. Alles ist sehr normal. Hier agieren Menschen, keine Superhelden oder durchgeknallte Einzelgänger. Der Stil ist auch eher ruhig, manchmal ein wenig spannungslos. Bei all den Erzählungen vor allem in der Mitte habe ich manchmal vergessen, dass eigentlich ein Mörder gesucht wird. Auch das Motiv am Ende war mir ein wenig „dünn“. Doch alles in allem ist es ein sehr solider Krimi, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.