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Veröffentlicht am 20.03.2025

Schöne Geschichte

Die Brücke von London
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Es ist das Jahr 1749. Die Tuchhändlerin Juliana ist verwitwet und stellt kurz danach fest, dass ihr Ehemann sich mit einem Geld-Hai eingelassen hat, um seine Spielschulden zu bezahlen bzw. weiterspielen ...

Es ist das Jahr 1749. Die Tuchhändlerin Juliana ist verwitwet und stellt kurz danach fest, dass ihr Ehemann sich mit einem Geld-Hai eingelassen hat, um seine Spielschulden zu bezahlen bzw. weiterspielen zu können. Dieser will das Haus von Juliana. Dieses steht auf der berühmten London Bridge und hat als eines der wenigen Häuser einen direkten Zugang zur Themse. Juliana verweigert sich dem Ansinnen und um überleben zu können, beginnt sie mit dem Schmuggel von Stoffen und Lebensmitteln mit Unterstützung einer Bande von Kindern und Jugendlichen, denen sie eine Art zuhause gibt.

Das Buch erzählt eine interessante Geschichte und das auf zwei Ebenen. Eine spielt im Jahr 1749 und die andere Anfang des 13. Jahrhunderts, wo das Christentum noch mit den allen Religionen kämpft. Anfangs hatte ich keine Ahnung, wie beides zusammengeführt werden kann. Doch am Ende ist dies gelungen. Überhaupt finde ich das Ende und die Lösung des Falls um Juliana ebenfalls sehr gelungen. Auch hier habe ich mich gefragt, wie das zu der damaligen Zeit ausgehen konnte. Dies ist gut beschrieben und vermittelt neben einer Mischung aus Abenteuer und Historie auch ein paar wahre Fakten zu der damaligen Zeit und vor allem zur London Bridge. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Familie

Hawaii forever?!
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Von klein auf schwärmt Hannah von Hawaii. So erhält sie auch bald diesen Namen als Spitznamen. Jetzt ist sie 16 und will in einer Woche für ein halbes Jahr als Austauschschülerin nach Hawaii fliegen. Sie ...

Von klein auf schwärmt Hannah von Hawaii. So erhält sie auch bald diesen Namen als Spitznamen. Jetzt ist sie 16 und will in einer Woche für ein halbes Jahr als Austauschschülerin nach Hawaii fliegen. Sie ist glücklich. Weniger glücklich ist ihre Schwester Zoey und ihr (Ex-)Freund Fernando. Zoey nimmt sich vor zu verhindern, dass Hanna nach Hawaii fliegt.

Das Buch ist eine schöne Familiengeschichte, bei der es darum geht, wie Geschwister zusammenhalten und sich vermissen. Sie ist in kurze Kapitel eingeteilt und an jedem Tag passiert etwas Ungewöhnliches, um die Abreise zu verhindern. Das ist fantasievoll beschrieben und nett illustriert und oft auch sehr witzig bei den Einfällen. Die Schrift ist groß und dadurch gut zu lesen – auch für noch nicht so geübte junge Leser. Neben der eigentlichen Geschichte geht es aber eben auch um Freundschaft und um Loslassen und neue Erfahrungen machen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Zu viel

Vor hundert Sommern
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Erzählt wird eine Familiengeschichte über 100 Jahre, beginnend in der Mitte der 1920er Jahre. Erzählt wird sie vor allem über die Geschichte der Frauen der Familie. Da ist Clara, die als Flaschenspülerin ...

Erzählt wird eine Familiengeschichte über 100 Jahre, beginnend in der Mitte der 1920er Jahre. Erzählt wird sie vor allem über die Geschichte der Frauen der Familie. Da ist Clara, die als Flaschenspülerin in einer Brauerei angefangen hat und es später zu einem Hundesalon bringt, da ist ihre Tochter Elisabeth, die jetzt als 94-jährig in ein Seniorenheim gekommen ist, wiederum um deren Tochter Anna, die als Bibliothekarin in der Verwaltung arbeitet und deren Töchter Annabel und vor allem Lena, die ihr Studium schmeißen will.

Ich lese gerne solche Familienromane. Hier wird die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt, Clara, Anna und Lena. Ich hatte kein Problem, mich hineinzufinden. Allerdings konnte ich mich emotional nur schwer an die Figuren annähern. Da war Clara noch diejenige, mit der ich am meisten mitfiebern konnte. Anna war für mich zumindest in den Kapiteln verständlich, als sie Familie völlig überlastet hat. Es gab dann immer Lösungen, die plötzlich auftauchten. Für die beiden jüngeren Annabel und Lena fehlte mir oft das Verständnis, ich hatte das Gefühl, dass die Autorin alle aktuellen Probleme irgendwie mit unterbringen wollte und das wurde einfach zu viel, weil ich oft mich oft irgendwie belehrt fühlte. Das Buch war gut und flüssig lesbar, aber für mich war es irgendwie nicht das Richtige

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Veröffentlicht am 14.03.2025

In Ordnung

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Lucy ist nachts alleine unterwegs, sie will den Entführer ihrer Schwester finden und bietet sich quasi als Opfer an. Gleichzeitig sucht die Polizei nach ihrer Schwester und nach weiteren möglichen Opfern. ...

Lucy ist nachts alleine unterwegs, sie will den Entführer ihrer Schwester finden und bietet sich quasi als Opfer an. Gleichzeitig sucht die Polizei nach ihrer Schwester und nach weiteren möglichen Opfern. Das ist bisher allerdings erfolglos. Lucy gibt ein Fernsehinterview um den Täter anzulocken und die Situation verschärft sich.

Der Thriller ist in Ordnung. Für mich allerdings auch nicht mehr. Ich fand dieses Hin und Her zwischen Lucy und im nächsten Kapitel dem Täter teilweise etwas nervend. Erst ab Mitte des Buches konnte ich flüssiger lesen, das ganze ergab mehr Sinn und es gab danach auch einige sehr überraschende Wendungen. Trotzdem gehört das Buch nicht zu meinen Favoriten, sondern eher zum Durchschnitt. Ich spreche keine Leseempfehlung aus, möchte aber auch niemanden vom Lesen abhalten.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Fantasievoll

Karma Drama 2. Dämonische Bestimmung
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Livia versucht immer noch, mit ihren Freunden auf Dämonen- und Menschenseite, den bösen Oberdämon abzusetzen. Dieser glaubt, dass Livia inzwischen auch eine Dämonin geworden ist, und sie soll die entsprechende ...

Livia versucht immer noch, mit ihren Freunden auf Dämonen- und Menschenseite, den bösen Oberdämon abzusetzen. Dieser glaubt, dass Livia inzwischen auch eine Dämonin geworden ist, und sie soll die entsprechende Schule besuchen. Das stellt sie vor große Probleme, denn natürlich verfügt sie über keinerlei dämonische Fähigkeiten und kann jederzeit auffliegen.

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe. Ich kannte den ersten Teil nicht, hatte aber bis auf wenige Details keine größeren Probleme, die Geschichte zu verstehen. Hilfreich wäre allerdings am Anfang ein Personenregister gewesen, dann hätte ich mich schneller zurecht gefunden. Aber es ging auch so. Die Geschichte ist an sich ist sehr fantasievoll und auch sehr abenteuerlich. Es geht dabei auch um Freundschaft und gegenseitige Hilfe, was mir gut gefallen hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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