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Veröffentlicht am 07.01.2025

Schwarzer Lavendel

Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)
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Dr. Leon Ritter erbt von seiner Tante einen kleinen Weinberg. Bei der Besichtigung wird eine mumifizierte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie bleibt nicht die einzige, denn es verschwindet eine weitere ...

Dr. Leon Ritter erbt von seiner Tante einen kleinen Weinberg. Bei der Besichtigung wird eine mumifizierte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie bleibt nicht die einzige, denn es verschwindet eine weitere junge Frau und auch eine weitere Mumie taucht auf. Die Polizei ermittelt und Dr. Ritter mischt sich immer wieder ein…

„Schwarzer Lavendel“ ist der 2. Band um Dr. Ritter. Ich habe beide Bücher hintereinander gelesen. Während mir der 1. Band nicht so gut gefiel, weil ich dort das Gefühl hatte, ich lese ein Drehbuch und Dr. Ritter ist James Bond in der Provence, hat sich das im vorliegenden Buch geändert. Leon muss jetzt auch einige Niederlagen einstecken und arbeitet mit der Polizei mehr zusammen. Trotzdem gibt es immer noch reichlich Reibereien. Gut gefallen hat mir die Schilderung des Lebens in der Provence. Man konnte sich das richtig vorstellen und auch das Lebensgefühl kam gut rüber. Besonders auch die Probleme der Polizisten bzw. mit der Tochter. Die Spannung bezog sich für mich eher auf einige Nebenhandlungen, bei der Haupthandlung war der Täter für mich dann nicht mehr so überraschend und das Ende kam ein bißchen schnell. Insgesamt jedoch ist es ein durchaus guter Krimi und auch einen 3. Teil würde ich lesen

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Fuchskind

Fuchskind
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Als Gesine ganz zeitig auf den Friedhof kommt, hört sie eigenartige Geräusch und findet eine Säugling. Sie bringt ihn ins Krankenhaus und rettet ihm damit das Leben. Aber sie bekommt nicht mit, dass vor ...

Als Gesine ganz zeitig auf den Friedhof kommt, hört sie eigenartige Geräusch und findet eine Säugling. Sie bringt ihn ins Krankenhaus und rettet ihm damit das Leben. Aber sie bekommt nicht mit, dass vor dem Friedhof eine ermordete Frau gefunden wird. Obwohl sie nur Zeugin ist, mischt sie sich doch immer wieder in die Ermittlungen ein und dann kommt auch noch ihr Ex-Mann Klaus zurück. Auch er ist in die Vorfälle eingebunden und Gesine vermutet, dass er viel mehr damit zu tun hat, als er zugibt. Dann wird auf Gesine geschossen …
Der 2. Band um die Ex-Polizistin Gesine hat mir wieder gut gefallen. Es gibt einige Tatverdächtige und die „Ermittlungen“, die Gesine macht, sind nachvollziehbar und wirken real. Die persönlichen Verwicklungen passen zum Fall und lenken nicht vom Geschehen ab. Man merkt Gesine die Entwicklung an und diese ist auch glaubhaft. Wie im ersten Band sind auch hier Giftpflanzen aufgeführt. Während es aber im 1. Teil für mich logisch erschien, waren hier die Ergänzungen teilweise doch weit hergeholt und passten nicht wirklich zum Fall. Es ist interessant, darüber zu lesen, aber es eigentlich unnötig. Ansonsten ist es wieder ein geradliniger gut gelungener Krimi, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Der Totmacher

I Am Death. Der Totmacher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 7)
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Vor dem Flughafen von L.A. wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Gefoltert und ermordet. Im Hals ein Zettel – mit Blut geschrieben: ich bin der Tod. Die Ermittler Hunter und Garcia versuchen, den ...

Vor dem Flughafen von L.A. wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Gefoltert und ermordet. Im Hals ein Zettel – mit Blut geschrieben: ich bin der Tod. Die Ermittler Hunter und Garcia versuchen, den Mörder zu finden. Stattdessen finden sie weitere Leichen und immer steht da irgendwo: Ich bin der Tod. Der Mörder gibt den Ermittlern noch weitere Hinweise, doch es gibt fast keine Spuren und so scheinen die Ermittlungen in einer Sackgasse zu landen…
Es ist der 7. Band um die Ermittler Hunter und Garcia. Für mich hat das Buch einige Schwächen. Für einige ist allerdings nicht der Autor zuständig. Zum einen finde ich den deutschen Titel „Der Totmacher“ schlecht gewählt. Warum hat man nicht den englischen Titel einfach übersetzt: „Ich bin der Tod“ wäre doch viel passender gewesen, weil genau diese Zeile auch öfter im Buch vorkommt. Zum anderen ist der Text auf der Buchrückseite wieder so geschrieben, dass ich das Gefühl habe, der Verfasser hat das Buch nie gelesen.
Unabhängig davon empfand ich dieses Buch allerdings als das Schwächste in der Reihe. Viel zu oft ermittelt Hunter nicht, sondern hat irgendwelche „Ahnungen“ und „Eingebungen“, die zwar dann richtig, aber oft nicht begründbar sind. Und dann drehen sich die ersten 100 Seiten um die eine Leiche mit wenig Spannung, danach wird – wie fast immer- lang und breit über die Folterungen geschrieben und am Ende gibt es beim Täter wieder eine Überraschung, aber mir erschien das wirkliche Ende nicht logisch. Was der Täter dann tut, hätte er auch viel eher tun können (mehr ins Detail möchte ich nicht gehen, um nichts zu verraten). Alles in allem ist es ein gut lesbarer Carter, der zum Ende hin eine gewisse Spannung aufbaut. Für mich allerdings nicht der große Wurf und im Vergleich zu den Vorgängerbänden (vor allem zu den ersten Teilen) ein deutlicher Abfall (und nebenbei bemerkt auch einige Seiten kürzer).

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Night falls

Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken
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Zwei Häftlinge brechen aus dem Gefängnis aus und kommen bis zum Haus von Sandy. Sie lebt dort mit ihrem Mann und ihrer 15-jährigen Tochter allein und abseits weiterer Häuser. Die Männer wollen eigentlich ...

Zwei Häftlinge brechen aus dem Gefängnis aus und kommen bis zum Haus von Sandy. Sie lebt dort mit ihrem Mann und ihrer 15-jährigen Tochter allein und abseits weiterer Häuser. Die Männer wollen eigentlich nur Kleidung und die Möglichkeit, weiter zu fliehen. Doch ein Schneesturm verhindert das und so bleiben sie im Haus, verletzen Sandys Mann schwer und machen auch vor weiterer Gewalt nicht halt. Und Sandy kennt den Anführer nur zu gut …
Das Buch beginnt gut und spannend. Die Gewalt ist spürbar, obwohl sich anfangs vieles auch auf der psychologischen Ebene abspielt. Es gibt einige Überraschungen, doch insgesamt verharrt das Ganze für mich in zu vielen Stereotypen. Da ist der Psychopath, der schon aus Kind – auch aufgrund seiner Mutter – aus der Spur lief, was man in Rückblenden als Leser erfährt. Er ist abgrundtief böse dargestellt. Dann ist der andere Häftling, eigentlich ein „guter“ Mensch von großer Körperkraft, aber willenlos und ohne geistige Fähigkeiten. Absurd für mich wurde es aber, als der Familienhund plötzlich in eigenen Kapiteln seine „Gedanken“ äußern darf. Es gibt einige Ungereimtheiten – die Verbrecher werden vom Schneesturm im Haus gehalten und können die Flucht nicht fortsetzen, aber die Polizei z. B. kommt problemlos zum Haus hinaus. Auch das Ende war nicht wirklich überzeugend.
Insgesamt ist das Buch gut lesbar, aber für mich aufgrund diverser Mängel nicht wirklich empfehlenswert.
Einen weiteren Punktabzug gibt es noch für das Cover. Das Buch spielt in einem Schneesturm, im allertiefsten Winter – das Cover zeigt ein Getreidefeld …

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Lügenmauer

Lügenmauer. Irland-Krimi (Ein Emma-Vaughan-Krimi 1)
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Emma ist in Amerika aufgewachsen und mit ihren Mann nach Irland zurückgegangen, von wo ihre Familie stammt. Sie ist Polizistin geworden und lebt nach der Scheidung allein mit ihrem Sohn. Da wird ein hochrangiges ...

Emma ist in Amerika aufgewachsen und mit ihren Mann nach Irland zurückgegangen, von wo ihre Familie stammt. Sie ist Polizistin geworden und lebt nach der Scheidung allein mit ihrem Sohn. Da wird ein hochrangiges Kirchenmitglied ermordet und Emma leitet die Untersuchung. Schnell wird klar, dass der Mann wohl nicht der blütenreine Christ ist, für den ihn alle Welt hält. Emma hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen…
Mir hat das Buch gut gefallen. Es arbeitet auf drei Zeitebenen: die Zeit in den 1960er Jahren, ein Jahr vor den Ermittlungen und während der Ermittlungen. Man erfährt so ganz nebenbei viel über Irland und noch mehr über die Eigenheiten der Iren. Auch das schlimme Kapitel um die ledigen Mütter und die Verfehlungen der Kirchen“männer“ spielt eine große Rolle. Das alles ist gut miteinander verwoben. Mir hat ein bißchen die Spannung gefehlt, denn durch die Rückblenden kommt man schnell auf die Idee, wer der Täter sein könnte und warum. So war die Aufdeckung dann nicht wirklich eine Überraschung. Das Ende schon, wenn ich die Entscheidung von Emma nicht ganz mittragen kann. Alles in allem ist das Buch aber gut lesbar und hat auch teilweise stark ironische Züge. Für einen Erstling nicht schlecht gelungen.

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