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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2024

Der Anfang

Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 1)
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1826 in Zürich, in der Bäckerei der Familie Sprüngli geht eigentlich alles seinen Gang, doch die Mutter ist schon länger schwer krank und sehr schwach. Von einem befreundeten Apotheker erhält der kleine ...

1826 in Zürich, in der Bäckerei der Familie Sprüngli geht eigentlich alles seinen Gang, doch die Mutter ist schon länger schwer krank und sehr schwach. Von einem befreundeten Apotheker erhält der kleine Rudolf etwas Schokolade. Sie ist weder fein noch besonders gut, doch er bringt sie seiner Mutter und als diese gesund wird, glaubt er fest daran, dass die Schokolade der Grund ist und seitdem ist es sein Traum, bessere Schokolade selbst herzustellen. Ein Traum, den er nie vergisst.

Das Buch ist der erste Teil einer geplanten Reihe und beschäftigt sich vor allem mit den Anfängen der Familie Sprüngli. Die Geschichte ist gut beschrieben und vermittelt neben guter Unterhaltung auch viel Wissen über die damalige Zeit, die Anfänge einer Arbeiterbewegung in der Schweiz, das Leben von Handwerksgesellen, aber auch den Aufbruch in eine neue Zeit und eine wirtschaftliche Entwicklung. Man kann den Traum nach besserer Schokolade verstehen und auch die Ideen, die ein besseres Leben bieten. Insofern kann ich eine Leseempfehlung aussprechen und freue mich auf die Fortsetzung. Ein besonderes Lob auch für die Gestaltung des Covers

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Mehr davon

Mythen der Monster 1: Medusa
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Ava wird in ihrer Schule gemobbt. Als sie sich wehrt, passiert etwas Schlimmes. Daraufhin beschließt ihre Mutter, Ava und ihren Bruder Jax nach Venedig auf eine spezielle Schule zu schicken. Denn nicht ...

Ava wird in ihrer Schule gemobbt. Als sie sich wehrt, passiert etwas Schlimmes. Daraufhin beschließt ihre Mutter, Ava und ihren Bruder Jax nach Venedig auf eine spezielle Schule zu schicken. Denn nicht nur der Ort ist besonders, sondern auch der Lehrplan. Dort geht es unter anderem auch um griechische Mythologie und nicht nur in der Theorie...

Das Buch ist etwas Besonderes. Zum einen ist es eine gute Abenteuergeschichte mit Fantasy und Gruselfaktor, zum anderen wird wie nebenbei viel Wissen über griechische und römische Götter vermittelt. Die Legende am Ende erklärt alles noch einmal im Detail. Noch mehr beeindruckt hat mich allerdings, dass die Sicht auf die Geschichte von mutigen Mädchen erzählt wird und sie sich plötzlich ganz anders darstellt, als die Überlieferungen vermitteln wollen. Ich kann einfach nur sagen, das Buch ist absolut lesenswert und es sollte mehr davon geben

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Etwas vorhersehbar

Die blaue Stunde
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Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von ...

Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von Chapman ein Knochen entdeckt und es stellt sich heraus, dass er von einem Menschen stammt. James Becker wird der Auftrag, das ganze aufzuklären. Er ist Kurator des Museums, dem Chapman ihre ganzen Werke vermacht hat. Er fährt auf die abgeschiedene Insel Eris Island, dem letzten Wohnort der Künstlerin.

Das Buch hat mich insgesamt ein wenig enttäuscht. Der Einstieg ist rasant und man wird sofort in einen regelrechten Sog gezogen auch das Ende birgt einige Überraschungen, ist allerdings in großen Teilen auch vorhersehbar. Der lange Zwischenteil war für mich ein einigen Stellen tatsächlich langweilig. Was sicherlich auch daran liegt, dass eine der Figuren für mich total unsympathisch war und das ganze Hin und Her in der Geschichte mich in Teilen auch etwas nervte. Und mich auch nicht richtig überzeugen konnte. So ist das Buch für mich insgesamt Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Ungewöhnliches Paar

Zwei Federn
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1847 versinkt Irland in Not und Elend. Durch die Kartoffelfäule gibt es praktisch nur noch Hunger. Die Engländer verweigern die Unterstützung und die Iren versuchen, irgendwie zu überleben. Und sei es ...

1847 versinkt Irland in Not und Elend. Durch die Kartoffelfäule gibt es praktisch nur noch Hunger. Die Engländer verweigern die Unterstützung und die Iren versuchen, irgendwie zu überleben. Und sei es mit massenhafter Auswanderung besonders in die USA. In dieser Zeit sammeln in Amerika die Indianer vom Stamm der Choctaws Geld zur Unterstützung der Menschen in Irland. Gideon „Two Feathers“ soll das Geld nach Irland bringen. Er selbst ist Indianer, aber außerhalb seines Stammes aufgewachsen und mit einer eher "weißen" Erziehung.

Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte, denn die Geldsammlung und Überbringung nach Irland hat es wirklich gegeben. Damit endet aber schon der reale Hintergrund und alles andere ist fiktiv. Wobei die Geschichte trotzdem interessant bleibt, denn sowohl die Zustände in Irland wie auch die Zustände der Ureinwohner in den USA werden konkret und unbeschönigt beschrieben. Am Anfang musste ich mich an den teilweise etwas ausufernden und manchmal leicht schwülstigen Stil gewöhnen, wenn es um die Geschichte selbst ging. Bei den historischen Hintergründen versachlichte sich der Stil eindeutig und es wurde viel Wissen vermittelt. Gerade dies macht das Buch interessant und lesenswert. Manchmal war mir die Zeichnung der Personen ein wenig zu schwarz-weiß, es gibt einige große Zeitsprünge, wo ich mir mehr gewünscht hätte, dafür sind einige in meinen Augen nicht nötige Sachen sehr detailliert beschrieben. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung für ein ungewöhnliches Paar und ein interessantes Thema.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Abschluss?

Schattenwald
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Cecilie wird vermisst, nachdem sie eine feuchtfröhliche Feier verlassen hat. Kurz danach wird sie tot aufgefunden und der Verdacht fällt zuallererst auf ihren Ehemann. Doch der scheint ein Alibi zu haben. ...

Cecilie wird vermisst, nachdem sie eine feuchtfröhliche Feier verlassen hat. Kurz danach wird sie tot aufgefunden und der Verdacht fällt zuallererst auf ihren Ehemann. Doch der scheint ein Alibi zu haben. Dann wird eine zweite junge Frau ermordet und plötzlich erscheinen die Zeichen auf einen alten Fall hinzudeuten...

Das Buch ist die Fortsetzung einer Reihe. Man kann es relativ problemlos lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit einer der Hauptfiguren, nämlich Anton. Seine Entwicklung gefällt mir überhaupt nicht mehr. Der Fall selber war für mich jetzt nicht unbedingt hochspannend, an einigen Stellen hätte mir eine Straffung etwas gefallen. Insgesamt jedoch ist es ein guter Thriller, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche

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