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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2024

Steigert sich

Roter Sommer
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Madrid zur Fußballweltmeisterschaft. Die Leute sind begeistert über die Nationalmannschaft Spaniens, die sich immer weiter in Richtung Finale vorarbeitet. Allerdings sieht Kommissarin Maria kaum was von ...

Madrid zur Fußballweltmeisterschaft. Die Leute sind begeistert über die Nationalmannschaft Spaniens, die sich immer weiter in Richtung Finale vorarbeitet. Allerdings sieht Kommissarin Maria kaum was von den Spielen, denn sie muss sich mit einem Fall beschäftigen. In einem großen Park wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Die Identität ist nicht leicht aufzuklären. Doch alle Spuren zeigen in Richtung einer katholischen Schule und kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden. Beide eint, dass sie das gleiche Tattoo haben. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig.

Das Buch ist das erste in einer Reihe Bücher um Kommissarin Maria. Es wurde allerdings, warum auch immer, nach dem zweiten Teil veröffentlicht. Der Einstieg ist ziemlich ruhig und verschiedene Handlungsstränge und vor allem viele verschiedene Personen laufen quasi parallel. Doch nach einer Weile hat man sich eingelesen, kann alles auseinanderhalten und das Buch steigert sich und bekommt mehr und mehr Spannung. Zumal ein für mich extrem wichtiges Thema angesprochen wird. Das Ende ist relativ abenteuerlich und hier hätte ich mir mehr Erläuterungen zum Motiv des Täters gewünscht. Für mich blieb da einiges offen. Doch insgesamt ist es ein interessantes Buch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche.

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Veröffentlicht am 17.12.2024

Wendungsreich

Nachtflut
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An der Ostsee gibt es ein schlimmes Unwetter und es wird eine riesige Sturmflut erwartet. Die Orte am Deich werden evakuiert und die Leute werden aufgefordert, diese schnellstmöglich zu verlassen. Doch ...

An der Ostsee gibt es ein schlimmes Unwetter und es wird eine riesige Sturmflut erwartet. Die Orte am Deich werden evakuiert und die Leute werden aufgefordert, diese schnellstmöglich zu verlassen. Doch Elisa wartet zu lange. Auch aufgrund ihrer schweren Panikattacken. Als sie sich doch für den Aufbruch entschließt, stellt sie fest, dass im Nachbarhaus noch ein Ehepaar ist. Kurz darauf verhindert das Unwetter, dass sie den Ort noch verlassen können. Und damit nimmt das Unheil seinen Lauf

Das Buch ist gut gelungen. Die Beschreibung des Unwetters und der Fluten kann ich - selbst zweimal vom Hochwasser betroffen - gut nachvollziehen und es ist alles sehr realistisch. Der Fall selbst birgt einige überraschende Wendungen und durch eine Art Rückblick wird man lange in die Irre geführt und erst am Ende fügt sich alles zusammen und auch da gibt es immer noch Überraschungen. Allerdings fand ich manches im Ablauf nicht ganz stimmig und auch das allerletzte Ende hat mich dann nicht mehr richtig überzeugt. Doch trotz allem ist es ein guter Thriller, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Der Anfang

Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 1)
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1826 in Zürich, in der Bäckerei der Familie Sprüngli geht eigentlich alles seinen Gang, doch die Mutter ist schon länger schwer krank und sehr schwach. Von einem befreundeten Apotheker erhält der kleine ...

1826 in Zürich, in der Bäckerei der Familie Sprüngli geht eigentlich alles seinen Gang, doch die Mutter ist schon länger schwer krank und sehr schwach. Von einem befreundeten Apotheker erhält der kleine Rudolf etwas Schokolade. Sie ist weder fein noch besonders gut, doch er bringt sie seiner Mutter und als diese gesund wird, glaubt er fest daran, dass die Schokolade der Grund ist und seitdem ist es sein Traum, bessere Schokolade selbst herzustellen. Ein Traum, den er nie vergisst.

Das Buch ist der erste Teil einer geplanten Reihe und beschäftigt sich vor allem mit den Anfängen der Familie Sprüngli. Die Geschichte ist gut beschrieben und vermittelt neben guter Unterhaltung auch viel Wissen über die damalige Zeit, die Anfänge einer Arbeiterbewegung in der Schweiz, das Leben von Handwerksgesellen, aber auch den Aufbruch in eine neue Zeit und eine wirtschaftliche Entwicklung. Man kann den Traum nach besserer Schokolade verstehen und auch die Ideen, die ein besseres Leben bieten. Insofern kann ich eine Leseempfehlung aussprechen und freue mich auf die Fortsetzung. Ein besonderes Lob auch für die Gestaltung des Covers

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Mehr davon

Mythen der Monster 1: Medusa
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Ava wird in ihrer Schule gemobbt. Als sie sich wehrt, passiert etwas Schlimmes. Daraufhin beschließt ihre Mutter, Ava und ihren Bruder Jax nach Venedig auf eine spezielle Schule zu schicken. Denn nicht ...

Ava wird in ihrer Schule gemobbt. Als sie sich wehrt, passiert etwas Schlimmes. Daraufhin beschließt ihre Mutter, Ava und ihren Bruder Jax nach Venedig auf eine spezielle Schule zu schicken. Denn nicht nur der Ort ist besonders, sondern auch der Lehrplan. Dort geht es unter anderem auch um griechische Mythologie und nicht nur in der Theorie...

Das Buch ist etwas Besonderes. Zum einen ist es eine gute Abenteuergeschichte mit Fantasy und Gruselfaktor, zum anderen wird wie nebenbei viel Wissen über griechische und römische Götter vermittelt. Die Legende am Ende erklärt alles noch einmal im Detail. Noch mehr beeindruckt hat mich allerdings, dass die Sicht auf die Geschichte von mutigen Mädchen erzählt wird und sie sich plötzlich ganz anders darstellt, als die Überlieferungen vermitteln wollen. Ich kann einfach nur sagen, das Buch ist absolut lesenswert und es sollte mehr davon geben

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Etwas vorhersehbar

Die blaue Stunde
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Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von ...

Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von Chapman ein Knochen entdeckt und es stellt sich heraus, dass er von einem Menschen stammt. James Becker wird der Auftrag, das ganze aufzuklären. Er ist Kurator des Museums, dem Chapman ihre ganzen Werke vermacht hat. Er fährt auf die abgeschiedene Insel Eris Island, dem letzten Wohnort der Künstlerin.

Das Buch hat mich insgesamt ein wenig enttäuscht. Der Einstieg ist rasant und man wird sofort in einen regelrechten Sog gezogen auch das Ende birgt einige Überraschungen, ist allerdings in großen Teilen auch vorhersehbar. Der lange Zwischenteil war für mich ein einigen Stellen tatsächlich langweilig. Was sicherlich auch daran liegt, dass eine der Figuren für mich total unsympathisch war und das ganze Hin und Her in der Geschichte mich in Teilen auch etwas nervte. Und mich auch nicht richtig überzeugen konnte. So ist das Buch für mich insgesamt Durchschnitt.

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