Unterschiedliche Welten
Wächter der Magie – Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1)Im Land Quill ist es Brauch, dass die 13-jährigen Kinder sortiert werden. Es gibt gewollte und nützliche, die im Land bleiben dürfen. Und dann gibt es die ungewollten, die z. B. gegen ein Gesetz verstoßen ...
Im Land Quill ist es Brauch, dass die 13-jährigen Kinder sortiert werden. Es gibt gewollte und nützliche, die im Land bleiben dürfen. Und dann gibt es die ungewollten, die z. B. gegen ein Gesetz verstoßen haben. Diese Verstöße sind oft willkürlich und nur sehr klein, trotzdem werden diese Menschen verstoßen und sollen sterben. Das passiert auch mit den Zwillingen Alex und Aaron. Alex soll liquidiert werden, Aaron nicht.
Das Buch zeigt die Geschichte zweier völlig unterschiedlicher Staaten. In dem einen herrscht eine Art Terror und Angst. In dem anderen dürfen sich die Menschen und auch die Tiere sehr frei entfalten. Beides ist mit großer Magie belegt, wobei allerdings in dem freien Land die Magie um vieles vielfältiger und auch größer ist. Man muss sich darauf einlassen können. Denn gerade in dem unfreien Land wird vieles nicht richtig erklärt und man muss einfach alles akzeptieren. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht. Die Geschichte ist anhand vor allem der Zwillingsbrüder geschrieben. Damit wird die Zielgruppe sehr gut erreicht. Die Probleme sind wiedererkennbar. Alles in allem ein schönes Buch, bei dem ich vor allem das wunderbar gestaltete Cover erwähnen möchte. Eine Fortsetzung ist angedacht.