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Veröffentlicht am 26.04.2024

Guter Beginn

Die Stille der Flut
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Lina wird von Osnabrück nach Aurich versetzt, um in der dortigen Polizeiinspektion undercover zu ermitteln. Es wird vermutet, dass es einen Kollegen gibt, der interne Ermittlungsergebnisse an einen holländischen ...

Lina wird von Osnabrück nach Aurich versetzt, um in der dortigen Polizeiinspektion undercover zu ermitteln. Es wird vermutet, dass es einen Kollegen gibt, der interne Ermittlungsergebnisse an einen holländischen Drogenclan weitergibt. Doch gleich am ersten Tag wird Lina mit einem neuen Fall konfrontiert. Ein 16-jähriges Mädchen wird im Watt tot aufgefunden und schnell stellt sich heraus, dass es Mord war

Das Buch ist der erste Teil einer Reihe für die beiden Ermittlerinnen Lina und Kea. Es ist jeweils aus Sicht der beiden Frauen geschrieben. So erhält man als Leser die unterschiedlichen Ansichten zu dem Fall und zu den privaten wie dienstlichen Verstrickungen. Besonders am Anfang und auch wieder am Ende war das Buch für mich ein wenig zu kurz und knapp geschrieben. Die Ermittlungen im großen Mittelteil dagegen fand ich richtig gut und auch etwas ausführlicher. Es gibt lange Zeit sehr viele mögliche Verdächtige und so bleibt die ganze Sache offen. Auch der Maulwurf wurde noch nicht enttarnt, so dass man auf die Fortsetzung angewiesen ist. Diese würde ich gern lesen

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Veröffentlicht am 24.04.2024

Unterhaltsam

Schatten über Monte Carasso
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Ambrogio soll eine Kur machen, um abzunehmen und sportlicher/gesünder zu werden. Moira soll ihn begleiten und sie fahren in eine schön gelegene Wellnessklinik im Tessin. Die Kur schlägt an, auch wenn Ambrogio ...

Ambrogio soll eine Kur machen, um abzunehmen und sportlicher/gesünder zu werden. Moira soll ihn begleiten und sie fahren in eine schön gelegene Wellnessklinik im Tessin. Die Kur schlägt an, auch wenn Ambrogio nebenbei einiges tut, wovon seine Ärztin nichts wissen sollte. Doch dann verschwindet eine Patientin. Erst nach Tagen und auf Druck kann die Polizei die Suche intensivieren. Als ein Mitarbeiter der Klinik verschwindet, werden die Ermittlungen umfangreicher. Moira ist mittendrin, soll dolmetschen, geht aber auch wieder eigene Wege.

Das Buch ist ein unterhaltsamer Regionalkrimi, der 3. Teil der Reihe. Man kann ihn aber völlig unabhängig von den Vorgängerbüchern lesen und versteht alles. Era punktet vor allem mit der schönen Landschaft des Tessins (Stichwort: u. a. tibetische Hängebrücke), mit den Menschen und dem guten Essen und Trinken. Er punktet ebenfalls mit der Figur des Ambrogio, der sehr speziell und sehr eigenwillig, damit aber auch sehr humorvoll ist. Insgesamt ist das Buch sehr gut lesbar. Allerdings fehlte mir für den Krimi bis fast zum Ende ein wenig die Spannung. Die reinen Ermittlungen liefen irgendwie neben dem privaten her. Das Ende allerdings birgt dann einige Überraschungen. Wer Cosy Crime mag, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Gut lesbar

Eine grenzenlose Welt – Aufbruch
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Kurz vor dem Ende des 19 Jahrhunderts gibt es in Hamburg eine große Choleraepidemie. Diese macht es schwierig, dass die Auswanderer Hamburg verlassen können. Doch immer mehr Menschen in Armut wollen in ...

Kurz vor dem Ende des 19 Jahrhunderts gibt es in Hamburg eine große Choleraepidemie. Diese macht es schwierig, dass die Auswanderer Hamburg verlassen können. Doch immer mehr Menschen in Armut wollen in die neue Welt, speziell nach Amerika. Marga gerät mehr zufällig und auch eher ungeplant dazu, doch ihre Cousine wandert aus. Auch diese nicht ganz freiwillig, denn ihr Stiefvater zwingt sie dazu. Beide Mädchen sind gerade erst 17. Auf dem Schiff lernen sie die Jungen Simon und Nando kennen. Es kommt zu einem schlimmen Vorfall, der sie alle noch lange begleiten wird…

Das Buch ist sehr, sehr gut lesbar. Anfangs erfährt man viel über Hamburg in der damaligen Zeit und auch über die verschiedenen Auswanderer und ihre Gründe. In New York haben die vier jungen Leute großes Glück, sie finden alle fast sofort eine Arbeit, wenn auch nicht immer gut bezahlt. Aber damit sind sie oft besser dran als viele der anderen Auswanderer. Das wird sehr realistisch beschrieben. Im ersten inneren Klappentext wird teilweise der spätere Werdegang der Hauptperson erzählt. Das nahm dem Buch ein bisschen die Spannung, was die erste Zeit in Amerika speziell bei Nando anging. Ich hätte mir auch ein wenig ausführlicher Berichte über die Zeit von Simon auf den Goldfeldern gewünscht. Doch insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, denn es enthält neben den historischen Sachen auch eine Liebesgeschichte, Beschreibungen von verschiedenen Arbeitsgebieten in New York und leider am Ende auch einen ganz fiesen Cliffhanger.
Allerdings sind Teil 2 und 3 schon angekündigt in absehbarer Zeit. Von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Sehr zu empfehlen

Vulkanherzsommer
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Die in Hamburg lebende Lena bekommt plötzlich Besuch von einer jungen Frau. Diese stellt sich als Anna und ihre Halbschwester vor. Der gemeinsame Vater ist gestorben und Lena soll zurück nach Sizilien ...

Die in Hamburg lebende Lena bekommt plötzlich Besuch von einer jungen Frau. Diese stellt sich als Anna und ihre Halbschwester vor. Der gemeinsame Vater ist gestorben und Lena soll zurück nach Sizilien zur Beerdigung kommen. Doch Lena hat schon viele Jahre überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Trotzdem fährt sie nach Sizilien und muss sich ihren Gefühlen gegenüber der neuen Familie stellen. Und noch einigen anderen aus ihrer Vergangenheit...

Das Buch lässt sich wunderbar lesen. Anfangs hatte ich es sowohl vom Titel als auch von Klappentext her eher so als eine Art Sommerbuch einsortiert. In einigen Teilen ist es es dann auch, denn es beschreibt auf wundervolle Weise die schöne Insel Sizilien, ihre Natur, den Ätna oder die Menschen und das tolle Essen. Aber es bleibt eben nicht nur dabei. Denn es geht gerade in der Familiengeschichte auch sehr in die Tiefe, es geht um Schuldgefühle, um Fehler der Erwachsenen, die sich jahrelang auf die Kinder auswirken. Aber auch um Verstehen und Verzeihen und um alte und neue Freundschaften. Das alles ist sehr fein beschrieben und erzeugt ein unheimliches Verständnis und Mitgefühl. Von daher kann ich es ausdrücklich nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Bretagne mal anders

Hummer to go
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Frank hat in Berlin eine sehr erfolgreiche Firma. Er und seine Mitarbeiter sehen sich Urlaubsfotos von Leuten an, die sonst niemand haben, der sich das antut. Eines Tages verliebt er sich spontan in die ...

Frank hat in Berlin eine sehr erfolgreiche Firma. Er und seine Mitarbeiter sehen sich Urlaubsfotos von Leuten an, die sonst niemand haben, der sich das antut. Eines Tages verliebt er sich spontan in die Exfrau eines Kunden. Einziger Anhaltspunkt ist, dass sie jeden Sommerurlaub in der Bretagne verbringt. Frank beschliesst sofort, er lässt alles stehen und liegen und fährt in die Bretagne. Doch erstens ist es nicht so einfach, seine Traumfrau zu finden. Und zweitens geht auch daheim einiges schief und er steht plötzlich fast mittellos da. Einzig sein besonderes Haustier Hugo hilft ihm da weiter...

Das Buch ist ein hübscher Sommerroman, der die Bretagne leider immer stark verregnet zeigt. Ansonsten ist er mit viel schrägem Humor geschrieben und lässt sich entsprechend gut lesen, wenn man das Ganze nicht allzu ernst nimmt. Das besondere Haustier ist sehr sympathisch. Das Buchcover aber auch. Auch wenn Möwen eher wenig vorkommen. Ich hatte die ganze Zeit ein Kopfkino mitlaufen und denke, dass das Buch bald verfilmt wird. Denn es bietet sich wirklich dafür an. Soviel aberwitzige Vorfälle muss man sich erst mal einfallen lassen. Der Humor kommt also beim Lesen auf keinen Fall zu kurz. Genau richtig für Urlaub am Strand.

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