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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2024

Nur in Teilen gut

Du kennst sie
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Sophie ist Barkeeperin und hat in ihrem Beruf schon einiges erlebt. Als ein Kunde und guter Freund ihres Chefs sie mehr als bedrängt, bringt sie ihn um. Das ist der Anfang einer ganzen Reihe von weiteren ...

Sophie ist Barkeeperin und hat in ihrem Beruf schon einiges erlebt. Als ein Kunde und guter Freund ihres Chefs sie mehr als bedrängt, bringt sie ihn um. Das ist der Anfang einer ganzen Reihe von weiteren Morden. Nora ist Polizistin und als farbige Frau hat sie es in Virginias Polizei besonders schwer. Sie versucht, die Morde aufzuklären, und hat als einzige zumindest ansatzweise das richtige Gespür.

Das Buch beginnt richtig gut und zieht einen in einen Sog. interessant sind die Ausführungen zur Arbeit eines Barkeepers und auch, was besonders Frauen in der Gastronomie so alles über sich ergehen lassen müssen. So hat man für den ersten Mord von Sophie sogar Verständnis und die Frau bleibt sympathisch. Doch danach kippt es, weil die Motive nicht mehr nachvollziehbar sind. Auf der anderen Seite ist Nora, die so eine Art übersinnliche Erscheinungen hat. Das alles war für mich zu überzogen. Dazwischen gibt es unheimlich viele detaillierte Ausführungen über Insekten, den Verwesungszustand der Leichen und auch philosophische Anmerkungen. Dies zusammengenommen mindert die Spannung und macht das Buch am Ende leider für mich nur zu einem Durchschnitt

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Veröffentlicht am 02.10.2024

Gefährliches Theater

Falsche Masken
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Julia Didier ist eine berühmte Theaterschauspielerin. Während einer Fernsehsendung allerdings gesteht sie quasi aus heiterem Himmel den Mord an ihrem Mann, der gleichzeitig auch ihr Manager ist. Nur wenige ...

Julia Didier ist eine berühmte Theaterschauspielerin. Während einer Fernsehsendung allerdings gesteht sie quasi aus heiterem Himmel den Mord an ihrem Mann, der gleichzeitig auch ihr Manager ist. Nur wenige Minuten später passiert ein Unfall und Julia fällt ins Koma. Die Polizei nimmt Ermittlungen auf und legt sich relativ schnell fest, dass Julia die Täterin ist. Währenddessen beauftragt Julias Vater den Detektiv Edgar Brehm herauszufinden, was wirklich passiert ist. Denn er hält seine Tochter für unschuldig.


Das Buch führt ins Theater- und Filmmilieu und lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte bleibt bis zum Ende spannend, weil es immer mehr mögliche Täter gibt und auch immer mehr mögliche Ursachen genannt werden. Das ist richtig gut gelungen. Auf der anderen Seite gibt es sehr viel private Geschehnisse um Edgar und seine Mitarbeiterin Toni. Das war mir manchmal zu viel, auch weil ich die Vorgängerbücher nicht kenne. Das hatte zwar keine Auswirkungen auf das Verständnis dieses Buches, aber es fehlten halt dann Details. Eingestreut sind auch viele Chatprotokolle. Man weiß nie bis fast zum Schluss, um wen es hier geht. Trotzdem haben sie mich etwas gestört, weil sich vieles dort mehrfach wiederholt hat. Von diesen beiden Sachen abgesehen, ist es ein sehr gelungenes Buch mit sehr hohe Spannung. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Absolut lesenwert

Suche liebevollen Menschen
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Julian Borger ist Journalist und sein Vater hat Selbstmord begangen. Bei der familieninternen Recherche stößt Julian zufällig auf eine alte Anzeige in einer englischen Zeitung und den Namen seines Vaters. ...

Julian Borger ist Journalist und sein Vater hat Selbstmord begangen. Bei der familieninternen Recherche stößt Julian zufällig auf eine alte Anzeige in einer englischen Zeitung und den Namen seines Vaters. Die Anzeigen wurden 1938 von Wiener Juden geschaltet, die ihre Kinder in das sichere England bringen wollen. Sie bitten um Aufnahme in Familien oder um Arbeit als Dienstmädchen oder anderes. Hauptsache, zuerst können ihre Kinder Österreich verlassen, bevor die Nazis kommen.

Das nimmt der Journalist zum Anlass, neben der Geschichte seines Vaters auch die Geschichten der anderen Kinder, für die am gleichen Tag in der Zeitung eine Anzeige stand, herauszufinden. Und er entdeckt, dass die Kinder in England, aber auch bis in die USA oder nach Shanghai gekommen sind. Und er verfolgt ihren weiteren Lebensweg. Das Ganze ist eine Mischung aus Sachbuch und Biografie. Wobei es sich sehr gut lesen lässt, denn die geschichtlichen Daten und Fakten halten sich im Hintergrund und es geht in erster Linie um die Geschichten der Kinder. Diese sind sehr berührend und in ihre Unterschiedlichkeit, aber auch Gemeinsamkeit zeigen sie ein besonderes Kapitel des Holocaust. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Überzeugt

Einfach glutenfrei backen
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Ich habe das Buch durch einen Fehler erhalten und mich vorher nie mit dem Problem „glutenfrei“ befassen müssen, da zum Glück niemand bei uns davon betroffen ist. Aber da das Buch nun einmal im Haus war, ...

Ich habe das Buch durch einen Fehler erhalten und mich vorher nie mit dem Problem „glutenfrei“ befassen müssen, da zum Glück niemand bei uns davon betroffen ist. Aber da das Buch nun einmal im Haus war, habe ich mich mehr damit befasst und muss am Ende sagen, es hat mich überzeugt. Zum einen ist es sehr hochwertig gemacht. Die Fotos machen Appetit und der Aufbau geht für mich völlig in Ordnung. In der Einleitung beschreibt die Autorin, warum sie das Buch geschrieben hat. Danach erfolgt eine Aufstellung verschiedener Küchengeräte und ähnliches, der entsprechenden Vorräte und dann steigt es ein mit den Mehlmischungen. Wie gesagt, es war bisher nie mein Thema und so musste ich zum Ausprobieren tatsächlich eine ganze Menge erstmal besorgen bzw. herstellen/lassen. Hat man aber z. B. erst einmal die Grundmischung an Mehl oder anderen Ersatzbackstoffen, ist es danach wirklich absolut einfach. Es wird genau beschrieben, was man benötigt, noch genauer, wie man nach und nach entsprechende Teige und ähnliches herstellt und danach bäckt. Und es gibt auch immer noch kleine Tipps für zusätzliche Hilfe oder einfach bessere Optik oder noch besseren Geschmack. Das Ausprobieren war zumindest bei den von mir hergestellten Teilen problemlos. Geschmacklich war es für mich manchmal etwas ungewöhnlich. Aber ich kann trotzdem sagen, dass die Teile, die ich ausprobiert habe, geschmeckt haben. Manches habe ich gar nicht erst versucht, weil ich z. B. alles, was mit Kokos zu tun hat, gar nicht mag. Das ist aber kein Problem, denn es gibt genügend andere Sachen. Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Sehr lesenswert

Wilder Wein
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In einem idyllischen Weinbauort wird eine junge Winzerin tot in Gärkeller gefunden. Lucs Mitarbeiter kommt es komisch vor und zu beginnen sie mit den Ermittlungen, obwohl der Dorfpolizist und die Ärztin ...

In einem idyllischen Weinbauort wird eine junge Winzerin tot in Gärkeller gefunden. Lucs Mitarbeiter kommt es komisch vor und zu beginnen sie mit den Ermittlungen, obwohl der Dorfpolizist und die Ärztin meinen, dass es ein Unfall ist. Doch schnell stellt sich heraus, dass es wohl mehr als ein Unfall war Aber das ganze Dorf schweigt und die junge Winzerin hat sich viele Feinde gemacht, indem sie gegen Pestizide und für grünen Weinanbau war.

Das Buch ist der achte Teil der Reihe. Mir gefällt die gesamte Reihe gut, allerdings kann ich bei diesem Buch den Titel nicht ganz verstehen, denn im Vergleich zu den anderen Fällen fand ich diesen für Luc überhaupt nicht gefährlich. Trotzdem war er sehr interessant, denn ich kannte französischen Süßwein bisher überhaupt nicht. Allerdings kenne ich die Gegend dort ein wenig und konnte mich sofort an bestimmte Orte zurückerinnern. Die Spannung war in Ordnung, es wurden immer wieder neue mögliche Täter präsentiert. Und das Ende birgt noch einige Überraschungen. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung.

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