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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ich liebe einfach die Geschichten von Kyra Groh!

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Ich liebe die Bücher der Autorin ja wirklich sehr und habe mich auch total auf ihren neuen Roman rund Eleanore und Dex gefreut. So fühlte sich das Lesen dieses Buches ein bisschen wie nach Hause kommen ...

Ich liebe die Bücher der Autorin ja wirklich sehr und habe mich auch total auf ihren neuen Roman rund Eleanore und Dex gefreut. So fühlte sich das Lesen dieses Buches ein bisschen wie nach Hause kommen an, mit all den tollen, authentischen Protagonisten und dem typischen Kyra Groh Schreibstil, der mich jedes Mal begeistern kann.

Besonders letzterer hat mich wieder absolut mitreißen können und so bin ich förmlich nur so durch die Seiten der Geschichte geflogen. Denn die Autorin schreibt für mich sehr authentisch, locker und dennoch natürlich auch sehr humorvoll, sodass ich mehr als einmal schmunzeln und laut loslachen musste. Zudem fand ich die wechselnden POV’s sehr schön.

Generell habe ich aber auch Lower Whilby sehr in mein Herz geschlossen und finde, Kyra Groh hat auf jeden Fall einen absoluten Wohlfühlort geschaffen, an den ich immer gerne zurückkehren möchte. Zudem macht die Geschichte auch alle Nebencharaktere unter anderem aus dem ersten Band aus.

Und daneben mag ich natürlich auch Eleanore und Dex, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Bereits im ersten Kapitel lernte ich Eleanore kennen, die für mich ein vielseitiger Charakter ist, die sich selbst nicht immer allzu ernst nimmt, z.B. was das Thema ihres Liebeslebens betrifft oder auch das wirklich geniale Bienenkostüm. So gab es immer wieder Szenen, in denen ich sie absolut in mein Herz geschlossen habe. Gleichzeitig steht sie auch einiges durch und geht dabei mit ihrer Trauer sehr nachvollziehbar um. Generell fand ich ihre Entwicklung über das Buch hinweg so toll! Denn sie zeigt, dass das Leben doch auch irgendwie weitergeht.

So zum Beispiel mit einem absolut genialen Deal zwischen ihr und Dex! Diesen fand ich als Protagonisten wirklich sehr spannend beschrieben. Denn nach außen hin präsentiert er sich sehr gerne als charmant und selbstbewusst, wobei auch bei ihm nicht alles perfekt ist und er definitiv auch mehr als eine Last stemmen muss. Spannend fand ich auch den Konflikt mit seinen wirklich bekannten Eltern und seinen Wunsch, als Schlagzeuger so richtig durchzustarten. So fand ich es sehr spannend, ihn über die Zeit zu begleiten und zu sehen, wie sein wahres Ich mehr und mehr ans Licht kommt.

Auch ihre gemeinsame Dynamik fand ich großartig beschrieben und eingefangen. So haben sich Eleanore und Dex in meinen Augen auf jeden Fall richtig gut ergänzt.

Generell hält die Handlung wirklich einiges bereit. Ich fand zum Beispiel das Musikfestival wirklich toll und mal etwas ganz anderes für eine Kleinstadt. Zudem gab es mehr als einen Moment, der mir total im Kopf hängen geblieben ist und super humorvolle Szenen, die ich definitiv nicht mehr so schnell vergessen werde. Aber auch die Themen wurden wirklich sehr feinfühlig aufbereitet. Viel zu oft habe ich mich dabei verstanden gefühlt, was ich doch auch immer sehr wichtig finde.

Außerdem möchte ich noch kurz auf die hübsche Gestaltung eingehen. Denn das Cover passt meiner Meinung nach perfekt in den Frühling! Ich finde, Dex und Eleanore sind zudem perfekt getroffen und ich mag die hübschen Farben und die vielen besonderen Details zudem wahnsinnig gerne. So ist die Optik für mich perfekt. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich mir das Buch nur aufgrund der Gestaltung kaufen würde.

Für mich ist das Buch deshalb ein absolutes Jahreshighlight voller Tiefgang und mit einem meiner absolut liebsten Tropes. Aus diesem Grund eine ganz klare Leseempfehlung für alle Kyra Groh Bücher und diesem hier besonders.

Veröffentlicht am 26.03.2026

Düster, spannend und mehr als süchtig machend!

Casino Durable - All in with the Devil
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das absolut mitreißend und vor allem mit dem Setting sehr besonders klang. Und die Geschichte hat mich definitiv einnehmen können, sodass ich den Titel zwischenzeitlich ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das absolut mitreißend und vor allem mit dem Setting sehr besonders klang. Und die Geschichte hat mich definitiv einnehmen können, sodass ich den Titel zwischenzeitlich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Allein das detailreiche Cover hat mich jedoch auch sehr ansprechen können. Ich liebe die Aufmachung hinsichtlich der Karten, das Casino als Eyecatcher und die vielen kleinen Besonderheiten richtig gerne. Auch die dunkle Farbgebung sowie die Hervorhebungen in Pink gefallen mir sehr gut. Abgerundet wird alles zudem durch den sehr hübschen Farbschnitt. Für mich greift das Cover so perfekt den Vibe der Geschichte auf und verrät direkt, worum es inhaltlich geht.

Aber auch der Schreibstil von Carina Benning war sehr faszinierend, spannend und mitreißend zugleich. Auch die manchmal minikurzen Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonisten haben mir wahnsinnig gut gefallen, da man die Charaktere so noch einmal zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt ihres Lebens kennenlernt, sich mit der Zeit aber mehr und mehr alle Puzzelteile an den richtigen Ort zusammensetzen. Wobei ich manchmal durch die vielen Zeitsprünge ehrlicherweise auch etwas irritiert war. Hinzu kommen die wechselnden Sichtweisen, die ich ebenfalls sehr gelungen fand, um mich in die unterschiedlichen Protagonisten hineinzuversetzen und ihre doch sehr verschiedenen Lebensrealitäten kennenzulernen.

Die Handlung hält dabei auch einiges bereit und ich habe zwischenzeitlich wirklich den Atem angehalten. Besonders fand ich auch den Einstieg gelungen. Denn Dawn muss sich schützen, aufgrund dessen, was sie beobachtet hat. Doch die Durable Brüder und besonders Gabriel bieten ihr einen unvergleichen Deal an, der sie retten könnte…

Ich fand die Geschichte definitiv düster und sehr interessant geschrieben. Immer wieder gab es auch Momente, die ich so nicht erwartet habe. Auch die Themen waren für mich detailreich ausgearbeitet. Manchmal fehlte mir aber leider ein wenig Tiefe, die dann wiederum bei anderen Szenen sehr umfassend wirkte.

Zentral im Mittelpunkt steht darüber hinaus die sich entwickelnde Beziehung zwischen Dawn und Gabriel, die ich wirklich sehr gut greifen konnte und die mir gefallen hat. Denn man spürt auf jeden Fall ihre enge Verbindung zueinander und der Verlauf war zudem sehr authentisch dargestellt, mit all den familiären Verpflichtungen und dem Hin- und Hergerissen sein der Charaktere.

Dabei war Dawn nach außen hin eine starke, unerschütterliche Protagonistin, die für mich definitiv sehr interessant gezeichnet war, auch wenn sie bereits in der Vergangenheit einiges durchstehen musste. Wobei genau dieser Aspekt sie auch sehr geprägt hat. Gabriel auf der anderen Seite war nicht zu durchschauen, manchmal etwas kalt und genau das hat ihn wiederum auch so interessant gemacht. Wobei auch er sich ändert und dann fand ich seine Art auch sehr fürsorglich und aufmerksam, vor allem für Dawn.

Besonders gelungen fand ich auch das Setting im Casino. Die Stimmung wurde wirklich perfekt eingefangen, ich fand all die Spielbeschreibungen und vor allem auch Dawns Fähigkeiten super spannend beschrieben. Und auch all die Lügen, Intrigen und Themen rund um die Familie, Zusammenhalt und die dunklen Zwischentöne waren sehr gut beschrieben worden.

Aus diesem Grund auf jeden Fall ein gelungener Auftakt, der für Lesende einiges bereithält, für mich aber definitiv auch im Bereich der Dark Romance liegt, weshalb man bestmöglich die Triggerwarnung beachten sollte. Ich habe das Buch auf jeden Fall sehr gerne gelesen und freue mich jetzt schon sehr auf die kommenden Bände, auch wenn ich mich bis zum Erscheinen noch ein wenig gedulden muss. Wobei ich denke, dass auch die Geschichte rund um die beiden verbleibenden Brüder einiges für die Lesenden bereithalten wird.

Veröffentlicht am 09.03.2026

Gefährlich, spannend und absolut süchtig machend!

The Crane and the Nightjar
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Dieses Buch klang bereits so unglaublich gut, sodass ich direkt mit dem Lesen starten musste, nachdem mich der Titel erreicht hat. Und die Geschichte rund um Zara war einfach total mitreißend geschrieben! ...

Dieses Buch klang bereits so unglaublich gut, sodass ich direkt mit dem Lesen starten musste, nachdem mich der Titel erreicht hat. Und die Geschichte rund um Zara war einfach total mitreißend geschrieben!

Und auch der Schreibstil von Ada Bailey ist sehr lebhaft, interessant und spannend zugleich. Aus diesem Grund sind die Seiten auch förmlich nur so an mir vorbei gezogen, weshalb ich das Buch an nur einem Abend ausgelesen habe. Zudem bin ich vollkommen in die Welt eingetaucht, die mich irgendwann nicht mehr losgelassen hat. Diese fand ich zudem sehr detailreich beschrieben und auch der Fantasy-Charakter wurde so gut eingefangen.

In der Geschichte selbst lernen wir Zara kennen, die eine Chance erhält, ihrer geplanten Hinrichtung aufgrund ihres vermeintlichen Fehlers zu entkommen. Diese wirklich düstere Atmosphäre war grandios und beängstigend zugleich. Dabei hält auch die Handlung selbst so viel bereit und es gab mehr als eine unerwartete Wendung, die mich mehr als überraschen konnte. Generell war die Geschichte für mich sehr spannend und besonders durch Geheimnisse und der einen oder anderen Intrige sowie die Machtdemonstration gekennzeichnet. Nie kann und sollte man sich entsprechend wirklich sicher sein.

Besonders interessant fand ich dabei jedoch die Charakterdarstellungen. Denn Zara war für mich an vielen Stellen eine absolut mutige und taffe Protagonistin, die trotz all der Dunkelheit keinesfalls aufgibt. Mehr als einmal schafft sie es mit ihrem klugen Kopf und Ruhe so der einen oder anderen Situation zu entkommen. Auch wenn wortwörtlich ihr Leben auf dem Spiel steht.

Gleichzeitig entwickelt sich zwischen ihr und Crane, ihrem Zellengenossen, schnell nicht nur eine Allianz, sondern auch mehr. Die Autorin hat die wirklich grandiose Verbindung zwischen den beiden so gut beschrieben. Ich konnte definitiv sehr gut greifen und habe mit den beiden auf jeden Fall mitgefiebert. Auch wenn man eigentlich weiß, dass man niemanden so richtig vertrauen kann, sind die Protagonisten sich ebenfalls irgendwann nicht mehr sicher, auf welcher Seite sie wirklich stehen sollen. Crane war dabei ein faszinierender, nicht immer zu durchschauener Protagonist, der definitiv auch seine eigenen Päckchen zu tragen hat. Aber dadurch war er für mich auch umso spannender.

Und so würde ich definitiv sagen, haben die beiden ihre ganz eigenen Methoden, mit den Wettkämpfen und dem Konkurrenzdruck umzugehen. Zudem zeichnen auch all die Nebenprotagonisten die Geschichte für mich sehr aus und geben der Handlung noch einmal Tiefe. Zudem entwickeln sie sich ebenfalls über die Zeit wahnsinnig weiter.

Aber auch die Optik mag ich richtig gerne. Der düstere Vibe ist so wahnsinnig gut dargestellt und ich mag auch den Nebel im Hintergrund, den Mond als Highlight mit der tollen Schrift sowie die Farben allgemein sehr. Nach dem Lesen kann ich zudem sagen, dass das Buch wirklich sehr gut zur Handlung passt.

Und dann kam das Ende, bei dem ich einfach sprachlos zurückbleibe. Denn was für einen Cliffhanger hat Ada Bailey da geschrieben? Am liebsten würde ich direkt mit dem zweiten Band starten, wenn ich ihn hätte. Denn ich muss eigentlich sofort wissen, wie es weitergeht!

Für mich also insgesamt eine wirklich unglaublich faszinierende Geschichte, die tiefer geht, zwei tolle Protagonisten mit Ecken und Kanten in den Mittelpunkt stellt und zudem durch einen richtig guten Schreibstil überzeugt. Aus diesem Grund ein richtiges Romantasy-Highlight!

Veröffentlicht am 08.03.2026

Ein wirklich unglaublich einfühlsames Jugendbuch, voller Schmerz, Hoffnung und mit einer ganz wichtigen Message!

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Als ich den Titel das erste Mal in der Programmvorschau entdeckt habe, war ich super gespannt auf die Geschichte von Mila. Und auch wenn diese definitiv nicht super leicht zu verarbeiten ist, fand ich ...

Als ich den Titel das erste Mal in der Programmvorschau entdeckt habe, war ich super gespannt auf die Geschichte von Mila. Und auch wenn diese definitiv nicht super leicht zu verarbeiten ist, fand ich sie dennoch auch wahnsinnig feinfühlig umgesetzt. Aus diesem Grund wird der Roman sicherlich immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Dabei ließ sich der Titel tatsächlich super leicht auslesen, trotz der schwierigen und dennoch sehr relevanten Themen, die die Autorin aufgreift. So würde ich den Schreibstil von Maxine Reuker als authentisch, jugendlich und dennoch leicht beschreiben. Wobei ich dennoch auch mehr als einmal schlucken musste und definitiv auch emotional mehr als mitgerissen wurde. Und auch die Dialoge und Beschreibungen sind in meinen Augen mehr als nur gelungen.

In der Geschichte selbst lernen wir Mila kennen, die zunächst ein klassisches Leben einer normalen Schülerin führt, bis sich von heute auf morgen alles ändert und sie quasi auch gewissermaßen einen Teil ihres alten Lebens hinter sich lassen muss. Diese Gefühle von Mila erzählt Maxine Reuker sehr authentisch, sodass ich mich gut in ihre Gefühls- und Gedankenwelten hineinversetzen konnte.

Wobei sie durch den neuen Lebensumstand eben auch das Gefühl der Einsamkeit entwickelt. Vom einst wirklich fröhlichen Familienmensch wird eine eher zurückgezogene Protagonistin, mit mehr Kummer und Problemen. Ich verstand das total, schließlich waren ihre Eltern ja eigentlich da und dennoch nie wirklich für sie. In ihrer neuen Schule kommt sie auch nicht so richtig zurecht, wobei ich hier besonders auch die Nebenprotagonisten toll fand (vor allem Lynn!!).

Da der Klappentext bereits verrät, dass sie daraufhin eine Essstörung entwickelt, wurde ich in diesem Punkt auf jeden Fall nicht überrascht. Der Prozess und die Darstellung des Themas fühlte sich dabei aber sehr authentisch an, auch wenn ich davon ehrlicherweise nie betroffen war. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass sich Betroffene gesehen fühlen. Denn es wird definitiv deutlich, dass eine Essstörung sich eben auch schleichend über die Zeit zeigt und nicht immer super laut ist. Und diese Aufbereitung fand ich wirklich sehr gelungen. Der Prozess und auch der Weg zur Selbstheilung ist dabei kein einfacher, aber ich glaube, das ist er am Ende nie.

Und dann ist da ja auch noch Nicolas, mit seinen eigenen Problemen und Geheimnissen, den man nicht immer durchschauen kann, der aber dennoch auch für mich eine sehr feinfühlige Art an sich hat. Besonders schön fand ich das Band zwischen den beiden, dass sich langsam und wirklich sehr passend für ein Jugendbuch in meinen Augen entwickelt.

Die Handlung hält so für mich einiges bereit. Von einem Klinikaufenthalt bis hin zu den leichten und schönen Momenten wird dennoch ebenfalls deutlich, dass es auch wie im echten Leben Höhen und Tiefen gibt und man sich durch alles durchkämpfen kann. Aber besonders hat der Roman für mich von den Charakteren gelebt, die die Geschichte sehr ausgemacht haben.

Zudem gefällt mir das Cover sehr. Die dargestellten Protagonisten habe ich mir tatsächlich genau so vorgestellt und ich finde auch den Stil mit den Papierseite, die unterschiedlichen Farben und die gezeichneten Charaktere richtig schön.

Ich kann deshalb nur sagen, ich bin gespannt auf die kommenden beiden Bände. Auch wenn man ehrlicherweise spürt, dass es das Debüt der Autorin ist, mochte ich die Geschichte insgesamt wirklich sehr und denke, dass auch die Fortsetzungen einiges bereithalten werden.

Veröffentlicht am 03.03.2026

Eine düstere, bedrückende und dennoch spannende Geschichte!

Limerence
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"Aber ich habe eine Menge Übung darin, nicht das zu tun, was andere von mir erwarten."

Inhalt:

Eigentlich versucht Stipendiatin Poppy sich von brenzligen Situationen an dem Elite-Internat Lionswood ...

"Aber ich habe eine Menge Übung darin, nicht das zu tun, was andere von mir erwarten."

Inhalt:

Eigentlich versucht Stipendiatin Poppy sich von brenzligen Situationen an dem Elite-Internat Lionswood Prep fernzuhalten. Aber als der einzige andere Stipendiat des Internats tot aufgefunden wird, hat sie augenblicklich einen Verdacht: Adrian Ellis. Denn nur Sekunden nach dem Vorfall sieht Poppy ihn aus dem Zimmer des toten Jungen verschwinden. Nach außen hin scheint Adrian perfekt zu sein, aber in seinen Augen erkennt Poppy eine unheimliche Dunkelheit. Sie beschließt, sich nicht länger zu verstecken, sondern den Tod ihres Mitschülers aufzuklären. Doch dabei gerät Poppy schnell selbst in Adrians Fokus. Und schon bald weiß sie nicht mehr, ob er sie besitzen oder töten möchte - und ob sie ihm überhaupt entkommen will …

Meinung:

Eine düstere, bedrückende und dennoch spannende Geschichte!

Dieses Buch klang einfach nach einem sehr besonderen Roman, der sicherlich absolut fesselnd erzählt wird. Entsprechend war ich nach der Leseprobe unheimlich gespannt auf die Entwicklung der Handlung. Und diese hält wirklich einiges bereit, was ich so auf keinen Fall erwartet hätte.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir dabei sehr gut. Der Totenschädel, die Blumen und die Schrift sowie die vielen kleinen Details harmonieren meiner Meinung nach perfekt miteinander und schaffen ein hübsches Gesamtbild. Aber auch der Farbschnitt rundet die Optik für mich ideal ab, sodass der Titel allein deshalb direkt bei mir eingezogen wäre.

Zudem fand ich den Schreibstil von H. C. Dolores sehr ehrlich und authentisch, genauso wie mitreißend und rasant. Ich bin jedes Mal wirklich nur so durch die einzelnen Abschnitte geflogen.

In der Geschichte selbst lernen wir Poppy und Adrian kennen. Poppy beobachtet dabei, wie Adrian in den Tod eines anderen Stipendiaten verwickelt ist. Dieser Moment hat für mich auf jeden Fall einige Fragen aufgeworfen, die sich im Verlauf langsam klären, aber auch einige Abgründe offenbaren.

Die Handlung war entsprechend wendungsreich, mit überraschenden Momenten und für mich auch düsteren Charakteren. Denn die beiden sind Protagonisten, deren Handlungsweisen ich nicht immer verstehen und deren Motive sich erst noch zeigen.

Poppy wirkte anfänglich wie eine typische Stipendiatin, die eben nicht so ganz dazu gehört, es aber gerne wäre und zudem sehr ehrgeizig sowie wortgewandt ist. Gleichzeitig verstand ich zum Beispiel nicht so genau, warum sie den Vorfall nicht gemeldet hat. Aber auch sie hat auf jeden Fall ein düsteres Geheimnis, das mit der Zeit ans Licht kommt und mich wirklich mehr als überrascht hat, wenn ich ehrlich sein soll.

Adrian hingegen hat für mich einfach zwei Gesichter. Er war nicht immer zu durchschauen, sagte häufig aber auch mehr mit seinen eigenen Taten als mit Worten. Seine Art konnte ich vor allem zum Schluss nicht nachvollziehen, weshalb er für mich auch teilweise ein undurchschaubarer Charakter bleibt.

Die Liebesgeschichte der beiden, wenn man sie denn als diese bezeichnen möchte, ist dabei sehr eigensinnig und durch toxisches Verhalten, Unterdrückung und Kontrolle gekennzeichnet. Auch wenn ich mich mit dem Begriff immer etwas schwer tue, passt es doch irgendwie auch ein kleines bisschen, wenn ich ehrlich sein soll.

Auch das Ende fand ich irgendwie passend. Ich muss sagen, ich fand gut, dass Poppy sich nicht verstellt und sich so auch über das Buch hinweg selbst treu bleibt. So kann ich nur vermuten, dass es wahrscheinlich nicht gut ausgegangen wäre, hätte sie sich anders entschieden.

Einige Fragen und Themen sowie Geheimnisse haben sich dabei auch aufgeklärt, andere bleiben dennoch auch ein Stück weit offen, sodass ich trotz allem sehr gespannt auf die Fortsetzung bin, die schon ganz bald erscheint. Diese spielt ja wiederum 10 Jahre später.

Für mich ist das Buch insgesamt spannend gewesen, hält aber auch einige wirklich berechnende Momente bereit, die mich schockiert haben. Hinzu kommt, dass der Titel Dark Romance ist, was ich nur in Teilen gespürt habe und eher auch über die Charaktere begründen würde. Vielleicht hat man dann auch eine andere Erwartungshaltung. Alles in allem also ein Roman, den ich gerne gelesen habe, der mich aber dennoch hin und hergerissen sein lässt.

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