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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2026

Wir brauchen mehr solcher starken Bücher!

Halbwach
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Ich glaube, ich habe selten ein so realistisches Buch wie “Halbwach” gelesen. Sophia Como konnte mich schon länger mit ihren Werken begeistern, aber vor allem diese Geschichte hat mein Herz im Sturm erobert. ...

Ich glaube, ich habe selten ein so realistisches Buch wie “Halbwach” gelesen. Sophia Como konnte mich schon länger mit ihren Werken begeistern, aber vor allem diese Geschichte hat mein Herz im Sturm erobert.

Im Mittelpunkt steht Zoe und das große Thema der Bindungsangst. Denn warum sich festlegen, wenn so viele andere Optionen möglicherweise da draußen auf einen warten. Mit ihren Gedanken konnte ich mich leicht identifizieren und dabei genauso ihre Sorgen wie ihre Freuden aus Leserperspektive teilen. Gleichzeitig macht sie so viel mehr aus. Sie hat ihre Ziele vor Augen, will ihren eigenen Weg gehen und das unabhängig von anderen. Im Grunde kann man sagen, dass sie auch gar keinen Mann braucht, um wirklich glücklich zu sein.

Und dann trifft sie auf Mael. Er ist nicht perfekt, hat ebenfalls Ecken und Kanten und ist keinesfalls der geschniegelte Typ. Was die beiden ausmacht, ist ihre sehr ähnliche Haltung. Und dennoch zieht es so zueinander. Auch wenn ich betonen möchte, dass keine klassische Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht. Viel eher geht es um Zoes Reise zu sich selbst und die damit einhergehenden Fragen im Leben.

Ehrlich, roh und packend zugleich: So würde ich auch den Schreibstil von Sophia Como beschreiben. Denn sie beschönigt keine Details und erzählt eben auch über die unschönen Dinge, die einfach zum Leben dazugehören. Als jemand, der zur Generation zählt, fand ich das total nachvollziehbar. Vor allem ist eben auch der Datingmarkt heutzutage ein ganz anderer als damals, alles Aspekte, die Sophia Como gekonnt in die Handlung verwebt.

Das Cover selbst strahlt zudem einfach genau den Vibe der Geschichte aus. Denn die gezeichnete Person trifft Zoe mit ihrer taffen Art in meinen Augen perfekt. Auch die auffälligen Farben finde ich toll und ich muss sagen, das Buch ist ein Highlight in meinem Bücherregal.

Insgesamt deshalb für mich ein Buch, das lange nachhallt und das ich sicherlich auch nicht mehr so schnell vergessen werde, da bin ich mir sicher. Einfach, weil die Charaktere so unglaublich stark waren und der Schreibstil unglaublich genial. Deshalb lest unbedingt diese unglaublich gute Geschichte!

Veröffentlicht am 03.08.2026

Humorvoll, authentisch und so gut geschrieben!

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Diese Geschichte von Kasie West konnte mich einfach von der erste bis zur letzten Seite wahnsinnig gut unterhalten. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, ihre Entwicklung so gerne verfolgt und deshalb ...

Diese Geschichte von Kasie West konnte mich einfach von der erste bis zur letzten Seite wahnsinnig gut unterhalten. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, ihre Entwicklung so gerne verfolgt und deshalb auch den Roman innerhalb kürzester Zeit verschlungen.

Allein die erste Szene, in der Margot und Oliver aufeinandertreffen, war einfach unglaublich gut geschrieben. Die beiden merken nämlich direkt, es funkt so überhaupt nicht zwischen ihnen. Doch wie so oft im Leben, sollte man anderen Menschen manchmal auch eine zweite Chance geben. Und so finden die beiden im Verlauf der Geschichte näher zueinander und sehen ein, dass sie doch besser harmonieren, als sie es anfänglich vermutet haben.

Margot ist dabei eine gefasste Protagonistin, mit keinem wirklich festen Ziel im Leben. Fast wirkt es, als würde sie sich immer und immer wieder fallen, um stärker zurückzukehren. Und dennoch geht sie mit ihrer Kreativität und den neuen Ideen auch ihren eigenen Weg und war total inspirierend.

Oliver hingegen ist ein Good Guy durch und durch und hat das Herz auf jeden Fall am richtigen Fleck. Seine Entwicklung über das Buch hinweg ist wirklich gelungen. Er hat Ecken und Kanten und ist sicherlich auch alles andere als perfekt. Aber wer ist das schon?

Und die beiden zusammen sind einfach ganz großes Kino, weil sie trotz ihrer Gegensätze einfach gut zusammengepasst haben.

Gleichzeitig sind die Handlung und viele Szenen darin so authentisch gewesen. Die Protagonisten lachen selbst viel, machen nicht immer alles richtig und handeln noch weniger danach, aber irgendwie hat genau dieser Aspekt die Geschichte auch sehr ausgemacht.

Der Schreibstil war dabei so unglaublich ehrlich, wie ich ihn wahrscheinlich selten gelesen habe. Das Buch ließ sich schnell lesen und es gab in meinen Augen wirklich keine Längen.

Zudem mag ich das Cover gerne. Denn die Atmosphäre des Buches wurde hier wirklich perfekt getroffen und ich finde auch die Farben sehr passend. Entsprechend eben ein klassischer New Adult Roman, auch wenn das keinesfalls negativ gemeint ist.

Insgesamt deshalb ein toller Titel, der für mich Witz mit einer besonderen Handlung ideal kombiniert. Schade, dass es leider keine Fortsetzung gibt. Denn ich würde es mir wirklich sehr wünschen, wenn ich ehrlich sein soll. Die eine oder andere Person würde mir auf jeden Fall direkt einfallen.

Veröffentlicht am 21.07.2026

Eine authentische Fortsetzung mit einem tollen Setting in Paris!

Les Bouttiers – Wir sind alles
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Antonia Wesseling schreibt einfach unglaublich gute Bücher, das hat sie mir mit Band zwei dieser Dilogie noch einmal bewiesen. Bereits Teil eins war ein richtig toller Titel und auch diese Fortsetzung ...

Antonia Wesseling schreibt einfach unglaublich gute Bücher, das hat sie mir mit Band zwei dieser Dilogie noch einmal bewiesen. Bereits Teil eins war ein richtig toller Titel und auch diese Fortsetzung hat wieder wahnsinnig viel Freude bereitet zu lesen.

Das Buch setzt dabei natürlich direkt dort ein, wo Band eins geendet ist. Toll fand ich dabei, dass man noch einmal eine kurze Zusammenfassung erhält, da ich ehrlicherweise hin und wieder auch Details vergesse.

Im Mittelpunkt stehen dabei jedoch besonders die Familiengeheimnisse und die Vergangenheit, die Elodie, Adam und auch Gabriel gewissermaßen miteinander verbindet. Die Handlung deckt dabei einige Lügen und auch Intrigen auf, die mich auch überrascht haben, sodass es den einen oder anderen Plot-Twist gab. Viele Szenen werde ich deshalb auch nicht mehr so schnell vergessen und sie haben mir einfach wahnsinnig gut gefallen. Fast fühlte es sich ein wenig so an, als würden alle Puzzleteile an den richtigen Ort rücken. Vor allem waren jedoch auch die ganz unterschiedlichen Themen sehr tiefgreifend erzählt. Und so wurde die Handlung insgesamt gut abgerundet und konnte mich unterhalten.

Aber auch die Liebesgeschichte kommt natürlich nicht zu kurz. Wie in Band eins wurde auch hier das Love Triangle Trope wieder gut umgesetzt. Da ich ein großer Fan des Tropes bin, fand ich dieses auch hier sehr toll. Ich mochte einfach die Dynamik zwischen den Protagonisten gerne, denn man fühlt natürlich auch sehr mit den Charakteren mit. Wobei sich auch eine klare Richtung abzeichnete. Die Entwicklung wiederum war sehr authentisch und nachvollziehbar, weder viel zu schnell noch zu langsam.

Die Auflösung am Ende in Bezug auf einen der beiden Männer fand ich wiederum irgendwie nicht ganz so notwendig, denn so richtig glauben konnte ich es ehrlicherweise nicht. Aber das ist ja auch nur meine persönliche Meinung. Umso schöner, dass es also nicht nur ein Happy End gab.

Besonders toll fand ich zudem, dass die Geschichte wieder stark von den Charakteren selbst lebt. Elodie war eine authentische und sympathische Protagonistin, die auch in Band eins schon sehr facettenreich beschrieben wurde. Sie war sehr bemerkenswert, besonders was das Thema ihrer Familie betrifft und wie sie mit all dem am Ende auch umgeht. Aber auch Adam und Gabriel waren wieder sehr gut gezeichnet. Wobei es vor allem toll war, dass ich absolut und zu jedem Zeitpunkt mit allen mitfühlen und vor allem auch das Gefühlschaos verstehen konnte. Besonders war jedoch auch ihre Entwicklung über das Buch hinweg und das jeweils auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Wieder fand ich ferner den Handlungsort in Paris grandios. Die Stadt hat einfach einen ganz eigenen Charme und genau den hat die Autorin auch so gut eingefangen. Und auch generell sind natürlich die Modehäuser einfach wieder thematisch richtig toll gewesen. Damit einher geht auch der Glamour der Geschichte selbst.

Der Schreibstil von Antonia Wesseling war darüber hinaus in meinen Augen locker, leicht und dennoch greifbar zugleich. Band eins habe ich bereits innerhalb kürzester Zeit verschlungen und auch mit Band zwei ging es mir genauso.

Wobei es toll war, aus allen drei Perspektiven auf die Handlung zu blicken und so eben auch wieder alle Charaktere aus unterschiedlichen Sichtweisen über das Buch hinweg zu begleiten. Das mag ich persönlich einfach immer ganz gerne, vor allem wenn es ein Love Triangle gibt.

Zudem liebe ich das Cover. Die dargestellte Person ist Elodie in meinen Augen perfekt entsprungen und auch der Mode-Bezug wird so direkt deutlich. Außerdem mag ich die auffällige Farbe. Der Farbschnitt hingegen ist sehr zurückhaltend, wenn auch weiterhin ansprechend gestaltet.

Insgesamt ein gelungener Abschluss dieser besonderen Dilogie! Zwischen Mode und der großen Liebe in Paris kann man sich mit dieser Geschichte auf jeden Fall auf eine Achterbahn der Gefühle einlassen.

Veröffentlicht am 29.06.2026

Die beste Dystopie des Jahres!

Broken Dove
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Bereits Band eins dieser Reihe von Dani Francis konnte mich vollkommen begeistern, wobei ich nach dem wirklich fiesen Cliffhanger ehrlicherweise direkt weiterlesen musste, nachdem mich das Buch erreicht ...

Bereits Band eins dieser Reihe von Dani Francis konnte mich vollkommen begeistern, wobei ich nach dem wirklich fiesen Cliffhanger ehrlicherweise direkt weiterlesen musste, nachdem mich das Buch erreicht hat. Und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht, denn auch dieser Teil hält einiges für seine Lesenden bereit!

Die Gestaltung ist dabei für mich auch ein absolutes Highlight! Ich liebe die Schrift im Fokus sehr, finde aber auch die vielen weiteren Elemente wahnsinnig hübsch zu betrachten. Darüber hinaus rundet der Farbschnitt die Optik ideal ab. So wurde ich definitiv von diesem hübschen Cover angesprochen.

Auch der Schreibstil des Pseudonyms war wieder sehr mitreißend, spannend und packend zugleich. Wie auch schon beim Auftakt konnte ich einfach irgendwann gar nicht mehr aufhören zu lesen, so gefesselt war ich von der Geschichte rund um Wren und Cross.

Allein das Worldbuilding und die Welt waren so so gelungen. Auch das komplexe Magiesystem wurde in meinen Augen noch detailreicher ausgearbeitet und gefiel mir sehr gut. Entsprechend habe ich auch wieder wahnsinnig schnell in die Geschichte hineingefunden und fand den Einstieg gelungen. Die Geschichte geht dabei unmittelbar dort weiter, wo der vorherige Band geendet ist.

Bereits in “Silver Elite” erfahren wir mehr über den Hauptkonflikt der Geschichte mit all den Charakteren. In diesem Band entwickelt sich die Handlung jedoch weiter und man erhält so auch einen ganz neuen Blick auf die Rebellen. Generell fand ich viele Szenen so unglaublich spannend, wobei es natürlich auch einige unerwartete Plot-Twists gab. Auch der Krieg, die politischen und strategischen Entscheidungen und die daraus resultierenden Konsequenzen sind Hauptthemen. Wobei ich das Gefühl hatte, dass sich hier auch bereits erste Fragen geklärt haben, neue jedoch auch wieder aufgeworfen wurden.

Im Mittelpunkt steht weiterhin Wren, die als Modifizierte jetzt nach Unterschlupf sucht und eine starke, unerschütterliche Protagonistin ist, die ich wieder großartig in ihrer Rolle fand. Als sie bei den Uprising ankommt, sieht sie entsprechend auch, dass er mehr als eine Perspektive geben kann. Ihre Konzentration auf den Platz, den sie einnehmen wollte, konnte ich wirklich sehr gut nachvollziehen. Da ist der Autorin/dem Autor auf jeden Fall ein richtig guter Perspektivwechsel gelungen. Gleichzeitig merkt man ihr dadurch auch gewissermaßen ihr Gefühlschaos an, was wiederum Spannung für die Geschichte selbst verspricht. Denn sie muss sich fragen, auf welcher Seite sie steht und wann es sich zu kämpfen lohnt und vor allem für wen. So hat sie als Scharfschützin jedoch absolut viel Talent, für das ich sie mehr als einmal bewundert habe.

Aber auch Cross fand ich einfach nur absolut grandios. Beide Charaktere entwickeln sich auch sehr weiter über das Buch hinweg, was ich toll fand. Wobei die Geschichte in meinen Augen auch stark von den Nebenprotagonisten wie Xavier und Grayson und vielen weiteren lebt! Vor allem die Einführung neuer Protagonisten fand ich richtig gelungen.

Aus diesem Grund kann ich nur sagen, auch der zweite Band dieser Reihe hat mich wieder absolut einnehmen können und gefiel mir insgesamt einfach wahnsinnig gut. So gibt es natürlich auch wieder einen unglaublichen Cliffhanger. Auch wenn ich diesen ehrlicherweise gewissermaßen erwartet habe, weiß ich jetzt gar nicht, wie ich es aushalten soll, bis Band drei erscheint. Denn wie unglaublich war das bitte?

Du suchst noch nach der perfekten Dystopie? Dann schau dir unbedingt diese Reihe näher an! Einmal angefangen wird man auf jeden Fall absolut süchtig nach mehr, das kann ich versprechen.

Veröffentlicht am 22.06.2026

Ein bemerkenswertes Debüt!

Counting Days
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Die Autorin von “Counting Days” kannte ich bereits, als sie noch Buchbloggerin war und so habe ich den kompletten Prozess ihrer Buchveröffentlichung einfach wahnsinnig gerne verflogt. Nach dem Lesen kann ...

Die Autorin von “Counting Days” kannte ich bereits, als sie noch Buchbloggerin war und so habe ich den kompletten Prozess ihrer Buchveröffentlichung einfach wahnsinnig gerne verflogt. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass mich diese authentische Geschichte wirklich tief bewegt hat.

Hier begleiten wir Dalia zurück in ihre Heimat, nachdem ihr Zwillingsbruder schwer verletzt wurde und sie bei ihm sein möchte. Doch dadurch werden auch andere alte Wunden und die Vergangenheit erneut aufgerissen. Als sie jetzt jedoch wieder auf Alexander trifft, sind da plötzlich wieder alle Gefühle, all der Schmerz und die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, die sie miteinander verbracht haben. Die Handlung war dabei wahnsinnig authentisch und ehrlich erzählt. Die beiden kommen sich in einem nachvollziehbaren Tempo näher, das weder zu schnell noch zu langsam wirkt.

Viel eher konnte ich all die Handlungsweisen nachvollziehen und mich voll und ganz auf die Charaktere einlassen. Mehr als einmal musste ich dabei wirklich weinen, weil mich die Zeilen sehr bewegt haben. Dalia war dabei für mich super greifbar. Und auch Alexander fand ich einen sehr sympathischen Charakter, mit Ecken und Kanten, der zwar nicht immer richtig handelt, aber dennoch daraus lernt. So konnte mich die Geschichte definitiv von sich überzeugen.

Ich möchte auch noch kurz auf das Setting eingehen. Denn man spürt beim Lesen auf jeden Fall die Verbindung der Autorin zu diesem Handlungsort. Und auch wenn ich ehrlicherweise Bücher mit deutschem Setting irgendwie weniger gerne lese, hat mich das Buch definitiv davon überzeugt, mehr Büchern eine Chance zu geben.

Der Schreibstil von Steffi Kuhlmann war dabei sehr roh, echt und authentisch. Zudem schreibt sie an den richtigen Stellen poetisch. So fand ich es auch sehr spannend, dass die Geschichte zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Protagonisten spielt und man sie so über die lange Zeit begleiten kann.

Die Gestaltung selbst ist aber auch wunderschön. Ich mag das Panorama von Heidelberg im Hintergrund und die beiden Hauptcharaktere als Hingucker. Zusammen mit den Farben entsteht auf jeden Fall ein wunderschönes Cover, das mir gut gefällt.

Für mich vereint das Buch deshalb perfekt alles, was ich mir von einer schönen Romance erhoffe. Ich bin dabei nur so durch die Seiten geflogen und kann diesen Roman deshalb nur empfehlen.