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Veröffentlicht am 03.11.2024

Highlight!!

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Auch mit ein paar Tagen Abstand bin ich immer noch emotional, wenn ich an das Buch denke.
Mir war nach „The Things we leave unfinished“ bewusst, dass Rebecca Yarros unfassbar emotionale Bücher schreiben ...

Auch mit ein paar Tagen Abstand bin ich immer noch emotional, wenn ich an das Buch denke.
Mir war nach „The Things we leave unfinished“ bewusst, dass Rebecca Yarros unfassbar emotionale Bücher schreiben kann, aber das war wirklich krass. Ich bin immer noch sprachlos, betroffen, wütende, traurig. Ich fühle einfach. Und das sobald ich an das Buch denken muss.

Ihr Schreibstil transportiert unfassbar viel Gefühl und die Tragik der Geschichte tut den Rest. Nach dem Klappentext war mir bewusst, dass Schicksalsschläge auf die Protagonisten zukommen werden. Aber das Ende habe ich nicht kommen sehen. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann bin ich mir nicht sicher welchen Plot-Twist ich weniger habe kommen sehen. Diesen hier auf jeden Fall gar nicht. Also so wirklich gar nicht. Vermutlich hat er mich deswegen noch mehr getroffen.

Aber nicht nur deswegen. Sondern auch, weil ich alle Charaktere einfach geliebt habe. Ich bin mit allen warm geworden und fand sie von Beginn an sympathisch. So so ein Punkt, was ich selten bei Büchern erlebe.

Ella ist eine unfassbar starke, alleinerziehende Mutter, die viel zu viel Verantwortung trägt und viel zu viel Verluste erfahren hat, was ihre Charakterstärke noch beeindruckender macht. Und auch wenn sie sich nicht helfen lassen will, so ist sie doch auf ihre neue Familie angewiesen, was die Situationen noch schöner machen.

Was Beckett erlebt hat kann man sich wohl nicht vorstellen. Ich habe die ganze Zeit auf den Moment gewartet, wo es über ihn hinein bricht oder er dadurch eine Charakterschwäche zeigt. Aber vergebens. Man kann ihn einfach nur lieben.

Die Zwillinge sind einfach unfassbar goldig. Für sie ist es aus Gründen auch nicht einfach und dabei sind sie noch so jung. Im Buch wird oft gesagt, dass man einen kleinen Erwachsenen vor sich hat und ich denke das trifft ziemlich gut zu. Beide sind unfassbar stark, selbstbewusst und fortgeschritten für ihr Alter und doch einfach nur Kinder, die gehalten werden wollen. Sie haben ab der ersten Seite mein Herz gehabt.

Und zu guter Letzte Havoc. Der wohl beste Charakter. Becketts Hündin. Da ist einfach nur Liebe. Ich finde es unfassbar beeindruckend, was sie alles als Militärhündin kann. Das war wunderbar beschrieben und hat mich immer wieder zum Lächeln gebracht. Und sie ist eine Hündin. Man kann sie nur lieben.

Tja was soll ich sagen? Das emotionalste Buch was ich je gelesen haben. Es war unfassbar gut. Definitiv ein Highlight.

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Veröffentlicht am 29.10.2024

Was eine gelungene Fortsetzung

Shadow Crown – Die Kriegerin der Fae
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Was war das für eine gelungene Fortsetzung!

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, weil es doch schon ein bisschen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Aber das hat sich gegeben, als die Protagonisten ...

Was war das für eine gelungene Fortsetzung!

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, weil es doch schon ein bisschen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Aber das hat sich gegeben, als die Protagonisten wieder auf Geschehenes eingegangen sind. Es war aber trotzdem wirklich gut, dass die Geschichte direkt weitergegangen ist. Denn so war direkt der Einstieg ins Buch super spannend.

Der Schreibstil war wieder wirklich angenehm und flüssig. Man konnte sich richtig fallen lassen.

Der Romance Anteil war auch hier eher der Geschichte angepasst und nicht so im Vordergrund. Anders hätte es aber auch nicht gepasst.

Ich fand die Entwicklung von Keera wirklich schön. Sie ist an der Situation gewachsen und hat viele ihrer Charaktereigenschaften, die ich im ersten Band noch kritisiert habe, abgelegt. Gleichzeitig hat sie durch die neu gefundene Familie angefangen zu heilen.
Und man bekommt die Möglichkeiten sie endlich richtig kennenzulernen und auch zu verstehen. Langsam zeigt sie ihre Emotionen und uff. Was sie schon alles erlebt hat….

Aber was war das bitte für ein Ende? Nach diesem Cliffhanger muss ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Ich freue mich jetzt schon auf Band drei und auf ganz viele Antworten, die ich mir schon im zweiten Band erhofft hatte.
Und falls ihr noch überlegt die Reihe weiterzulesen? Der zweite Band ist nochmal besser als der Erste!

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Veröffentlicht am 23.10.2024

„Als würde man kopfüber in einen Farbtopf voller Wärme und Behaglichkeit fallen“

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls
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Darf ich vorstellen: Willow Falls. Und genau diese Vibes haben mir die Beschreibungen von der Kleinstadt gegeben. Ein unfassbar cozy Ort. Und das vor allem im Herbst. Ich habe es geliebt.

Diesen Herbst ...

Darf ich vorstellen: Willow Falls. Und genau diese Vibes haben mir die Beschreibungen von der Kleinstadt gegeben. Ein unfassbar cozy Ort. Und das vor allem im Herbst. Ich habe es geliebt.

Diesen Herbst bin ich Die ganze Zeit auf de Suche nach so richtig tollen Herbstbüchern und da durfte „Take me Home to Willow Falls“ nicht fehlen.
Ich habe Fernweh nach diesem Farbtopf bekommen, nach dem kleinen Blumenladen, nach einem Fallington, der Natur, Pancakes mit Moore’s Maple und kleinen Geschwistern wie Dylan und Ash.
Kurzum: Es war einfach wundervoll.

Zumindest der Ort. Nicht der Grund weshalb Cassie dahingegangen war. Das war einfach nur grausam. Aber gerade da fand ich die Art und Weise, wie es aufgearbeitet wurde sehr realistisch. All die Zweifel und Sorgen haben die Situation sehr nahbar gemacht. Und damit meine ich nicht nur Cassies Handeln, sondern auch das der Personen, die ihr begegnet sind.

Umso schöner, dass sie in dem kleinen Ort nicht nur ihre Bestimmung gefunden hat, sondern auch eine neue Familie.

Die Lovestory zwischen Jared und Cassie war auch einfach nur goldig. Mit ihrer Vorgeschichte und der Situation, in der sie sich befanden, war es einfach nur schön zu lesen, wie sie sich gegenseitig geholfen haben und trotz aller Zweifel zu einer Einheit geworden sind.

Ein unfassbar cozy Wohlfühlbuch und deswegen auch ein Highlight für mich diesen Herbst. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Unerwartetes Highlight!

Sirens – Das Rauschen der Macht
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Auch nach einem Tag weiß ich noch nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Es war einfach so gut. Definitiv eines der bestem Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es war durchweg spannend, die Ereignisse ...

Auch nach einem Tag weiß ich noch nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Es war einfach so gut. Definitiv eines der bestem Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es war durchweg spannend, die Ereignisse haben sich nur so überschlagen und die beiden großen Plot Twists habe ich nicht kommen sehen. Das ganze bei einem super flüssigen Schreibstil.
Und von den Längen, die beim ersten Band teilweise durch den Weltenaufbau vertreten waren, war im zweiten band nichts mehr zu merken.
Noch dazu haben sich die Charaktere wirklich schön entwickelt. Sie sind an den Situationen gewachsen und haben eher negative Eigenschaften abgelegt. Das lag aber auch daran, dass sie immer weiter zu einer Familie zusammengewachsen sind.
Und sind wir jetzt mal ehrlich: Ich weiß nicht was genau was da los war, aber ich musste drei Mal Tränchen verdrücken und das hatte ich schon lange nicht mehr.

Mehr kann ich aus Spoiler Gründen nicht verraten, denn alles weitere würde Erkenntnisse liefern.
Das einzige was ich jetzt noch sagen kann: Lest es!
Ich muss immer noch verarbeiten….

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Veröffentlicht am 01.10.2024

So schön!

Lakestone Campus of Seattle, Band 2 - What We Lost
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Und wieder einmal hat sich das Lesen wie ankommen angefühlt. Wie ankommen in einer Welt, für die ich schon Fernweh entwickelt habe. Und das nicht nur nach den LSC, sondern auch an die Freundesgruppe, die, ...

Und wieder einmal hat sich das Lesen wie ankommen angefühlt. Wie ankommen in einer Welt, für die ich schon Fernweh entwickelt habe. Und das nicht nur nach den LSC, sondern auch an die Freundesgruppe, die, wie der Zufall es so will, um Kace und Brynn erweitert wurde.

Wer mich schon eine Weile verfolgt weiß, dass Alexandra Flint zu meinen Lieblingsautorinnen zählt und mit Lakestone Campus hat sie das noch einmal bestätigt.
Es war unfassbar emotional und herzzerreißend. Gleichzeitig in gewisser Weise spannend und vor allem heilend.

Sowohl Kace als auch Brynn kommen aus einem Umfeld, welches aus unterschiedlichen Gründen nicht unterstützen kann oder will. Das spiegelt sich nicht nur in der finanziellen Lage wieder, sondern auch in der Emotionalen. Umso schöner ist es, dass sie beide im LSC ihre neue Familie finden. Gleichzeitig begleiten wir die Protagonisten bei einigen alltäglichen Hürden, was sie umso nahbarer macht.
Und dennoch prallen mit den beiden zwei unterschiedliche Welten aufeinander.

Kace ist ein mürrischer, verschlossener Typ, der alles tun würde um seine Tochter zu beschützen. In ihrer Gegenwart blüht er einfach auf, was wirklich herzerwärmend und süß zu lesen ist. Auf der Suche nach seinem Vater stößt er alle weg, die emotional zu nah an ihn rankommen. Denn seine dunkle Vergangenheit kennt niemand. Zumindest bis Brynn in sein Leben tritt.

Brynn versucht alles, um ihren Traum zu verwirklichen. Dabei ist sie super ehrgeizig und willensstark, denn sie muss dafür folgenschwere Entscheidungen treffen. Auch wenn sie für alle ein offenes Ohr hat, so schafft sie es nicht sich jemanden anzuvertrauen und sich dahingehend helfen zu lassen.

Die Geschichte von Brynn und Kace war wirklich herzzerreißend und emotional. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und noch lange über die Geschichte nachgedacht. Für mich war der Teil sogar stärker als der erste Band. Eine klare Leseempfehlung!

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