Wow. Das war ein mega cooles Buch, ich hab's quasi am Stück durchgelesen. Ich hatte Spaß, es war lustig, gleichzeitig emotional, aber auch nicht mit zu vielen tiefgründigen Themen aufgeladen. Die beiden ...
Wow. Das war ein mega cooles Buch, ich hab's quasi am Stück durchgelesen. Ich hatte Spaß, es war lustig, gleichzeitig emotional, aber auch nicht mit zu vielen tiefgründigen Themen aufgeladen. Die beiden Figuren haben stimmig zueinander gepasst, ihre Beziehung entwickelte sich plausibel und realistisch, es gab keine unnötigen Missverständnisse... Wirklich großartige Unterhaltung. Gern mehr davon!
Mit dieser High-Society-Romanze erfindet Kathinka Engel weder das Rad noch das Genre neu. Bei vielen Ideen und Figuren dachte beim Lesen "Kenn ich das nicht?", der Milliardärssohn, der sich im väterlichen ...
Mit dieser High-Society-Romanze erfindet Kathinka Engel weder das Rad noch das Genre neu. Bei vielen Ideen und Figuren dachte beim Lesen "Kenn ich das nicht?", der Milliardärssohn, der sich im väterlichen Unternehmen beweisen soll, aber mit seiner modernen Vision ausgebremst wird, der Vater-Sohn-Konflikt (und der dazugehörige Plottwist), das arme Mädchen in der Rolle als attraktives, aber zunächst verhasstes Findelkind... Man kennts. Der Chatfreund und dessen Handlungsstrang haben mich tierisch aufgeregt, weil Trope wie Twist sooo ausgelutscht sind.
Also keine Überraschungen, der Verlauf des 2. Bandes scheint bisher auch vorhersehbar. Schreibstil und Humor der Autorin sind aber wie immer zuverlässig gut und unterhaltsam und werden mich auch zu Band 2 greifen lassen, weil ich ja wissen möchte, ob ich wohl Recht habe:)
Mein Highlight: Der Leichenwagen!
Das Programm von LYX ist einfach nicht mehr das, was es mal war und leider ist dieses Buch der bisherige Tiefpunkt.
Es war wirklich bodenlos.
Die Charaktere: Flach, nervig, überzogen, kindisch, ohne Entwicklung. ...
Das Programm von LYX ist einfach nicht mehr das, was es mal war und leider ist dieses Buch der bisherige Tiefpunkt.
Es war wirklich bodenlos.
Die Charaktere: Flach, nervig, überzogen, kindisch, ohne Entwicklung.
Die sprachliche Umsetzung: Wie oft kann man das Wort "Romance" auf einer Seite verwenden? Oder Trope? Hinzu kommen völlig platte Dialoge, teilweise ohne irgendeinen Kontext und Formulierungen, die zum Fremdscham aufrufen. "Ich werde daten, bis der Arzt kommt."
Die Idee: An sich gut, aber in der Umsetzung grausig und völlig unlogisch, viel zu übertrieben und die Figuren blicken es selbst nicht. Hinzu kommt dieses ständige, unaufhörliche Anbiedern an die Bookie-Szene, die gleichzeitig total abgewertet wird, indem sich die Figuren selbst ständig aufwerten als einzige "Experten in Sachen Tropes". Es ist nur peinlich.
Das große Finale: Sorry, ein Wolfsroman??? Und der Literaturprofessor, der zum Romantasyfan wird?
Wie gesagt: Es tut mir wirklich leid, aber das war das schlechteste Buch, das mir jemals untergekommen ist.
Trotzdem Danke an @netgalley für das Rezensionsexemplar!
Schade. Ich hatte mich sehr auf den lang ersehnten Abschlussband der Reihe gefreut. Umso größer ist die enttäuschte Leere, die er hinterlässt, gepaart mit der Erkenntnis, dass 4 gute Vorgängerbände offenbar ...
Schade. Ich hatte mich sehr auf den lang ersehnten Abschlussband der Reihe gefreut. Umso größer ist die enttäuschte Leere, die er hinterlässt, gepaart mit der Erkenntnis, dass 4 gute Vorgängerbände offenbar keine Garantie für gutes Schreibhandwerk sind. Denn genau an diesem mangelt es dem Buch, so dass man sich unweigerlich fragt, ob der Verlag schon am Lektorat gespart hat, wo doch die Autorin längst bei einem anderen unter Vertrag steht und über diesen auch bereits veröffentlicht hat.
Zu den Schwächen des Buches: Die Anziehung zwischen den Hauptfiguren ist einfach da, als Leserin ist nicht nachvollziehbar, wo diese herkommt, wie sie gewachsen ist, worauf sie baut. Schon der Prolog ist absolut nichtssagend, soll aber wohl ganz viel sagen. Ehrlich, den hätte man ersatzlos streichen können.
Dramaturgisch fragwürdig erscheint mir auch die Auflösung des die Reihe durchziehenden und verbindenden Handlungsstrangs um Lauras Stalker in der Mitte des Buches. Die Reihe ist damit eigentlich auserzählt, das Finale war eines Finales sicher würdig, nur halt an der völlig falschen Stelle. Der erste Teil des Buches liest sich daher wie die zweite Hälfte eines Romans, dessen erste Hälfte man verpasst hat.
Der zweite Teil muss natürlich trotzdem gefüllt werden, fühlt sich allerdings an wie eine ungelenke Ansammlung von krampfhaft recherchierten, sehr langatmigen Szenen eines ÄrztInnen-/PatientInnen-Alltags, die dann in unnötigem und dadurch fast dilletantisch wirkendem Detailreichtum aneinandergereiht werden. Die Dialoge wirken künstlich. Das Ende ist vorhersehbar.
Wirklich Spannung kam nur in der Mitte des Buches auf, darum hätte diese wie gesagt ein gutes Ende abgegeben.
Schade, dass man von einigen liebgewonnenen Figuren gar nichts mehr liest (Wo ist Jane?? Mitch?).
Danke an @netgalley für das Rezensionsexemplar!
Lob und Dank an den Verlag, dass er doch den Mut hatte, wieder ein queeres Buch ins Programm aufzunehmen. Ich vermisse die Bücher von Alexis Hall!!
Leider war das Buch an sich nicht sehr überzeugend. ...
Lob und Dank an den Verlag, dass er doch den Mut hatte, wieder ein queeres Buch ins Programm aufzunehmen. Ich vermisse die Bücher von Alexis Hall!!
Leider war das Buch an sich nicht sehr überzeugend. Positiv kann ich die Musicalwelt bewerten, die sehr authentisch dargestellt wurde. Ansonsten fand ich die Perspektive sehr gewöhnungsbedürftig, und vor allem, dass man nur Jonah begleitet hat, nicht seinen Love Interest. Der war ziemlich unsympathisch, fast durchgehend eigentlich, und dadurch, dass man von ihm nichts "privat" lesen konnte, habe ich irgendwie den Punkt verpasst, an dem Jonah einen Grund gefunden hat, ihn doch sympathisch zu finden, und sich dann schließlich in ihn zu verlieben. So wirkt Jonah ehrlich gesagt ziemlich bedürftig. Seinen emotionalen und sexuellen Frust teilt er schließlich sehr, sehr häufig mit.
Auch der Schreibstil war ziemlich holprig. Sehr gewollt poetisch, was aber den Lesefluss massiv gestört hat, weil es sooo oft einfach nicht gepasst hat. Dazu sehr unnötige Wortwiederholungen. "Braune Augen trafen auf Haselnussbraune Augen" - Stellen wie diese hinterlassen den EIndruck, als wäre bei der Übersetzung eine KI eingesetzt worden. Ich fand es sehr anstrengend, das Buch zu lesen und habe sehr lange dafür gebraucht. Schade.
Fazit: Bring back Alexis Hall!!!
Danke an @netgalley für das Rezensionsexemplar!