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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2020

Ein Abenteuer, das jetzt erst richtig beginnt...

Der Herr der Ringe. Zweiter Teil: Die zwei Türme
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Inhaltsangabe: Der Bund ist zerbrochen und die Wege der Gefährten trennen sich. Nachdem Frodo und Sam sich alleine auf den Weg zum Schicksalsberg machen, müssen Aragorn, Legolas und Gimli sich auf die ...

Inhaltsangabe: Der Bund ist zerbrochen und die Wege der Gefährten trennen sich. Nachdem Frodo und Sam sich alleine auf den Weg zum Schicksalsberg machen, müssen Aragorn, Legolas und Gimli sich auf die Suche nach den beiden Hobbits Merry und Pippin begeben und treffen dort auf einen alten Wegbegleiter...


Cover: Das Cover ist gut, passend zur Geschichte. Der Eine Ring auf grünem Grund sehr passend und auffallend.


Sprecher: Gert Heidenreich ist ein hervorrangender Sprecher für 'Der Herr der Ringe'. Er haucht jeder Figur leben ein und man erkennt alleine an den verschiedenen Stimmen, wer gerade redet. Vor allem Gollum ist ihm besonders gut gelungen, da bekam ich jedesmal richtig Gänsehaut.


Sichtweise/Story: Die Geschichte setzt an Band 1 an. Die Reise der Gefährten wird fortsegetzt. Dadurch das die Gemeinschaft hier getrennte Wege geht, kommen nun mehrere Sichtweisen zustande.Die Gedanken und Gefühle von Aragorn, Merry, Pip, Sam, Frodo und co sind sehr detailiert beschrieben und sie rissen einen völlig mit. Ich habe mit allen gelitten, gebibbert und gelacht. Die Geschichte steckt voller Freundschaft, gefährlichen Abenteuern und Krieg. Ein sehr anschauliches Bild was Tolkien sich von der realen Welt gut abgeschaut hat. Man merkt es läuft bald auf ein alles entscheidenes Ende herraus und man ist von der Story komplett gefesselt. Besonders schön war es wieder mehr über die verschiedenen Völker von Mittelerde zu erfahren und das man wieder Orte erlebt hat, die einen die Nackenhaare abstehen lassen oder an dennen man herrlich entspannen konnte.

Die Geschichte ist spannend und man kann nur schwer aufzuhören dem epischen Abenteuer zu lauschen. Jedoch kann sich das Hörbuch durch die detaillierten Ortsbeschreibungen etwas ziehen und das reißt mich zumindest dann etwas aus dem Hörfluss raus.


Fazit: Ein sehr gutes Hörbuch, mit vielen Wendungen und einer faszinierenden Welt.

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Veröffentlicht am 07.09.2020

Setting super, Story lahmer gehts nicht...

Murder Park
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Inhaltsangabe: Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, ...

Inhaltsangabe: Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …


Cover: Das Cover passt super zur Geschichte. Der gelbe Schriftzug kommt auf dem Hintergrund gut zur Geltung. Gefällt mir.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird aus Paul's Sicht erzählt. Jedoch war er ein ungreifbarer Charakter für mich. Ich konnte mich null mit ihm identifiezieren und fand ihn einfach farblos.

Zum zweiten kommen Interviews mit den zwölf Personen vor, die mich aus dem Lesefluss bringen und meiner Meinung nach keine Spannung aufkommen lassen.


Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt los mit der Fahrt zur Insel. An sich ein mega geiles Setting und eine spannende Ausgangssituation. Jedoch leider eine grauenvolle Umsetzung. Wie bereits erwähnt sind die einzelnen Charaktere völlig farblos und wirken eher platt auf mich. Die Gespräche und der Handlungsverlauf wirken oft sehr chaotisch, sodass ich manchmal ein paar Seiten/ Zeilen zurück gehen musste um genau zu verstehen was jetzt passiert ist.

Spannung war für mich keine Spürbar und nach ca 140 Seiten langem quällen, bin ich zum Ende vorgesprungen. Ein Ende das völlig wirr und vorhersehbar ist. Ich hatte etwas ganz anderes Erwartet. Einfach eine völlige enttäuschung.


Fazit: Ein Buch, das dem Genre Thriller so gar nicht gerecht wird.

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Veröffentlicht am 04.09.2020

Reden-Silber oder Gold?

Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt
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Inhaltsangabe: Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende. Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von ...

Inhaltsangabe: Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende. Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt.


Cover: Das Cover passt mega zur Geschichte. Gefällt mir farblich ganz gut und ist auffällig.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form aus Jane's Sicht erzählt. Wir bekommen einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Man hatte zum Teil wirklich das Gefühl gewisse Szenarien selbst zu erleben. Jane war mir von anfang an Sympathisch und ich habe richtig mit ihr mitgefühlt.


Spannung/Story: Die Geschichte geht recht langsam los. Nur sporadisch erfährt man etwas über die Hauptperson und deren Schicksal. Sowohl Spannung als auch Story bauen sich nur Stück für Stück auf, sodass man recht lange das Gefühl hat, auf wichtige Knackpunkte zu warten. Man merkt schnell, das dieser Band hauptsächlich zum Erklären und Aufbauen einer packenden Story dient. Das Ende ist wirklich gut gemacht und man fiebert richtig mit und rätselt wie es weiter geht. Ich war ab einem gewissen Punkt richtig gefangen in der Geschichte und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Auch wenn das Buch ein paar Schwächen hat, war es wirklich interessant. Lynette Noni hat es geschafft auf eine leichte Weise verständlich zu machen, wie wichtig Worte bzw. Sprache in unserem Leben ist. Dass man sich immer bewusst sein sollte, was man von sich gibt und das Worte mehr Macht besitzen, als wir uns vorstellen können.

Es ist eine Geschichte sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene. Es regt einfach zum Nachdenken an und erweitert das Bewusstsein für die eigene Sprache bzw. Wortwahl.


Fazit: Ein wirklich gutes Buch, das Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 29.08.2020

Wo ist da der Thrill?

American Spy
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Inhaltsangabe: Ein Geräusch. Der Schatten eines Mannes. Ein Schuss. Als Marie Mitchell eines Nachts in ihrem Haus von einem bewaffneten Mann angegriffen wird und ihm nur knapp entkommt, weiß sie, dass ...

Inhaltsangabe: Ein Geräusch. Der Schatten eines Mannes. Ein Schuss. Als Marie Mitchell eines Nachts in ihrem Haus von einem bewaffneten Mann angegriffen wird und ihm nur knapp entkommt, weiß sie, dass ihre Vergangenheit als amerikanische Spionin sie eingeholt hat. Und dass sie in den USA nicht länger sicher ist.
1986: Der Kalte Krieg ist noch nicht vorbei. Marie Mitchell arbeitet als Geheimagentin beim FBI. Sie ist außerordentlich gut in ihrem Job, und sie ist die einzige schwarze Frau in einem Club weißer Männer. Statt endlich ins Feld geschickt zu werden, muss sie sich Tag für Tag mit Papierkram herumschlagen. Dann wird ihr plötzlich doch die Teilnahme an einer Geheimoperation angeboten. Sie soll Thomas Sankara ausspionieren, den charismatischen sozialistischen Präsidenten von Burkina Faso.


Cover: Das Cover ist schlicht, aber gut. Passt.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird aus Marie Mitchell's Sicht erzählt. Man hat von anfang an den Eindruck, das sie das alles ihren Kindern erzählt. Ein Schreibstil mit dem ich persöhnlich keine Probleme habe. War mal eine andere Form der Geschichtenerzählung.


Spannung/Story: Also das erste Kapitel klang ja wirklich gut. Auch wenn man sich an den Erzählstil gewöhnen muss.

Jedoch wars das dann auch schon. Ich habe das Buch nach 100 Seiten abgebrochen. Daher kann ich zum Verlauf der Geschichte und den weiteren beschriebenen Ereignissen nicht viel sagen.

Ich kam einfach mit der Geschichte im ganzen nicht zurecht. Ich habe eine packende Spionagegeschichte erwartet, die sich im Hintergrund mit den Problemen einer Frau, vor allem einer schwarzen Frau, in diesem Beruf mit sich bringt. Doch leider verlor sich Marie Mitchell in sprunghaften Erzählungen über ihre Familie. Für mich nicht wirklich verständlich was das mit dem Anschlag auf sie zu tun hatte und einfach nur langweilig. Doch leider nahm dies kein Ende und ich merkte wie ich immer weniger Bezug zu den Protagonisten bekam. Eher verschloss sich alles vor mir und ich bekam einfach nur Kopfschmerzen beim lesen.

Da ich mich durch kein Buch quäle zu dem ich weder einen Zugang bekomme, noch die Geschichte interessant finde, habe ich mich nach 100 Seiten dazu entschlossen, das Buch abzubrechen. Ich habe leider vergeblich den Thrill in diesen wenigen Seiten gesucht und konnte einfach nichts damit anfangen.


Fazit: Null Thriller.

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Veröffentlicht am 29.08.2020

Wer liebt keine Puzzles?

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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Inhaltsangabe: Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen - indem er jedes Teil ...

Inhaltsangabe: Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen - indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt ...
Wirst du sein nächstes Opfer sein?

Cover: Das Cover ist toll gemacht und passt definitiv zur Geschichte. Nur was ich persöhnlich schöner gefunden hätte, das man die einzelnen Würfel reinprägt. So hätte man haptisch noch ein kleines Goodie.

Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Außen erzählt, hauptsächlich aus Anjelica Henley's Sicht. Sie war mir nicht immer sympathisch. Dieser Wechsel zwischen gute Polizistin und traumatisierender Seele, war eine anstrengende Gradwanderung. Jedoch konnte ich die meisten ihrer Taten und Aussagen nachvollziehen. Ihr Patrner Ramouter dagegen war mir der sympathischte Charakter im ganzen Buch. Ich hoffe im Folgeband erfahren wir etwas mehr über ihn.

Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt blutig los. Man wird ohne Infos mitten ins Geschehen Katapultiert und mitgerissen. Auch wenn anfangs die ganzen Namen und Personen etwas verwirrend erscheinen, hat man nach ein paar Kapiteln den Bogen raus. Die Spannung baut sich immer mehr auf und die Entwicklungen gewinnen auch schnell an Fahrt. Bis fast ganz zum Schluss, tapte ich im dunkeln und setzte langsam mit Henley die Puzzleteile zusammen.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war komplett versunken in der Mörderjagd.
Nadine Matheson's Debüt hat sich wirklich gelohnt und mir sowohl schöne als auch ekelerregende Lesestunden bereitet. Manches wurde doch recht detailliert beschrieben und lies mich schaudern.
Der Mix von Polizeiermittlung und Privatleben ist nichts neues, aber hier gut verknüpft. Das hat nochmal für ein wenig mehr Emotionen gesorgt und wirkt auch sehr realitätsnah. Jedoch muss ich auch vorwarnen und betonen, das die Spannung etwas abflacht als die Geschichte zu sehr ins Private geht und die Ermittlungen zeitweise etwas in den Hintergrund drängen. Jedoch hat mich selbst das nicht gestört. Aber ich weiß das es Leser gibt, die sowas nicht mögen.
Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß beim lesen und hoffe das es bald eine Fortsetzung geben wird!

Fazit: Ein Thriller, der alles hat was er braucht. Klare Leseempfehlung!

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