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Veröffentlicht am 25.03.2020

Flucht von Ciri

Der Schwalbenturm
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Inhaltsangabe: Ciri sucht ihren Schicksalsort, dem legendären Schwalbenturm. Unterdessen will die rivische Königin den Hexer als Kämpfer im Krieg gegen Nilfgaard verpflichten. Es gelingt ihm zwar, sich ...

Inhaltsangabe: Ciri sucht ihren Schicksalsort, dem legendären Schwalbenturm. Unterdessen will die rivische Königin den Hexer als Kämpfer im Krieg gegen Nilfgaard verpflichten. Es gelingt ihm zwar, sich abzusetzen – doch bei einem Überfall gerät sein Wolfsmedaillon in fremde Hände.


Cover: Die Fan-Edtion ist wirklich eine Nummer für sich, wunderschön anzusehen und durch die raue Oberfläche, sehr griffig. Man entdeckt immer neue Details und die liebevolle Gestaltung passt perfekt zum Inhalt.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von außen erzählt. Mehrere Sichtweisen geben einen guten Rundum Blick und heben auch die Spannung an. Jedoch erzählt hier Ciri am meisten was ihr wiederfahren ist. Geralt und Yennefer rücken etwas in den Hintergrund.


Spannung/Story: Die Geschichte knüpft an den voherigen Band an, auch hier wieder langsamer Storyaufbau. Viel Action und Gewalt demonieren hier. Die Grausamkeiten, Brutalität und Skrupellosigkeit der menschlichen Natur sehr gut und detailiert dargestellt. Das Buch ist nichts für schwache Nerven und Ciri will man am liebsten einfach nur umarmen und beschützen. Vereinzelt lassen unerwartete Wendungen die Spannung weiter höher schlagen und am Ende kann man das Buch gar nicht mehr weglegen. Die Emotionen kommen jedoch nicht zu kurz. Auch wenn man eher von außen zusieht leidet man mit den Hauptprotagonisten mit und baut eine immer tiefere Verbindung auf. Jedoch könnten die Politischen Intriegen und Machtgier-Zurschaustellungen hier stellenweise zu langeweile führen, da viele Verbindungen und Personen erörtert werden. Da den Überblick zu behalten und alles genau nachzuvollziehen, führte bei mir etwas zu Kopfschmerzen. Man hätte vielleicht nicht alles so ausführlich durchkauen müssen, aber der Hauptgeschichte tut das keinen abbruch.


Fazit: Ciri's Schicksal nähert sich dem Ende und man fragt sich wirklich wie dieser Krieg nun ausgeht.

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Veröffentlicht am 23.03.2020

Wer wird überleben?

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
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Inhaltsangabe: An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die übrigen Horkruxe zu finden. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft ...

Inhaltsangabe: An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die übrigen Horkruxe zu finden. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise durch das ganze Land. Als die drei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch welche Wahl er auch trifft – am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten …


Cover: Das Cover der Schmuckausgabe ist sehr detailreich und wunderschön anzusehen. Man entdeckt immer neue Elemente des Buches und lässt jedes Fan-Herz höher schlagen.


Leser: Rufus Beck macht die Geschichte um Harry Potter zu etwas besonderem. Er verleit jeder Figur eine Individuelle Stimme und lässt die Geschichte leben. Perfekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.


Sichtweise/Story: Aus Harrys Sicht von aussen erzählt tauchen wir ein letztes mal in die magische Welt ab. An den Vorgänger angeknüpft, erfährt man was Harry, Ron und Hermine vorhaben. Emotional ergreifend und packend stürzen sie sich in den verzweifelten Kampf um Leben und Tod. Wer wird Siegen? Sehr Spannend erzählt J.K. Rowling hier von einer heldenhaften Truppe, die dem Bösen ins Auge blickt. Langsam aufbauend bahnt man sich einen Weg durch die Geschichte, Spannend und actionreich stolpert man von Situation zu Situation. Unerwartete Wendungen lassen einen freudig aufatmen oder aber erschreckend die Luft anhalten. Dieses Finale ist ein unvergleichlicher Abschluss einer Reihe, die süchtig macht und einen nicht mehr loslässt.


Fazit: Harry Potter ist nun mehr was für Erwachsene als für Kinder und begeistert somit Leser und Hörer gleicher maßen.

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Veröffentlicht am 21.03.2020

Können Geister lieben?

Kann Spuren von Geistern enthalten
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Inhaltsangabe: Was tun, wenn Ihr Haus von einem Geist besetzt wurde? Was, wenn sich dieses Geschöpf des Jenseits zu allem Übel auch noch als eifersüchtige Plage herausstellt? Sobald Sie begreifen, dass ...

Inhaltsangabe: Was tun, wenn Ihr Haus von einem Geist besetzt wurde? Was, wenn sich dieses Geschöpf des Jenseits zu allem Übel auch noch als eifersüchtige Plage herausstellt? Sobald Sie begreifen, dass ganze Welten Sie von Ihrer Heimsuchung trennen und es nichts mehr gibt, das Sie erlösen kann, wird die Verzweiflung Sie einholen. Sie werden in der Vergangenheit herumstochern und Fürchterliches aufdecken. Und dann werden Sie sich wünschen, eine Dummheit zu begehen. Aber keine Sorge – noch ist nicht alle Hoffnung verloren. Befolgen Sie die Ratschläge unseres hilfreichen Leitwerks und vergessen Sie auf keinen Fall die erste Regel der Gespensterjagd: Schließen Sie Ihren Geist niemals ins Herz …


Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön und detailreich Gestaltet. Die Farben hamonieren sehr gut miteinander und je länger man das Cover betrachtet, umso mehr fällt einem etwas ins Auge.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird einmal von Außen erzählt und einmal in Ich-Form. 3 verschiedene Protagonisten kommen zu Wort und erzählen von ihrem Leben. Man muss sich an die wechselnde Sichtweise und die unterschiedlichen Erzählformen erst gewöhnen, doch dann taucht man in der Geschichte vollkommen ab.


Spannung/Story: Die Geshichte fängt langsam an. Erstmal lernt man die Hauptprotagonisten kennen und findet sich langsam in die Umgebung ein. Humorvoll und mit Fantasie treffen hier 2 Schicksale aufeinander, die nicht unterschiedlicher seien könnten. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit lässt die Spannung etwas mehr ansteigen und man fragt sich wann treffen die beiden Zeiten aufeinander und überkreuzen sich. Es gibt kleine gefühlvolle Momente, die das Herz schneller schlagen lassen. Die Protagonisten Ben und Elli sind mir von anfang an Sympathisch und sind 2 Protagonisten, die sich sehr gut ergänzen. Es hat mich immer wieder laut Lachen lassen und man hoffte am Ende doch irgendwie ein Happy End zu bekommen. Doch dann entwickelte sich die Geschichte in eine Richtung, die meiner Meinung nach zu gekünselt wirkte. Man hatte den Eindruck Sarah Adler wollte der Geschichte etwas mehr Dramatik und Spannung einbauen, was jedoch am Ende überhaupt nicht zum Gesamtkonzept passte. Verwirrt übersprang ich die letzten Seiten und las nur noch quer einzelne Schlüsselszenen. Das Ende hat mich sehr enttäuscht. Das eine erst so humorvolle, spritzige Geschichte so abdriften konnte, war mir relativ unerklärlich.


Fazit: Abgesehen vom enttäuschenden letzten drittel, mochte ich den Humor und den Schreibstil von Sarah Adler.

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Veröffentlicht am 19.03.2020

Ciri oder Falka?

Feuertaufe
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Inhaltsangabe: In Nilfgaard wird die Verlobung des Kaisers mit Cirilla, Thronerbin von Cintra, proklamiert. Aber handelt es sich wirklich um die echte Ciri? Geralt macht sich auf den Weg nach Nilfgaard. ...

Inhaltsangabe: In Nilfgaard wird die Verlobung des Kaisers mit Cirilla, Thronerbin von Cintra, proklamiert. Aber handelt es sich wirklich um die echte Ciri? Geralt macht sich auf den Weg nach Nilfgaard. Imner wieder zeigen ihm Wahrträume, dass Ciri in höchster Gefahr schwebt


Cover: Wie die Vorgänger wundervolle Gestaltung, Metalliclook und die raue Oberfläche ein tolles Zusammenspiel. Was ich besonders schön finde, das der Vogel eine Anspielung auf Ciri alias Falka ist. Wer den Vorgänger Band 2 gelesen hat, weiß es!


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird wie immer von außen erzählt. Ciri alias Falka, Rittersporn, eine neue Protagonistin Milva und natürlich der Hexer Geralt. Was wirklich toll ist, das diesmal wieder wesentlich mehr vom Hexer preisgegeben wird und neue Charaktere hinzukommen.


Spannung/Story: Die Geschichte knüpft an den Vorgänger an und man erfährt wie es Ciri, Geralt, Yennefer und Rittersporn nach dem Verrat auf Thanedd weiter geht. Manche Wendungen waren vorhersehbar, manche nicht. Spannend und packend begleitet man Hexer Geralt auf der Suche nach seinem Überraschungskind und hofft darauf, das er findet, was er sucht. Langsam baut spinnt sich die Geschichte weiter, Spannung nimmt langsam zu und Gewinnt ab ca der Hälfte richtig an fahrt. Das Buch kann man dann nur schwerlich zur Seite legen. Ein Mix aus Action, Krieg, Tod, Verbündeten und Feinden lässt einem den Atem stocken und bei politischen Komplotten empört zurück. Andrzej Sapkowski schafft es immer wieder den Leser in seinen Bann zu ziehen, obwohl er doch recht einschneidende und recht umfangreiche Dialoge und detaillierte Beschreibungen nutzt, um die Welt um den Hexer zu erklären/ auszuschmücken. Man muss sich etwas durchkauen bei den politischen Ansichten, aber am Ende fügt sich alles zusammen. Auch wenn ich der Meinung bin vereinzelt hätten Passagen gestrichen werden können, kommt man nicht mehr los von der Legende Geralt von Riva.


Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die einmal mehr Aufzeigt und lose Fäden zusammen fügt und offene Fragen beantwortet. Am Ende bleint nur die Frage: Wie geht es weiter?

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Veröffentlicht am 13.03.2020

Enttäuschend

Haarmann
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Inhaltsangabe: Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der ...

Inhaltsangabe: Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der Zwischenkriegszeit, hat es mit einem Psychopathen zu tun. Lahnstein, der alles dafür gäbe, dass der Albtraum aufhört, weiß bald nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht: das Schicksal der Vermissten; das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mutmaßlichen Täter; die dubiosen Machenschaften seiner Kollegen bei der Polizei; oder eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass die junge Weimarer Republik sie vor dem Verbrechen schützen kann.


Story/Sichtweise: Dirk Kurbjuweit hat den realen Fall Haarmann als Vorlage benutzt, um dieses Buch zu schreiben. Das hatte mich dazu gereizt, zu diesem Buch zu greifen. Jedoch wurde ich masslos enttäuscht von der Geschichte. Ich hatte einen spannenden Krimi mit einer verworrenen, verzweifelten Jagd nach einem brutalem Täter erwartet. Aber bekommen habe ich einen trockenen Geschichtsroman, in dem ein wenig das Schicksal eines Serienmörders verarbeitet wurde. Der geschichtliche Rückblick und die Vergangenheit des Ermittlers passten überhaupt nicht zu der Story um den Mörder Haarmann und die fehlenden Anführungszeichen bei Gesprächen rissen mich immer wieder aus dem Lesefluss. Es liest sicht wirklich sehr schwer und ich kam einfach mit dem Schreibstil und der Geschichte nicht zurecht. Das einzige was wirklich gut dargestellt wurde war die Zeit der Armut und die Homosexuellenfeindlichkeit nach dem ersten Weltkrieg. Aber ansonsten ist dies kein Buch, das ich jemandem empfehlen würde, der auf einen reinen Krimi hofft.


Fazit: Leider sehr enttäuschent, eine trockene und platte Geschichte, ohne jegliche Emotion und Spannung.

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