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Veröffentlicht am 06.06.2022

Einfach spitze!

Lieblingsplätze Dresden
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Diese Reiseführer aus dem Gmeiner Verlag sind immer etwas ganz Besonderes. Und nachdem ich ja letztes Jahr in Dresden war, war ich auf diese Lektüre extrem neugierig. „Lieblingsplätze“ in Dresden, das ...

Diese Reiseführer aus dem Gmeiner Verlag sind immer etwas ganz Besonderes. Und nachdem ich ja letztes Jahr in Dresden war, war ich auf diese Lektüre extrem neugierig. „Lieblingsplätze“ in Dresden, das hört sich ja toll an. Und Jan Hübler, der Autorin, dieses tollen Buches ist in Dresden geboren und lebt seit über 25 Jahren von Reisereportagen und Gästeführungen in seiner Heimatregion. Er ist außerdem auch Autor von lokalen Reiseführern. Der Autor nimmt uns aber nun regelrecht an der Hand und präsentiert uns seine selbst fotografierten Lieblingsplätze in Dresden, den diese interessante Stadt hat mehr zu bieten als den Zwinger, das Albertinum und die Frauenkirche.
Schon die persönlichen 10 Highlights des Autors fand ich total spannend und habe die mir natürlich gleich in dem Führer gesucht. Mir gefällt ja die Aufmachung des Buches total gut. Schon zu Beginn ist eine Städtekarte, in der alle 81 beschriebenen Lieblingsplätze eingezeichnet sind, so dass mich sich problemlos eine tolle Tour zusammenstellen kann. Jedem dieser Plätze ist in dem Führer eine Doppelseite mit Foto gewidmet, dazu gib es tolle Erklärungen und Besonderheiten und natürlich die Adresse. Einfach spitze! Aber nun zu den 10 Highlights, die für meinen nächsten Dresden Besuch schon vorgemerkt sind. Da wäre das Nymphenbad – eine feine Oase im Zwinger; das Residenzschloss – ein Palazzo voller Museen; Kraftwerk Mitte – der neue Musentempel und Schloss Pillnitz – verwunschen und wunderschön – um nur ein paar zu nennen. Gefreut hat ich mich über den Bericht vom Maritim Hotel (kaum zu glauben, dass wir hier das letzte Mal übernachtet haben). Da waren wir schwer beeindruckt. Auch das Foto von der Kunstpassage hat mich begeistert. Gerne denke ich noch an die vielen kleinen Lädchen und die freundlichen Besitzer zurück. Dresden ist in meinen Augen immer eine Reise wert.
Und dieser tolle Reiseführer der ganz besonderen Art wandert nächstes Mal sicher in mein Reisegepäck. Gerne vergebe ich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Ein sensationeller zweiter Teil

Töchter der Speicherstadt – Der Geschmack von Freiheit
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Auf den zweiten Teil der Kaffee-Saga habe ich mich schon riesig gefreut. Wieder befinden wir uns in der Hansestadt Hamburg, wo mittlerweile die nächste Generation der Familie Behmer heranwächst und für ...

Auf den zweiten Teil der Kaffee-Saga habe ich mich schon riesig gefreut. Wieder befinden wir uns in der Hansestadt Hamburg, wo mittlerweile die nächste Generation der Familie Behmer heranwächst und für den Fortbestand des Kaffeekontors sorgen soll.
Der Inhalt: Hamburg, 1929. Cläre Behmer hat kein großes Interesse am Kaffeekontor ihrer Familie. Sie will lieber studieren und ihren eigenen Weg gehen. Sehr zum Missfallen ihres Verlobten, der darauf hofft, durch die Heirat einmal „Behmer & Söhne“ zu übernehmen. Doch Cläres Leben ändert sich schlagartig, als sie den freiheitsliebenden Demokraten Fritz Waltershausen kennenlernt, der sie darin bestärkt, ihre Träume zu verfolgen. Als jedoch die Nationalsozialisten an die Macht kommen und nicht nur das Überleben des Kaffeekontors gefährden, erwacht in Cläre die Kämpfernatur der Behmer-Frauen, und sie setzt alles daran, ihr Erbe und ihre Liebe zu retten!
Wow, einfach sensationell. Kaum zu glauben, dass es nach dem gigantischen ersten Band noch eine Steigerung gibt. Aber auch jetzt – nach Beendigung dieses Wahnsinnsbuches – stehe ich immer noch unter Strom und das Gelesene läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Schreibstil der Autorin ist einfach sensationell und der Spannungsbogen gigantisch. Ich befinde mich wieder in der Villa der Familie Behmer. Das Leben einiger Familienmitglieder hat sich nach dem Bekanntwerden des Familiengeheimnisses durch Marias Großherzigkeit kaum geändert. So lebt sie mit ihrer Schwägerin und deren Tochter in der Behmer-Villa. Leider hat sich Emma zu einer arroganten jungen Frau entwickelt, die nur auf ihren Vorteil bedacht ist. Auch aus Marias Tochter Cläre ist mittlerweile eine äußerst liebenswerte junge Frau geworden, die genau weiß, was sie will. Ich bewundere sie für ihren Mut, ihre Entschlossenheit und ihren Tatendrang. Für sie ist nämlich die Familie das Wichtigste und das zeigt sie uns mit aller Deutlichkeit. Cläres Leben hat mich auf gewisse Weise ganz besonders berührt, zumal sie auch von zahlreichen Schicksalsschlägen heimgesucht wurde, die mir wirklich sehr nahe gegangen sind. Und dann spielt auch noch der zweite Weltkrieg eine große Rolle. Die Autorin bringt uns längst vergangene Geschichte nahe. Und die Grausamkeit, die Angst, der Schrecken sind förmlich zu spüren und ích sehe das zerstörte Hamburg vor meinem inneren Auge und mittendrin Cläre mit ihrer Familie. Doch wie könnte es anders sein, endet auch diese herausragende Lektüre mit einem Pageturner und so warte ich jetzt voller Neugierde auf den nächsten Teil.
Für mich wieder ein Meisterwerk, ein Lesehighlight, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Ich habe mit dieser Traumlektüre ganz besondere Lesestunden verbracht. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne. Auch das Cover finde ich wieder beeindruckend, passt einfach wunderbar zum Buch.

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Veröffentlicht am 02.06.2022

Eine nette Lektüre

Der Buchladen von Primrose Hill
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Ich muss gestehen, bei diesem Buch hat mich der Titel „Der Buchladen von Primrose Hill“ und der wunderschön gestaltete Cover einfach magisch angezogen.
Der Inhalt: London: 1939. Die junge Grace kommt in ...

Ich muss gestehen, bei diesem Buch hat mich der Titel „Der Buchladen von Primrose Hill“ und der wunderschön gestaltete Cover einfach magisch angezogen.
Der Inhalt: London: 1939. Die junge Grace kommt in die vom Krieg gebeutelte Metropole, ihr größter Wunsch ist es, endlich ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. In einem kleinen Buchladen in Primrose Hill findet sie eine Anstellung. Sie hat alle Hände voll zu tun, Ordnung in den Laden zu bringen und es den Menschen trotz der Kriegswirren zu ermöglichen Bücher zu kaufen. Als ihr ein ganz besonderes Buch geschenkt wird, taucht sie plötzlich in eine Welt ein, die ihr zuvor immer verschlossen war, und findet den Mut, auch in den dunkelsten Zeiten nicht die Hoffnung aufzugeben.
Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen bin ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Ich lerne eine liebenswerte Protagonistin kennen, die es in ihrem bisherigen Leben nicht leicht hatte. Nun will sich Grace Bennett zusammen mit ihrer Freundin Liv in London ein neues Leben aufbauen. Bei Mrs. Weatherford, einer alten Freundin ihrer verstorbenen Mutter, werden sie liebevoll aufgenommen. Doch aller Anfang ist schwer. Schließlich findet Grace in einem kleinen verstaubten Buchladen einen Job. Der zu Anfang etwas mürrische Besitzer wird im Laufe der Zeit zu einem wahren Freund. Voller Tatendrang macht sie Grace an die Arbeit und der kleine Buchladen wird zu einem Schmuckstück, das gerne besucht wird. Doch dann kommt der Krieg und plötzlich ist nichts mehr so wie es war. Und dieser Teil – wenn er auch etwas zu viel in dem Buch eingenommen hat – hat mich wirklich sehr berührt. Aber Grace hat sich trotz zahlreicher Schicksalsschläge nicht unterkriegen lassen und auch in dieser schwierigen Zeit gekämpft. Die Autorin bringt uns längst vergangene Geschichte wirklich sehr nahe.
Ich habe meine Zeit in dem kleinen Buchladen sehr genossen und vergebe für diese Lektüre 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2022

Ein Buch zur Entschleunigung

In den Wäldern der Biber
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„In den Wäldern der Biber“ ist das erste Buch, das ich von der Autorin Franziska Fischer gelesen habe. Wenn man das Buch mit dem wunderschönen Leineneinband und dem Ruhe ausstrahlenden Cover in den Händen ...

„In den Wäldern der Biber“ ist das erste Buch, das ich von der Autorin Franziska Fischer gelesen habe. Wenn man das Buch mit dem wunderschönen Leineneinband und dem Ruhe ausstrahlenden Cover in den Händen hält, taucht man in eine andere Welt ein. Es ist förmlich eine gewisse Ruhe zu spüren und man hat den Geruch des Waldes förmlich in der Nase.
Der Inhalt: Als ihr wohlgeordnetes Leben ins Wanken gerät, flüchtet Alina aus dem hektischen Frankfurt zu ihrem Großvater in das kleine Dorf Spechthausen. Seit Jahren hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihm, doch er nimmt sie bei sich auf, ohne viele Fragen zu stellen. Endlich hat Alina einen Ort gefunden, an dem sie zur Ruhe kommen kann. Sie kocht Marmelade arbeitet im Garten, beobachtet mit ihrem Großvater die Biber im Wald und findet heraus, wer sie sein will – und mit wem. Aber bevor sie sich ein neues Leben aufbauen kann, gibt es einiges, wovon Alina sich befreien muss.
Wow – wirklich beeindruckend. Der Schreibstil der Autorin strahlt so viel Ruhe aus, man fühlt sich sofort angekommen. In dem kleinen Dorf in der Uckermark habe ich mich sofort wohlgefühlt. Hier hat man das Gefühl, als sei die Zeit stehen geblieben und man macht unweigerlich eine Reise in die eigene Vergangenheit. Ein Ort, an dem man wirklich sie Seele baumeln lassen kann. Und genau so einen Ort hat unsere liebenswerte Protagonistin Alina – die von einem Moment auf den anderen vor den Scherben ihres Lebens stand – gebraucht. Die Menschen in dieser Geschichte sind wie du und ich. Und hier bei ihrem Großvater auf dem Land trifft Alina Bekannte aus der Kindheit, unternimmt viel mit ihrem Großvater, der Biberbeauftragter ist. Ich erfahre ich wirklich viel über das Leben der Biber. Vor allen Dingen genieße ich das Waldbaden. In dieser herrlichen Lektüre passieren keine außergewöhnlichen Ereignisse, man nimmt einfach an Alinas Leben teil und merkt letztendlich, was dieser Aufenthalt in Spechthausen bewirkt.
Ein außergewöhnliches Buch, das zur Entschleunigung beiträgt, zum Innehalten, ankommen und weitermachen. Ich habe dieses besondere Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Gerne vergebe ich für dieses wunderschöne Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.05.2022

Ein toller letzter Fall

Tote tanzen keinen Walzer
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„Tote tanzen keine Walzer“ aus der Feder der Autorin Lotte Minck ist nun leider der letzte Fall mit meiner Lieblingsermittlerin aus dem hohen Norden. Nach diesem ihren 15. Fall will Loretta nun mit ihrem ...

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„Tote tanzen keine Walzer“ aus der Feder der Autorin Lotte Minck ist nun leider der letzte Fall mit meiner Lieblingsermittlerin aus dem hohen Norden. Nach diesem ihren 15. Fall will Loretta nun mit ihrem Liebsten die Welt erobern. Aber vorher tut sich noch einiges:
Bärbel und Frank heiraten! Und weil auf einer ordentlichen Hochzeit natürlich getanzt wird, muss Loretta mit ihren Freunden die Schulbank drücken – genauer: die Tanzschulbank. Wider Erwarteen machen ihr die Tanzstunden sogar Spaß – bis einer der Teilnehmer beim Foxtrott erschossen wird. Ehrensache, dass das Ermittler-Dreamteam um Hornbrillen-Girl und Minipli-Man erneut alles gibt, um zwischen eifersüchtigen Ex-Formationstänzern und vermeintlichen Erbschleicherinnen den wahren Täter zu finden.
Diese Lektüre habe ich mit einem weinenden Auge beendet und dies nicht, weil es so traurig war, sondern weil ich von Loretta, deren Markenzeichen ihre Ringelpullis und ihre Hornbrille, Abschied nehmen muss. Ich werde sie vermissen. Die ganze Bande aus dem Ruhrpott ist mir doch bestens vertraut und ich habe immer das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen. Ich durfte sie alle ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten und nun ist ja die Hochzeit von Bärbel und Frank der krönende Abschluss. Es ist Zeit für etwas Neues. Aber natürlich passiert auch dieses Mal ein Mord und das ausgerechnet während der Tanzstunde. Da gibt es ja für Loretta, Erwin und Frank gleich wieder einiges zu tun. Es hat ja wieder riesengroßen Spaß gemacht bei den Ermittlungen dabei zu sein. Auch dieses Mal hatte ich ab und an ein Grinsen im Gesicht, wenn ich mir gewisse Szenen vor Auge führe und natürlich war es auch wieder spannend. Einfach wieder das perfekte Gesamtpaket.
Eine absoluter Gute-Laune-Wohlfühllektüre, eine perfekte Ruhrpottkrimödie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Das Cover ist übrigens auch wieder ein echter Hingucker. Selbstverständlich bekommt auch Lorettas letzter Fall 5 Sterne.

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