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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2022

Motorische Fähigkeiten spielerisch erlernen

Glücksfisch: Meine liebste Mama
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Mir gefallen im allgemeinen die Kinderbücher der Glücksfisch-Reihe vom Fischerverlag sehr gut. Dem entsprechend war ich auf dieses Pappbilderbuch gespannt und ich bin überwältigt.
Inhalt:
Mir gefällt ...

Mir gefallen im allgemeinen die Kinderbücher der Glücksfisch-Reihe vom Fischerverlag sehr gut. Dem entsprechend war ich auf dieses Pappbilderbuch gespannt und ich bin überwältigt.
Inhalt:
Mir gefällt die Idee mit den Klappen, die das Baby selbständig umklappen kann, sehr gut. Die Seite mit dem schlafenden Otterbaby, das versteckt im Schilf auf dem Bauch seiner Mutter liegt, gefällt mir dabei am besten. Zum Erlernen der motorischen Fähigkeiten gibt es auch ein Rad an der Seite zum Drehen und auch weitere bewegliche Innenschieber bergen einige Überaschungen.
Mir gefallen die liebevoll gezeichneten Illustrationen sehr gut. Diese laden einen direkt zum Kuscheln mit dem Baby ein. Der sehr kurze Text ist in einfacher Sprache gehalten und ist fürs Babys ideal.
Material des Buches:
Das Pappbilderbuch ist stabil und solide verarbeitet. Einzig der Schieber, den man nach unten ziehen muss, ist leider nicht immer leicht wieder nach oben zu schieben. Hier könnte der Kleine Schwierigkeiten haben und möglicherweise geht dieser Schieber als erstes kaputt. Ansonsten finde ich, dass das Pappbilderbuch sehr robust ist und einiges aushält.
Fazit:
Ich denke, dass dieses Buch ein schönes Geschenk zur Geburt ist.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Starker Auftakt der Trilogie um die Winzerin Greta

Gretas Erbe
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Das Buchcover sieht sehr schlicht aus und passt wunderbar zum einfachen und schlichten Leben der Halbwaise Greta, die mit dem Fahrrad unterwegs ist oder in den Weinbergen arbeitet.
Es wird das beschwerliche ...

Das Buchcover sieht sehr schlicht aus und passt wunderbar zum einfachen und schlichten Leben der Halbwaise Greta, die mit dem Fahrrad unterwegs ist oder in den Weinbergen arbeitet.
Es wird das beschwerliche Leben der Pfälzer Winzerfamilie Hellert während der 1970er Jahre beschrieben, die sehr an Tradition hängt und neumodisches ablehnt. Im Gegensatz dazu wird der Aufbruch in die Moderne durch den rebellischen Sohn Robert verkörpert. Die intelligente Protagonistin Greta, die von der Winzerfamilie Hellert als Ziehtochter aufgenommen wurde, ist zielstrebig, intelligent und möchte etwas aus ihrem Leben machen. Da sie so anders ist wie ihre Ziehfamilie, wird sie immer wieder aus dieser ausgegrenzt. Ihre Zieheltern bevorzugen ihre eigenen Kinder und sehen Greta als billige Arbeitskraft an, der man unangenehme Aufgaben überträgt. Greta kümmert sich auch um den kleinen Matse, der ebenfalls was besonderes ist. Robert ist der einzige, der Greta versteht und zu dem Greta eine enge Bindung hat. Er wirkt in seiner konsequenten Art sein Ziel zu verfolgen, authentisch. Die restlichen Familienmitglieder (bis auf den kleinen Matse) sind egoistisch und nicht besonders sympathisch.
Mich hat das Buch von Anfang an aufgrund des flüssigen Schreibstils von Nora Engel gepackt. Toll fand ich zum Schluss die Gretas Literaturliste sowie die Auflistung von bekannten Liedern, die im Buch erwähnt wurden. Auch die Informationen über den Weinbau, die man so nebenher erfährt, fand ich sehr interessant.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans der 1970er Jahre, die sich auch etwas für Weinbau interessieren.

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Veröffentlicht am 18.03.2022

Toller Start einer neuen Entscheidungsbuch-Reihe

1000 Gefahren junior - Das Geheimnis der Pirateninsel (Erstlesebuch mit "Entscheide selbst"-Prinzip für Kinder ab 7 Jahren)
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Mir gefällt die Idee von Ravensburger sehr gut, dass bereits Erstleser mit diesem Entscheidungsbuch lernen, über eine Situation nachzudenken und (vielleicht zusammen mit einem Erwachsenen oder alleine) ...

Mir gefällt die Idee von Ravensburger sehr gut, dass bereits Erstleser mit diesem Entscheidungsbuch lernen, über eine Situation nachzudenken und (vielleicht zusammen mit einem Erwachsenen oder alleine) dann zu einer Entscheidung kommen und dann entsprechend auf den richtigen Seiten weiterlesen. Gleichzeitig sind auch Rätsel in diesem Buch enthalten. Die Seiten sind mit kunstvoll gezeichneten Bildern aufgelockert und passen super zum Text. Man kann dieses Buch auch öfters lesen und erhält eine neue Geschichte, wenn man eben beim nächsten Mal eine andere Entscheidung trifft als beim vorherigen Mal. Als ich dieses Entscheidungsbuch meinem Neffe geschenkt habe, war dieser ebenfalls sofort von den Bildern begeistert und wollte gleich mit mir das Buch lesen. Zusammen hatten wir einen vergnüglichen Nachmittag verbracht und haben letztendlich alle möglichen Enden durchgespielt.
Wir wünschen uns noch viele weitere Entscheidungsbücher, die wir dann wieder zusammen lesen möchten und empfehlen dieses hier uneingeschränkt weiter.

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Veröffentlicht am 18.03.2022

Agatha Christies größtes Rätsel

Mrs Agatha Christie
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Das Buchcover mit einer jungen Dame im Vordergrund, die einen Koffer in der Hand hält und einem englischen Landhaus im Hintergrund gefällt mir sehr gut.
Durch den ständigen Zeitensprung (beginnend mit ...

Das Buchcover mit einer jungen Dame im Vordergrund, die einen Koffer in der Hand hält und einem englischen Landhaus im Hintergrund gefällt mir sehr gut.
Durch den ständigen Zeitensprung (beginnend mit dem Manuskript, das mit dem Kennenlernen von Agatha und Archie Christie beginnt und chronologisch fortgeführt wird, dann die 11 Tage im Dezember 1926, als die Polizei Agatha sucht) schafft es die Autorin den Leser so geschickt in die Geschichte zu entführen, dass ich bis zum Ende des Buches meinen Blick nicht von den Zeilen lösen konnte. Ich fand diese Geschichte so faszinierend, dass ich parallel dazu auch im Internet nach weiteren Informationen über diese rätselhafte Tage gesucht habe.
Mir hat der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Marie Benedict sehr gefallen und ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von ihr sein wird.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen. Das ist eine absolute Pflichtlektüre für alle Agatha Christie Fans.

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Veröffentlicht am 04.03.2022

Verräter oder Patriot?

Ein Präsident verschwindet
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Dies ist der zweite Fall des BKA-Ermittlers Philipp Gerber und spielt vorallem im Jahr 1954. In einem geheimen nächtlichen Treffen beauftragt der Kanzler Adenauer Philipp Gerber und dessen Chef Wesler ...

Dies ist der zweite Fall des BKA-Ermittlers Philipp Gerber und spielt vorallem im Jahr 1954. In einem geheimen nächtlichen Treffen beauftragt der Kanzler Adenauer Philipp Gerber und dessen Chef Wesler das Überlaufen des Verfassungsschutzpräsidenten Otto John nach Ost-Berlin dezent zu untersuchen. Hierbei sollen die beiden BKAler Unterstützung durch die Geheimorganisation Gehlen erhalten. Gehlens Mitarbeiter Herr Zaunert, der Leiter der Sektion Berlin, besitzt belastende Fotos von Eva, die Freundin von Philipp Gerber. Offiziell soll Philipp Gerber jedoch nur seine Freundin Eva suchen, die zur gleichen Zeit verschwunden ist und zusammen mit Otto John in Ost-Berlin gesehen wurde.
Die Geschichte beginnt neun Tage nach Otto Johns Verschwinden in Berlin und Philipp Gerber sieht seine flüchtende Freundin Eva aus einer Schwulenbar und hört, dass sie verdächtigt wird, den Barbesitzer ermordet zu haben. In den folgenden Kapitel gibt es erst einmal einen Rückblick, der 3 Tage nach Otto Johns Verschwinden beginnt. Anhand der Kapitelüberschriften hat man ein gutes Zeitgefühl für die erzählte Handlung.
Aufgrund des flüssigen Schreibstils von Ralf Langroth zieht das Buch einen gleich in den Bann und man möchte wissen, ob Otto John entführt wurde oder ob er freiwillig die BRD verlassen hat, um dann ein paar Tage später wieder in Ost-Berlin aufzutauchen.
Mich hat auch auch das Bonusmaterial des Autors im Nachwort mit weiteren zeitgeschichtlichen Informationen sowie die Zeittafel über den Lebenslauf von Otto John begeistert.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Leser, die sich für die Skandale der Nachkriegszeit interessieren.

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