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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2022

Eine Chemikerin wird berühmt

Eine Frage der Chemie
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Ich war aufgrund der Auszeichnung „Roman des Jahres 2022“ auf den Schreibstil der Autorin sehr gespannt und ich bin begeistert. Kurz, knackig und geistreich werden die einzelnen Handlungen beschrieben. ...

Ich war aufgrund der Auszeichnung „Roman des Jahres 2022“ auf den Schreibstil der Autorin sehr gespannt und ich bin begeistert. Kurz, knackig und geistreich werden die einzelnen Handlungen beschrieben. Manche Szenen sind brutal und ich konnte mit Elisabeth Zott mitfühlen. Ermutigend für die heutige Zeit ist, dass inzwischen die Frauen sich nicht mehr alles gefallen lassen und sich wehren. Als ein fremder Mann der schwangeren Elisabeth auf den Bauch trommelt „badamm badamm bumm“ spürt er schmerzhaft Elisabeths Handtasche, in der sich ein schwerer Mörser befindet, zwischen seinen Beinen. Mit einem Schmunzeln im Gesicht las ich weiter und dachte nur, dass wenn Worte nichts mehr helfen, wohl Taten sprechen müssen.
Fazit:
Ich finde, dass dieses Buch ein sehr wichtiges ist und wünsche mir, dass viele Leute es lesen,
Mich hat das Buch von Anfang an aufgrund des flüssigen Schreibstils von Bonnie Garmus gepackt.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung auch für Leser, die mit Kochsendungen nicht viel am Hut haben und sich auch für Chemie nicht interessieren.

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Veröffentlicht am 13.05.2022

Spannender Krimi im historischen Wien 1894

Das Mädchen und der Totengräber (Die Totengräber-Serie 2)
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Die Bücher von Oliver Pötzsch sind ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen. Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig zu lesen. Ich bin von der neuen ...

Die Bücher von Oliver Pötzsch sind ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen. Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig zu lesen. Ich bin von der neuen Totengräber-Reihe begeistert und wünsche mir viele Fortsetzungen.
In diesem Buch geht es um Mumien und die Sehnsucht nach der ewigen Jugend, die den ein und anderen Mord nach sich zieht. Diese Fälle soll Leopold 1894 in Wien aufklären. Zur Seite steht ihm Totengräber Rothmayer und seine Freundin Julia.
Die durchweg sympathischen Charaktere der Protagonisten machen es einem sehr einfach in die Geschichte zu versinken und die spannenden Fälle sowie der Schreibstil tun ihr übriges, um dieses Buch in ein absolutes Lesehighlight und einen tollen Pageturner zu verwandeln.
Hinzu kommt noch, dass das Buch einen historischen Stadtplan von Wien enthält und dass im Nachwort erläutert wird, welche Szenen auf historische Tatsachen beruhen und welche Szenen der Autor erfunden hat.
Ich kann mir gut vorstellen, dass auch dieses Buch ein Bestseller wird. Klare Kaufempfehlung für Leser, die gerne historische Krimis lesen.

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Veröffentlicht am 09.04.2022

Außergewöhnliche Liebesgeschichte

Leo und Dora
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Bereits am wunderschön gezeichneten Buchcover mit den zwei turtelnden Vögeln erkennt man, dass dieser Liebesroman außergewöhnlich ist. Der Klappentext klärt den Leser auf, dass der Protagonist Leo unter ...

Bereits am wunderschön gezeichneten Buchcover mit den zwei turtelnden Vögeln erkennt man, dass dieser Liebesroman außergewöhnlich ist. Der Klappentext klärt den Leser auf, dass der Protagonist Leo unter einer Schreibblockade leidet und daher von seiner Agentin Alma, mit der er seit Jahren befreundet ist, nach Amerika eingeladen wird, in ihrem Sommerhaus einen Roman zu schreiben. Unglückliche Umständen zwingen ihn jedoch statt dessen im Hotel Roxy untergebracht zu werden. Wie es sich herausstellt wird dies für ihn jedoch ein glücklicher Neuanfang in allen Bereichen.
Die Schlüsselszene ist das abendliche Tarockspiel von Leo und Dora. Da ich die Spielregeln nicht kannte, habe ich im Internet nach Infos gesucht und dabei bin ich auf nachfolgende Erläuterung gestoßen: „Beim Tarockspiel steht ein anspruchsvolles und lustvolles Miteinander an erster Stelle. Spaß und Spielwitz werden groß geschrieben. Toleranz und Risikofreude sind dafür unumgängliche Voraussetzungen.“ (www.tarock.tirol). Diese Spieleinstellung (Spaß, Toleranz und Risikofreude) überträgt sich peu à peu auch auf die beiden Protagonisten Leo und Dora in ihrem Alltag.
Dies ist mein erstes Buch von Agnes Krup und sicherlich auch nicht das letzte. Das Buch ist flüssig und leicht zu lesen. Auch der Schreibstil mit dem schwäbischen Dialekt der Köchin Kniffel ist abwechslungsreich. Sehr schöne Liebesgeschichte mit leisen Untertönen, die sich auf jeden Fall lohnt zu lesen, auch wenn diese sich unspektatulär entwickelt. Ich hatte beim Lesen auf jeden Fall einige unterhaltsame Stunden.

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Motorische Fähigkeiten spielerisch erlernen

Glücksfisch: Meine liebste Mama
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Mir gefallen im allgemeinen die Kinderbücher der Glücksfisch-Reihe vom Fischerverlag sehr gut. Dem entsprechend war ich auf dieses Pappbilderbuch gespannt und ich bin überwältigt.
Inhalt:
Mir gefällt ...

Mir gefallen im allgemeinen die Kinderbücher der Glücksfisch-Reihe vom Fischerverlag sehr gut. Dem entsprechend war ich auf dieses Pappbilderbuch gespannt und ich bin überwältigt.
Inhalt:
Mir gefällt die Idee mit den Klappen, die das Baby selbständig umklappen kann, sehr gut. Die Seite mit dem schlafenden Otterbaby, das versteckt im Schilf auf dem Bauch seiner Mutter liegt, gefällt mir dabei am besten. Zum Erlernen der motorischen Fähigkeiten gibt es auch ein Rad an der Seite zum Drehen und auch weitere bewegliche Innenschieber bergen einige Überaschungen.
Mir gefallen die liebevoll gezeichneten Illustrationen sehr gut. Diese laden einen direkt zum Kuscheln mit dem Baby ein. Der sehr kurze Text ist in einfacher Sprache gehalten und ist fürs Babys ideal.
Material des Buches:
Das Pappbilderbuch ist stabil und solide verarbeitet. Einzig der Schieber, den man nach unten ziehen muss, ist leider nicht immer leicht wieder nach oben zu schieben. Hier könnte der Kleine Schwierigkeiten haben und möglicherweise geht dieser Schieber als erstes kaputt. Ansonsten finde ich, dass das Pappbilderbuch sehr robust ist und einiges aushält.
Fazit:
Ich denke, dass dieses Buch ein schönes Geschenk zur Geburt ist.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Starker Auftakt der Trilogie um die Winzerin Greta

Gretas Erbe
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Das Buchcover sieht sehr schlicht aus und passt wunderbar zum einfachen und schlichten Leben der Halbwaise Greta, die mit dem Fahrrad unterwegs ist oder in den Weinbergen arbeitet.
Es wird das beschwerliche ...

Das Buchcover sieht sehr schlicht aus und passt wunderbar zum einfachen und schlichten Leben der Halbwaise Greta, die mit dem Fahrrad unterwegs ist oder in den Weinbergen arbeitet.
Es wird das beschwerliche Leben der Pfälzer Winzerfamilie Hellert während der 1970er Jahre beschrieben, die sehr an Tradition hängt und neumodisches ablehnt. Im Gegensatz dazu wird der Aufbruch in die Moderne durch den rebellischen Sohn Robert verkörpert. Die intelligente Protagonistin Greta, die von der Winzerfamilie Hellert als Ziehtochter aufgenommen wurde, ist zielstrebig, intelligent und möchte etwas aus ihrem Leben machen. Da sie so anders ist wie ihre Ziehfamilie, wird sie immer wieder aus dieser ausgegrenzt. Ihre Zieheltern bevorzugen ihre eigenen Kinder und sehen Greta als billige Arbeitskraft an, der man unangenehme Aufgaben überträgt. Greta kümmert sich auch um den kleinen Matse, der ebenfalls was besonderes ist. Robert ist der einzige, der Greta versteht und zu dem Greta eine enge Bindung hat. Er wirkt in seiner konsequenten Art sein Ziel zu verfolgen, authentisch. Die restlichen Familienmitglieder (bis auf den kleinen Matse) sind egoistisch und nicht besonders sympathisch.
Mich hat das Buch von Anfang an aufgrund des flüssigen Schreibstils von Nora Engel gepackt. Toll fand ich zum Schluss die Gretas Literaturliste sowie die Auflistung von bekannten Liedern, die im Buch erwähnt wurden. Auch die Informationen über den Weinbau, die man so nebenher erfährt, fand ich sehr interessant.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans der 1970er Jahre, die sich auch etwas für Weinbau interessieren.

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