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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2018

ein abartiger Albtraum....

Zerbrochen
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Stell dir vor du bist unerwartet Vater geworden, dein Glück scheint perfekt - doch jemand hat noch eine Rechnung mit dir offen....

"Zerbrochen" ist der III. Teil der True-Crime- Thriller- Reihe um Fred ...

Stell dir vor du bist unerwartet Vater geworden, dein Glück scheint perfekt - doch jemand hat noch eine Rechnung mit dir offen....

"Zerbrochen" ist der III. Teil der True-Crime- Thriller- Reihe um Fred Abel.

Kaum hat er sich von seiner letzten Attacke erholt, begibt sich Abel erneut auf eine abenteurliche und lebensgefährliche Verfolgungsjagd.
Doch diesmal scheint mehr für ihn auf dem Spiel zu stehen denn je...

Man trifft "alte Bekannte" wieder, wodurch dem Leser die Story gleich vertrauter wird.
Auch blickt man wieder tief in die Gefühlswelt der Protagonisten und erlebt perfide Mörder und unglaubliche Background-Geschichten.
Nichts für schwache Nerven!

Das düstere Coverbild harmoniert perfekt mit den anderen Büchern und passt zu Titel sowie Inhalt.

Zum Teil störte mich, als Kenner der Vorgängerbände, die ausführlichen Erläuterungen zu den Geschehnissen, die in den beiden ersten Teilen der Buchreihe eine tragende Rolle spielten. Doch für Leser ohne dieses Vorwissen ist das natürlich wichtig und hilfreich.

Die Spannung wird stets gehalten, obwohl mir auch dahingehend die Vorgänger noch bessere Arbeit geleistet haben.

Alles in allem ist "Zerbrochen" aber definitiv ein Muss für Tsokos-Fans!

Veröffentlicht am 02.06.2018

Einfach herrlich! X-D

Man bekommt ja so viel zurück
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"Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein, dagegegn sehr!"
...und niemand, wirklich NIEMAND kann dies sympathischer und humorvoller beschreiben als Marlene Hellene!
Von der "freudigen Nachricht" und ...

"Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein, dagegegn sehr!"
...und niemand, wirklich NIEMAND kann dies sympathischer und humorvoller beschreiben als Marlene Hellene!
Von der "freudigen Nachricht" und den ersten Ultraschalluntersuchungen sowie körperlichen Achterbahnfahrten bis hin zum verrückten Alltag, den man mit Kleinkindern erlebt, beschreibt Hellene in kurzweiligen Kapiteln mit viel Esprit und Warmherzigkeit die kleinen und großen Hürden und Freuden einer (werdenden) Mutter.
Sprachlich gewandt, metaphorisch und einfach hinreißend!
Das ist mal ein erziehungsratgeber, der Spaß macht - locker, leicht und es steckt viel mehr Wahrheit und wirklich nützliche, weil echte, reale Einschätzungen drin als in den vielen Erziehungsratgebern, die man sonst so kennt und gelangweilt durchblättert.

Es ist ein schönes Geschenk für werdene Mamas - oder aber an einen selbst, um zu lernen die ganze Sache mit dem Kinder-kriegen-Mutter werden-Kram ein Stück gelassener zu sehen.

Auch die Verarbeitung ist sehr hochwertig.
Auch die witzigen Illustrationen zu jedem Kapitel gefallen mir wirklich gut!
Das Format ist ungewöhnlich klein. Erst war ich enttäuscht, doch dann merkte ich, dass auch da die Pragmatikerin durchkommt, die Hellene in ihrem Buch auch als Mutter verkörpert - es ist so viel handlicher und wird zu einem perfekten Alltagsbegleiter, ohne, dass man sich abschleppen muss.

Für mich ein rundum gelungenes Büchlein!

Ich würde mich über mehr von Marlene Hellene freuen...!

Veröffentlicht am 21.05.2018

Macht aus lesemuffligen Fußballern fußballbegeisterte Leseratten

Storm oder Die Erfindung des Fußballs
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Da, in Anbetracht des momentanen Fußballfiebers, in meiner Grundschulklasse die Frage aufkam, wer eigentlich Fußball erfunden hat, machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Kinderbuch und stieß ...

Da, in Anbetracht des momentanen Fußballfiebers, in meiner Grundschulklasse die Frage aufkam, wer eigentlich Fußball erfunden hat, machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Kinderbuch und stieß dabei auf die Leserunde bei Lovelybooks über " Storm oder die Erfindung des Fußballs".
Klar MUSSTE ich da mitmachen!
...und ich danke dem Zufall für diese Entdeckung!
Es ist ein wunderviolles Buch - und spricht vor allem endlich mal Jungen im lesemuffligen Alter besonders an!

Klappentext:
Das Fußballspielen kann nicht zufällig entstanden sein. Es muss richtig erfunden worden sein! Und zwar von einem Jungen namens Storm. Der wurde wegen seiner unzähligen Sünden in eine Klosterschule gesteckt. Doch er hat andere Pläne: Er will ein großer Seefahrer und Krieger werden und haut ab. Leider fällt er dann ausgerechnet Ansgar dem Haarigen in die Hände: Einem waschechten Wikinger, der - von einem Hexenschuss getroffen - seinen Überfall auf England ergebnislos abbrechen muss. Seine einzige Beute: Storm und ein kleiner Hund namens Luzifer. Von nun an müssen Storm und Luzifer beweisen, was sie wirklich draufhaben. Es ist alles nicht so leicht … bis Storm eine bahnbrechende Erfindung macht. Eine Erfindung, die alles verändert!


meine Einschätzung:
Eines kann ich mit Gewissheit sagen, nachdem ich das Buch (teilweise) über 40 Jungen im Alter von 8-10 vorgelesen habe: Alle Jungs lieben dieses Buch!
Storm ist für sie ein Vorbild, ein mutiges und pfiffiges Kerlchen, das sich nicht so leicht geschlagen gibt.
Mit Spannung verfolgen Kinder seine Abenteuer.
Dabei faszinieren großformatige, liebevolle Illustrationen und unterstützen die Vorstellungskraft und das Verständnis der jungen Leser.
Auch die bildhafte Sprache und anschauliche Beschreibung der Handlung zeugen wie auch die tolle äußere Aufmachung des Buches von der hohen Qualität, der man sich mit diesem Buch verschrieben hat.
Mit viel Witz, Charme und immer wieder aufs Neue eingestreuten Spannungsmomenten wird das Buch trotz seines relativ großen Umfangs (155 Seiten) nie langweilig und erscheint langatmig!
Mich hat dieses Kinderbuch vollkommen überzeugt - obwohl ich Fußball nicht mal mag! ;)

Es ist eine Geschichte, die ganz automatisch Lesemotivation erzeugt!
Toll! Davon braucht die Kinderbuchwelt mehr! Gerade für Jungs!
...und irgendwie muss man ja auch die Halbzeiten sinnvoll rumkriegen! ;)

Veröffentlicht am 21.05.2018

abartig...gut!

Zerschunden
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In "Zerschunden" zeigt Michael Tsokos, was er von Sebastian Fitzek bei ihrer Zusammenarbeit an "Abgeschnitten" gelernt hat...

Schon das Cover zeigt deutlich, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ...

In "Zerschunden" zeigt Michael Tsokos, was er von Sebastian Fitzek bei ihrer Zusammenarbeit an "Abgeschnitten" gelernt hat...

Schon das Cover zeigt deutlich, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven und zarte Gemüter ist.
Doch die düstere Erscheinung des Covers ist nur ein kleiner Vorgeschmack...

"Zerschunden" ist ein True-Crime-Thriller - auch, wenn ich es beim Lesen kaum glauben konnte, dass es so etwas bzw. Ähnliches tatsächlich geben kann...
In diesem Buch bekommt der Leser einige bizarre Fälle der Rechtsmedizin präsentiert.
Doch in der Hauptsache begibt man sich zusammen mit Fred Abel, einem ebenso furchtlosen wie zielstrebigen Rechtsmediziner auf die Jagd nach einem abartigen Serienmörder, der seine Blutspur quer durch Europa zieht...

Tsokos überzeugt mit tollen Charakteren, spannenden Cliffhangern und zieht den Leser hinein in einen Strudel an Emotionen, plötzlichen Wendungen und rästelhaften Situationen.
Die Wortwahl des Mörders sind grenzwertig, ebenso seine grausamen Phantasien - damit sollte man als Leser umgehen können.
Wer dies verschmerzen kann, wird aber mit einem atemberaubenden Thriller belohnt!

Veröffentlicht am 29.04.2018

Ein Roman voller Sehnsucht...

Die Frau im Bus
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"Die Frau im Bus"
...hat Sehnsüchte.
...weckt Sehnsüchte.

Klappentext:
Tabea kehrt ihrem Leben als Marketingfachfrau den Rücken und reist in einem Kleinbus durch Europa. In einer abgelegenen Bucht im ...

"Die Frau im Bus"
...hat Sehnsüchte.
...weckt Sehnsüchte.

Klappentext:
Tabea kehrt ihrem Leben als Marketingfachfrau den Rücken und reist in einem Kleinbus durch Europa. In einer abgelegenen Bucht im Süden Portugals bricht nicht nur ihr Abgasrohr und das Gas zum Kochen geht aus, sondern sie schließt auch neue Freundschaften.
Zwischen Meer und Klippen, Sand und Salz, Sturm und brütender Hitze wird ihre Liebe zum Schauspieler Paolo, der in München zurückgeblieben ist, auf eine harte Probe gestellt. Denn das Leben auf der Straße folgt eigenen Gesetzen, und auf die Frau allein im Bus wartet mehr als die erhoffte Freiheit. Und auch die Vergangenheit ist nicht so fern, wie Tabea es gerne hätte.

Mich faszinierte der sehr eindrucksvolle Schreibstil, so voller Emotionen, klare Vorstellungen in meinem Kopf auslösend wie alles aussieht und sich für Tabea anfühlt.
Ganz tief darf der Leser in die Psyche von Tabea eintauchen, ihre innersten Gefühle kennenlernen.
Die Geschichte macht Mut, streut Hoffnung, nimmt einen gefangen!
Man begleitet eine Frau auf der Suche nach Erfüllung, auch in intimen Momenten.
Es ist einfach wunderbar!

Einzig das Cover mit dem zugefügten Foto der Frau gefällt mir nicht so gut. Es wirkt deplatziert auf dem sonst so romantisch wirkenden Landschaftsfoto mit Bus.
Für mich darf Tabea gern das Gesicht und Erscheinungsbild bekommen, das der Leser ihr geben will.

Auf jeden Fall fühlt man sich sehr wohl an Tabeas Seite - ob im Urlaub am Strand (Portugals) oder am Kamin im Winter. Es ist zeitlos schön!