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Veröffentlicht am 07.02.2025

Stärker als Band 1, aber nicht die Offenbarung, die ich erwartet habe

The Ashes and the Star-Cursed King (Crowns of Nyaxia 2)
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Nach dem ganzen Hype um The Ashes and the Star-Cursed King bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen – und wurde leider nicht ganz so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. Versteht mich ...

Nach dem ganzen Hype um The Ashes and the Star-Cursed King bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen – und wurde leider nicht ganz so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. Versteht mich nicht falsch: Ich fand es deutlich stärker als den ersten Band. Das Tempo ist besser, die Konflikte sind packender, und es gibt einige wirklich großartige Szenen, die mich mitgerissen haben. Aber insgesamt blieb das Buch für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Mein größtes Problem bleibt die Charaktertiefe – oder eher der Mangel daran. Wie schon im ersten Teil sind die meisten Figuren sehr vorhersehbar und folgen klaren Mustern, ohne dass sie mich wirklich überraschen oder emotional abholen. Das ist besonders schade, weil die düstere Atmosphäre der Geschichte eigentlich viel Raum für komplexe, ambivalente Charaktere bieten würde. Stattdessen bleiben viele von ihnen eher eindimensional.

Die große Ausnahme ist für mich Vincent. Er war schon im ersten Band einer der interessantesten Charaktere, und das ändert sich auch hier nicht. Seine Präsenz, seine Ambivalenz und sein Einfluss auf die Handlung haben mich immer wieder neugierig gemacht. Er ist und bleibt der heimliche Star der Reihe – und ich wünschte fast, die Geschichte hätte sich mehr um ihn gedreht.

Alles in allem ist The Ashes and the Star-Cursed King ein solider, unterhaltsamer zweiter Band mit einer packenden Handlung und starken Momenten. Wer den ersten Teil mochte, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Für mich persönlich hat es sich zwar gelohnt, aber es bleibt das Gefühl, dass noch so viel mehr drin gewesen wäre.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Rückkehr nach Prythian: Ein Wintermärchen

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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Sarah J. Maas führt uns in A Court of Frost and Starlight erneut in die verzauberte Welt von Prythian und bietet eine wunderbare Übergangsnovelle, die sowohl herzerwärmend als auch emotional packend ist. ...

Sarah J. Maas führt uns in A Court of Frost and Starlight erneut in die verzauberte Welt von Prythian und bietet eine wunderbare Übergangsnovelle, die sowohl herzerwärmend als auch emotional packend ist. Es ist eine willkommene Rückkehr zu unseren geliebten Charakteren und bereitet gleichzeitig den Weg für zukünftige Abenteuer.

Einer der Hauptpunkte, die mir auffiel, war die Behandlung von Lucien. Der arme Lucien! Niemand scheint ihn wirklich zu verstehen und er wird oft unfair behandelt. Man spürt förmlich seine Isolation und seinen inneren Kampf. Ich hoffe, dass seine Geschichte in zukünftigen Büchern mehr Tiefe bekommt und er die Anerkennung erhält, die er verdient.

Ein weiterer Punkt, den ich ansprechen möchte, sind die Zeit- und Szenensprünge in der Handlung. Sie waren zwar nicht groß, haben mich aber manchmal leicht verwirrt. Es gab Momente, in denen ich mich fragte, ob ich etwas überlesen hatte. Trotzdem war die Charakterentwicklung so fesselnd, dass ich über diese kleinen Verwirrungen hinwegsehen konnte.

Was mir besonders gut gefiel, war die winterliche Stimmung und die Festlichkeiten. Sie brachten eine gemütliche und festliche Atmosphäre, die perfekt zu dieser Jahreszeit passt und das Buch zu einer idealen Lektüre für die Feiertage macht. Maas‘ Fähigkeit, emotionale und atmosphärische Szenen zu schreiben, bleibt unübertroffen.

Ich möchte auch die tieferen Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten hervorheben. Es war schön, die Charaktere in ruhigeren Zeiten zu begleiten und mehr über ihre inneren Konflikte und Hoffnungen zu erfahren. Diese introspektiven Momente haben das Buch für mich besonders wertvoll gemacht.

Insgesamt ist A Court of Frost and Starlight eine charmante und bereichernde Ergänzung der Serie. Die Leser, die die vorherigen Bücher genossen haben, werden sicherlich auch dieses Buch lieben, auch wenn es einige kleinere Schwächen aufweist.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Das Kalendermädchen - ein schwacher Fitzek

Das Kalendermädchen
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Ich habe mich sehr auf "Das Kalendermädchen" von Sebastian Fitzek gefreut, doch leider war es für mich eines der schwächeren Bücher des Autors. Auch wenn Fitzek für seine Spannung, Verwirrung und überraschenden ...

Ich habe mich sehr auf "Das Kalendermädchen" von Sebastian Fitzek gefreut, doch leider war es für mich eines der schwächeren Bücher des Autors. Auch wenn Fitzek für seine Spannung, Verwirrung und überraschenden Plot Twists bekannt ist, konnte mich dieses Buch emotional einfach nicht packen.

Die Handlung bietet zweifellos die gewohnte Fitzek-Spannung. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, die den Nervenkitzel aufrechterhalten. Doch trotz dieser Zutaten fehlte mir das, was viele seiner anderen Werke so besonders macht: die emotionale Tiefe. Ich konnte mich mit den Charakteren nicht wirklich identifizieren und fühlte mich irgendwie auf Distanz zu ihnen. Das führte dazu, dass der Thriller für mich nicht die erhoffte Wirkung hatte und ich nie richtig mitfiebern konnte.

Ein weiteres Manko war die doch sehr konstruierte Handlung. Die Idee eines Horroradventskalenders wirkte auf mich einfach zu erzwungen. Anstatt organisch in die Geschichte integriert zu sein, erschien das Konzept eher unnatürlich und zu skurril, was die Spannung mehr verzerrte, als sie zu verstärken.

Irritiert hat mich auch die Santaclausophobie von Olivia. Ihre übertriebene Abneigung gegen den Weihnachtsmann wurde im Verlauf der Geschichte immer wieder thematisiert, doch sie wirkte auf mich vollkommen unpassend und unnötig. Dieser Aspekt schien mehr ein seltsames Gimmick zu sein als eine tiefere Erklärung für ihre Figur.

Zusammengefasst bleibt "Das Kalendermädchen" für mich ein Buch, das zwar typisch Fitzek ist, aber bei weitem nicht seine besten Seiten zeigt. Die Spannung und die Wendungen sind da, doch die emotionale Bindung und die glaubwürdige Erzählweise fehlen mir. Für Fitzek-Fans ist es sicher noch ein unterhaltsames Buch, aber ich kann den Hype trotzdem nicht nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Düstere Romantasy mit spannender Welt, aber vorhersehbarer Story

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
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Carissa Broadbents The Serpent and the Wings of Night entführt die Leser in eine düstere, gefährliche Welt voller Intrigen, Machtspiele und tödlicher Herausforderungen. Die Geschichte folgt Oraya, einer ...

Carissa Broadbents The Serpent and the Wings of Night entführt die Leser in eine düstere, gefährliche Welt voller Intrigen, Machtspiele und tödlicher Herausforderungen. Die Geschichte folgt Oraya, einer sterblichen Frau, die in einem Reich der Vampire überlebt hat – adoptiert von Vincent, dem grausamen Vampirkönig. Um sich ihre eigene Zukunft zu sichern, tritt sie in den Kejari ein, einen brutalen Wettkampf, bei dem nur die Stärksten überleben. Dabei begegnet sie Raihn, einem geheimnisvollen und charismatischen Krieger, mit dem sie sich widerwillig verbündet.

Die Grundidee des Romans hat mich von Anfang an angesprochen: ein tödliches Turnier, eine verbotene Romanze und eine Protagonistin, die sich in einer Welt behaupten muss, die sie jederzeit verschlingen könnte. Doch obwohl ich die Geschichte insgesamt genossen habe, gab es einige Punkte, die meinen Lesespaß etwas gedämpft haben.

Charaktere mit Potenzial, aber zu wenig Tiefe
Mein größtes Problem war, dass mir die Charaktere bis zum Schluss etwas zu flach blieben. Oraya ist zwar eine starke und entschlossene Protagonistin, doch ich hätte mir mehr emotionale Tiefe und Entwicklung gewünscht. Ihre innere Zerrissenheit und ihr Überlebensinstinkt sind spannend, aber oft fühlte sie sich distanziert an. Raihn, der männliche Protagonist, erfüllt die typischen Erwartungen an einen charmanten, gefährlichen Love Interest, aber auch er hätte etwas mehr Facetten vertragen können. Überraschenderweise fand ich Vincent, ihren Adoptivvater, am faszinierendsten – was wohl nicht so gedacht war, da er nur eine Nebenfigur ist. Sein moralisch ambivalenter Charakter und seine undurchsichtigen Motive haben mich am meisten interessiert.

Ein schleppender Einstieg, aber fesselnde Atmosphäre
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Anfang der Geschichte sich etwas zieht. Die Welt wird zwar detailliert eingeführt, aber die Handlung nimmt erst nach einer Weile richtig Fahrt auf. Ich musste mich durch die ersten Kapitel kämpfen, bevor das Buch mich wirklich gepackt hat. Glücklicherweise wird die Atmosphäre gut aufgebaut: Die düstere, blutrünstige Welt der Vampire ist faszinierend und voller spannender Details, was das Lesen trotz des langsamen Starts lohnenswert macht.

Vorhersehbare Story, wenig Überraschungen
Während ich die Grundhandlung spannend fand, war sie doch recht vorhersehbar. Viele Entwicklungen konnte ich bereits früh erahnen, und es gab kaum unerwartete Wendungen. Besonders in einem Buch, das sich um einen tödlichen Wettkampf dreht, hätte ich mir mehr schockierende Momente oder unvorhergesehene Gefahren gewünscht. Das bedeutet nicht, dass die Geschichte langweilig war – sie folgt einfach sehr bekannten Mustern und tropes, ohne diese wirklich zu durchbrechen.

Fazit: Solide Romantasy mit kleineren Schwächen
Trotz meiner Kritikpunkte hat mich The Serpent and the Wings of Night insgesamt gut unterhalten. Die düstere Atmosphäre, das gefährliche Turnier und die emotionale Dynamik zwischen den Charakteren haben dafür gesorgt, dass ich weiterlesen wollte. Fans von Romantasy mit Enemies-to-Lovers-Dynamik und actionreichen Szenen werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen. Wenn man sich nicht daran stört, dass die Geschichte vorhersehbar ist und die Charaktere etwas mehr Tiefe vertragen könnten, ist das Buch eine lohnende Lektüre.

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 von 5 Sternen)

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Ein episches Abenteuer voller Emotionen und überraschender Wendungen

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Sarah J. Maas liefert mit A Court of Wings and Ruin einen spektakulären dritten Band. Die Handlung ist düster und komplex, voller Spannung, Intrigen und dramatischer Wendungen, die immer wieder überraschen. ...

Sarah J. Maas liefert mit A Court of Wings and Ruin einen spektakulären dritten Band. Die Handlung ist düster und komplex, voller Spannung, Intrigen und dramatischer Wendungen, die immer wieder überraschen. Gleichzeitig bleibt das Buch emotional tiefgründig, was vor allem durch die exzellente Charakterentwicklung und die packenden zwischenmenschlichen Beziehungen erreicht wird. Dennoch gibt es ein paar Aspekte, die ich kritisch anmerken möchte, auch wenn sie den Gesamteindruck nicht schmälern.

Feyre ist zweifellos eine beeindruckende Protagonistin, die durch ihre Stärke und Entschlossenheit glänzt. Trotzdem konnte ich nicht übersehen, dass sie manchmal impulsiv und naiv handelt, was gelegentlich zu unnötigen Problemen führt. Ihre Tendenz, ohne Rücksicht auf Verluste zu handeln, hat zwar oft spannende Wendungen erzeugt, aber es war auch anstrengend, sie durch ihre Fehler stolpern zu sehen.

Rhysand, der unangefochtene Fanliebling, ist auch in diesem Band wieder ein Highlight. Seine tiefe Liebe und bedingungslose Unterstützung für Feyre sind bewundernswert und romantisch – aber genau hier liegt auch ein kleiner Kritikpunkt. Seine ständige Zustimmung zu allem, was Feyre sagt oder tut, wirkte manchmal fast übertrieben. Ich hätte mir gewünscht, dass er ihr in bestimmten Momenten stärker Paroli bietet und ihre Entscheidungen kritischer hinterfragt. Es wäre interessant gewesen zu sehen, wie ihre Beziehung mit mehr Reibung und Konflikten umgeht, gerade weil sie so stark und ausgeglichen erscheint.

Eine der größten Überraschungen dieses Bandes war für mich jedoch Tamlin. Nachdem er im zweiten Buch beinahe zur Persona non grata wurde, gelingt es Maas, ihn hier in einem neuen Licht zu zeigen. Tamlin ist kein perfekter Charakter – er hat zweifellos Fehler gemacht und Entscheidungen getroffen, die zu Recht kritisiert wurden. Aber in A Court of Wings and Ruin wird deutlich, dass seine Handlungen aus Schmerz, Verlust und seiner eigenen Art zu lieben resultieren. Sein Verhalten zeigt, dass er trotz seiner Schwächen über ein großes Maß an Loyalität und Mitgefühl verfügt. Gegen Ende konnte ich nicht anders, als ihn wieder ins Herz zu schließen, weil er letztlich zeigt, dass er trotz seiner Fehler ein gutes Herz hat.

Was die Handlung angeht, begeistert das Buch mit einem brillanten Spannungsbogen. Die politischen Intrigen und Machtspiele zwischen den Höfen und die Bedrohung durch Hybern sorgen für eine dichte und mitreißende Atmosphäre. Die großen Schlachten sind beeindruckend geschrieben und voller Emotionen – man fiebert mit, bangt um die Charaktere und leidet mit ihnen. Besonders hervorzuheben ist die Art, wie Maas selbst in den actiongeladensten Momenten Zeit findet, die Beziehungen zwischen den Charakteren zu vertiefen. Freundschaften, Bündnisse und Familienbande stehen genauso im Fokus wie die romantischen Aspekte, was das Buch enorm bereichert.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Nebencharaktere. Ob es nun Mor, Azriel, Nesta oder Lucien ist – jeder von ihnen bekommt seinen Moment, um zu glänzen, und ihre Geschichten fügen der Haupthandlung eine zusätzliche Tiefe hinzu.

Abschließend kann ich sagen, dass A Court of Wings and Ruin eine grandiose Fortsetzung ist, die den hohen Erwartungen gerecht wird. Sarah J. Maas schafft es, ein episches Fantasy-Abenteuer mit einer starken emotionalen Tiefe zu verbinden. Trotz meiner kleineren Kritikpunkte an Feyres Impulsivität und Rhysands Nachgiebigkeit hat mich das Buch komplett überzeugt und ist für mich das (bis jetzt) beste Buch der Reihe. Es bietet ein packendes Finale, das sowohl actionreich als auch herzerwärmend ist, und lässt mich sehnsüchtig auf die nächsten Teile der Serie blicken. Für mich ist dieser Band ein absoluter Volltreffer – 5 von 5 Sternen!

(Anmerkung: Ich habe die Englische Version gelesen.)

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