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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2025

Süße Liebesgeschichte, aber etwas langatmig

The summer we kissed
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Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, dadurch ist mir der Einstieg in das Buch leicht gefallen. Die Charaktere Natalia und Ethan mochte ich sehr gerne. Die beiden haben Gefühle füreinander, ...

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, dadurch ist mir der Einstieg in das Buch leicht gefallen. Die Charaktere Natalia und Ethan mochte ich sehr gerne. Die beiden haben Gefühle füreinander, aber der jeweils andere hat keine Ahnung davon, und da sie nicht darüber reden, gehen sie davon aus, dass sie mit ihren Gefühlen alleine sind. Man spürt sofort die Chemie zwischen den beiden und möchte sie am liebsten schütteln, damit sie miteinander reden. Ständig kommt etwas, das ihr Gespräch verhindert, was leider irgendwann anstrengend für mich als Leserin war. Natürlich baut dieser Roman auf die fehlende Kommunikation der beiden Hauptcharaktere auf, aber hier fand ich es zu übertrieben.

Als dann beim Senior Sunrise die Briefe wegwehen, kommt Spannung ins Buch. Als Leser kann man die verloren gegangenen Briefe nach und nach lesen, was mir sehr gut gefallen hat. Zum einen kann man so raten, zu wem der Brief wohl gehört und zum anderen macht es einem noch einmal bewusst, wie blöd es wäre, wenn diese vertraulichen Gedanken und Geheimnisse in die falschen Hände gelangen würden.

Das Buch ist aber mehr als eine einfache Liebesgeschichte. Die Autorin bringt hier viele wichtige Themen mit ein: Manche eher unscheinbar am Rand, andere etwas präsenter. Außerdem lassen sich Natalias Eltern scheiden und Ethans Vater ist ebenfalls ausgezogen. Die Autorin arbeitet in diesem Roman daher neben der Liebesgeschichte wichtige Themen auf und beschäftigt sich mit Problemen, die wohl viele Jugendliche in diesem Alter haben. Hierbei spielt das Thema der Selbstfindung eine große Rolle. Mir waren es aber leider zu viele Themen auf einmal. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte möglichst viele Themen ansprechen, was mir wiederum zu viel war. Ich hätte besser gefunden, wenn die Autorin sich auf wenige Themen beschränkt hätte und diese dafür ausführlicher besprochen worden wären, gerade weil einige wichtige Themen in diesem Buch angesprochen wurden.

Veröffentlicht am 22.05.2025

Cozy Vibes, mit einem leichten Spannungsbogen

Blossoms of Fire
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In diesem Buch verfolgen wir Briar, die eine Kräuterhexe ist und in dem Laden ihrer Oma in Edinburgh arbeitet. Doch dann wird sie plötzlich von einem Drachen entführt und wacht in einer Höhle wieder auf, ...

In diesem Buch verfolgen wir Briar, die eine Kräuterhexe ist und in dem Laden ihrer Oma in Edinburgh arbeitet. Doch dann wird sie plötzlich von einem Drachen entführt und wacht in einer Höhle wieder auf, wo sie einen verletzten Drachen heilen soll.

Ich brauchte ein bisschen, um mich in die Geschichte und in den Schreibstil der Autorin reinzufinden. Sehr schön umgesetzt fand ich die Kapitelüberschriften, die je ein Heilkraut waren, welches in dem Kapital dann auch eine Rolle spielte. Ein schönes Detail!

Die Autorin erschafft hier eine Fatasy-Welt, in der es neben Hexen und Drachen auch Zwerge gibt und verschiedene Clans. Hierbei wird auch verschiedene Technik, die wir aus unserer Welt kennen miteingebunden, wie das Internet, Tablets oder Smartphones, was ich sehr interessant fand. Die Hauptcharaktere Briar und Darragh mochte ich gerne. Durch Briar behandelt die Autorin in ihrem Buch am Rande auch das Thema Body Positivity, was ich sehr schön fand. Trotzdem hätte ich mir bei Briars Charakter noch mehr Tiefe gewünscht.

Allgemein vermittelte das Buch cozy Vibes, was mir auch gut gefallen hat. Man verfolgt Briar, wie sie sich in ihrem neuen Zuhause einlebt und neue Kontakte knüpft. Dabei spielen in der gesamten Story ihre Fähigkeiten in Verbindung mit Pflanzen eine große Rolle. Viel Spannung darf man in diesem Buch aber nicht erwarten. Es gibt einen leichten Spannungsbogen in der Story, aber der Schwerpunkt liegt hier auf der Wohlfühlatmosphäre. Dadurch fehlte mir gerade im ersten Drittel des Buches das Gefühl, erfahren zu wollen, was als nächstes geschieht. Vieles wurde auch schon in der Story sehr offensichtlich angekündigt, sodass die Überraschung einfach gefehlt hat. Trotzdem, wer gerne Bücher mit cozy Vibes liest und Drachen und Hexen mag, dem wird das Buch bestimmt gefallen.

Veröffentlicht am 15.05.2025

Vier Dates, ein Kuss und dann Schluss

Just for the Summer
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Emma und Justin lernen sich online kennen, als Emma einen Forenpost von Justin entdeckt und merkt, dass die beiden eine Sache verbindet: Die Leute, die sie daten, finden nach Ihnen ihre große Liebe. Nur ...

Emma und Justin lernen sich online kennen, als Emma einen Forenpost von Justin entdeckt und merkt, dass die beiden eine Sache verbindet: Die Leute, die sie daten, finden nach Ihnen ihre große Liebe. Nur die beiden haben ihr Glück noch nicht gefunden. Spontan schreibt Emma Justin und bald beschließen sie sich zu daten, um ihren Dating-Fluch zu brechen. Das Ziel ist sich einen Monat zu daten und sich dann zu trennen, damit sie danach hoffentlich ihren Seelenverwandten treffen.

Die Autorin hat einen tollen humorvollen Schreibstil, der mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Es handelt sich hierbei um eine humorvolle Liebesgeschichte, die aber auch verschiedene ernste Themen und die ein oder andere Schwierigkeit für die Charaktere bereithält, was für mich eine perfekte Mischung ergeben hat. Das Buch hat viele lustige Szenen, aber bringt auch Spannung mit sich. Es ist Teil des Royaume-Northwestern-Universums, von dem es schon zwei Bücher gibt, aber komplett unabhängig lesbar.

Die Autorin hat hier wirklich tolle Charaktere erschaffen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Justin ist der perfekte Freund: tierlieb, humorvoll und aufmerksam. Es gibt glaube ich nichts, was er nicht für Emma tun würde. Emma ist sehr empathisch und hat trotz schwieriger Kindheit eine tolle Einstellung. Die Chemie zwischen den beiden passt einfach perfekt und zusammen hatten sie echt einige Szenen, die mich sehr zum Lachen gebracht haben, weil sie sich selbst auch nicht zu ernst nehmen.

Der Roman hat mich von Anfang bis Ende überzeugt und ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen! Für mich eins meiner liebsten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe.

Veröffentlicht am 14.05.2025

Ein Highlight

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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Der Schreibstil der Autorin war für mich gut zu lesen und hat mir sehr gefallen. Die düstere Stimmung, die schon nach den ersten Seiten aufkam, hat mich sofort in ihren Bann gezogen und zieht sich durch ...

Der Schreibstil der Autorin war für mich gut zu lesen und hat mir sehr gefallen. Die düstere Stimmung, die schon nach den ersten Seiten aufkam, hat mich sofort in ihren Bann gezogen und zieht sich durch das ganze Buch. Man wird direkt in die Geschichte geworfen, da das Buch mit dem Tod der Mutter von Ophelia und Genevieve beginnt. Diese war Nekromantin und ihre Magie geht nun auf Ophelia über. Paranomale Wesen spielen in diesem Buch daher eine große Rolle. Von Teufeln über Gespenster und Phantomen ist alles dabei. Passend wurde dabei New Orleans als Setting gewählt, was die gesamte Atmosphäre noch einmal unterstützt.

Als Ophelia dann nach Phantasma geht, um an den Spielen teilzunehmen, wird das Buch richtig interessant. Phantasma ist ein Teufelshaus, in dem sie verschiedene Prüfungen überstehen muss, um zu gewinnen, aber auch zwischen den Spielen wird Ophelia mit verschiedenen Arten von Spuk konfrontiert. Alles ist darauf aus den Spielern den Verstand zu rauben. Die Spiele selbst richten sich nach den neun Kreisen der Hölle und jedes Spiel ist inspiriert durch einen Kreis. Das fand ich eine tolle Idee und die Spiele waren sehr interessant gestaltet.

In Phantasma lernt Ophelia dann auch Blackwell kennen, den sie direkt anziehend findet. Blackwell ist arrogant, geheimnisvoll und nebenbei auch noch sehr gutaussehend, was ihm sehr wohl bewusst ist. Ich mochte ihn wirklich total gerne, genauso wie Ophelia.

Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Hier bekommt man eine tolle Mischung: Spannende Spiele und eine düstere und blutige Atmosphäre, aber auch eine Liebesgeschichte und die ein oder andere Spicy-Szene.

Veröffentlicht am 03.05.2025

Grausame Liebe

A Dowry of Blood: Begehren. Obsession. Macht.
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In diesem Buch lernen wir Dracula aus einer anderen Perspektive kennen und zwar aus der Sicht seiner ersten Braut Constanta. Ich habe etwas gebraucht um in den Erzählstil reinzufinden, fand ihn dann aber ...

In diesem Buch lernen wir Dracula aus einer anderen Perspektive kennen und zwar aus der Sicht seiner ersten Braut Constanta. Ich habe etwas gebraucht um in den Erzählstil reinzufinden, fand ihn dann aber passend für die Geschichte. Als Leser lesen wir den letzten Brief von Constanta an Dracula und erfahren dadurch, wie ihr gemeinsames Leben war. Dabei zieht sich eine düstere und blutige Stimmung durch das Buch. Ich fand diese Stimmung genau richtig für diesen Vampirroman. Allgemein hat das Buch ein schnelles Erzähltempo, was ich aber nicht als störend empfunden habe. In dem Buch werden immer wieder historische Ereignisse eingestreut, die auch das Leben von Constanta und Dracula beeinflussen, was mir ebenfalls gut gefallen hat und wordurch man auch das Fortschreiten der Zeit besser einordnen konnte, da es hierzu nur wenige Zeitangaben gab. Constanta und Dracula sind offen, was ihre sexuellen Partner angeht und es findet sich die ein oder andere spicy Szene in dem Buch. Auch die Schattenseiten der Unsterblichkeit werden in diesem Buch gut hervorgehoben.

Trotzdem hat mir etwas bei der Handlung selbst gefehlt. Auch wenn Constanta eine Entwicklung durchmacht, geht diese langsam vonstatten, da sie sich immer wieder manipulieren lässt, sodass man immer wieder von Draculas gleichem Verhalten liest. So konnte mich die Geschichte leider nicht vollkommen packen, auch wenn die Handlung zum Schluss nochmal an Fahrt aufgenommen hat.