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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2018

Mitreißendes Assassinen-Abenteuer mit teilweise brutalen (aber guten) Beschreibungen

Nevernight
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Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe bereits viel über dieses Buch gehört und habe mich dann spontan für dieses Hörbuch entschieden
Cover:
Das Cover wirkt fantasy-mäßig und irgendwie mysteriös. Die Katze ...

Wie kam ich zu dem Hörbuch?
Ich habe bereits viel über dieses Buch gehört und habe mich dann spontan für dieses Hörbuch entschieden
Cover:
Das Cover wirkt fantasy-mäßig und irgendwie mysteriös. Die Katze lässt mein Tierliebhaber-Herz aufblühen. Das dunkle Mädchen lässt schon vermuten, dass es sich um Meuchelmörder oder ähnliches handeln muss.
Inhalt:
Mia Corvere erleidet in ihrer Kindheit schwere Schicksalsschläge. Aus diesem Grund hat sie ihr Leben danach ausgerichtet, Rache an den Verantwortlichen zu verüben. Da diese die drei mächtigsten Männer des Reiches sind, muss sie harte Geschütze auffahren. Sie hat sich daher entschlossen, die Assassinen-Ausbildung in der Konklave der Roten Kirche zu bestreiten. Können ihr ihre Schatten dabei helfen?
Handlung und Thematik:
Die Handlung und das Thema des Buches ist sehr blutrüstig und hart. Die Story des kleinen Mädchens, das gar nichts hat und sich hochkämpft und durchsetzt, packte mich sehr. Sie muss für alles was sie haben will kämpfen. Dies wurde realistisch beschrieben und könnte auch der Wirklichkeit entsprechen (wenn auch hoffentlich ohne Mord und Todschlag).
Charaktere:
Mia Corvere war mir gleich zu Beginn sympathisch. Sie hat außer Herr Freundlich keine Freunde, schafft es aber super durchs Leben zu kommen. Sie weiß immer was zu tun ist. Auch wenn der Weg noch so aussichtslos ist, sie bleibt stark und mutig. Ihre Rachegelüste sind verständlich und nachvollziehbar.
Herr Freundlich ist mein absoluter Favorit in diesem (Hör-)Buch. Er ist direkt und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Er steht Mia bei und ist in Gestalt einer Katze
Sprecher:
Robert Frank hat eine angenehme Stimme. Man konnte ihm immer gut folgen und sein Stimmeinsatz war phänomenal! Er schrie, wenn die Charaktere schrien, er flüsterte, wenn die Charaktere flüsterten. So muss ein guter Sprecher sein! Ich bin begeistert!
Schreibstil:
Auch wenn ich das Buch gehört und nicht gelesen habe, muss ich trotzdem noch eine kurze Anmerkung zum Schreibstil machen: Das Buch ist ziemlich blutrünstig und brutal, es ist nichts für Kinder oder sensible Menschen. Da ich gerne Thriller lese, hab mir das sehr gut gefallen.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ich war begeistert von diesem Hörbuch! Die Story und auch die Beschreibung der Gegenden fand ich sehr gelungen. Ich fand es abwechslungsreich, dass dieses Fantasy-Abenteuer blutrünstig und brutal war. Ich freue mich schon sehr auf Teil 2 (Nevernight Das Spiel) und kann den ersten Teil auf alle Fälle Fantasy-Liebhabern empfehlen.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Mehr Roman-Elemente als (Psycho-) Thriller…

A Stranger in the House
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz interessant und auch die Leseprobe klangen vielversprechend.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll. Es zeigt aber leider (meines ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext ganz interessant und auch die Leseprobe klangen vielversprechend.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll. Es zeigt aber leider (meines Erachtens) ein Mädchen im Schatten, das leider nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Für mich ist das Buch aber klar als Thriller erkennbar.
Inhalt:
Karen ist eine vorbildliche Ehefrau. Als sie jedoch eines Abends einen Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Nähe eines Mordtatortes erleidet, wird sie von der Polizei verdächtigt, den Mord begangen zu haben. Da sie unter einer Amnesie leidet, ist sie sich selbst nicht sicher, was passiert ist und ob es einen Zusammenhang zwischen ihr und dem Mord gibt.
Handlung und Thematik:
Die Handlung beginnt super spannend. Die unter Amnesie leidende Karen fühlt sich bedroht und es passieren gruselige Dinge. Leider ebbt die Spannung im Mittelteil total ab. Das Buch ähnelt da eher einem Roman als einem (PsychThriller. Das Ende ist aber wieder überraschend und gut.
Charaktere:
Karen konnte ich während des ganzen Buches nicht einschätzen. Ich fand sie gut beschrieben und es war super, dass man sie nicht durchschauen konnte.
Ihren Mann Tom konnte ich gar nicht leiden. Er war meines Erachtens ein Heuchler und viel zu unentschlossen.
Brigid, die verrückte Nachbarin, war mein Favorit-Charakter in diesem Buch. Sie wurde total durchgedreht beschrieben und man wusste nie, was von ihr als nächstes kam.
Schreibstil:
Wie bereits oben erwähnt fühlte ich mich bei diesem Buch eher wie in einem Roman. Die Story war nur zu Anfang spannend. Der Rest war gut, aber nicht ganz so mitreißend und überraschend. Das Ende rettete dieses Buch. Die Charaktere wurden dafür sehr gut ausgearbeitet und gefielen mir sehr!
Persönliche Gesamtbewertung:
Wer auf Mörder-Rätseln steht, ist bestimmt auch ein Fan dieses Buches. Thriller-Freunden kann ich das Buch eher weniger empfehlen, da es sich größtenteils eher wie ein Roman las. Ich fand das Ende jedoch so gut, dass das Buch trotzdem 4 Sterne verdient hat, auch wenn es nicht das war, was ich zu Beginn erwartet hatte.
Vielen lieben Dank an Lübbe und die Lesejury, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Spannung
  • Psychologie
Veröffentlicht am 18.07.2018

Spannender Einstieg in eine neue Dystopie-Reihe!

Scythe – Die Hüter des Todes
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte vor einiger Zeit eine Leseprobe zu diesem Buch bei einem anderen Buch dabei, diese hat mich so überzeugt, dass ich es unbedingt lesen wollte.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte vor einiger Zeit eine Leseprobe zu diesem Buch bei einem anderen Buch dabei, diese hat mich so überzeugt, dass ich es unbedingt lesen wollte.

Cover:
Das Cover wirkt düster und geheimnisvoll. Für mich sah es auf den ersten Blick eher wie ein Fantasybuch oder ein Thriller aus und nicht wie ein Jugendbuch. Der schillernde Effekt macht es besonders.

Inhalt:
Citra und Rowan leben in einer Zukunft, in der es weder Tod, noch Krankheiten, noch Armut gibt. Um für ein Gleichgewicht zu sorgen und eine Überbevölkerung zu verhindern, gibt es die Scythe. Sie sind die Hüter des Todes. Das Töten wird jedoch nicht Töten genannt, sondern Nachlesen. Sowohl Citra als auch Rowan verabscheuen die Tätigkeiten der Scythe. Aus diesem Grund wurden sie von Scythe Faraday ausgewählt, bei ihm in die Lehre zu treten, aber nur einer der beiden kann ein Scythe werden. Wer wird es sein?

Handlung und Thematik:
Die Vorstellung von der Zukunft, in der es keine Krankheiten und keine Armut gibt, hört sich im ersten Moment toll an. Auch das Resetten des Alters finde ich eine coole Idee. Dass es dann jemanden gibt der für Gleichgewicht sorgt ist wohl ein notwendiges Übel. Ich finde der Autor hat es gut dargestellt, welche Probleme diese Personen haben und wie schwer die Aufgabe eines Todbringers ist. Anfangs war die Handlung etwas zäh, aber sie nah eigentlich schnell Fahrt auf. Besonders das Ende fand ich überraschend und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.

Charaktere:
Citra Terranova ist direkt, schnell aufbrausend und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie äußert genau das, was sie gerade denkt. Das machte sie gleich zu Beginn sehr sympathisch. Sie ist sehr bedacht darauf, dass in der Welt Gerechtigkeit herrscht. Das macht sie zur Heldin dieses Buches.
Durch Rowans anfängliche „schlechte Stellung“ in der Familie, als mittleres Kind und somit „Salatblatt“ (wie er sich selbst bezeichnet) hatte ich anfangs viel Mitleid mit ihm. Direkt sympathisch wurde er mir leider nicht. Ich fand seine Einstellung nicht klar abgegrenzt und konnte ihn somit nicht einschätzen.
Scythe Faraday ist sehr streng und korrekt. Er wirkt ein bisschen wie der strenge aber doch liebenswürdige Onkel. Scythe Curie wirkt am Anfang wie der Star der Scythes. Sie ist irgendwie unnahbar, ich fand sie aber mit der Zeit immer sympathischer. Die Scythes Goddard & Co. sind eindeutig die Antagonisten in diesem Buch, sie waren super dargestellt und mir absolut unsympathisch

Schreibstil:
Neal Shusterman beschreibt die Story in mehreren verschiedenen Perspektiven, sodass nicht nur Citras Blick auf die Dinge, sondern auch z.B. Rowans Sicht dargestellt wird. Der Schreibstil ist Jugendbuch-typisch einfach und leicht zu lesen. Todesszenen werden nicht allzu brutal beschrieben. Ich fand das Buch angenehm zu lesen, spannend und mitreißend. Anfangs war noch nicht ganz klar wo es hingehen soll, aber die Story nahm dann (vor allem ab der Mitte) Fahrt auf. Die Tagebucheinträge zwischendrin fand ich fast ein bisschen störend, die habe ich irgendwann nur noch überflogen, weil sie nicht wichtig für die Hauptstory waren.

Persönliche Gesamtbewertung:
Tolles Dystopie-Abenteuer welches mitreißend war und Lust auf den zweiten Teil macht. Ich kann dieses Jugendbuch empfehlen, es ist mal was anderes und interessant zu lesen. Der Schreibstil war angenehm und die Charaktere fand ich super beschrieben. Bin gespannt, was (vor allem) Citra im nächsten Teil so erwartet.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Satire die nicht nur schmunzeln lässt, sondern auch erschreckend realistisch ist

Er ist wieder da
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch in einer Bücher-Telefonzelle entdeckt und kannte bereits den Film. Ich hoffte, dass es besser ist als der Film.
Cover:
Das Cover ist einfach ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch in einer Bücher-Telefonzelle entdeckt und kannte bereits den Film. Ich hoffte, dass es besser ist als der Film.
Cover:
Das Cover ist einfach gehalten aber es ist gleich ersichtlich um wen es geht.
Inhalt:
Berlin am 30.08.2011: Hitler erwacht mitten in einer Wohnanlage in Berlin. Wie konnte die Zeit so schnell vergehen? Wie ist er hierhergekommen? Wurde der Krieg gewonnen?
Handlung und Thematik:
Leider gibt es nur wenig Handlung in diesem Buch. Hitler erwacht 2011 mitten in Berlin, der Krieg ist verloren und niemand scheint zu glauben, dass er es wirklich ist. Er wird für einen Comedian gehalten und die Leute unterstützen das auch noch. Leider ist dies sehr realistisch und zugleich beängstigend.
Charakter:
Hier muss man wohl nicht viel sagen -> er ist realistisch beschrieben, auch die geschichtlichen Hintergründe werden super integriert.
Schreibstil:
Der satirische Schreibstil des Autors war leider nur anfangs für mich witzig. Wie er Jugendlichen begegnet und sich überlegt, ob der Kiosk zerstört werden muss, da er ansonsten dem Feind in die Hand fällt lies mich fast vom Bett kullern… Die restliche Handlung fand ich weder witzig noch mitreißend. Es wurde sehr langatmig und einschläfernd. Die geschichtlichen Hintergründe wurden zwar gut eingearbeitet, aber wenn man es kannte, war es nicht weiter spannend. Der Berliner Dialekt, der in fast allen Gesprächen Bestandteil war, klang authentisch, wurde aber mit der Zeit für mich sehr anstrengend.
Persönliche Gesamtbewertung:
Mir passierte irgendwie zu wenig, aber das Buch war definitiv besser als der Film! Das Buch ist nett für zwischendurch, traf aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Mit dem richtigen Humor und viel Durchhaltevermögen ist das Buch bestimmt super gut

Veröffentlicht am 15.07.2018

Traumstunde Nr. 1 – ich bin gespannt, wie es weiter geht!

Silber - Das erste Buch der Träume
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Buch habe ich auf Instagram entdeckt, es waren viele Leute begeistert davon, daher hab ich es mir zugelegt.
Cover:
Das Cover ist verspielt und verträumt. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Buch habe ich auf Instagram entdeckt, es waren viele Leute begeistert davon, daher hab ich es mir zugelegt.
Cover:
Das Cover ist verspielt und verträumt. Es handelt sich klar um ein Jugendbuch. Die silbernen Elemente passen hervorragend zum Titel. Die Tür lässt erwarten, dass man durch eine Tür ins Traumland eintritt.
Inhalt:
Liv und ihre Schwester sehnen sich seit Jahren nach einem festen Wohnsitz auf Dauer. Durch die Jobs ihrer Eltern und deren Trennung verbringen sie nicht längere Zeit an einem Ort. Gerade als sich ein Ort gefunden zu haben scheint, leidet Liv immer mehr unter seltsamen und luziden Träumen. Sie beobachtet vier Jungs bei einem Ritual auf einem Friedhof. Einer von diesen Jungs ist Grayson, ihr zukünftiger Stiefbruder. Was hatte es mit diesem Ritual auf sich und warum wirken die Träume so real?
Handlung und Thematik:
Die gesamte Handlung wirkt etwas verträumt und ist fantasievoll ausgeschmückt. Für mich war dies absolut passend für ein Jugendbuch. Das Buch enthält zwar ziemlich viele Fantasy-Elemente, aber selbst für die ungewöhnlichsten Tatsachen fanden sich logische Erklärungen. Die Vorstellung von luziden Träumen, in denen man etwas bewegen kann, fand ich super. Das Ende hat einen kleinen Cliffhanger, der Lust auf mehr macht.
Charaktere:
Die 16-jährige Liv träumt von einem festen Wohnsitz auf Dauer. Sie findet leider nicht immer so schnell Anschluss, was bei den häufigen Umzügen auch nicht verwunderlich ist. Sie hat nicht allzu viele Wünsche, aber vor allem, dass ihre Bücher bei ihr sein sollen, hat sie schon sehr sympathisch für mich gemacht. Auch ihre neugierige Art fand ich toll. Sie entwickelt sich zu einer starken Protagonistin die für das kämpft, was ihr wichtig ist.
Ihre Schwester Mia, die kleine Detektivin, ist mir auch gleich ans Herz gewachsen. Sie ist mindestens so neugierig wie Liv, wenn nicht sogar noch mehr.
Die Patchwork-Familie wirkt insgesamt sehr sympathisch und interessant. Florence ist eindeutig die Drama-Queen in der Familie.
Schreibstil:
Die Story wird aus Livs-Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Die Geschichte wird locker erzählt und lässt sich leicht lesen. Es war zwar nicht durchgehend super spannend, aber als gemütliche Urlaubslektüre fand ich es passend. Die Seiten waren sehr verspielt gestaltet und auch die Blog-Einträge fand ich super.
Persönliche Gesamtbewertung:
Eine nette Story, die Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung im zweiten (und dritten) Teil entwickelt. Dadurch, dass der Cliffhanger am Ende nicht allzu krass war, muss man nicht unbedingt den nächsten Teil lesen. Da ich aber den Schreibstil angenehm fand, habe ich mir natürlich gleich Teil zwei bestellt. Ein Jugendbuch, das ich empfehlen kann!