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Veröffentlicht am 26.04.2025

Wir trinken uns das Leben schön oder versuchen es

Die Garnett Girls
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Die Garnett Girl oder wir trinken uns das Leben schön. Zumindest versuchen es Margo und ihre drei erwachsenen Töchter. Nachdem Richard Margo mit den drei kleinen Mädchen verlassen hat hat sich eine enge ...

Die Garnett Girl oder wir trinken uns das Leben schön. Zumindest versuchen es Margo und ihre drei erwachsenen Töchter. Nachdem Richard Margo mit den drei kleinen Mädchen verlassen hat hat sich eine enge (teilweise toxische) Bindung zwischen ihnen gebildet.
Rachel ist erfolgreiche Anwältin (in was eigentlich) und scheint zwischen London und dem dringend renovierungsbedürftigen Herrenhaus auf der Isle of Wright zu pendeln. Imogen ist Schriftstellerin die aber noch nicht zu sich selbst gefunden hat. Sasha ist aus vagen beruflichen Gründen auf der ganzen Welt unterwegs und hat das angespannteste Verhältnis zur Mutter. Alle drei haben Partner aber keine wirklich partnerschaftlichen Beziehungen. Tja und Margo - bestimmt über alles und jeden, kann das eigene Altern trotzdem nicht aufhalten.
Hat mich das Buch gepackt? Leider nicht. Alles bleibt vage, keine Figur ist sympathisch und vieles so vorhersehbar. Der alkoholkranke Richard war kein abschreckendes Beispiel.
Die Autorin hat viele Themen angerissen aber sich leider nicht auf ein paar beschränkt denen sie sich intensiver hätte widmen können. Und das "große Geheimnis"? Langatmig und wenig packend.
Ich hatte ein ganz anderes Buch erwartet, eine spannende Familiengeschichte, Konflikte und mehr Dynamik. Das passende Cover und der Klappentext haben (zumindest mir) etwas anderes vermittelt.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Unterhaltsames Sachbuch

Die Gerüche der Kathedrale
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Seit vielen Jahren interessiere ich mich für Geschichte (nicht nur aber auch für das Mittelalter) daher war dies genau das richtige Buch.
Wendy Wauters schafft es, die Atmosphäre in Antwerpen lebendig ...

Seit vielen Jahren interessiere ich mich für Geschichte (nicht nur aber auch für das Mittelalter) daher war dies genau das richtige Buch.
Wendy Wauters schafft es, die Atmosphäre in Antwerpen lebendig werden zu lassen ohne das eine extra Story den Leser durch das Buch trägt. Ja, man kann dieses Buch eigentlich als ein Sachbuch bezeichnen denn viele Fakten über das uns zeitlich recht nahe und in vieler Hinsicht doch so fremde Mittelalter und das damalige Leben werden hier vermittelt. Eine übersichtliche Zeittafel, viele Bilder und ein umfangreiches Register mit Quellenangaben runden die gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag ab.
Mir als historisch interessierter Leserin hat das gut recherchierte, informative Buch inklusive der Aufmachung sehr gut gefallen. Man merkt, dass die Autorin Kunsthistorikerin und gefragte Vortragsrednerin ist - beide Fähigkeiten sind hier gut verknüpft.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Hm, viele Spurensucher ersetzen keinen Spurenfinder

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Das Zepter des Königs ist kurz vor der wichtigsten Zeremonie verschwunden. Silas, königlicher Spurensucher und langjähriger Freund von Enos hat es nicht gefunden. Daher ruft der König etliche weitere Spurensucher ...

Das Zepter des Königs ist kurz vor der wichtigsten Zeremonie verschwunden. Silas, königlicher Spurensucher und langjähriger Freund von Enos hat es nicht gefunden. Daher ruft der König etliche weitere Spurensucher zu sich. Auch Enos reist mit seinen Kindern in die Hauptstadt. Merkwürdige Vorkomnisse, ein Todesfall, Erpressung, üble Machenschaften der Magier und alte Freundschaften beleben den Aufenthalt. Außerdem geraten die Spurenfinder in tödliche Gefahr.
Eine rundum gelungene Geschichte - äußerst unterhaltsam und nett geschrieben. Die Protagonisten haben alle ihre liebenswerten oft kauzigen Eigenschaften die nicht zu kurz kommen. Die gelungenen Illustrationen von Bernd Kissel ergänzen den Text hervorragend.
Eine absolute Leseempfehlung, allerdings mit dem Hinweis unbedingt Band 1 vorher zu lesen!

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Weihnachten - ein besinnliches Fest?

Ein Alman feiert selten allein
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Als Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren ist Weihnachten für Elif kein Buch mit sieben Siegeln. Konzept, Abläufe, Essen – natürlich ist ihr alles vertraut. Doch als sie das erste Mal mit ...

Als Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren ist Weihnachten für Elif kein Buch mit sieben Siegeln. Konzept, Abläufe, Essen – natürlich ist ihr alles vertraut. Doch als sie das erste Mal mit der Familie von Jonas, ihrem Freund Weihnachten feiern wird erkennt sie erst was dies wirklich für eine deutsche Familie bedeutet. Eine Familien-Whatsapp Gruppe, wochenlang im Voraus detaillierte Planungen über einfach jede Kleinigkeit, Elif ist fassungslos.
Natürlich wird hier vieles überspitzt dargestellt, aber mal ehrlich, es gibt da schon so einiges was man von der eigenen Familie wieder erkennt (bei uns wurde früher z.B. auch das Weihnachtspapier gebügelt und wiederverwendet).
Ich fand die Geschichte wunderbar geschrieben, sehr unterhaltsam und auch zum Nachdenken anregend. Denn was bleibt heute oft noch von Weihnachten übrig außer Stress und Kommerz?

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Das Jahr und die Reihe um das Bücherdorf neigen sich dem Ende zu

Das kleine Bücherdorf: Sommerzauber
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Inzwischen ist Sommer im Bücherdorf Swinton und der vierte Band ist gleichzeitig der letzte. Mit Ann Webster und der Geschichte um das von allen bewunderte Brautkleid in ihrem Schaufenster kommt die Reihe ...

Inzwischen ist Sommer im Bücherdorf Swinton und der vierte Band ist gleichzeitig der letzte. Mit Ann Webster und der Geschichte um das von allen bewunderte Brautkleid in ihrem Schaufenster kommt die Reihe zu einem passenden Ende, wenn auch das Bücherdorf hier – leider – nur eine absolute Nebenrolle spielt.
Gut und unterhaltsam zu lesen und endlich finden auch die diversen, zum Teil seit dem ersten Band entstandenen Handlungsstränge zueinander, dies ist etwas was mir bei Reihen immer gut gefällt. Ich mag die teils skurrilen aber liebenswerten Bewohner von Swinton und Ann war mir in den vorherigen Bänden immer sehr sympathisch. Leider war dies in diesem Band dann etwas weniger der Fall, ich fand sie stellenweise sehr wankelmütig und wenig überzeugend. Auf jeden Fall wurde die Geschichte des Brautkleides schön dargestellt und die eigentlich unscheinbare Ann hat nicht nur in ihrer Vergangenheit sondern auch in der Gegenwart ein großes Geheimnis.
Insgesamt durchaus gut unterhaltend.

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