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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

skurril und unterhaltsam

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Volker Klüpfel kann’s auch solo – Tommi und Svetlana würde ich nicht unbedingt als Ermittler Duo bezeichnen und auch der Fall dient eigentlich eher der Rahmenhandlung. Dies aber sehr durchdacht und mit ...

Volker Klüpfel kann’s auch solo – Tommi und Svetlana würde ich nicht unbedingt als Ermittler Duo bezeichnen und auch der Fall dient eigentlich eher der Rahmenhandlung. Dies aber sehr durchdacht und mit ein paar Wendungen doch ein Krimi ist das Buch in meinen Augen eher nicht, dafür angenehme Unterhaltung.
Tommi sieht sich als angehenden Schriftsteller der gerade nur auf Seite 15 seines Thrillers festhängt. Er lebt und arbeitet im alten Wohnmobil seines Vaters. Dieser wiederum hat sich munter und bei der Damenwelt sehr aktiv in einem Seniorenwohnheim eingemietet. Dann gibt es noch Svetlana, ukrainische Putzfrau, belesen, mysteriös und voller in klischeehaft gebrochenem Deutsch vorgetragenen Weisheiten.
Trotz aller Reibereien haben Tommi und Svetlana das Herz am rechten Fleck als sie ein Mädchen alleine im Wald finden. Die Kleine spricht nicht und da die Polizei nicht weiterkommt beginnen die beiden auf eigene Faust nach der Mutter zu suchen.
Ich fand die Protagonisten sympathisch und unterhaltsam, selbst die Nebencharaktere wie Tommis Vater und Laura haben mir gut gefallen. Insgesamt war dies eher ein Cosy-Crime und durchaus unterhaltsam und wenn der Kluftinger mal eine Pause bekommt ist dies nach den letzten Bänden auch nicht so verkehrt.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

nervig, unrealistisch und überzogen

Alles Tofu, oder was?
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Wie nervig – Dana ist eine Hardcore-Veganerin auf kompromisslosem Missionskurs. Da wird die freundliche Kindergärtnerin angefahren weil Töchterchen Nini mal was Süßes bekommen hat, der Dackel mit fleischlosem ...

Wie nervig – Dana ist eine Hardcore-Veganerin auf kompromisslosem Missionskurs. Da wird die freundliche Kindergärtnerin angefahren weil Töchterchen Nini mal was Süßes bekommen hat, der Dackel mit fleischlosem Ersatzfutter malträtiert usw. Punkte die für mich (Vegetarierin) in dieser Form nicht akzeptabel sind.
Freund Paul sucht das Weite (verständlich) und mit ihrem Vater (der bei ihr Asyl sucht) hat sie einen aufreibenden Kampf, denn der alte Herr besteht unter anderem auf Fleisch und Frühstücksei. Tochter Nini steht kurz vor der Einschulung, kann aber nicht mal vernünftig sprechen und Anwalt Jens ist mehr als nur ein Klischee.
Dumm nur, dass ihr Bistro nach der Umstellung auf vegane Küche so gar nicht mehr läuft und der Vermieter sie kurzfristig auf die Straße setzen wird, denn Dana hat beim Mietvertrag ganz professionell alle wichtigen Details überlesen.
Sie ist unsympathisch, unorganisiert, hat weder Buchhaltung noch Familie und ihr ganzes Leben im Griff. Ohne ihren ständig Sprüche klopfenden vietnamesischen Koch Hung Tai liefe im Bistro gar nichts denn auch dort – tja, was kann sie überhaupt? Allen furchtbar auf die Nerven gehen aber das so gewaltig dass man eigentlich nach wenigen Seiten nicht mehr weiter lesen mag. Leider ist es wie bei einem Unfall, wo man hinschaut, wissen möchte wie es ausgegangen ist. Dies ist bei einem Buch keineswegs positiv, auch das unrealistische und überhastete Ende sind kein Pluspunkt, dabei wollte ich irgendwann einfach nur noch wissen wie es zum Ende kommt.
Danas Vater und Paul waren noch die sympathischsten Charaktere und ja, der Schreibstil ist gewohnt locker leicht. Im Gegensatz zu dem ein oder anderen Buch von Ellen Berg was mir gefallen hat konnte mich dieses überhaupt nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Schöner Guide

Transformers Earthspark: Der offizielle Guide
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Ein Transformers Guide der auf 112 Fans glücklich macht. In diesem offiziellen Guide berichtet die Familie Malto wie sie zusammen mit den Transformers leben. Dies wird durch längere Texte aus den jeweiligen ...

Ein Transformers Guide der auf 112 Fans glücklich macht. In diesem offiziellen Guide berichtet die Familie Malto wie sie zusammen mit den Transformers leben. Dies wird durch längere Texte aus den jeweiligen Perspektiven interessant dargestellt - ja, es gibt zu jeder Person eine eigene Schriftart aber die hätte meiner Meinung nach optisch deutlich unterschiedlicher sein dürfen. Das ganze wird durch viele äußerst farbenfroh gestaltete Seiten mit Bildern wie direkt aus der Serie abgerundet.
Ich persönlich hätte einige Fakten in Infoboxen zentriert, mein neunjähriges Lesekind (und Fan) war allerdings über die Texte und Bildgestaltung begeistert.
Aufgrund der ausführlichen Texte ist eine bereits vorhandene Lesekompetenz sicher von Vorteil aber kein Muss.
Von uns beiden eine ganz klare Leseempfehlung - für Fans und solche die es werden möchten.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

sehr kurz aber sehr unterhaltsam

Früher war mehr Weihnachten
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Horst Evers schreibt mit einem ganz besonderen, feinen Humor – in diesen insgesamt 13 kurzen Geschichten geht es rund um das Thema Weihnachten. Von den schönsten Weihnachtsmärkten über besondere Geschenkideen ...

Horst Evers schreibt mit einem ganz besonderen, feinen Humor – in diesen insgesamt 13 kurzen Geschichten geht es rund um das Thema Weihnachten. Von den schönsten Weihnachtsmärkten über besondere Geschenkideen bis hin zu einer ganz speziellen Familienbesuch-Vermeidungsstrategie – man muss seine Texte einfach mögen.
Allerdings sind manche Texte nicht wirklich neu und so nett das Cover auch gestaltet ist, es handelt sich um ein sehr kurzes Buch. Mir hat es zwar sehr gut gefallen (ich habe es als ebook über die onleihe meiner Stadtbücherei ausgeliehen), ich glaube aber nicht dass ich für ganze 80 Seiten 11 Euro gezahlt hätte.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Ansprechender Start in eine neue Reihe

Die Tote im Sturm
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Die schwedische Krimiautorin startet eine neue Reihe rund um den Stockholmer August Strindberg. Nach dem Tod seiner Eltern und dem Ende seiner Beziehung startet August ein komplett neues Leben - er kauft ...

Die schwedische Krimiautorin startet eine neue Reihe rund um den Stockholmer August Strindberg. Nach dem Tod seiner Eltern und dem Ende seiner Beziehung startet August ein komplett neues Leben - er kauft ein ehemaliges Bestattungsunternehmen (inkl. Leichenwagen) und verwandelt es in einen Second Hand Laden. Übergangsweise wohnt er im benachbarten Hovenäset, bald erfährt er dass sein gemietetes Haus vor 30 Jahren Schauplatz eines immer noch mysteriösen Mordes war.
Am Tag seiner Ankunft verschwindet die beliebte Lehrerin Agnes und immer wieder hat auch August Berührungspunkte mit diesem Fall.
Zuerst einmal August ermittelt nicht. Er hat Kontakt zu vielen Personen und erfährt Dinge aber er ermittelt nicht. Der Spannungsbogen ist nicht sonderlich hoch, ein Cosy Crime ist das Buch allerdings auch nicht. Oft ist die Story recht gemächlich, gute Unterhaltung ist dennoch gegeben. Mir gefallen die Charaktere, auch kleine Nebenrollen sind liebevoll dargestellt.
Mich konnte das Buch überzeugen.

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