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Veröffentlicht am 27.01.2025

Es waren einmal dreizehn Hexen...

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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Rosie führt ein ungewöhnliches Leben. Ihre Mutter ist kühl, distanziert und "vergisst" dass sie eine Tochter hat. Zum Glück gibt es noch ihre beste Freundin Kim, genannt Keim, die allerdings auch weitere ...

Rosie führt ein ungewöhnliches Leben. Ihre Mutter ist kühl, distanziert und "vergisst" dass sie eine Tochter hat. Zum Glück gibt es noch ihre beste Freundin Kim, genannt Keim, die allerdings auch weitere Freundschaften beginnt und anfängt, sich für Jungs zu interessieren.
Nachdem Rosie all ihre selbstgeschriebenen Geschichten verbrannt hat verändert sich ihr Leben. Sie hat auf einmal die "Sicht" und kann Geister sehen und mit ihnen reden.
Endlich erfährt sie mehr über ihre Familie, äußerst erfolgreiche Hexenjägerinnen, und dass ihre Mutter mit einem Hexenfluch belegt wurde. Zusammen mit Keim und dem Geisterjungen Ebb macht sich Rosie auf den Weg um der Hexe Erinnerungsdiebin die gestohlenen Erinnerungen abzujagen.
Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, Rosie eine authentische Heldin da sie Schwächen hat und zweifelt. Aus ihren Freundschaften zieht sie Stärke und entwickelt sich weiter. Wieviel Kraft sie aufwendet um nach außen hin den Schein einer normalen Familie zu wahren!
Der Teil mit ihrer emotionslosen Mutter ist schon heftig - ich frage mich wie Rosie die ersten Lebensjahre überhaupt versorgt wurde. Aber dies unterliegt natürlich der künstlerischen Freiheit der Autorin.
Insgesamt hat mich diese Geschichte sehr gut unterhalten, zwei weitere Bände dieser Reihe folgen in Kürze. Das Cover gefällt mir, es wäre meiner Meinung nach allerdings passender gewesen einen deutschen Titel zu verwenden schließlich wird im gesamten Buch von dreizehn Hexen gesprochen.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Mit der Katz zur Wiesn

Wiesnkatz
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Bereits zum neunten Mal geht's mit der Katz, dem Kommissar und seinem Team in München unterhaltsame Ermittlungen. Diesmal zu Steinböcks Missfallen sogar auf das Oktoberfest. Ihm ist dort alles zu viel ...

Bereits zum neunten Mal geht's mit der Katz, dem Kommissar und seinem Team in München unterhaltsame Ermittlungen. Diesmal zu Steinböcks Missfallen sogar auf das Oktoberfest. Ihm ist dort alles zu viel - zu viele Leute, zu viel Prominenz und Show und jetzt auch zu viele Leichen. Denn der Mörder treibt mit der Polizei ein erbarmungsloses Spiel, doch dank der Katz und der bekannten (und neuen) liebevoll gezeichneten Nebencharakteren ist Hilfe garantiert.
Ich liebe diese Reihe, die besonders von der Katz und ihren Dialogen mit Steinbrück lebt, die Story spielt da oft nur eine Nebenrolle ist aber trotzdem mega unterhaltsam. Das Ende lässt wieder auf einen neuen Folgeband hoffen.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Enttäuschende Umsetzung einer guten Idee

Identitti
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Das Konzept klang überzeugend, die Idee der Story sprach mich an und es wurde von vielen Seiten empfohlen - ich habe mich bis ca. zur Hälfte durchgequält und dann abgebrochen.
Sorry, aber ich habe den ...

Das Konzept klang überzeugend, die Idee der Story sprach mich an und es wurde von vielen Seiten empfohlen - ich habe mich bis ca. zur Hälfte durchgequält und dann abgebrochen.
Sorry, aber ich habe den Schreibstil einfach nur als konfus empfunden und das viele Denglisch war einfach furchtbar zu lesen (ich kann gut englisch, dies fand ich dagegen gruselig und viel zu viel).
Ich glaube die Autorin hat viel recherchiert aber der Schreibstil... akademische Fachausdrücke, Blogs, Twitter und Roman wechseln sich wild ab.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Raffiniertes Buch im Buch

Wackelkontakt
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Wow was für ein ungewöhnliches aber faszinierendes Buch im Buch. Sicherlich ist die Idee nicht neu aber mir hat die Umsetzung sehr gut gefallen. Da die Wechsel der Erzählperspektiven übergangslos erfolgten ...

Wow was für ein ungewöhnliches aber faszinierendes Buch im Buch. Sicherlich ist die Idee nicht neu aber mir hat die Umsetzung sehr gut gefallen. Da die Wechsel der Erzählperspektiven übergangslos erfolgten habe ich für dieses eher kürzere Buch doch eine längere Lesezeit benötigt. Ich habe viel langsamer, intensiver gelesen.
In rund der zweiten Hälfte tauchten dann recht viele Stereotypen bzgl der Mafia auf - was aber die gelungene Unterhaltung nur wenig beeinträchtigt hat.
Gefühlt habe ich mich als Leser oder besser als Beobachter auf einer dritten Ebene befunden, eine Identifikation mit den Charakteren kann meiner Meinung nach nicht wirklich stattfinden.
Das Cover ist extrem auffallend, insgesamt aber äußerst gut gewählt. Trotzdem bin ich froh das ebook gelesen zu haben, diesen Anblick hätte ich weder auf dem Tisch noch im Bücherregal haben wollen.
Idee und Schreibstil sind absolut gelungen allerdings habe ich mit dem Ende Verständnisschwierigkeiten. Es ist für mich zu verworren und unpassend, leider wird dadurch das Gesamtbild getrübt. Trick 17 ist nicht immer die beste Lösung.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Auf Spurensuche der Familiengeschichte

Das Vermächtnis der Apfelblüte
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Alle dachten Eliza und Harold wären füreinander bestimmt doch ihre Lebenswege trennten sich vor einigen Jahren. Dies wollen die beiden alten Damen Mildred und Agatha nicht akzeptieren und so laden sie ...

Alle dachten Eliza und Harold wären füreinander bestimmt doch ihre Lebenswege trennten sich vor einigen Jahren. Dies wollen die beiden alten Damen Mildred und Agatha nicht akzeptieren und so laden sie ihre Großnichte bzw. Enkel mit einem Trick ins heimische Kleinstädtchen Appleton Valley in Virginia ein.
Historikerin Eliza soll die Geschichte ihrer Vorfahrin Josephine erforschen - als Leser erfährt man deren Geschichte in einem zweiten Erzählstrang. Diese Zeitebene hat mir viel besser gefallen, die Charaktere waren überzeugender und weniger flach als die Gegenwart.
Das Ende war wenig überraschend doch insgesamt war die Story gut zu lesen und eine nette Unterhaltung für zwischendurch.

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