Ein von der Machart her solider Krimi aus der Jan-Tommen-Reihe. Leider oft recht ausschweifende Beschreibungen und eine von Beginn an recht offensichtliche Lösung. Nur durch den noch spannenden Nebenstrang ...
Ein von der Machart her solider Krimi aus der Jan-Tommen-Reihe. Leider oft recht ausschweifende Beschreibungen und eine von Beginn an recht offensichtliche Lösung. Nur durch den noch spannenden Nebenstrang mit Chandu erreichte diese Story überhaupt ihre Länge, das tatsächliche Ende beinhaltete eine kleine Überraschung.
Ich mag diese Reihe mit ihren besonderen Figuren und dieser schwächere Band hat mich kurze Zeit unterhalten daher habe ich noch 3,5 Sterne vergeben
Was für ein Riesenspaß! Leider waren meine eigene und die Schulzeiten meiner Kinder eher unspektakulär, denn hier geht ja wirklich die Post ab.
Johann Sebastian Schulz, 12 Jahre alt und mit engelsgleicher ...
Was für ein Riesenspaß! Leider waren meine eigene und die Schulzeiten meiner Kinder eher unspektakulär, denn hier geht ja wirklich die Post ab.
Johann Sebastian Schulz, 12 Jahre alt und mit engelsgleicher Stimme ausgezeichnetes „Goldkehlchen des Jahres“ ist froh als er mit seinen Eltern in eine andere Stadt zieht. Hier kann er an einer neuen Schule, der naturwissenschaftlichen Emmy-Noether-Gesamtschule als Jo ganz neu beginnen. Doch sofort ist er mitten in der seit Jahren andauernden Schulfeindschaft mit dem benachbarten musikalischen Willibald-Gluck-Gymnasium.
Beide Schulen eint die Rivalität seit einem mysteriösen Turnhallen-Vorfall und die Liebe zu gegenseitigen Streichen. Ein Musical-Wettbewerb bringt der siegreichen Schule außerdem ein eigenes Schwimmbad und Jo ist auf einmal wieder mittendrin obwohl er doch gar nicht mehr singen wollte.
Ein herrlicher Schreibstil ergänzt mit wunderbaren Illustrationen – ein absoluter Lesespaß, das Buch war ratz fatz gelesen. Mir gefielen die sympathischen Charaktere, liebevoll dargestellte Schüler und Lehrer, ganz im Stil der vielen Internat-Buchreihen aus den 60ern bis 80ern.
Ein nettes Ende und eine bereits angekündigte Fortsetzung – hoffentlich wieder mit so einem passend und interessant gestalteten Cover.
Mordsfreunde ist der zweite Band der Taunuskrimis rund um das Ermittlerteam Bodenstein und Kirchhoff. Gut geschrieben, die Bezeichnung Regionalkrimi ist hier absolut angebracht. Eine mit vielen Wendungen ...
Mordsfreunde ist der zweite Band der Taunuskrimis rund um das Ermittlerteam Bodenstein und Kirchhoff. Gut geschrieben, die Bezeichnung Regionalkrimi ist hier absolut angebracht. Eine mit vielen Wendungen und Verdächtigen bis zum Ende spannende Geschichte die mit dem Fund der Leiche des vehementen Umweltschützers Ulli Pauly beginnt.
Bodenstein und Kirchhoff haben auch hier wieder eine Backgroundstory die sie menschlich und sympathisch macht. Na ja zumindest im Fall von Oliver von Bodenstein gelingt dies (auch wenn am Ende irgendwie gefühlt ein paar Lücken bleiben). Das unprofessionelle und absolut distanzlose Verhalten von Pia Kirchhoff ist für mich dagegen fehlt am Platz und unnötig. Es hat mich genervt, da es meiner Meinung nach in diesem Ausmaß für die Geschichte völlig überflüssig ist, hätte die Autorin gewisse Aspekte besser anderweitig gelöst.
Die Reihe spricht mich an, Band eins gefiel mir bereit sehr doch jetzt muss ich erstmal anderes lesen bevor ich dem dritten Band vermutlich eine Chance gebe.
Die Inhaltsangabe und das Cover haben mich sehr angesprochen, lese ich doch einerseits gerne Krimis und bin andererseits ein Katzen-Fan (nicht nur meiner eigenen). Daher war die Enttäuschung umso größer ...
Die Inhaltsangabe und das Cover haben mich sehr angesprochen, lese ich doch einerseits gerne Krimis und bin andererseits ein Katzen-Fan (nicht nur meiner eigenen). Daher war die Enttäuschung umso größer weil mich das Buch leider nicht überzeugen konnte.
Die Idee den Krimi um den entführten Schlager-Kater Florian Silberschweif und den im Drogenhandel agierenden Mafiaboss Don Katzino in einer Parallelwelt anzusiedeln fand ich sehr gelungen. Die Namensvergabe der Katzen und ihrer dummdösigen Dosenöffner ist humorig und passend, die Anleihen zu den großen Detektiven gewollt (Miez Marple und ihr Freund Watson).
Vieles wirkte zu gewollt lustig und erreichte zumindest bei mir das gegenteilige Empfinden. Die Story hätte passender gewirkt wenn zum Ende hin das Ganze nicht noch extrem abstrus geworden wäre (sollte das Fantasy sein?). Schade, es reicht nur zu großzügig aufgerundeten drei Punkten (tja die Liebe zu Katzen macht ein wenig großzügig).
Hauptkommissar Flottmann hat sich extra von Bonn nach Norddeutschland versetzen lassen um mehr Ruhe zu haben. Eigentlich, denn mit der erhofften Ruhe ist es in Husum schon bald vorbei. Es zeichnet sich ...
Hauptkommissar Flottmann hat sich extra von Bonn nach Norddeutschland versetzen lassen um mehr Ruhe zu haben. Eigentlich, denn mit der erhofften Ruhe ist es in Husum schon bald vorbei. Es zeichnet sich ab, dass eine äußerst brutale Entführerbande ihr Unwesen treibt.
Unerwartet erhalten sie Hilfe von dem Musiker Leon – einem sympathischen Außenseiter mit hochsensiblem Gehör.
Dies ist der gelungene Auftakt zu einer durchaus interessanten Regional-Krimireihe mit sympathischen Charakteren.