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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2022

Freunde halten zusammen

Machen wir es wie Miss Marple - 2
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Mir gefiel der zweite Band noch besser als der erste, vielleicht, weil ich die Personen nun schon kannte. Es macht Spaß, die Geschichten zu lesen. Natürlich kann ich mir nicht vorstellen, dass alles im ...

Mir gefiel der zweite Band noch besser als der erste, vielleicht, weil ich die Personen nun schon kannte. Es macht Spaß, die Geschichten zu lesen. Natürlich kann ich mir nicht vorstellen, dass alles im wahren Leben genau so ablaufen kann, aber dafür haben wir ja Autoren, die mit Fantasie schöne Geschichten zaubern können, an denen wir Freude haben.

Ich hatte jedenfalls Freude an den Abenteuern, an der Weiterentwicklung der Protagonisten und dem Einfallsreichtum der Autorin.

Gern würde ich noch weiter verfolgen, wie sich das Hotel und alles andere entwickelt, ebenso die Personen.

Mal sehen, ob sich da noch was in Zukunft ergeben wird.

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Veröffentlicht am 02.07.2022

Langweilig

Die Leiche am Deich
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Das Cover und der Titel hatten mich sofort angezogen und ich hatte mich sehr auf den Roman gefreut. Leider empfand ich ihn sehr langweilig. Die Protagonisten haben mir nicht gefallen und ebenso wenig der ...

Das Cover und der Titel hatten mich sofort angezogen und ich hatte mich sehr auf den Roman gefreut. Leider empfand ich ihn sehr langweilig. Die Protagonisten haben mir nicht gefallen und ebenso wenig der Handlungsablauf. Dass echte Polizeiarbeit so abläuft, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht soll es in erster Linie auch ein humorvoller statt ernsthafter Kriminalroman sein, aber witzig fand ich ihn auch nicht. Ich war froh, wenn ich zwei bis drei Kapitel am Tag schaffte. Besonders nervig fand ich, dass die Mutter der Polizistin, die einen Tante-Emma-Laden und eine Kneipe hat, gefühlt Tag und Nacht am Zapfhahn stand und selbst gebrautes starkes Bier ausschenkte, das die Dorfbewohner in rauen Mengen konsumierten....wenn sie denn nicht auf Verbrecherjagd war.
Am Schluss stieg die Spannung etwas, aber auch die Auflösung riss mich nicht vom Hocker.
Eigentlich schade, denn die Grundidee fand ich sehr gut, nur die Umsetzung hat mir einfach nicht gefallen.

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Veröffentlicht am 24.06.2022

Gibt es wirklich einen Ausweg?

Der Kalte Krieg der Generationen
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Ich bin Jahrgang 1952 und gehöre damit zu den Nachkriegskindern. Hauptsächlich geht es in dem Buch um die Boomer, der Bevölkerungsgruppe also, die ab 1955 geboren wurden. Die jungen Menschen von heute ...

Ich bin Jahrgang 1952 und gehöre damit zu den Nachkriegskindern. Hauptsächlich geht es in dem Buch um die Boomer, der Bevölkerungsgruppe also, die ab 1955 geboren wurden. Die jungen Menschen von heute werfen ihnen vor, ihr Leben in Saus und Braus verbracht zu haben, ohne Rücksicht auf die Ressourcen zu nehmen, die immer mehr zusammenschrumpfen. Auf sehr informative Weise werden die Generationen beschrieben, ihre Ängste um ihre Zukunft und das derzeitige und vermutlich zukünftige Zusammenleben untereinander. Wird die heutige Jugend überhaupt noch eine Rente bekommen, wer soll die Schulden zurückzahlen, die die Regierung gerade anhäuft, wer übernimmt die Kosten und Pflege für der alte Generation?

Es folgt ein Kapitel, das sehr anschaulich, aber auch drastisch beschreibt, wie zurzeit mit den Alten umgegangen wird, und zwar zu Hause und in Alten- und Pflegeheimen. Ich muss gestehen, dass mich dieser Abschnitt sehr bedrückt hat, zumal ich mit meinen 70 Jahren unaufhaltsam darauf zusteuere.

Im dritten und letzten Kapitel versucht der Autor mit Lösungsvorschlägen, wie man einen "Krieg" zwischen den Generationen verhindern kann und dem Leser somit Hoffnung gibt.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Auch wenn mich das Buch sehr aufgerüttelt hat, gehe ich positiv in die Zukunft und hoffe, dass sich alles zum Guten wenden wird.

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Veröffentlicht am 12.06.2022

Hat mich nicht glücklich gemacht

In fünf Jahren
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Die Inhaltsbeschreibung und die Leseprobe haben mich sehr neugierig gemacht. Ich mag keine typischen Liebesromane und daher war ich besonders gespannt. Wer fragt sich das nicht, was wohl in ein paar Jahren ...

Die Inhaltsbeschreibung und die Leseprobe haben mich sehr neugierig gemacht. Ich mag keine typischen Liebesromane und daher war ich besonders gespannt. Wer fragt sich das nicht, was wohl in ein paar Jahren sein wird. Manche versuchen tatsächlich darauf hinzuarbeiten, auch ich habe das getan, aber es kam ganz anders. Daher freute ich mich auf die Geschichte und war auf alles vorbereitet.
Am Anfang plätscherte die Geschichte so dahin. Das Leben von David und Dannie gefiel mir nicht. Arbeit ohne Ende, kein gemeinsames Leben. Sie haben es sich genau so gewünscht, hieß es, ich empfand es als belastend.
Noch belastender war dann die zweite Hälfte des Buches. Um nicht in Gefahr zu geraten zu spoilern, erwähne ich nur, dass ich immer unzufriedener wurde. Warum verschiedene Leute Dieses oder Jenes getan haben, um Dannie glücklich zu machen, kann ich nicht nachvollziehen. Und das Ende war für mich dann einfach nur an den Haaren herbeigezogen, so, als wenn noch irgendwas oder -wer untergebracht werden musste. Wie gesagt, das letzte Drittel war nicht nach meinem Geschmack. Die Idee war gut, die Umsetzung hat mir nicht gefallen.

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Spannende Unterhaltung

Andy-Mücke-Reihe / Zwentibolds Wut
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Das Buch ist das zweite aus der Reihe, das ich mit Begeisterung gelesen habe.

Andy, früher bei der Polizei, jetzt als Detektiv beschäftigt, wird zur Aufklärung am Tod seines langjährigen Freundes beauftragt. ...

Das Buch ist das zweite aus der Reihe, das ich mit Begeisterung gelesen habe.

Andy, früher bei der Polizei, jetzt als Detektiv beschäftigt, wird zur Aufklärung am Tod seines langjährigen Freundes beauftragt. Während alle Spuren zu einem Verdächtigen führen, glaubt Andy nicht an dessen Schuld. In akribischer Ermittlungsarbeit gibt er nicht auf, bis er den wahren Mörder gefunden hat.

Mir gefällt der Schreibstil und die Einbeziehung des privaten Umkreises des Detektivs. Man erfährt vieles über sein früheres Leben, seine beiden geschiedenen Ehen und seine Kinder sowie über die Beziehung zu seiner Freundin Jessica. Andy wird nicht immer von seinen Kontrahenten mit Samthandschuhen angefasst, aber er weiß sich, so gut es geht, zu wehren.

Wie so oft, erfahre ich von dem Täter erst zum Schluss, nachdem ich fast jeden in Verdacht hatte.

Ein sehr unterhaltsamer Krimi, den ich sehr gerne weiterempfehlen kann. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil.

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