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Veröffentlicht am 03.11.2017

Eine Mischung aus "Das Rosie-Projekt" und "Der Algorithmus der Liebe" - allerdings weniger humor- und gefühlvoll

Eine Prise Sterne
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Der passionierte Astronom Marc Heller trifft zufällig in Köln auf seine Freundin Anne Päffgen aus seiner Jugend wieder, für die er geschwärmt und nach der er sogar einen Kometen benannt hatte. Die Sommeliere ...

Der passionierte Astronom Marc Heller trifft zufällig in Köln auf seine Freundin Anne Päffgen aus seiner Jugend wieder, für die er geschwärmt und nach der er sogar einen Kometen benannt hatte. Die Sommeliere im Sternerestaurant "Champagne Supernova" ist todunglücklich, wurde sie doch ausgerechnet an ihrem Kennenlerntag von ihrem Freund Dirk betrogen.

Marc möchte Anne wieder lächeln sehen und beschließt, ihr mit Hilfe der Sterne und seiner naturwissenschaftlichen Analyse den perfekten fürs Leben zu suchen. Durch einen Fragebogen, den er nach mehreren Pleiten schrittweise optimiert, versucht Marc rein aufgrund von Logik, Gesetzmäßigkeiten und deren Schlussfolgerungen den für Anne optimalen Partner zu finden.

Marc ist ein Nerd, der sich leidenschaftlich seiner Berufung, der Astronomie, widmet und sich deshalb auch erfolgreich für die Leitung des Paranal-Observatoriums in Chile empfohlen hat, der aber im Umgang mit Menschen sehr unbeholfen ist.
Da Marc wenig empathisch und sozial inkompetent ist, Anne aber nichts von seinen Anstrengungen erfahren soll, sorgt er für die ein oder andere witzige Situation, wenn Anne "rein zufällig" auf den für sie ausgesuchten und vermeintlich perfekten Partner trifft.

Ich empfand den Roman insgesamt zu gewollt komisch, einzelne Begegnungen mehr albern als amüsant. Auch Annes Hobby als begeisterte Taubenfütterin oder Marcs Umgang mit dem Hummer, den er zu einem Haustier umfunktionierte, waren in dem Ausmaß nur bedingt komisch und zogen die Handlung ins Lächerliche.
Darüber hinaus war mir die Beschreibung von Annes Arbeit als Sommelière mit dem Hintergrund wissen zu Champagner zu sehr in den Vordergrund gerückt., so dass diese Details den Roman unnötig in die Länge zogen und mich persönlich langweilten. Hierbei wurde sehr deutlich, dass der Autor Restaurantkritiker und als Winzer tätig ist und ich hatte den Eindruck, dass er einen Teil seines Fachwissens zum Thema Champagner zum Besten geben wollte.

"Eine Prise Sterne" bietet eine leichte Unterhaltung, traf aber nicht ganz meinen Humor und ist kein Roman, der mir länger im Gedächtnis bleiben wird. Das mag auch daran liegen, dass der Roman wenig Neues bot. So fühlte ich ich während des Lesens einerseits an "Das Rose-Projekt", nur weniger komisch, und andererseits an "Der Algorithmus der Liebe", nur mit weniger Gefühl, erinnert.

Als Wahl-Kölnerin fand ich dagegen interessant, dass der Schauplatz des Romans in der Domstadt ist und man durch die detaillierten Ortsbeschreibungen mitten im Geschehen ist. Diese Details hätte ich mir auch in Bezug auf eine tiefgründigere Charakterisierung der Protagonisten gewünscht. So blieb sowohl Marc als auch Anne sehr eindimensional.

Veröffentlicht am 01.11.2017

Tiefgründiger Roman voller Gefühl mit authentischen Protagonisten - uneingeschränkte Leseempfehlung

Die Stille zwischen Himmel und Meer
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Edda verbringt zum ersten Mal in ihrem Leben einen Urlaub am Meer. Allein ist sie an die Nordsee gefahren, um sich dort im Herbst an der rauen See ihren Ängsten zu stellen. Sie fürchtet sich vor verschlossenen ...

Edda verbringt zum ersten Mal in ihrem Leben einen Urlaub am Meer. Allein ist sie an die Nordsee gefahren, um sich dort im Herbst an der rauen See ihren Ängsten zu stellen. Sie fürchtet sich vor verschlossenen Räumen, dem endlosen Himmel und anderen Menschen.

Ausgerechnet das von ihr gebuchte Ferienhaus ist versehentlich doppelt vergeben worden, weshalb sie es sich, bis eine Lösung gefunden wird, mit einem Touristen aus Bayern teilen muss. Sebastian ist anlässlich des zweiten Todestages seiner Ehefrau in deren Heimatort gefahren, wo sie auch begraben liegt. Sie war bei einem Bergunglück ums Leben gekommen.

Aber auch Edda hat ein schlimmes Trauma zu verarbeiten. Sie wurde als Fünfjährige von einer Frau entführt und über zwölf Jahre festgehalten. Vor sieben Jahren konnte sie sich von ihrer "zweiten Mutter" befreien, die Suizid begangen hat, und nach einem Klinikaufenthalt und Psychotherapie in ihr Elternhaus zurückkehren. Ihr Vater ist bereits vor neun Jahren verstorben und zu ihrer Mutter fehlt ihr jegliche Bindung.

Die Geschichte von Edda ist sehr berührend beschrieben. Als Leser taucht man tief in den Charakter ein und kann ihre Ängste - einerseits vor verschlossenen Türen und dem Eingesperrtsein, andererseits aber auch vor dern unendlichen Weite, der Freiheit - nachvollziehen. Es erfordert viel Mut, sich freiwillig ganz allein mit diesen Ängsten zu konfrontieren, aber Edda möchte endlich etwas Normalität in ihrem Leben - und vor allem - überhaupt leben.

Durch Rückblenden und Eddas Erinnerungen erfährt man von ihrer Vergangenheit, von ihrer Gefangenschaft in einem Kellergewölbe und wie eine fremde Frau, ihre Peinigerin, zu ihrer einzigen Bezugsperson und gezwungenermaßen zu ihrer Mutter wurde.

Ihr zeitweiliger Mitbewohner im Ferienhaus Sebastian, der im Verlauf der vier Wochen seine ablehnende, ruppige Art ablegt, hilft ihr bei ihren weiteren Schritten auf ihrem Weg zurück ins Leben, hadert aber selbst noch so mit seinem Schicksal, dass er sich immer wieder von Edda zurückzieht.

"Die Stille zwischen Himmel und Meer" ist ein tiefgründiger Roman mit authentischen Protagonisten, deren Schicksale zu Herzen gehen und denen man emotional so nahe kommt, dass man ihre Gefühle und Handlungen durchweg nachvollziehen kann.

Es ist ein Buch über zwei verletzte Seelen und ihren einsamen Kampf gegen ihre inneren Dämonen, das Mut macht, sich seinen Ängsten zu stellen, bei Rückschlägen nicht aufzugeben und hoffnungsvoll in eine unbeschwertere, glücklichere Zukunft zu blicken.
Kati Seck hat einen sehr empathischen Schreibstil, als hätte sie die Geschehnisse selbst erlebt. Der Roman ist emotional anrührend und besticht durch ein glaubwürdiges Ende, das kein Happy End erzwingt, sondern den Protagonisten Raum und Zeit lässt, sich noch weiterzuentwickeln.

Veröffentlicht am 30.10.2017

Dramatische Familiengeschichte um Verrat, Schuld und die große Liebe

Das Glück an Regentagen
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Nachdem Maes Verlobter Peter wegen Betruges untergetaucht ist und die Kriminalpolizei auch Mae wegen möglicher Mittäterschaft an dem Wirtschaftsverbrechen befragt hat, kehrt sie an ihren Heimatort Alexandria ...

Nachdem Maes Verlobter Peter wegen Betruges untergetaucht ist und die Kriminalpolizei auch Mae wegen möglicher Mittäterschaft an dem Wirtschaftsverbrechen befragt hat, kehrt sie an ihren Heimatort Alexandria Bay zurück, wo sie im Inn ihrer Großeltern aufgewachsen ist.
Ihre Eltern hatte Mae als Kind bei einem tragischen Unglück auf dem St. Lorenz-Strom verloren. Für den Unfall macht sich Zeit seines Lebens Gabe verantwortlich, der Maes erste große Liebe war. Als sie nun in ihre Heimat zurückkehrt, um neue Kraft zu schöpfen, scheint auch Gabe wieder vor Ort zu sein, obwohl er sich geschworen hatte, nie wieder an den Ort zurückzukehren, wo er als Kind von seinem alkoholkranken Vater misshandelt wurde.

Aber auch Maes Großeltern quälen die Geister der Vergangenheit. Lilly, die unter Altersdemenz leidet, offenbart ihrem Ehemann George nach 60 Jahren Ehe versehentlich, dass ihre verstorbene Tochter Virginia nicht Georges leibliches Kind war. George verlässt Lilly daraufhin und zieht sich gekränkt zurück, bis es für eine Versöhnung zu spät ist.

Hintergrund des Titels des Romans sind Aufzeichnungen von Maes Mutter Virginia, die eine Reihe von Vorschlägen notiert hat, was man alles an Regentagen unternehmen kann.

So positiv und lebensbejahend der Titel und auch das schöne Cover ist, so melancholisch und beklemmend ist die Geschichte der vier Protagonisten.
Der Roman ist wechselnd aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben, so dass man als Leser Einblick in die Gefühlswelten aller Figuren erhält. Der Schwerpunkt liegt bei Mae, bei der alle Fäden des Romans, der durch die Perspektivenwechsel und Rückblenden in die Vergangenheit nicht ganz einfach zu lesen ist, zusammenlaufen.

"Das Glück an Regentagen" dreht sich um Familiengeheimnisse, (falsche) Verdächtigungen, Verrat, Schuld(gefühle) und die große Liebe. Da jeder Charakter für sich gleich mit mehreren Schicksalsschlägen zu kämpfen hat, wirken die Familien Summers und Broadbent arg gebeutelt auf mich.
Der Roman hatte damit Potenzial für gleich mehrere Erzählungen, mit denen man jedem Charakter hätte gerechter werden und mehr Tiefe verleihen können.

Der erste auf Deutsch erschienene Roman von Marissa Stapley ist weniger eine romantische Liebesgeschichte, wie das Cover suggeriert, als vielmehr eine dramatische Familiengeschichte über die Fehlbarkeit des Menschen und über die Konsequenzen, die sich noch Jahre später daraus ergeben können. Aufgrund der bedrückenden Stimmung ist er ein passender Roman für den Herbst, um sich bei einbrechender Dunkelheit und einsetzendem Regen in diese schicksalhafte Geschichte zu vertiefen.

Veröffentlicht am 28.10.2017

Sehr persönliches Buch, das Mut macht, nach einem schweren Schicksalsschlag wieder in die Zukunft zu blicken

Wir werden glücklich sein
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Am Freitag, den 13. November 2015 wird Matthieu Silvestre als Besucher eines Konzerts der amerikanische Rockband "Eagles of Death Metal" im Bataclan-Theater in Paris von islamistischen Terroristen getötet. ...

Am Freitag, den 13. November 2015 wird Matthieu Silvestre als Besucher eines Konzerts der amerikanische Rockband "Eagles of Death Metal" im Bataclan-Theater in Paris von islamistischen Terroristen getötet.

Um 21.46 Uhr hatte seine Frau Aurélie, die im fünften Monat schwanger mit dem dreijährigen Sohn Gary zu Hause geblieben war, eine letzte SMS von ihrem Ehemann erhalten. Die folgenden Stunden sind von der Hoffnung geprägt, dass Matthieu die Geiselnahme überlebt haben könnte, aber einen Tag später um 22 Uhr ist traurige Gewissheit, dass ihr Mann erschossen wurde.

Aurélie Silvestre hat ein Buch über die Zeit zwischen dem Terroranschlag im November, über die Geburt ihrer Tochter Thelma am 16. März 2016 bis zu ihrem 35. Geburtstag im Frühling geschrieben.
"Wir werden glücklich sein" - das ist der Vorsatz, den sich Aurélie unmittelbar nach dem tragischen Ereignis zum Ziel gesetzt hat. Sie möchte sich nicht von der Trauer überwältigen lassen, keine Energie mit Wut verschwenden und stattdessen in erster Linie für ihren Sohn da sein und ihre Tochter gesund zur Welt bringen.

In kurzen Kapiteln blickt Aurélie zurück auf die Zeit ihres Kennenlernens und beschreibt die Tage und Wochen nach dem Terroranschlag und wie sie beginnt zu begreifen, dass ihr geliebter Ehemann nicht mehr wiederkommen wird. Vergleichbar mit "Meinen Hass bekommt ihr nicht" hegt auch Aurélie keine Wut gegen die Täter oder gegen den Missbrauch einer Religion zur Rechtfertigung von Gewalt.
Sie macht einen unheimlich gefassten Eindruck und hält sich mit Emotionen zurück. Die Tat an sich bzw. die Serie an Gewaltakten an diesem Abend, weitere Opfer oder Hintergründe der Täter und Drahtzieher bleiben unerwähnt.
Das autobiografische Buch blickt in die Zukunft, auf das Weiterleben und das Überleben ohne den geliebten Partner Jede Erinnerung an ihn schmerzt, aber Aurélie muss für ihren Sohn, der seinen Papa nie wieder sehen wird und für ihre ungeborene Tochter, die ihren Papa nie kennenlernen wird, stark sein.

Ohne Frage bewegt das Schicksal einer Frau, die mit noch nicht einmal 35 Jahren zur Witwe und alleinerziehende Mutter wurde. Es bliebt aber ein sehr persönliches Buch, das ohne den Hintergrund des Terroranschlags keine mediale Aufmerksamkeit bekommen hätte.

Mit ihren Aufzeichnungen gedenkt Aurélie Silvestre ihrem Mann und verarbeitet dessen sinnlosen Tod. Es ist ein Buch, das Mut macht und in dem statt Verzweiflung und Wut Hoffnung und Optimismus stecken, so dass man Aurélie Silvestre und ihrer Familie wünscht, dass sie trotz dem schlimmen Verlust zukünftig glücklich sein werden.

Veröffentlicht am 27.10.2017

Bewegende Familiengeschichte und sehr lebendige Erzählung der deutschen Geschichte anhand des Schicksals dreier Frauen

Marlenes Geheimnis
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Die 34-jährige Christiane, kurz Nane genannt, fährt anlässlich der Beerdigung ihrer Großmutter Eva in ihre Heimat an den Bodensee. Die Pharmavertreterin braucht ohnehin eine Auszeit von ihrem Leben in ...

Die 34-jährige Christiane, kurz Nane genannt, fährt anlässlich der Beerdigung ihrer Großmutter Eva in ihre Heimat an den Bodensee. Die Pharmavertreterin braucht ohnehin eine Auszeit von ihrem Leben in Frankfurt und bleibt ein paar Tage länger bei ihrer Tante Marlene, die die familiengeführte Schnapsbrennerei übernommen hat.
Auch Nanes Mutter Vicky kommt zur Beerdigung, hat aber ein derart zerrüttetes Verhältnis zu ihrer Schwester, dass sie direkt wieder abreist.

Eva hat ihrer Enkelin ein Buch mit ihren Memoiren hinterlassen, in denen Nane zu lesen beginnt und deren Offenbarungen über ihre Familiengeschichte sie überrascht.
Durch die Aufzeichnungen von Eva Menzel im Zeitraum von 1938 bis 1953 erfährt man deren Lebensgeschichte und die ihrer Tochter Marlene. Eva wohnte zur Zeit des Nationalsozialismus in Reichenberg im Sudetenland, wo sie von ihrem Vater, einem Apotheker, das Schnapsbrennen erlernt hat, während ihre Mutter Julika dem Alkohol verfiel. Als ihr Vater letztlich doch an die Front musste, befand sich Eva stets in dem Zwiespalt, weiterhin Schnaps zu brennen, der ein begehrtes Zahlungs- bzw- Tauschmittel wurde und damit die Alkoholsucht ihrer Mutter zu unterstützen.

Als 16-Jährige verliebt sie sich in den Tschechen Jan, der Ende des Zweiten Weltkriegs als Partisan gegen die Deutschen kämpfte und bei dem Versuch Eva vor den übergriffigen russischen Besatzern zu schützen, sein Leben ließ.

Es folgten schwierige Jahre, geprägt von der Krankheit der Mutter, der Vertreibung aus der Heimat und der Ungewissheit, ob der Vater wieder lebend zurückkehren würde.
Über verschiedene Lager in Brandenburg und Sachsen gelangt die Familie schließlich nach Rickenbach am Bodensee, wo Eva zusammen mit Marlene 1946 ein neues Leben beginnt und mit dem heimischen Äpfeln eine florierende Schnapsbrennerei aufbaut.
Aus dem Flüchtlingsmädchen aus Nordböhmen wird in den 40er-Jahren die dreimalige Bodensee-Apfelkönigin.

Genauso gebannt wie Nane die Lebensbeichte ihrer Großmutter liest, die damit ihre Enkelin über ihre Herkunft aufklären möchte und gleichzeitig für eine Annäherung ihrer beiden ungleichen Töchter Marlene und Viktoria sorgen möchte, ist man als Leser von den sehr authentisch wirkenden Frauenschicksalen fasziniert. Eva lernt man als warmherzige und starke Frau kennen, die sich im Leben vieles erkämpfen musste, bevor sie am Bodensee Fuß fasste und Toni, den Vater ihrer Tochter Viktoria heiratete. Marlene war ein aufgewecktes junges Mädchen und wirkt als erwachsene, über 70-jährige Frau reserviert und unnahbar. Rätselhaft ist ihre Allergie auf rohe Äpfel, die so gar nicht zu ihrem Erfolg bei der Herstellung von Obstbränden passt und ihre starke Abneigung gegen die Nachbarsfamilie Bentele, die sogar zur Beerdigung von Eva ausgeladen wird.

All diese Fragen gilt es mit Hilfe von Evas Aufzeichnungen aufzuklären, bei der Nane ihrer Heimat wieder ein Stück näher kommt.
"Marlenes Geheimnis" ist eine bewegende Familiengeschichte, die die Historikerin Brigitte Riebe detailreich und sehr anschaulich schildert. Gerade die Authentizität und die Leidenschaft mit der die deutsche Geschichte anhand des Schicksals von Eva bzw. Marlene wiedergegeben wird, machen den Roman zu einem emotional fesselnden, generationenübergreifenden Leseerlebnis.