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Veröffentlicht am 28.05.2023

Unterhaltsamer Kriminalroman mit viel Lokalokolorit, Nordseeatmosphäre und Ermittlungen abseits der Polizei - besser als Band 1.

Akte Nordsee - Der Teufelshof
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In der Hochzeitsnacht werden am Hof der Fehnsens in Wulkenbüll auf der Halbinsel Eiderstedt die Eltern des Bräutigams ermordet und der Bräutigam mit einem Jagdgewehr angeschossen. Die Braut konnte unerkannt ...

In der Hochzeitsnacht werden am Hof der Fehnsens in Wulkenbüll auf der Halbinsel Eiderstedt die Eltern des Bräutigams ermordet und der Bräutigam mit einem Jagdgewehr angeschossen. Die Braut konnte unerkannt in die Scheune fliehen und sich verstecken.
Rechtsanwältin Fentje Jacobsen war am Tag zuvor bei der Hochzeit von Henning und Anna eingeladen und übernimmt die Verteidigung, da es keine Einbruchspuren gibt und Braut und Bräutigam als Erben des Hofes von der Polizei als erstes verdächtigt werden. Fentje und auch der Journalist Niklas John, der Anna als seine erste Liebe persönlich kennt, können sich nicht vorstellen, dass die beiden Lucy und Gustav auf dem Gewissen haben. Beide beginnen sie unabhängig voneinander zu recherchieren, nachdem sie sich in einem letzten Fall nahe gekommen waren und ihr Verhältnis beidseitig angespannt ist, denn Anna und Henning könnten als Überlebende noch immer im Visier des unbekannten Täters sein.

"Der Teufelshof" ist nach "Am dunklen Wasser" der zweite Band aus der Reihe "Akte Nordsee" um die junge Anwältin Fentje Jacobsen und den Journalist Niklas John aus St. Peter-Ording. Zum Verständnis des Folgebandes sind jedoch keine Vorkenntnisse nötig.

Wie schon Band 1 ist auch "Der Teufelshof" aufgrund der Hauptfiguren kein klassischer Kriminalroman, denn im Vordergrund stehen nicht die Ermittlungen der Polizei, sondern die Nachforschungen von Fentje und Niklas. Überhaupt fragt man sich, was die Polizei nach der Verhaftung einer Tatverdächtigen überhaupt noch ermittelt hat.
Über Fentje und Niklas kommt man insofern dem Täter und der Auflösung des Kriminalfalls näher. In diesem Fall sind die Rechtsanwältin und der Journalist persönlich eingebunden, da sie die Opfer kennen und recherchieren zunächst unter verschiedenen Gesichtspunkten getrennt voneinander. Während Fentje in der Umgebung des Tatorts verbleibt und mehr über die Stunden vor der Tat in Erfahrung bringen möchte, um ein Motiv für einen anderen Täter zu finden, führen die Recherchen Niklas örtlich und zeitlich weiter weg. Er möchte mehr über die Vergangenheit seiner ehemaligen Freundin herausfinden, um sie zu entlasten und den Mörder möglicherweise aus ihrem Umfeld zu offenbaren.

Beide Handlungsstränge sind abwechslungsreich geschildert. Fentje und Niklas führen diverse Gespräche um dem wahren Täter auf die Spur zu kommen. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und regen zum Miträtseln an. Die Spannung entwickelt sich gemächlich und steigert sich, als Fentje und Niklas durch ihre Nachforschungen in Gefahr geraten und wie schon im ersten Band der Reihe wieder enger zusammenarbeiten und sich dabei näher kommen, ohne ihre Gefühle für einander eingestehen zu wollen.

"Der Teufelshof" klingt gruselig, ist jedoch kein nervenaufreibender Fall, dafür aber authentischer als Band 1. Die Mischung aus Nordseeatmosphäre, Privatleben der Protagonisten und Hobbyermittlungen in einem Kriminalfall, in der zur Lösung mehr Lokalkolorit als Polizei nötig ist, ist unterhaltsam und macht neugierig auf weitere Teile von "Akte Nordsee".

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Veröffentlicht am 26.05.2023

Empathische Geschichte über Freundschaft, Liebe und Selbstfindung, mit einem Hauch Romantik und noch mehr Wortwitz.

Unser Lied für immer
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Natalies Ehemann Russ ist vor zwei Jahren in Folge eines Verkehrsunfalls gestorben. Ihre Freundinnen haben Verständnis für ihre Trauer, sind jedoch der Meinung, dass Natalie allmählich wieder leben könnte ...

Natalies Ehemann Russ ist vor zwei Jahren in Folge eines Verkehrsunfalls gestorben. Ihre Freundinnen haben Verständnis für ihre Trauer, sind jedoch der Meinung, dass Natalie allmählich wieder leben könnte und versuchen sie unaufhörlich zu verkuppeln. Natalie ist genervt davon, versucht jedoch die Fassade aufrecht zu erhalten und spielt das Spiel bis zu einem gewissen Punkt mit, um ihre Ruhe zu haben.
Um sich Russ nahe zu fühlen, spielt sie Klavier am Bahnhof St. Pancras und findet in dem Hocker eines Tages Notenblätter von Liedern, die sie ihrem Ehemann im Krankenhaus zur Genesung vorgespielt hat. Natalie fragt sich, ob die Musik ein Zeichen von Russ ist oder wer ihr aus welchem Grund diese Notenblätter schenkt. Zum ersten Mal seit langem spürt sie wieder einen Funken in sich, blickt immer wieder sehnsuchtsvoll in den Hocher und wird neugierig auf die oder den Unbekannten. In der Zeit lernt sie nicht nur den warmherzigen und witzigen Tom kennen, der ihr in ihrem baufälligen Cottage zur Hand geht, sondern trifft auch in einer Trauergruppe auf Joe, der ihren Schmerz versteht.

"Unser Lied für immer" handelt von Trauer und dem Verlust eines geliebten Menschen, aber vielmehr noch von Hoffnung, wieder nach vorn zu blicken, einen neuen Halt zu finden und sich nicht weiter von dem Schmerz herunterziehen zu lassen und zu vergraben.
Trotz der Traurigkeit, die in der verwitweten Natalie steckt, ist die Geschichte jedoch keinesfalls betrüblich oder deprimierend. Dafür sorgt Natalies trockener Humor und die erfrischend witzigen Dialoge mit ihren Freundinnen und den beiden Männern Tom und Joe, die sie nach dem Tod ihres Mannes kennenlernt. Mit Tom, mit dem sie die Art ihres Humors teilt, ist sie sofort auf einer Wellenlänge. Zu Joe fühlt sie sich hingezogen, da er seinen Bruder vor nicht allzu langer Zeit verloren hat und deshalb ihre Gefühle so gut nachvollziehen kann.
Auch wenn Natalie nicht auf der Suche nach einem neuen Mann in ihrem Leben ist, ist das Buch über den Weg aus der Trauer auch eine Liebesgeschichte, denn mit der Zeit wird Natalie offener, versteckt sich nicht mehr hinter der Mauer ihrer Trauer und kann wieder etwas empfinden.

Neben allen Emotionen, Missverständnissen und Geständnissen, mit denen Natalie in der Geschichte zu kämpfen hat, entwickelt der Roman eine sachte Grundspannung, denn die gefundenen Notenblätter haben mit der Bedeutung der Lieder für Natalie etwas Mysteriöses an sich und laden zum Rätseln ein, wer derjenige ist, der sie so gut kennt, ihr genau diese Lieder zu vermitteln.
Die Charaktere sind verschiedenartig, wirken aus dem Leben gegriffen und gestalten die Geschichte abwechslungsreich. Zudem ist die Geschichte authentisch, unbemüht witzig und so warmherzig schön zu lesen, wie Natalie allmählich auftaut und sich dem Leben stellt.
Die zarte Liebesgeschichte ist überzeugend und es bleibt spannend, was es mit den Notenblättern auf sich hat. Die Auflösung ist simpel und stimmig und passt zu Natalies Beziehungsgeflecht und ihrer (Leidens-)geschichte.

"Unser Lied für immer" ist eine empathische Geschichte über Freundschaft, Liebe und Selbstfindung, mit einem Hauch Romantik und noch mehr Wortwitz, die mit sympathischen Charakteren aufwartet und sich trotz trauriger Ausgangssituation jederzeit vergnüglich lesen lässt und dabei ungeahnte Tiefe entwickelt.

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Veröffentlicht am 25.05.2023

Zwei Frauenschicksale und eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen - gefühlvoll und wendungsreich

Das tiefe Blau des Meeres
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Katharina findet nach dem Tod ihres Vaters bei der Auflösung des Haushalts ihrer Eltern auf dem Dachboden eine Mappe mit Aquarellen, die sie zuvor nie gesehen hat. Mit den Initialen MdM kann sie nichts ...

Katharina findet nach dem Tod ihres Vaters bei der Auflösung des Haushalts ihrer Eltern auf dem Dachboden eine Mappe mit Aquarellen, die sie zuvor nie gesehen hat. Mit den Initialen MdM kann sie nichts anfangen. Als sie bei der Aufbahrung ihres Vaters dann auch noch ein Foto einer jungen Frau in seinen Händen bemerkt, wird sie stutzig und beginnt mit Nachforschungen. Eine Kollegin erkennt auf den Aquarellen Gebäude und Orte in der Bretagne, weshalb sich Katharina dorthin begibt, um mehr über ihre Familiengeschichte und das Schloss in der Bretagne zu erfahren, auf dem Vorfahren von ihr gelebt haben mögen.

1939 flüchtet die Jüdin Margot Löwenstein aus Deutschland. Ihr eigentliches Ziel Großbritannien, wo sie bei Verwandten hätte Zuflucht finden können, erreicht sie nicht. Ihre Reise endet in Frankreich, wo sie ihre große Liebe Alan de Morand findet. Während er als Soldat an die Front muss, malt Margot unaufhörlich Bilder des Schlosses der Morands, des Meeres und der Landschaft der Bretagne. Als Folge der Wirren des Zweiten Weltkriegs und nach dem Einmarsch deutscher Soldaten in Frankreich muss Margot wieder und verliert erneut eine Familie.

Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und erzählt in der Gegenwart die Erforschung Katharinas nach der Vergangenheit ihrer Familie und in der Vergangenheit das Schicksal der Jüdin Margot.
Beide Handlungsstränge sind lebendig und abwechslungsreich geschildert. Die beiden Protagonistinnen sind authentisch dargestellt, so dass man sich gut in sie und ihre Situation hineinversetzen kann. Aufgrund der Kriegsereignisse ist die Vergangenheit und Margots Schicksal dramatischer und emotionaler. Aber auch Katharina muss nicht nur den Verlust des Vaters verarbeiten, sondern entdecken, dass in ihrer Familie Geheimnisse herrschten, die ihr zunächst rätselhaft bleiben. Darüber hinaus stellt sie ihr derzeitiges Leben in Frage, ist unzufrieden mit ihrem langjährigen Lebensgefährten und ihrem Beruf als Lehrerin, in den sie von ihrer Mutter gedrängt wurde. In der Bretagne empfindet sie wieder Freude an der Kunst und an der Malerei und verliebt sich nicht nur in die wunderschöne Landschaft und das alte baufällige Schloss sondern auch in den insolventen Schlossherren.

"Das Tiefe Blau des Meeres" schildert die Schicksale zweier Frauen und zwei ganz unterschiedliche Liebesgeschichten. Es ist ein gefühlvoll geschriebenes Buch mit diversen Wendungen in der Handlung, die den Roman nicht vorhersehbar machen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Erzählstrang in der Gegenwart nicht nur schmückendes Beiwerk ist, um ein Familiengeheimnis der Vergangenheit zu entdecken, sondern neben der tragischen Geschichte der Vergangenheit, Raum für eine eigene Geschichte der Katharina lässt, die bei der Erforschung ihrer Familiengeschichte auch zu sich selbst findet.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Der letzte Kriminalfall einer tragischen Heldin - gut lesbar, aber kein Thriller. Dennoch macht der rückwärtsgewandte Aufbau neugierig auf die früheren Jahre.

DUNKEL
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Hulda Hermannsdóttir ist Kommissarin bei der Kriminalpolizei in Reykjavik, 64 Jahre alt und kurz vor ihrem Ruhestand. An den Gedanken der Pensionierung hat sie sich noch nicht gewöhnt und so ist sie umso ...

Hulda Hermannsdóttir ist Kommissarin bei der Kriminalpolizei in Reykjavik, 64 Jahre alt und kurz vor ihrem Ruhestand. An den Gedanken der Pensionierung hat sie sich noch nicht gewöhnt und so ist sie umso schockierter, als ihr deutlich jüngerer Vorgesetzter ihr eröffnet, dass sie ihren Schreibtisch für ihren Nachfolger schon frühzeitig räumen soll. Als Zugeständnis lässt er Hulda in einem letzten Fall ermitteln und sie sucht sich den Tod einer russischen Asylbewerberin aus, der ihrer Meinung nach von einem Kollegen nur unzureichend aufgeklärt wurde. Sie ahnt nicht, dass ihr während ihres Alleingangs gravierende Fehler unterlaufen, die ihre Karriere alles andere als glanzvoll beenden könnten.

"Dunkel" ist der Auftakt der "Hulda-Trilogie", einer Buchreihe um die "einsamste Kommissarin Islands", die rückwärts erzählt wird und mit Huldas letztem Fall beginnt. Neben der Tatsache, dass es sich bei Hulda um eine vom Leben enttäuschte Kommissarin kurz vor dem Ruhestand handelt, ist der Aufbau der Trilogie auch schon das raffinierteste Detail.

Der Kriminalfall um eine ertrunkene Asylsuchende und die Frage, ob es Mord oder Selbstmord war, ist nur mäßig spannend und macht zudem auch nur einen Teilaspekt des Romans aus. In weiten Teilen hadert Hulda mit sich selbst, fühlt sich beruflich als Frau ungerecht behandelt, ist nicht bereit für den Ruhestand und hat Angst vor der Einsamkeit im Alter.
Zwei weitere Erzählstränge ergänzen den Kriminalfall, sind dabei aber derart durchschaubar, dass sie die Aufklärung des Falls nicht spannender gestalten, aber zumindest mehr Details über Hulda und ihre Vergangenheit offenbaren, die sie, ihr Verhalten und ihre Ermittlungen prägen.
Die Bezeichnung als Thriller ist deshalb irreführend.

"Dunkel" handelt an nur drei Tagen und liest sich aufgrund der kurzen Kapitel und einiger leerer Seiten recht zügig, wenn auch unaufgeregt. Der Huldas letzter Fall ist am Ende rund und die tragische Heldin, die nicht ohne Fehler ist, aber Zeit ihres Lebens auf der Suche nach Gerechtigkeit, macht durchaus neugierig auf weitere Fälle in jüngeren Jahren. Der zweite Teil "Insel" handelt 15 Jahre früher.

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Veröffentlicht am 21.05.2023

Empathisch geschriebener, Trost spendender Wohlfühlroman über Zusammenhalt und eine generationenübergreifende Freundschaft sowie den Mut und die Hoffnung, gemeinsam etwas bewirken zu können.

Im Freibad
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Seit über 60 Jahren schwimmt Rosemary jeden Morgen im Brixtoner Freibad, als sie erfährt, dass es nicht mehr rentabel ist und einer Luxusimmobilie weichen soll. All die schönen Momente ihres Lebens hat ...

Seit über 60 Jahren schwimmt Rosemary jeden Morgen im Brixtoner Freibad, als sie erfährt, dass es nicht mehr rentabel ist und einer Luxusimmobilie weichen soll. All die schönen Momente ihres Lebens hat sie dort verbracht und verbindet das Freibad auch insbesondere mit ihren Erinnerungen an ihren verstorbenen Ehemann.
Kate ist Journalistin für den Chronicle und erhält den Auftrag, die treueste Schwimmerin des Freibads zu interviewen. Diese stimmt nur zu, wenn Kate selbst den Sprung ins Wasser wagt. Sie lebt bereits seit einiger Zeit in London, kennt jedoch nicht einmal die Mitbewohner in ihrer Wohngemeinschaft und fühlt sich einsam. Sie überwindet sich und findet sogar Gefallen am Schwimmen und freundet sich schnell mit der älteren Dame Rosemary an. Gemeinsam beschließen sie, das Freibad zu retten, initiieren eine Petition und haben bald das gesamte Stadtviertel hinter sich. Während Kate durch ihr Engagement und ihren Erfolg als Journalistin aufblüht, scheinen die Tage des Schwimmbads dennoch gezählt zu sein, was Rosemary schmerzlich trifft.

Der Roman wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Frauen geschildert, wobei sie sich immer wieder in Erinnerungen verlieren, Kate an ihre Schwester Erin, zu der sie nicht ehrlich ist und Rosemary an ihr Leben mit ihrem Ehemann, in dem das Freibad eine wesentliche Rolle spielte. Durch die gemeinsame Kampagne zur Rettung des Stadtteilbads werden sie zu Freundinnen und erhalten bei ihren Aktionen Unterstützung Nachbarn, Bekannten und immer mehr Menschen, die auf die traurige Schließung des Freibads aufmerksam gemacht werden.

Durch die Erinnerungen lernt man beide Hauptfiguren besser kennen, begreift, was Rosemary das Freibad bedeutet und kann nachvollziehen, wie Kate aus ihrer Routine ausbricht und sie durch eine Aufgabe, die ihr wichtig wird und die ihr Selbstvertrauen gibt, ihre Ängste und Panikattacken zurückdrängen kann.
Das Freibad ist mehr als nur ein Ort für ein Hobby oder ein Sommervergnügen. Es ist ein Symbol für Heimat und Nostalgie, für Gemeinschaft, Geborgenheit und Zusammenhalt. Für Rosemary steht es für ihre unsterbliche Liebe zu ihrem Mann und Kate lernt dort nicht nur wieder zu schwimmen, sondern auch zu leben.

"Im Freibad" ist eine warmherzige Geschichte mit liebenswerten Charakteren, eine Geschichte über eine generationenübergreifende Freundschaft, über Liebe und die Hoffnung, gemeinsam etwas bewirken zu können und gegen Gentrifizierung, soziale Benachteiligung, Abschottung, Verdrängung und Ignoranz vorzugehen. Es ist ein empathisch geschriebener, Trost spendender Wohlfühlroman für Herz und Seele.

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