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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2025

Tolle Atmosphäre, gut geschrieben, aber leider kein Highlight.

Die Bucht
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DIE BUCHT ist ein guter, kurzweiliger und spannender Thriller, der zwar für mich kein Highlight wurde, den ich aber durchaus empfehlen kann. Vor allem dieses düstere und stürmische Insel-Setting und der ...

DIE BUCHT ist ein guter, kurzweiliger und spannender Thriller, der zwar für mich kein Highlight wurde, den ich aber durchaus empfehlen kann. Vor allem dieses düstere und stürmische Insel-Setting und der Plot, dass jemand nach einem Unfall nicht mehr er selbst ist, haben mir sehr gut gefallen.

Nancy und Calder ziehen auf eine kleine Insel vor der Westküste Schottlands, wo sie das Cottage von Calders Mutter geerbt haben. Endlich kehrt der „verlorene Sohn“ nach Hause, was vor allem den örtlichen Priester Erin sehr freut.

Nancy fällt es schwer, sich als Außenseiterin einzuleben. Außerdem gibt es etwas, das sie zutiefst bereut und hofft hier auf der Insel auf einen Neuanfang und endlich schwanger zu werden.

Doch dann geschieht das Unfassbare: Calder hat einen Bootsunfall, ist stundenlang ohne Herzschlag, kann aber wie durch ein Wunder und dank intensiver medizinischer Maßnahmen ins Leben zurückgeholt werden.

Aber Calder hat sich verändert. Er ist aggressiv, lieblos, isst unfassbar viel blutiges Fleisch und geht plötzlich in die Kirche. Der einzige, der Nancy beisteht und ernst nimmt, ist Calders bester Freund Hamish.

Als es zu Vermissten- und Todesfällen kommt und Nancy begreift, dass alle Spuren immer wieder zu Calder führen, möchte sie nur eines: diese Insel mit ihren sektenhaften Bewohnern endlich verlassen.

Die Auflösung war OK, ich hätte jedoch etwas anderes erwartet, da der Thriller den Leser schon irgendwo in eine mythische und mystische Richtung lenkt. Außerdem empfand ich die Hauptprotagonisten leider ein bisschen nervig.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Kaum Spice und ein nicht überzeugender Suspense-Anteil. Das Ende ist Kitsch pur.

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
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Leider wieder nur eine Romance-Geschichte, die ein schönes Cover hat, aber inhaltlich nicht wirklich überzeugen kann. Der Suspense-Anteil ist gering. Wirklich viel an Ermittlung findet überhaupt nicht ...

Leider wieder nur eine Romance-Geschichte, die ein schönes Cover hat, aber inhaltlich nicht wirklich überzeugen kann. Der Suspense-Anteil ist gering. Wirklich viel an Ermittlung findet überhaupt nicht statt und das Ende, wo der Täter Winslow geradezu in den Schoß fällt, fand ich schon sehr abrupt und einfallslos.

Zudem ist der Kriminalfall, in dem es um eine Reihe von angeblichen Selbstmorden junger Frauen im beschaulichen Örtchen Quincy geht, ist doch etwas weit hergeholt. Ich jedenfalls war von der Auflösung genau so wenig überzeugt, wie von der Love Story zwischen Griffin und Winslow, die auch viel zu schnell und ohne jegliches Drama abgehandelt wurde.

Es war wie immer das Übliche: er ist der sexy Frauenheld schlechthin, der natürlich keinesfalls eine Beziehung will und grundsätzlich nur One-Night-Stands hat, bis er seine Meinung ändert und die neue Polizeichefin kennenlernt. Gähn.

Auch dieser Aspekt, mit gerade mal 30 Jahren diesen Job inne zu haben, fand ich unglaubwürdig. Und natürlich wurden jegliche Klischees aus der Schublade geholt, dass sie von den älteren Kollegen nicht ernst genommen wird, obwohl sie sich alles hart erarbeitet und sogar den schwarzen Gürtel in Karate hat. Ernsthaft jetzt?

Übrigens werden, bis auf eine einzige, alle Spice-Szenen NICHT explizit beschrieben. Auch wenn die beiden ständig im Gange sind, verlassen wir als Leser die Situation, wenn sie beginnt. Von daher ist das hier keine wirkliche Spicy-Romance. Und das Ende ist dann wirklich nur noch Kitsch pur.

Ich werde die Reihe jedenfalls nicht weiterverfolgen und kann das Buch auch nicht empfehlen. Ich empfand es größtenteils als Zeitverschwendung, langweilig und austauschbar. Sowas hat man alles schon tausend mal gelesen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ein schöner Naturroman, der so vor sich hin plätschert. Cozy & Wholesome.

Die Frau und der Fjord
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Ruhig erzählt, cozy, tiefsinnig und naturgewaltig. Ein wirklich schöner Roman, den man vielleicht am besten an verregneten Tagen, im Herbst oder Winter lesen sollte, um die stürmische und eiskalte Atmosphäre, ...

Ruhig erzählt, cozy, tiefsinnig und naturgewaltig. Ein wirklich schöner Roman, den man vielleicht am besten an verregneten Tagen, im Herbst oder Winter lesen sollte, um die stürmische und eiskalte Atmosphäre, die das Buch vermittelt, in sich aufsaugen zu können.

Wir begleiten Gro Kristjánsdóttir, die vor ihrem Umzug auf die norwegischen Lofoten als Geologin auf Ölplattformen gearbeitet hat. Sie war ein regelrechter Star in dieser Branche, denn sie hatte ein goldenes Händchen dafür, jede Ölquelle ausfindig machen zu können.

Doch dann stirbt ihr geliebter Mann Nicklas und Gro ist mit gerade mal Mitte 40 plötzlich Witwe. Sie zieht sich in ihrer tiefen Trauer zurück, wird zur Einsiedlerin und meidet jegliche sozialen Kontakte. Und das geht am besten in der einsamen Wildnis eines Fjords.

Wir sind als Leser Teil ihres Alltags und ihrer Gedankengänge. Wie sie die Natur erkundet, Beeren und Kräuter sammelt und diese verarbeitet, stundenlange Spaziergänge unternimmt, Besorgungen auf dem Festland macht und alte Tagebücher bzw. Funksprüche des Vorbesitzers ihres Hauses liest.

In einer stürmischen Nacht gerät Jens mit seinem Boot in Gros Fjord in Seenot. Sie rettet ihn vorm Ertrinken und es entsteht zunächst eine vorsichtige Freundschaft, die sich irgendwann in Verliebtheit verwandelt. Sie lernt Jens‘ Familie kennen und lässt es zu, ihr Herz wieder zu öffnen.

Doch dann tauchen plötzlich ehemalige Kollegen von Gro auf, die im Fjord eine Ölquelle vermuten, was zur Folge haben würde, dass sie ihr neues Zuhause und die unberührte Natur verlieren könnte. Zusammen mit ihrer neu gewonnenen Familie und den Festlandbewohnern sagt sie der Ölindustrie den Kampf an.

Es geht viel um die Natur bzw. den Naturschutz, Isolation, Kontemplation, Trauer und neue Chancen. Der Erzählstil ist ruhig und kurzweilig. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne langweilig zu sein. War mal ganz nett für zwischendurch. Viel passiert hier allerdings nicht.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Einfach nur FURCHTBAR. Unsinn von vorne bis hinten und EXTREM langweilig.

Singularitäten
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Einfach nur FURCHTBAR. Mehr fällt mir zu diesem „literarisch gehobenen Unsinn“ wirklich nicht ein. Es war eine Qual, sich durch die DURCHWEG unfassbar langweilige Geschichte und den Erzählstil, der geprägt ...

Einfach nur FURCHTBAR. Mehr fällt mir zu diesem „literarisch gehobenen Unsinn“ wirklich nicht ein. Es war eine Qual, sich durch die DURCHWEG unfassbar langweilige Geschichte und den Erzählstil, der geprägt ist von Endlossätzen und gedanklichen Abschweifungen, die völlig abstrus, sinnfrei und belanglos sind, zu arbeiten.

Bei dem Titel dachte ich daran, dass uns als Leser eben diese astrophysikalische These nun anhand eines mystischen Szenarios irgendwie interessant näher gebracht werden soll und etwas Spannendes passiert.

Stattdessen beobachten wir einfach nur irgendwelche skurrilen Protagonisten und ihre Interaktionen untereinander, die auf einem Anwesen namens Arden House zusammentreffen, dort verschiedene Aufgaben zu erfüllen haben und merkwürdige Dialoge führen.

Das ist jetzt natürlich nur die Kurzform, da ich ehrlich gesagt keine Lust habe, jetzt näher auf jeden Einzelnen einzugehen und welche Rolle er in diesem Roman gespielt hat.

Man fragt sich die ganze Zeit, was das eigentlich soll und wohin die Geschichte mit einem will. Aber dafür muss man vermutlich Philosophie studiert haben, um diesem Unsinn etwas abgewinnen zu können. Schrecklich. Das Buch ist SOFORT wieder bei mir ausgezogen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Extrem langweilig, permanentes sich im Kreis drehen, ständige Wiederholungen. Das war überhaupt nicht mein Fall.

Das Lied des Wolfes
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Mein 1. Roman von T. J. Klune und dann gleich so ein Flop. Schade. Ich habe mich wirklich extrem gelangweilt, zumindest ab der Hälfte des Buches. Ich hatte das Gefühl, wir drehen uns nur noch im Kreis ...

Mein 1. Roman von T. J. Klune und dann gleich so ein Flop. Schade. Ich habe mich wirklich extrem gelangweilt, zumindest ab der Hälfte des Buches. Ich hatte das Gefühl, wir drehen uns nur noch im Kreis und alles, was gesagt wurde, schon zig mal zuvor gehört zu haben.

Der Plot wird sehr langsam aufgebaut, ohne dass viel passiert. Es gibt zwar einen dramatischen Kampf zwischen verschiedenen Wolfsrudeln und dadurch auch Verluste und Trauer, aber all das hätte man ohne Probleme auch auf 400 statt auf knapp 700 (!) Seiten erzählen können.

Es geht hier um den jungen Oxnard Matheson, der sich immer schon als Außenseiter in dem kleinen Ort Green Creek gefühlt hat. Als sein Vater die Familie verlässt, findet Ox Trost bei Gordo, der eine Werkstatt besitzt und in der er anfängt zu arbeiten und Freunde zu finden.

Eines Tages zieht die seltsame Familie Bennett gegenüber ein und Ox empfindet eine unerklärliche Anziehungskraft für die Neuankömmlinge, die auf Gegenseitigkeit beruht. Vor allem der junge Joe scheint etwas ganz Besonderes zu sein.

Die Bennetts sind Wölfe und nehmen Ox, obwohl er nur ein Mensch ist, in ihr Rudel auf. Sie beschützen und lieben ihn. Jedoch wird ihm diese Verbindung irgendwann zum Verhängnis und geliebte Menschen werden bedroht und getötet.

Wenn ich nochmal die Wörter Alpha, Rudel, Familie höre, drehe ich durch, ernsthaft. Diese Begriffe kamen gefühlt in JEDEM Satz vor. Ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen und vermutlich auch nichts anderes mehr von diesem Autor lesen.

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