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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2025

Zu viele Längen und alles in allem etwas zu unspektakulär.

Vorsehung
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Der Roman hat mir an sich zwar ganz gut gefallen, aber alles in allem hatte er doch einige Längen und war im Ergebnis bzw. in der Auflösung dann doch etwas zu unspektakulär.

Der ganze Aufbau jedoch, wie ...

Der Roman hat mir an sich zwar ganz gut gefallen, aber alles in allem hatte er doch einige Längen und war im Ergebnis bzw. in der Auflösung dann doch etwas zu unspektakulär.

Der ganze Aufbau jedoch, wie wir viele verschiedene Protagonisten nach ihrer Prophezeiung in ihrem Alltagsleben begleiten und das ganze Konzept bzw. Gedankenexperiment, welche Auswirkungen es hat, wenn man seinen Todestag inkl. Todesart kennt, war schon wirklich gut.

Kann man sein Schicksal verändern? Ist alles vorher bestimmt? Oder zieht ein bestimmtes Verhalten genau das an, wovor man sich am meisten fürchtet? Mit all diesen Fragen wird man in diesem durchaus gut geschriebenem Buch konfrontiert. Ich persönlich hatte halt eine zu hohe Erwartungshaltung und leider keinen WOW-Moment.

Eine Frau, die zunächst nur DIE DAME genannt wird, steht mitten im Flug nach Sydney einfach auf und spaziert Reihe für Reihe ab, um den Passagieren ungefragt mitzuteilen, wie lange diese noch zu leben haben und wie sie sterben werden. Dabei macht sie sogar vor Kindern nicht halt.

Einige lachen darüber, aber die meisten beschleicht zumindest ein ungutes Gefühl und passen ihre Verhaltensweisen dementsprechend an, um das Unvermeidliche doch irgendwie zu verhindern, vor allem als es im Fernsehen und Internet die Runde macht, dass einige Weissagungen der unbekannten Dame tatsächlich eingetroffen sind.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Kreativ, aber nicht wirklich spannend und mit einer leider mir sehr unsympathischen und unnahbaren Protagonistin.

Nachtlügen
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Die Autorin hat einen sehr guten, flüssigen Schreibstil und eine tolle, kreative Idee umgesetzt, die mich zwar ganz gut unterhalten, jedoch nicht so begeistern konnte, wie anfangs von mir erhofft. Dies ...

Die Autorin hat einen sehr guten, flüssigen Schreibstil und eine tolle, kreative Idee umgesetzt, die mich zwar ganz gut unterhalten, jedoch nicht so begeistern konnte, wie anfangs von mir erhofft. Dies lag zum größten Teil wohl an der doch ziemlich schroffen und unnahbaren Hauptprotagonistin Isra, mit der ich einfach nicht warm geworden bin und die mir leider echt unsympathisch war.

Eine Love-Story gibt es in dieser Geschichte übrigens nicht. Wir begleiten den Nachtalb Isra bei ihren Streifzügen bzw. Einbrüchen in fremde Schlafzimmer, wo sie den nichtsahnenden Personen ihre Lichtträume stiehlt und durch Albträume ersetzt.

Sie benötigt die guten und schönen Träume um überleben zu können und muss zeitgleich Albträume bescheren, um die sog. Albgalle, die in ihrem Körper produziert wird, abzubauen.

Es gibt eine Organisation namens „Nachtigall“, die diese Praktiken ändern und auch die sog. Kunstträume abschaffen will, die angeblich zu schweren Nebenwirkungen führen sollen. Damit richten sie sich gezielt gegen die namhafte Forscherin Orphea, die Isra großgezogen hat.

Als Isra herausfindet, dass Orphea gewisse Dinge vor ihr verheimlicht und ihr zudem der Tod eines ihrer Stammträumer angelastet werden soll, beginnt sie alles zu hinterfragen. Zudem gerät ihr selbst erschaffenes Spinnenmonster immer mehr während der Traumsitzungen außer Kontrolle. Und warum ist ihre Mutter eigentlich dem Wahnsinn verfallen, bevor sie starb?

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Nicht so gut wie "Das Baumhaus", aber dennoch interessant und sehr gut geschrieben.

Der dunkle Sommer
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Während DAS BAUMHAUS mir richtig gut gefallen hat, fand ich diesen neuesten Roman der Autorin leider etwas schwächer. Natürlich war er wieder sehr gut geschrieben, konnte mich von der Atmosphäre und vom ...

Während DAS BAUMHAUS mir richtig gut gefallen hat, fand ich diesen neuesten Roman der Autorin leider etwas schwächer. Natürlich war er wieder sehr gut geschrieben, konnte mich von der Atmosphäre und vom Plot her aber nicht so packen, obwohl die Idee bzw. die Verwicklungen durchaus interessant waren.

Die Architektin Tilda kauft für gerade mal 1€ in dem verlassenen Dörfchen Botigalli auf Sardinien ein renovierungsbedürftiges Haus. Gezielt sucht sie die Einsamkeit, ohne zu wissen, dass noch jemand dort lebt. Der alteingesessene Einwohner Silvio mit seiner Pflegerin, der des Öfteren von dem Journalisten Enzo besucht wird.

Enzo will unbedingt herausfinden, warum Botigallis Einwohner in den 80er Jahren quasi von jetzt auf gleich verschwunden sind und eine Geisterstadt hinterlassen haben. Um dies zu verstehen, werden wir als Leser immer wieder in genau diese Zeit zurückversetzt und lernen die junge Franka kennen.

Was der 17-jährigen widerfährt ist eine Tragödie und steht nicht nur in direktem Zusammenhang mit Botigallis Schicksal, sondern auch mit dem plötzlichen Verschwinden von Tildas Bruder Nino.

Die Auflösung war in Ordnung und alles in allem ist DER DUNKLE SOMMER ein solider Thriller, an den ich etwas zu hohe Erwartungen hatte und der mich deshalb nicht großartig begeistert hat. Trotzdem möchte ich noch mehr von Vera Buck lesen. RUNA hab ich z. B. schon im Regal stehen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Puh - so langsam ist die Luft draußen, aber dennoch eine gute Reihe.

DARK crystal CASTLE
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Puh - so langsam merke ich, dass die Luft irgendwie raus ist, da ich kaum noch Interesse habe, der Reihe zu folgen. Es sind meines Erachtens einfach zu viele Bände.

Während ich die 6-teilige GLOW Reihe ...

Puh - so langsam merke ich, dass die Luft irgendwie raus ist, da ich kaum noch Interesse habe, der Reihe zu folgen. Es sind meines Erachtens einfach zu viele Bände.

Während ich die 6-teilige GLOW Reihe regelrecht verschlungen habe, wird es mir in der CASTLE Reihe nach und nach zu anstrengend, dran zu bleiben. Diesen 8. Band hatte ich bereits im März begonnen, aber jetzt erst beendet und das spricht ja für sich, im negativen Sinne.

Nun fehlen weitere 4 Bücher, um die Serie endlich abschließen zu können und ich werde sie nur noch nebenbei als Hörbuch hören, damit ich dieses Projekt 2025 abhaken kann. Leider ist mir der Spaß verloren gegangen, weil sich alles ähnelt und wiederholt.

Nach einem Überfall auf Joaquims Anwesen, flüchtet Madison mit den Lords und den im Koma liegenden Neptuno auf eine Luxusyacht. Auch Diabo ist als Gefangener mit an Bord, mit dem sie zähneknirschend einen Deal eingehen.

Außerdem findet eine Verlobung mit anschließender Orgie statt. Auf dem Festland kommt es zu einer unerwarteten Begegnung mit einer Person aus Madisons und Cassios Vergangenheit. Jedoch will Joaquims Vater ihn zum Schweigen bringen und es kommt zu einem Showdown.

Natürlich ist das Buch wieder gut und kurzweilig geschrieben, es gibt wie immer einen Cliffhanger und tolle Spicy-Szenen, aber wie bereits gesagt, begeistern kann mich die DARK CASTLE Reihe momentan nicht.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ein guter Thriller, aber mir nicht spannend genug und zudem vorhersehbar.

Das perfekte Kind
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Eigentlich ein wirklich guter Thriller. Das „Problem“ ist nur, dass mir der thrill gefehlt hat. D. h. der Roman war interessant und auch kurzweilig, aber so richtig spannend fand ich ihn nicht, denn im ...

Eigentlich ein wirklich guter Thriller. Das „Problem“ ist nur, dass mir der thrill gefehlt hat. D. h. der Roman war interessant und auch kurzweilig, aber so richtig spannend fand ich ihn nicht, denn im Grunde war fast alles vorhersehbar. Die Auflösung war auch OK, gewundert hat sie mich allerdings nicht.

Allein das Thema, dass ein 6-jähriges Kind imstande ist, sich wie ein Dämon aufzuführen und den Eltern das Leben derart zur Hölle zu machen, liest man auch nicht alle Tage. Was da passiert, ist schon ziemlich befremdlich und krank und man kann und will es sich einfach nicht vorstellen, dass ein kleines Mädchen so sein kann.

Janie wird mit schwersten Misshandlungen ins Krankenhaus eingeliefert. Hannah und Christopher arbeiten dort und nehmen sich ihrer an. Da das Paar keine Kinder bekommen kann und eh über eine Adoption nachdenkt, scheint Janie wie ein Geschenk des Himmels zu sein. Freilich ahnt das Paar nicht, wen sie sich da ins Haus geholt haben und welche Ausmaße Janies Taten noch annehmen werden.

Während Christopher die Kleine stets in Schutz nimmt, fühlt sich Hannah in ihrer Ehe überhaupt nicht mehr gesehen. Er schenkt ihr weder Glauben noch Gehör. Die Tragödie nimmt ihren Lauf. Aber stimmt es wirklich, was Hannah über Janie sagt? Oder verliert sie so langsam ihren Verstand?

So richtige Überraschungen und Wendungen gab es wie gesagt für mich nicht, aber der Roman ist gut geschrieben und ich würde ihn auch weiterempfehlen.

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