Cover-Bild Das perfekte Kind
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: VAJONA
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 14.05.2025
  • ISBN: 9783987183843
Lucinda Berry

Das perfekte Kind

Thriller
Patricia Buchwald (Übersetzer)

Mit farbigem Buchschnitt - limitiert - Christopher und Hannah sind Chirurg und Krankenschwester und ein glücklich verheiratetes Paar, das ein perfektes Leben führt. Alles, was ihnen noch fehlt, ist ein Kind. Als Janie, eine ausgesetzte Sechsjährige, in ihrem Krankenhaus auftaucht fühlt Christopher sofort eine Verbindung zu ihr, und überzeugt Hannah, sie als ihr eigenes Kind mit nach Hause zu nehmen. Aber Janie ist kein gewöhnliches Kind, und ihre gestörte Psyche stellt sich als mehr heraus, als ihre neuen Eltern erwartet haben. Janie ist Christopher zutiefst verfallen, verhält sich aber immer verstörender und richtet ihre ganze Wut gegen Hannah. Hannah weiß, dass Janie Christopher manipuliert und ihn von ihr isoliert, obwohl sie versucht, sie alle zusammenzubringen. Doch als Janies Verhalten Christopher und Hannah auseinanderzureißen droht, könnte die Wahrheit hinter Janies Vergangenheit ausreichen, um sie alle über die Klinge springen zu lassen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2025

Düsterer packender Triller!

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. Hast du Lust auf einen düsteren Thriller mit abgedrehter, aber dennoch sehr realistischer Geschichte. Dann solltest du „Das perfekte Kind“ lesen. Ich bin begeistert von diesem Buch und konnte es kaum ...

. Hast du Lust auf einen düsteren Thriller mit abgedrehter, aber dennoch sehr realistischer Geschichte. Dann solltest du „Das perfekte Kind“ lesen. Ich bin begeistert von diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen.

. Aber worum geht es genau…
In der Geschichte folgen wir dem Ehepaar Hannah und Christopher durch ihr Leben. Sie ist Krankenschwester und er ist Chirurg. Alles könnte perfekt sein, jedoch fehlt ihnen ein eigenes Kind zum Glück. Nach etlichen Fehlgeburten und Fruchtbarkeitsbehandlungen kommt ihnen die Überlegung einer Adoption.
Als dann eines Tages die kleine Janie ins Krankenhaus eingeliefert wird, verlieben sich die Zwei in sie, trotz all ihrer Probleme und ihrem Trauma möchten sich Hannah und Christopher um sie kümmern…

. In „Das perfekte Kind“ folgen wir Hannah, Christopher und einer Sozialarbeiterin namens Piper durch die Geschichte, dadurch bekommen wir als Leser einen guten Rundumblick.
Alle Figuren sind sehr realistisch dargestellt und mir ist vor allem Hannah ans Herz gewachsen. Jedoch war ich manchmal ein wenig genervt von Hannahs Naivität, wobei ohne diese die Geschichte ganz anders verlaufen wäre. Durch Berrys Tätigkeit als Psychologin wirkt die ganze Situation um Janie nicht nur sehr dunkel und düster, sondern auch sehr realistisch und für mich vollkommen nachvollziehbar. Deswegen konnte ich auch einige Geschehnisse der Geschichte perfekt voraussagen. Dies empfand ich aber gar nicht so schlimm. Das Buch hat mich trotzdem sehr unterhalten und ich lege es jedem Thrillerfan ans Herz!
Vorausgesetzt man hat keine Probleme über Kindesmissbrauch, unerfüllter Kinderwunsch, postnatale Depression und mehr zu lesen!

. Und ich liebe das Buchcover! Das Design ist einfach klasse! Jedoch fand ich die Hintergrund- Luftballons am Anfang eines jeden Kapitels etwas nervig. Durch sie wurde mir persönlich das Lesen auf diesen Seiten etwas erschwert.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Das ist einfach mal was anderes...

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Also zunächst einmal finde ich das Cover und den Farbschnitt großartig. Wenig poppige Farben und trotzdem absolut ausdrucksstark, ich liebs einfach.
Das Buch ist mehr ein Psychothriller und der hat es ...



Also zunächst einmal finde ich das Cover und den Farbschnitt großartig. Wenig poppige Farben und trotzdem absolut ausdrucksstark, ich liebs einfach.
Das Buch ist mehr ein Psychothriller und der hat es teilweise in sich, teilweise liest es sich aber auch wie ein Erziehungsratgeber für schwer erziehbare Kinder. Oft flogen die Seiten einfach so dahin, weil die Story wahnsinnig fesselnd ist und immer wartet man darauf, dass irgendetwas Unerwartetes oder Aufregendes passiert. Man weiß nie, wie Janie reagiert, was ihr als nächstes durch den Kopf geht und was sie tut.
Die Geschichte ist perfekt aufgebaut, super durchdacht und die Protagonisten hat die Autorin sehr lebendig und authentisch dargestellt. Vor allem Janie, die hat mich irgendwie immer an Michael Meyers aus Halloween erinnert, der war wahrscheinlich ähnlich drauf.
Man braucht trotz allem Geduld beim Lesen, denn es gibt nicht durchgehend Action, die Geschichte hat auch sehr viele ruhige Momente in denen man dann eben denkt, es muss doch jeden Moment die Bombe platzen, aber das passiert nicht immer. So wie sich Janie und das Leben mit ihren Pflegeeltern entwickelt, so steigert sich dann auch das Tempo der Geschichte und obwohl es vor allem zu Beginn eher ruhig zugeht empfand ich das Buch als absolut fesselnd.
Diese Geschichte ist nicht immer spannend, dafür aber sehr außergewöhnlich und sehr gut geschrieben. Das Ende war mehr oder weniger offen, für mich aber in Ordnung so. Ich habe aber gesehen, dass es im Englischen noch eine Fortsetzung gibt, eine Kurzgeschichte. Ich hoffe, dass diese noch auf Deutsch beim Vajona Verlag erscheint, ansonsten muss ich mich durch die englische Fassung quälen, denn ich würde wirklich sehr gerne wissen, was die Autorin noch zu erzählen hat.
Zum Highlight hat "Das perfekte Kind" für mich nicht ganz gereicht, aber trotzdem bekommt dieses spezielle Buch natürlich eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Erschreckend und Fesselnd

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Mich würde es brennend interessieren, ob Leser mit und ohne Kinder das Buch anders auffassen oder an unterschiedlichen Stellen aufschreien und sich denken "Seid ihr dumm?" oder "Um Himmels Willen". Ich ...

Mich würde es brennend interessieren, ob Leser mit und ohne Kinder das Buch anders auffassen oder an unterschiedlichen Stellen aufschreien und sich denken "Seid ihr dumm?" oder "Um Himmels Willen". Ich fand das Buch richtig gut - es führt einen Gedanklich an einen ziemlichen Abgrund und es gab Stellen, da war ich einfach nur noch verwirrt und musste mich echt fragen "Was genau passiert da eben?". Aber die Spannung war einfach großartig, die Kapitel mit den Verhören sorgt für ein ununterbrochen drohendes Gefühl.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Wahnsinniger Psychothriller!

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Christopher und Hannah arbeiten beide sind schon lange zusammen und wünschen sich nichts sehnlicher als ein gemeinsames Kind. Ihre Arbeit im städtischen Krankenhaus macht die beiden zwar glücklich, aber ...

Christopher und Hannah arbeiten beide sind schon lange zusammen und wünschen sich nichts sehnlicher als ein gemeinsames Kind. Ihre Arbeit im städtischen Krankenhaus macht die beiden zwar glücklich, aber erfüllt sie nicht komplett. Dann schlägt das Schicksal zu und ein sechsjähriges Mädchen taucht im Krankenhaus auf. Stark verwahrlost und hilfsbedürftig hat Christopher direkt einen ganz besonderen Draht zu Janie. Trotz Janies Zustand, der vor allem psychisch noch kaum zu erahnende Ausmaßen hat, entscheiden sich die beiden, Janie zu adoptieren. Eine Entscheidung, die ihr Leben sehr schnell verändern wird und Janies Vergangenheit droht sie zu zerbrechen.

Das perfekte Kind von Lucinda Berry konnte mich auf der psychischen regelrecht Ebene begeistern und man merkt, dass die Autorin auf diesem Gebiet gut bewandert ist. Vor allem Hannahs Entwicklung fand ich wahnsinnig intensiv und eindrücklich und auch Janie fand ich super spannend gezeichnet.

Inhaltlich kann das Buch aber nicht mit künstlichen Spannungsbogen auftrumpfen. Schnell ist klar, wohin die Reise gehen wird. Das hat für mich die Lese’freude’ aber nicht gemindert, denn wie gesagt, auf der Ebene der Psyche konnte mich das Buch beeindrucken und durch die Seiten peitschen.

Am Ende gibt es für mich nur zwei Kritikpunkte, die Handlungen mancher Charaktere waren für mich nicht stimmig oder nachvollziehbar. Ein genaueres erläutern würde an dieser Stelle jedoch Spoilern und am Ende blieb für mich eine entscheidende Frage offen, die aber auch nicht ‚absichtlich‘ offengelassen wirkt und mich daher doch etwas stört.

Dennoch kann ich Das perfekte Kind jedem empfehlen, der Psychothriller interessant findet. Denn genau das bekommt man hier von der ersten bis zur letzten Seite geboten. Wer Spannungsthriller mit vielen Twists liebt, der wird an dieser Stelle eher enttäuscht sein.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ein guter Thriller, aber mir nicht spannend genug und zudem vorhersehbar.

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Eigentlich ein wirklich guter Thriller. Das „Problem“ ist nur, dass mir der thrill gefehlt hat. D. h. der Roman war interessant und auch kurzweilig, aber so richtig spannend fand ich ihn nicht, denn im ...

Eigentlich ein wirklich guter Thriller. Das „Problem“ ist nur, dass mir der thrill gefehlt hat. D. h. der Roman war interessant und auch kurzweilig, aber so richtig spannend fand ich ihn nicht, denn im Grunde war fast alles vorhersehbar. Die Auflösung war auch OK, gewundert hat sie mich allerdings nicht.

Allein das Thema, dass ein 6-jähriges Kind imstande ist, sich wie ein Dämon aufzuführen und den Eltern das Leben derart zur Hölle zu machen, liest man auch nicht alle Tage. Was da passiert, ist schon ziemlich befremdlich und krank und man kann und will es sich einfach nicht vorstellen, dass ein kleines Mädchen so sein kann.

Janie wird mit schwersten Misshandlungen ins Krankenhaus eingeliefert. Hannah und Christopher arbeiten dort und nehmen sich ihrer an. Da das Paar keine Kinder bekommen kann und eh über eine Adoption nachdenkt, scheint Janie wie ein Geschenk des Himmels zu sein. Freilich ahnt das Paar nicht, wen sie sich da ins Haus geholt haben und welche Ausmaße Janies Taten noch annehmen werden.

Während Christopher die Kleine stets in Schutz nimmt, fühlt sich Hannah in ihrer Ehe überhaupt nicht mehr gesehen. Er schenkt ihr weder Glauben noch Gehör. Die Tragödie nimmt ihren Lauf. Aber stimmt es wirklich, was Hannah über Janie sagt? Oder verliert sie so langsam ihren Verstand?

So richtige Überraschungen und Wendungen gab es wie gesagt für mich nicht, aber der Roman ist gut geschrieben und ich würde ihn auch weiterempfehlen.

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