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Veröffentlicht am 24.03.2024

Spannend, kurzweilig und fesselnd - jedoch mit leichten Schwächen im Vergleich zu den ersten beiden Bänden

Tränenschwur
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Tränenschwur ist der dritte und Letze Band einer Reihe um die Sekte „Church of Second Eden“ und er kommt mit knapp 800 Seiten schon mit einem gewaltigen Umfang daher.
Der Schreibstil von Karen Rose ist ...

Tränenschwur ist der dritte und Letze Band einer Reihe um die Sekte „Church of Second Eden“ und er kommt mit knapp 800 Seiten schon mit einem gewaltigen Umfang daher.
Der Schreibstil von Karen Rose ist wie gewohnt unterhaltsam, locker-flockig und fesselnd. Dabei gibt es neben Spannung auch eine ordentliche Portion Romantik. Hauptfiguren sind diesmal der FBI Agent Tom Hunter sowie die ehemalige Soldatin Liza Barkley, die zugleich Toms bester Freundin ist.
Es kommt eine Vielzahl an Charakteren vor, von denen ich aber schon viele aus den vorhergehenden Bänden der Eden-Reihe kannte. Vereinzelt kannte ich einen Protagonisten aus einer anderen Reihe von Karen Rose, was ich auch sehr gerne mag.
Ich habe die ersten beiden Bände verschlungen und mit diesem hier ging es mir genauso. Einmal angefangen zu lesen, hat mich die Story fasziniert. Insbesondere die Abschnitte mit dem Leben in der Sekte fand ich äußerst interessant und kurzweilig. Hayley und ihr kleiner Bruder landen zusammen mit ihrer Mutter in der Sekte und beide wollen nichts wie weg. Es gelingt den beiden einen Hilferuf abzusetzen und dann beginnt ein Rennen gegen die Zeit, denn Hayley ist schwanger und es wäre gut, wenn das FBI den Standort der Sekte vor der Geburt finden würde, denn die medizinische Versorgung ist alles andere als ideal.
Als Leser gibt es diesmal nicht wirklich etwas zum Miträtseln, was eine Mördersuche betrifft. Vielmehr wird die Story teilweise aus der Sicht eines Mörders erzählt. Sein Ziel ist klar: ehemalige Sektenmitglieder, die es zu eliminieren gilt. Doch fand ich die Ermittlungen des FBI interessant und faszinierend.
Wer Karen Rose kennt, der weiß, dass in ihren Romanen auch die Romantik eine Rolle spielt. Das Paar sind diesmal Tom und Liza und die Beziehung der beiden ist meiner Meinung nach als insgesamt schwierig einzustufen, weshalb ich hier leider einen Punkt abziehen muss. Ich habe nichts gegen etwas Hin und Her in einer Freundschaft oder Beziehung, aber hier ist dieses Hin und Her meiner Meinung nach doch sehr ausgeartet. Schade, denn das kann die Autorin eindeutig besser.
Ansonsten ist viel Spannung und Action auf der Jagd nach Eden geboten und gerade gegen Ende kommt es zu einem gewaltigen Showdown.
Fazit:
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, denn trotz kleiner Schwächen war ich auch vom dritten Band der Reihe sehr fasziniert und es war für mich ein unterhaltsames und kurzweiliges Lesevergnügen.

Veröffentlicht am 21.03.2024

Ein Wohlfühlbuch mit einer spritzigen Story-Line, interessanten Charakteren, einer faszinierender Fantasy-Welt und vielen Emotionen

Drei Magier und eine Margarita
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Dies ist mein erstes Buch von Annette Marie und diesen Namen werde ich mir definitiv merken! Ich fand den Schreibstil klasse, denn der überzeugt und ist locker-leicht, spritzig mit einer Prise Humor und ...

Dies ist mein erstes Buch von Annette Marie und diesen Namen werde ich mir definitiv merken! Ich fand den Schreibstil klasse, denn der überzeugt und ist locker-leicht, spritzig mit einer Prise Humor und zudem sehr unterhaltsam. Das war mal wieder eines der Bücher, das nach ein paar Kapiteln süchtig gemacht hat. Leider war das Ende viel zu schnell da und ich hätte noch so gerne sehr viel mehr von Tori und den magischen Jungs erfahren. Aber dafür gibt es ja den zweiten Band, den ich schon sehnsüchtig erwarte.
Doch zurück zur Story. Die Studentin Tori lebt bei ihrem Bruder und ist mal wieder verzweifelt auf Jobsuche. Das ist mittlerweile gar nicht mehr so einfach, denn es hat sich herumgesprochen, dass sie sehr temperamentvoll ist. Als sie sich aufgrund einer Anzeige bei einem Pub in einer eher zwielichtigen Gegend vorstellt, ahnt sie noch nicht, dass damit ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. Oberflächlich wirkt an ihrer neuen Arbeitsstelle eigentlich nur der Klientel etwas anders, doch es dauert, bis sie erfährt, was an den Besuchern anders ist.
Ich habe Tori als Charakter geliebt. Sie ist eine starke Protagonisten, durchaus ein wenig eigensinnig und wie bereits erwähnt herrlich temperamentvoll. Diese Kombination hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht, denn Tori hat ein Händchen dafür, sich irgendwie unschuldig in die seltsamsten Situationen zu bringen. Als sie dann feststellt, dass sie für eine magische Gilde arbeitet, beginnt für sie ein neues Abenteuer, denn die Menschen wissen nichts von den magischen Geschöpfen, die sie umgeben. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, zusammen mit Tori die neue Welt zu erkunden. Mit an vorderster Front sind drei junge, ebenso scharfsinnige wie attraktive und sympathische Magier, die von der Autorin großartig portraitiert worden sind. Überhaupt fand ich die die Fantasy-Welt sehr gelungen. Genauso interessant ist und gelungen ist die Spannung, die dieses Buch durchzieht und gegen Ende nochmal zusätzlich an Fahrt aufnimmt.
Fazit:
Ein Wohlfühlbuch mit einer spritzigen Story-Line, interessanten Charakteren, einer faszinierender Fantasy-Welt und vielen Emotionen, das als Auftaktband einer Reihe absolut süchtig macht. Unterhaltsam und sehr zu empfehlen!

Veröffentlicht am 07.03.2024

Ein fantastisches Lesevergnügen

Popstar
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Storys mit Popstars lese ich tatsächlich eher selten, Bücher mit Bodyguards lese ich schon deutlich öfter, aber ein Buch von Eden Finley ist für mich auf jeden Fall ein must-read!
Eden Finley kann einfach ...

Storys mit Popstars lese ich tatsächlich eher selten, Bücher mit Bodyguards lese ich schon deutlich öfter, aber ein Buch von Eden Finley ist für mich auf jeden Fall ein must-read!
Eden Finley kann einfach schreiben und sie schafft es mit ihrem locker-flockigen und sehr packenden sowie unterhaltsamen Schreibstil ihre Leser zu fesseln. Einmal mit der Story angefangen bin ich komplett in das Leben von Popstar Harley Valentine und seinem Bodyguard Brix eingetaucht.
Harley ist ein berühmter Popstar, er liebt seine Fans und sie lieben ihn. Doch abseits des Rummels ist sein Leben ist recht einsam. Er hat einen Vertrag mit seiner Plattenfirma, der vieles regelt. So kann er sich nicht als schwul outen, sondern bekommt eine Verlobte präsentiert.
Als dann ein Psycho-Fan in sein Haus eindringt, engagiert er eine Sicherheitsfirma und Brix ist einer seiner Bodyguards. Harley ist zwar manchmal etwas divenhaft, aber nicht immer und ich fand ihn schon recht bald sympathisch. Brix dagegen ist eher verschlossen, aber er hat mein Herz in dem Moment erobert, als er Harley das erste Mal getroffen hat. Diese Szene war einfach herrlich. Und mit seiner ruhigen und normalen Art, tut Brix Harley richtig gut und zwingt ihn schon mal, eine Pause einzulegen oder Spaß zu haben.
Die beiden verbringen viel Zeit zusammen und ich mochte es sehr, wie sich die Beziehung langsam entwickelt hat.
Die eingebettete Story um den Stalker war in meinen Augen glaubwürdig und gut gemacht und hat die Spannung deutlich erhöht. Ich liebe es, wenn Brix zum Beschützer wird und ich mochte die anderen Jungs der Firma Mike-Bravo wirklich sehr.
Überhaupt fand ich auch die Nebencharaktere sehr gelungen und es gab einige Szenen, die sehr ernst und emotional waren.
Das war wieder mal ein Buch, das ich gerne in einem Rutsch gelesen hätte, wenn da nicht die Verpflichtungen des Alltags wären.
Fazit:
Die Mischung war super und hat für ein tolles Lesefeeling gesorgt. Es gab Action, Musik, witzige Momente, heiße Szenen, etwas Romantik, etwas Humor und die Jungs von Mike-Bravo. Von mir gibt’s eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 06.03.2024

Ein spannender Thriller mit einem gut durchdachten Plot

Mörderfinder – Stimme der Angst
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Ich habe mich auf einen weiteren Thriller von Arno Strobel und dem Fallanalytiker Max Bischoff gefreut. Es dauerte nur wenige Kapitel und ich hatte den letzten Fall direkt vor Augen, als hätte ich ihn ...

Ich habe mich auf einen weiteren Thriller von Arno Strobel und dem Fallanalytiker Max Bischoff gefreut. Es dauerte nur wenige Kapitel und ich hatte den letzten Fall direkt vor Augen, als hätte ich ihn gestern erst angehört. Tatsächlich ist das schon eine ganze Weile her und es spricht für den Autor, dass ich mich so schnell erinnern konnte. Das kommt bei mir tatsächlich nicht sehr oft vor.
Und auch diesmal geht es spannend los. Der Schreibstil ist locker, unterhaltsam und gleichzeitig sehr fesselnd. Arno Strobel beschreibt die Orte und Geschehnisse recht detailliert, so dass ich mir die beschriebenen Szenen recht gut vorstellen konnte. Einmal angefangen, konnte ich das Hörbuch nur schwerlich weglegen. Das mag aber auch mit am Sprecher gelegen haben, denn Dietmar Wunder hat wie immer einen phänomenalen Job gemacht hat.
Max Bischoff glaubt auf der Beerdigung seines Mentors einen Geist zu sehen, als er eine Frau erblickt, die seiner verstorbenen großen Liebe äußert ähnlich sieht. Kurze Zeit später verschwindet seine Freundin Jana spurlos und sein Partner wird schwer verletzt gefunden.
Die Story beginnt spannend und der Spannungsbogen wird bis zum Ende hoch gehalten. Es waren keinerlei Längen zu finden, im Gegenteil, es gab einige Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen und die für eine kurzweilige Unterhaltung sorgten.
Max Bischoff ist ein sehr sympathischer Protagonist, der bereits im letzten Band viel mitgemacht hat, und auch hier ist ihm das Schicksal nicht sehr wohlgesonnen. Doch Max ist niemand, der sich unterkriegen lässt und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Wird es Max rechtzeitig schaffen, den Fall zu lösen?
Dietmar Wunder gehört zu meinen Lieblingssprechern. Mit seiner tiefen, angenehmen und charismatischen Stimme erweckt er die Story zum Leben. Er hat jede Emotion eingefangen und eine bereits sehr gute Story noch besser gemacht. Es war wie immer ein Vergnügen, ihm zuzuhören.
Fazit:
Von mir gibt’s eine absolute Hörempfehlung für diesen spannenden Thriller mit einem gut durchdachten Plot.

Veröffentlicht am 03.03.2024

Mystisch, spannend, kurzweilig aber auch teilweise düster mit interessanten Charakteren in einem faszinierenden Setting

Trial of the Sun Queen
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Das Cover ist interessant gestaltet und schlägt man das Buch auf, so ist die bunt gedruckte Landkarte im Cover ein absoluter Blickfang.
Der Schreibstil ist sehr einnehmend, spannend, unterhaltsam und locker-flockig ...

Das Cover ist interessant gestaltet und schlägt man das Buch auf, so ist die bunt gedruckte Landkarte im Cover ein absoluter Blickfang.
Der Schreibstil ist sehr einnehmend, spannend, unterhaltsam und locker-flockig geschrieben. Insgesamt wirkt die Story gerade am Anfang eher düster. Das mag am Setting liegen, denn der Leser bzw. der Hörer lernt am Anfang Lor kennen, die schon zwölf Jahre im Gefängnis ist. Da ist der Alltag eintönig und grau und jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Lor ist eine sehr toughe Protagonistin, die etwas Aggression an den Tag legt, aber die braucht sich auch, um sich durchzusetzen. Erzählt wird die Story überwiegend aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Lor. Dadurch konnte ich mich recht schnell in Lor hineinversetzen.
Der Aurorakönig hat sie ins Gefängnis gebracht und Lor gelangt eher ungewollt an den Hof des Sonnenkönigs und damit vom Regen in die Traufe. Der Sonnenkönig wählt seine Königin, dazu müssen die Anwärterinnen einige Prüfungen inklusive eines Spiegels am Ende bestehen. Die Tribute kommen aus verschiedenen Teilen des Reichs und um zu den Prüfungen anzutreten, muss man schon einiges drauf haben, um diese zu bestehen. Lor ist der letzte Tribut und es stellt sich heraus, dass die Prüfungen ziemlich tödlich sind.
Am Hof des Sonnenkönigs gibt es Fae und HighFae, das Auswahlverfahren erinnert an Selection und Die Tribute von Panem, also alles, was man schon mal irgendwie gelesen hat.
Mir hat der Weltenaufbau trotz bekannter Elemente ganz gut gefallen, obwohl man nur einen kleinen Teil der Welt präsentiert bekommt. Ich denke, in den nächsten Bänden wird man weitere Höfe besser kennenlernen.
Eine untergeordnete Rolle spielt Nadir, der Prinz von Aurora. Einige Kapitel werden aus seiner Sicht erzählt, aber hier gibt es einen Wechsel in der Erzählperspektive, denn seine Kapitel werden in der dritten Person erzählt. Ich habe abwechselnd das Hörbuch angehört und das Buch gelesen und ich muss sagen, dass ich bei beiden Medien jedes Mal aus dem Lesefluss bzw. Hörfluss gerissen wurde, als die Nadirs Kapitel kamen. Ich jedenfalls war kein großer Fan vom Wechsel der Erzählperspektive, einem anderen mag genau das gefallen. Nadir hat Potential, aber durch die wenigen Kapitel lernt man ihn auch nicht näher kennen. Das wird sich sicher in den nächsten drei Bänden ändern.
Das Hörbuch haben Corinna Dorenkamp und Louis Friedemann Thiele vorgelesen und die beiden haben einen richtig guten Job gemacht und einfach großartig vorgelesen. Corinna hat die Emotionen der Protagonistin hervorragend eingefangen und hat sehr abwechslungsreich mit Höhen und Tiefen gelesen. Ich habe mir das Hörbuch an nur zwei Tagen angehört.
Fazit:
Von mir gibt’s 4,5 Sterne und eine Empfehlung für diese mystische, spannende, kurzweilige aber auch teilweise düstere Story mit interessanten Charakteren in einem faszinierenden Setting.