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Veröffentlicht am 08.09.2017

Schöner Ladythriller, wo das "Thriller" leider zu kurz kam.

Blutroter Frost
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Inhalt:
Julie ist eine 35 jährige Anästhesistin und möchte sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Ihrem Exfreund Benjamin hat sie allerdings zu verdanken, dass sie unwissend Mitglied ...

Inhalt:
Julie ist eine 35 jährige Anästhesistin und möchte sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Ihrem Exfreund Benjamin hat sie allerdings zu verdanken, dass sie unwissend Mitglied einer Leichenteilmafia wird, welche beabsichtigt ihren OP als Sektionssaal zu nutzen. Denn Benjamin versucht sich erneut ein Liebesleben mit Julie aufzubauen um Zutritt zu ihrer Praxis zu bekommen. Allerdings kommt ihm dabei Spencer in die Quere, der neue Freund von Julie. Und er ist nicht der einzige, nach dessen Leben die Leichenteilmafia trachtet.

Cover:
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Cover jetzt schön oder nicht so schön finden soll. Die Farben harmonieren zwar gut miteinander allerdings finde ich das Gesamtbild nicht so ansprechend. Die Schriftart des Titels finde ich nun wirklich nicht schön aber die Position an sich, ist gut gewählt. Dabei finde ich aber die Schriftart vom Namen des Autors sehr schön und auch hier ist die Position gut gewählt.

Meine Meinung:
"Blutroter Frost" wurde von Meredith Winter verfasst, einer deutschen Autorin.
Ich fand die allgemeine Idee sehr interessant, obwohl ich nicht genau wusste, ob mir dieses Buch auch gefallen würde. Ich persönlich mag nämlich eher jüngere Protagonisten und hatte deswegen etwas bedenken.
Auch, wenn es zur Hälfte Thriller und zur Hälfte Liebesgeschichte sein sollte, fand ich, dass es zu wenig Thriller und zu viel Liebesgeschichte war. Ich habe da definitiv mehr Thriller erwartet und wurde deswegen auch leicht enttäuscht. Es kann natürlich gut sein, dass du es so gehört aber ich habe da doch etwas anderes erwartet.
Somit hält sich das Buch, meiner Meinung nach, auch nicht unbedingt an den Klappentext. Denn dieser ist für mich ein kleiner Einblick ins ganze Buch, der hier nur teilweise erfüllt wurde, da dort hauptsächlich von einer Leichenteilmafia die Rede war.
Auch wenn es für mich eher eine Liebesgeschichte war, hab ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Eigentlich bin ich auch kein großer Liebesroman Leser und hab mich deswegen auch auf den Thriller Anteil sehr gefreut. Dieser kam zwar nicht allzu oft vor, was mich zwar leicht enttäuscht hat aber im großen und ganzen nicht weiter schlimm war.
Es gab auch Zeiten, da konnte ich das Buch durchaus nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte im Allgemeinen hat mir nämlich doch sehr gefallen und mich sogar dazu gebracht, bei manchen Situationen, mitzufiebern.
Dabei mochte ich Julie und Spencer wirklich sehr. Spencer mochte ich aber ein wenig mehr, weil er mich mit seinem Charakter einfach mehr angesprochen hat. Julie hat mich mit ihrem Charakter manchmal sogar etwas genervt, worüber ich allerdings hinweg sehen kann, weil ich sie doch, die meiste zeit über, gemocht habe.
Benjamin hingegen konnte ich gar nicht leiden. Sein Charakter war mir zu arrogant und sein Verhalten war einfach extrem nervig. Dabei hat mich ein Charakter aber wirklich verwirrt, was sich allerdings später aufklärte. Somit kann ich auch darüber hinweg sehen.
Die Schriftgröße hat mich bei der Seitenzahl schon etwas abgeschreckt. Ich persönlich liebe etwas größere Schriften, bei denen man schneller voran kommt. Aber durch den flüssigen und schönen Schreibstil der Autorin, bin ich auch so sehr gut voran gekommen.
Das Ende habe ich dabei so definitiv nicht erwartet. Es war allerdings in Ordnung und ich konnte mich gut damit anfreunden. Alles in einem, war es ein gutes Ende für die Geschichte.
Im Allgemeinen ging es um Liebe, Freundschaft, Verrat und Vertrauen.

Fazit:
Auch wenn das Buch nicht ganz meinen Erwartungen entsprach, habe ich es trotzdem sehr gerne gelesen. Ich habe bei einigen stellen sogar mitgefiebert, konnte das Buch manchmal gar nicht mehr aus der Hand legen und finde den Schreibstil der Autorin wirklich toll.

`Vielen dank an die Autorin für dieses Rezensionsexemplar.`

Veröffentlicht am 31.08.2017

Sehr schöne Geschichte

Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück
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Inhalt:
Mikes leben war vor ein paar Tagen noch in Ordnung. Er hatte eine Freundin, super Kumpel, eine Band und einen Erzfeind. Plötzlich aber macht Lisa Schluss und er hängt bei Planungssitzungen des ...

Inhalt:
Mikes leben war vor ein paar Tagen noch in Ordnung. Er hatte eine Freundin, super Kumpel, eine Band und einen Erzfeind. Plötzlich aber macht Lisa Schluss und er hängt bei Planungssitzungen des Abschlussballs fest. Als würde das nicht langen, ist sein Erzfeind Tim Wallace plötzlich überall. In seinen Gedanken und langsam auch in seinem Herzen. Für Mike ist das ein absolutes Chaos.

Cover:
Ich liebe das Cover einfach. Die bunten Farben stechen bei dem dunklen Hintergrund besonders hervor und es sieht trotzdem keineswegs kindisch aus. Ich liebe ich auch den Titel, der eine gute Größe und Position hat. Dabei finde ich auch sehr schön, dass der Name des Autors nicht unnötig hervorgehoben wurde.

Meine Meinung:
"Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück" wurde von S. J. Goslee verfasst und von Marianne Harms-Nicolai übersetzt.
Ich fand die Allgemeine Idee hinter diesem Buch wirklich sehr interessant und auch der Titel hat mich neugierig aufs Buch gemacht.
Dabei habe ich viele unterschiedliche Gefühle des Protagonisten erwartet, die ich auch bekommen habe.
Das Buch habe ich in drei Tagen durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Und wenn ich es mal weg gelegt habe, musste ich die ganze zeit daran denken, es nachher auf jeden Fall weiter zu lesen.
Das Buch erinnert einen dabei definitiv an die heutige Jugend und ist somit realistisch gehalten. Dabei wird ein wichtiges Thema angesprochen, was meiner Meinung nach auch gut umgesetzt wurde.
Mir fällt auch kein Charakter ein, den ich nicht mochte, alle haben es irgendwie in mein Herz geschafft. Gut einer vielleicht nicht, aber das ist nicht besonders wichtig, da dieser sowieso keine allzu große Rolle hatte.
Dabei hatte jeder Charakter hat einen besonderen Platz in der Geschichte und vorallem Mike mochte ich gerne, weil man ihn auch von allen Seiten kennenlernte.
Der Schreibstil war sehr flüssig und schön zu lesen. Alles wurde leicht beschrieben, man konnte sich die Umgebung und alles andere gut vorstellen. Dabei hatte die Schrift eine angenehme Größe und es wurde aus der Sicht von Mike geschrieben, in der er/sie Perspektive.
Das Ende war eigentlich wie erwartet und zeigte einem nichts Neues oder unerwartetes. Trotzdem war es schön und ich konnte mich sehr gut damit anfreunden.
Im Allgemeinen ging es um neue Gefühle, Freundschaft und eine große Änderung im Leben von Mike.

Fazit:
Ich finde die Geschichte wirklich gelungen und finde es sehr schön, dass sie realistisch gehalten wurde. Dabei wurde ein wichtiges Thema angesprochen und ist somit ein gutes Buch für Jugendliche. Ich kann das Buch also mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 25.08.2017

Sehr schöne Geschichte

Gebannt. Unter fremdem Himmel
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Inhalt:
Aria lebt in einer Welt, die perfekter als die Realität ist. Perry hingegen wohnt in der Wildnis, wo Stürme sein Leben bedrohen. Als Aria aus ihrer Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. ...

Inhalt:
Aria lebt in einer Welt, die perfekter als die Realität ist. Perry hingegen wohnt in der Wildnis, wo Stürme sein Leben bedrohen. Als Aria aus ihrer Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Auch, wenn die beiden sich mehr als Fremd sind, verbindet sie die Suche nach den Menschen, die sie lieben. Während Aria auf schmerzliche Weise die Natur kennenlernen muss, lernt Perry die Gefühle der Menschen nun auf eine neue Weise wahrzunehmen.

Cover:
Das Cover an sich finde ich eher schlicht gehalten, was mir aber wirklich gut gefällt. Durch den dunklen Hintergrund sticht das 'dekorierte' A sehr gut hervor und der Titel hat eine angenehme Größe und Position. Was mir weniger gefällt ist das weibliche Gesicht, welches einfach nicht zum Gesamtbild passt.

Meine Meinung:
"Gebannt - Unter fremdem Himmel" wurde von Veronica Rossi verfasst und von Franca Fritz und Heinrich Koop übersetzt. Dabei handelt es sich um eine Trilogie, bestehend aus "Gebannt", "Getrieben" und "Geborgen".
Ich habe viel Gutes über das Buch gehört und es mir deswegen letztendlich auch geholt. Dabei fand ich auch die allgemeine Idee sehr interessant und habe eine spannende Geschichte mit eigenen Höhen und tiefen erwartet. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn ich habe das Buch sehr gerne gelesen und das mit meiner vollen Aufmerksamkeit.
Das Buch war dabei einerseits realistisch, andererseits in Fantasy getaucht. Was eine sehr schöne Mischung ergab.
Perry habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ich mag seine offene und mutige Art.
Allerdings weiß ich nicht, ob ich Aria mögen oder hassen soll. Ihre unwissende und sture Art ging mir schon manchmal auf die Nerven.
Dabei war der Schreibstil sehr flüssig und man wurde an das Buch gefesselt. Alles wurde gut beschrieben und man konnte sich die Umgebung leicht vorstellen. Auch die Schriftgröße war angenehm und schreckt einen nicht ab. Dabei wurde abwechselnd aus der Perspektive von Aria und Perry erzählt.
Das Ende war aber relativ schnell vorbei und wirkte irgendwie abgehackt. Im Allgemeinem ging es um eine neue Freundschaft, aufkeimende Liebe und Vertrauen.

Fazit:
Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, die Geschichte war sehr schön und die Charaktere keineswegs farblos oder langweilig. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 11.08.2017

Sehr schöne Geschichte

Mein schönes falsches Leben
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Inhalt:
Als Ella eines Morgens aufwacht, hat sich plötzlich alles in ihrem Leben verändert. Ihre Haare sind einige Zentimeter gewachsen, plötzlich ist sie Einser-Schülerin und ihre Eltern haben sich doch ...

Inhalt:
Als Ella eines Morgens aufwacht, hat sich plötzlich alles in ihrem Leben verändert. Ihre Haare sind einige Zentimeter gewachsen, plötzlich ist sie Einser-Schülerin und ihre Eltern haben sich doch nicht getrennt. Auch, wenn alles nicht allzu schlecht klingt, ist es für Ella ein wahrer Albtraum. Ihr Freund weiß nicht mehr, dass sie schon seit mehreren Jahren zusammen sind und ihre beste Freundin erkennt sie gar nicht mehr wieder. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was in jener Nacht geschehen ist, wo sich ihr Leben verändert hat. Aber eins weiß sie sicher, sie will ihr altes Leben zurück.

Cover:
Ich habe mich sofort in das Cover verliebt. Durch die Augen wirkt es geheimnisvoll und durch die hellen Farben freundlich und ansprechend. Auch der Titel wirkt sich positiv auf das Gesamtbild aus und wird durch eine angenehme Farbwahl hervorgehoben.

Meine Meinung:
"Mein schönes falsches Leben" wurde von Hilary Freeman verfasst und von Ulrike Köbele übersetzt.
Vor allem der Titel und das Cover haben mich dazu gebracht, mir das Buch genauer anzusehen. Als ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch haben musste.
Ich habe dabei eine interessante Geschichte mit höhen und tiefen erwartet, die ich auch bekommen habe.
Mir wurde nie langweilig, weil immer etwas Neues dazu kam und die Gefühle der Protagonistin stets mit einbezogen wurden.
Die Protagonistin wuchs mir auch sofort ans Herz, manchmal habe ich ihre Handlungen und Gefühle nicht verstanden, dies war jedoch keineswegs weiter schlimm. Die anderen Charaktere haben es allerdings nicht in mein Herz geschafft, für mich waren sie zu farblos.
Zwischendurch habe ich mich auch tatsächlich selbst gefragt, wie es ist wohl ist, als andere aber dennoch gleiche Person aufzuwachen. Wenn man selbst nicht genau weiß wer man ist und alles was man aufgebaut hat, verloren ist. Ist persönlich stelle es mir schrecklich vor.
Der Schreibstil der Autorin war dabei flüssig und angenehm zu lesen. Dabei wurde aus der Sicht von Ella erzählt, weshalb viele ihrer Handlungen auch verständlich waren.
Auch die Umgebung wurde sehr schön beschrieben, man konnte sich alles leicht vorstellen und die Schrift hatte eine angenehme Größe, weshalb man auch das Gefühl hatte gut voran zu kommen.
Das Ende fand ich einerseits verwirrend andererseits wirklich schön. Ich weiß bis heute nicht, wie ich es genau verstehen soll aber ich kann mich mit allen Möglichkeiten, die in meinem Kopf zu finden sind, anfreunden.
Im Allgemeinen ging es um Freundschaft, Verwirrung und das Ziel, alles fragwürdige zu verstehen.

Fazit:
Das Buch war angenehm zu lesen und hat dem Leser immer etwas Neues geboten, wodurch es nie langweilig wurde.
Auch das Cover muss ich kurz erwähnen, denn ich finde es wunderschön. Ich kann das Buch mit sehr gutem gewissen weiterempfehlen, weil es eine wirklich sehr schöne Geschichte ist.

Veröffentlicht am 11.08.2017

Mehr als die Hälfte des Buches hat mich leider nicht interessiert.

Das Licht der letzten Tage
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Inhalt:
Niemand konnte ahnen, dass unsere Welt so zerbrechlich ist, denn nur ein Wimpernschlag und sie ging unter. Auch, wenn das Licht der letzten Tage langsam schwindet, denken die restlichen Überlebenden ...

Inhalt:
Niemand konnte ahnen, dass unsere Welt so zerbrechlich ist, denn nur ein Wimpernschlag und sie ging unter. Auch, wenn das Licht der letzten Tage langsam schwindet, denken die restlichen Überlebenden noch nicht daran aufzugeben. Sie weigern sich zu akzeptieren, dass sie die eins so schöne Welt verloren haben und so werden sie von Hoffnung und Zuversicht geleitet, denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit.

Cover:
Das Cover finde ich wirklich schön, die Farben harmonieren perfekt miteinander. Die Schriftart des Titels finde ich allerdings ein bisschen zu schlicht aber die Größe und Position ist gut gewählt worden. Dabei passt der Name des Autors perfekt zum Gesamtbild.

Meine Meinung:
"Das Licht der letzten Tage" wurde von Emily St. John Mandel verfasst und von Wibke Kuhn aus dem englischen übersetzt.
Für mich hörte sich die allgemeine Idee hinter diesem Buch wirklich gut an und ich habe mich schon sehr darauf gefreut. Leider wurde ich aber sehr enttäuscht.
Dabei habe ich eine Geschichte mit vielen Gefahren und vielen unterschiedlichen Gefühlen erwartet. Kann gut sein, dass auch beides enthalten war aber ich habe
mir einfach etwas anderes unter dem Inhalt vorgestellt.
Der Anfang war langweilig und ab hundert Seiten habe ich angefangen welche zu überspringen, weil es mich einfach nicht interessiert hat. Und das zog sich leider bis zum Ende des Buches durch. Somit war gefühlt die Hälfte des Buches war für mich nicht brauchbar.
Ich konnte auch keinen der Charaktere in mein Herz schließen, sie waren durchaus nicht mein Geschmack.
Der Schreibstil an sich war aber schon gut, nur die Schrift war etwas klein und der Inhalt einfach nicht meins. Dabei wurde auch aus unterschiedlichen Sichten erzählt, was ich in diesem Buch einfach nicht passend fand.
Viel habe ich auch vom Ende nicht gelesen, weil mich das meiste auch nicht interessiert hat. Ich habe somit auch da viele Seiten übersprungen und nur wenig mitbekommen.

Fazit:
Mehr als die Hälfte des Buches hat mich nicht interessiert und wurde übersprungen. Ich konnte leider auch keinen der Charaktere in mein Herz schließen, wodurch das Lesen keinen besonderen Spaß gemacht hat. Es gibt sicher Leute, die dieses Buch mögen aber ich gehöre nicht dazu und kann es so auch leider nicht weiterempfehlen.