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Veröffentlicht am 24.03.2018

Schöner Reihenauftakt mit starker Protagonistin

Magic Academy - Das erste Jahr
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Inhalt:
In einer Welt voller Magie und Rivalen traue nur dir selbst!

Die 15-jährige Ryiah kommt mit ihrem Zwillingsbruder an die Akademie. Die berüchtigtste Ausbildungsstätte ihres Reichs, an der nur ...

Inhalt:
In einer Welt voller Magie und Rivalen traue nur dir selbst!

Die 15-jährige Ryiah kommt mit ihrem Zwillingsbruder an die Akademie. Die berüchtigtste Ausbildungsstätte ihres Reichs, an der nur die besten Schüler aufgenommen werden. Nur fünfzehn der Neuankömmlinge werden die Ausbildung antreten dürfen. Der Wettkampf um die begehrten Plätze ist hart und die Rivalität groß. Vor allem, als Ry Prinz Darren näher kommt, macht sie sich Feinde. Wird sie trotz aller Widerstände gut genug sein und ihren Platz an der Akademie behaupten ?


Meinung:

Wir starten direkt spannend in das Buch rein, denn der Weg zur Akademie ist schon mal gar nicht einfach und Riyah und Alex müssen sich verteidigen, damit sie es pünktlich zur Akademie schaffen.

Wir lesen die Geschichte aus Riyahs Sicht und erfahren, dass sie und ihr Zwillingsbruder Alex aus ärmeren Verhältnissen stammen. Die beiden 15 Jährigen möchten sich in der Akademie zu Magiern ausbilden lassen. Denn in beiden schlummert die Magie. Alex besitzt die Magie des Heilens und Ryiah will eine Kämpferin werden.
Doch die Akademie nimmt nur fünfzehn Schüler auf und so erwartet die über Hundert Anwärter ein Jahr voller Unterricht, Prüfungen und Schikane.

Wir starten das Schuljahr mit Ryiah und bekommen mit wie anstrengend und schwierig der Weg zu den Endprüfung ist. Der Unterricht bei den Lehrern ähnelt eher einer Tortur und wir bekommen mit, wie immer wieder Schüler an der Strenge und den Aufgaben scheitern.
Ryiah ist ein willensstarkes und ehrgeiziges Mädchen, die sich voll auf das Training und Lernen konzentriert. Trotzdem schließt sie Freundschaften. Diese helfen ihr gerade mit der Zweiklassen Gesellschaft der Schüler und den Problemen mit den "Betuchten" umzugehen.
Aber da ist ja noch der Prinz Darren. Ryiah hat sich schnell ein Bild und eine Meinung von ihm gebildet und verheimlicht dieses auch nicht vor ihm. Dadurch kommt es zu einigen unschönen Szenen mit ihm und seinen Anhängern.

Es gibt jetzt keine super spannenden Moment, da es einfach um das erste Ausbildungsjahr von Ryiah und Alex geht. Es geht um die Stärke, die beide beweisen müssen und die zwischenmenschlichen Beziehungen, die entstehen. Die Liebesgeschichte ist knifflig aber ruhig. Ich fand es sehr ausgewogen.
Das Jahr geht eigentlich schnell vorbei und man fieberte mit Ryiah bei jeder Prüfung und gerade bei der Abschlussprüfung mit. Ihre Magie entwickelt sich zu etwas Großem und ich bin gespannt, wie es mit ihr, ihrem Bruder und den anderen Freunden und Feinden weitergeht.

Fazit:
Rachel E Carter hat einen schönen Auftakt ihrer vierteiligen Reihe abgeliefert. Ich bekam, dass was ich erwartet habe und begleitete die starke Protagonistin auf dem Weg des ersten Jahres in der Akademie, um ihrem Wunsch zur Kämpferin ausgebildet zu werden näher zu kommen. Es wird ausführlich gezeigt, wie schwer der Weg ist und wie wichtig die zwischenmenschlichen Beziehungen als Ausgleich sind. Es ist noch ein wenig Luft nach oben für Band 2, der im Mai erscheint.





Zusätzlich muss ich erwähnen, dass mir die Qualität des Taschenbuches nicht sehr zugesagt hat, denn durch die sehr starke Bindung entstehen zwar keine Leserillen im Buchrücken (ich hab jetzt eine im Cover vorne), aber es ist auch sehr schwer aufzuhalten beim Lesen.

Veröffentlicht am 24.03.2018

Grundidee und Welt interessant, Geschichte zu monoton

Atlantia
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Inhalt:

Zwillinge.
Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.

Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang ...

Inhalt:

Zwillinge.
Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.

Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen.

In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.



Meinung :



Der Weltenaufbau mit dem Unten und Oben aufgrund der Ressourcen Verschwendung, den die Menschen betreiben, war wirklich eine gute Idee. Um die Menschheit zu retten, wurde ein teil nach Atlantia gebracht, die Stadt die unter Wasser gebaut wurde, damit die Menschen unten nicht krank werden und so auch länger leben können.



Auch das dort dann die Sierenen auftauchten unter den Nachkommen, macht es interessanter.

Wir begleiten Rio auf ihrem Weg und erleben mit, wie sie am Tag der Trennung völlig verwirrt ist, als Bay sich für das Oben entscheidet, denn das war immer ihr Wunsch.

Daraufhin versucht sie alles um nach Oben zu kommen und zu erfahren, wieso Bay nach oben ging. In dem Zusammenhang trifft sie auf True.

Doch auch Rio hat ein Geheimnis, denn sie ist eine Sirene und muss ihre wahre Stimme verstecken. Daher spricht sie mit einer monotonen Stimme.



Und dieses zieht sie leider nicht nur bei ihrer Stimme durch, sondern auch durch die Geschichte. Den leider bleibt diese meist monoton und plätschert so vor sich hin. Zu Ende gibt es dann mal ein paar kleinere Spannungsbögen, aber nichts, was mich längerfristig beeindrucken konnten.



Das Hauptaugenmerk auf die Geschichte, warum Bay ging, verändert sich bald schon zu eine Geschichte über Sirenen. Dadurch wird Bay zeitweise fast vergessen.

Ein Pluspunkt gibt es für die Liebesgeschichte, da diese sich langsam entwickelt und nicht so plötzlich kommt.



Fazit:



Die Grundidee und der Weltenaufbau sind interessant, leider bleibt die Protagonistin platt und monoton, genau wie die Geschichte. Die wenigen Spannungen kommen erst zu Ende und dann ist es schon vorbei. Ein Buch, welches ich schon bald wieder vergessen habe.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Schöne Geschichte mit einigen Schwächen

Wie die Luft zum Atmen
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Nachdem ich erst mit "Wie die Stille unter Wasser" angefangen habe und am Ende nur noch mit dem Kopf geschüttelt, dachte ich ich gebe Brittainy C Cherry eine neue Chance und hab den ersten Teil der Elements ...

Nachdem ich erst mit "Wie die Stille unter Wasser" angefangen habe und am Ende nur noch mit dem Kopf geschüttelt, dachte ich ich gebe Brittainy C Cherry eine neue Chance und hab den ersten Teil der Elements Reihe gelesen. Denn der Schreibstil von Brittainy C Cherry gefiel mir ja eigentlich ganz gut. Noch eben eingeschoben muss man erwähnen, dass die Bücher keine wirkliche Reihe ergeben, denn man trifft nicht mal auf Nebencharaktere. Es sind also in sich abgeschlossene Romane.

Elizabeth kehrt mit ihrer Tochter Emma zurück in ihr Haus, wo sie alles an ihren verstorbenen Mann erinnert. Knapp ein Jahr ist es her, da kam Steven bei einem Autounfall um. Jetzt muss sie sich nicht nur mit dem Tratsch in der Kleinstadt arrangieren, sondern auch noch mit dem gut aussehenden, aber sehr grumpigen und fiesen Nachbarn Tristan. Tristan will mit keinem was zu tun haben. Gerade nicht mit seiner neuen Nachbarin, doch kann er sich Elizabeth Charme nicht entziehen, denn beide teilen ein Schicksal.

Es kommt sehr schnell zu Annäherungen und dann auch zu Bettszenen, so dass ich gerade am Anfang eher skeptisch war, da es doch sehr schnell ging. Hinzu kommt, dass es eine ungesunde "Beziehung" ist, die sie führen, was sie selber auch merken und das soll ja auch der Punkt an der Geschichte sein. Das habe ich soweit ja verstanden, trotzdem konnte ich mich nicht wirklich reindenken. Danach wird es ein wenig ruhiger, doch später gibt es ein sehr abgedrehtes Ende. Fand ich es schlecht ? Nein .. ich mochte die Wendung die es genommen hat, doch muss man schon ehrlich sein, dass dort zu viel Zufall und Schicksal reingespielt hat. (Wer es gelesen hat, weiß was ich meine :D ) Doch es bleibt realistisch, denn es ist eben mit solchen Menschen und Zufall rein theoretisch möglich. Daher störte mich das jetzt eher weniger.

Zu den beiden Hauptprotagonisten Elizabeth und Tristan bekam ich wie oben schon gesagt nicht sofort Zugang, doch nachdem das Tempo etwas raus genommen wurde, wurde auch das besser. Ein kleines Highlight ist die putzige Emma. Wo entgegen die beste Freundin Faye mir mit ihrer Sexbessesenheit anfangs zwar noch unterhaltsam ist, mir schnell aber mit ihrer Ausdrucksweise und Art auf die Nerven ging.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Schönes kurzweiliges Königskind

Eine Geschichte der Zitrone
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Calypso ist eher eine Einzelgängerin, doch plötzlich taucht Mae auf und holt sie aus ihrem Schneckenhaus. Denn Calypso lebt mit ihrem Vater nach dem Tod ihrer Mutter alleine und ihr Vater arbeitet sehr ...

Calypso ist eher eine Einzelgängerin, doch plötzlich taucht Mae auf und holt sie aus ihrem Schneckenhaus. Denn Calypso lebt mit ihrem Vater nach dem Tod ihrer Mutter alleine und ihr Vater arbeitet sehr viel, am meisten an seinem Buch "Die Geschichte der Zitrone". Doch als sie Maes Familie und Lebenstil sieht, kommt sie immer mehr ins grübeln, ob alles so richtig läuft bei ihr zu Hause und ob ihr Vater vielleicht doch nicht so gut mit seiner Trauer umgehen kann.

Calypso ist für ihr Alter schon sehr selbsständig, gezwungener maßen. Außerdem ist sie ein riesen Bücherwurm und steckt ihre Nase immer in irgendein Buch. Da können Mae und sie ja nur Freunde werden, den Mae liest auch eine Menge Bücher.


Wir begleiten Calypso auf ihren Weg aus der Einsamkeit raus. Wir erleben ihre Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen und beginnen den Kopf über ihren Vater zu schütteln. Sie lernt, wie eine funktionierende Familie aussieht und beginnt zu reflektieren, dass bei ihr zu Hause nicht alles richtig läuft.


Jo Cotterill hat eine kleine süße Geschichte geschrieben, über Freundschaft, Familie und Trauerbewältigung. Der Schreibstil ist locker luftig und die Geschichte somit auch schnell durch gelesen. Doch habe ich auch das Gefühl, dass ich Calypso bald wieder vergessen habe. Für diese süße kurzweilige Geschichte gebe ich daher 4 Sterne.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Max und Andy

Dort, wo du bist
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Vor ca 2 Jahren bin ich bei Audible über die "Julia und Jeremy" Hörbücher gestolpert und habe mich direkt in die beiden verliebt.

Nun hat Jessica Winter uns noch eine Geschichte zu Jeremys besten Freund ...

Vor ca 2 Jahren bin ich bei Audible über die "Julia und Jeremy" Hörbücher gestolpert und habe mich direkt in die beiden verliebt.

Nun hat Jessica Winter uns noch eine Geschichte zu Jeremys besten Freund Max gegeben. Schon in den ersten Bänden schließt man Max dank seiner Hilfsbereitschaft und Loyalität direkt ins Herz.

Seine eigene Geschichte kann man unabhängig zu Band 1 und 2 lesen, denn sie ist in sich abgeschlossen, doch wenn man die Geschichte um Julia und Jeremy noch lesen oder hören möchte (was ich auf jeden Fall empfehle), würde man sich spoilern.

Die Geschichte beginnt gleich tränenreich da wo der Epilog von Band 2 aufhörte, also im Jahr 2035. Im Zuge der Ereignisse trifft Max auf Andy. Andy und ihn verbindet eine Geschichte, die vor mehr als 17 Jahren begonnen hatte, doch er hat seit 17 Jahren nichts mehr von ihr gehört.

Wir lesen die aktuellen Ereignisse, doch zu Beginn liegt der Schwerpunkt natürlich auf die Geschehnisse vor 17 Jahren, als Max und Andy sich auf dem Collage anfreunden. Max will Profi Footballer werden und konzentriert sich voll auf den Sport und sein Studium, doch Andys Probleme lassen ihn nicht kalt.

Andy hat eine schwierige Vergangenheit, mit der sie einfach nicht abschließen kann, denn sie holt sie immer wieder ein. Gerade Max möchte sie nichts davon erzählen, doch leider wird er mit rein gezogen.

Jessica Winter schafft auch hier wieder eine tolle Geschichte mit prickelnder Atmosphäre, auch wenn es keine Bettszenen gibt. Ich verstehe Max Liebe zum Sport und das er alles dafür gibt, denn auch das Thema gab es bei den vorigen Bänden schon. Da ich die Vorgeschichte kannte und Max eben auch schon, konnte ich mich sofort mit ihm anfreunden. Andys Art passt ganz gut dazu und ihre Selbstzweifel und ihren Twist kann man gut nachvollziehen.

Zwischendurch bekommen wir immer wieder mit, was nach dem Wiedersehen passiert. Und wo das am Anfang eher weniger voran ging, überschlägt es sich ein wenig, nachdem wir erfahren haben, wie die beiden damals auseinander gingen.

Und hier haben wir auch das Manko, welches mir in diesem Band nicht so gut gefiel, nämlich das Tempo. Wo es zu Beginn eher ruhig ist, aber immer spannend genug, dass man wissen will, wie die beiden sich näher kommen, wird es zum Ende hin in der aktuellen Zeit etwas zu flott. Der Teil im Jahre 2035 überschlägt sich dann etwas. Dafür ziehe ich auch leider ein Stern ab.



Trotzdem kann ich die Reihe und auch das andere Buch von Jessica Winter "Wenn du mich sehen könntest" jedem Freund einer schönen, aber auch dramatischen Liebesgeschichte empfehlen.