Cover-Bild Eine Geschichte der Zitrone
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 29.09.2016
  • ISBN: 9783551560360
Jo Cotterill

Eine Geschichte der Zitrone

Nadine Püschel (Übersetzer)

Ein Hymne auf das Lesen und die Freundschaft!

Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2021

Wo ist die innere Stärke?

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Die 11-Jährige Calypso vergräbt sich am liebsten in den Bücher, die sie über alles liebt. Doch als die neue Mitschülerin Mae in die Klasse kommt und sich mit ihr anfreunden will, scheint sich für Calypso ...

Die 11-Jährige Calypso vergräbt sich am liebsten in den Bücher, die sie über alles liebt. Doch als die neue Mitschülerin Mae in die Klasse kommt und sich mit ihr anfreunden will, scheint sich für Calypso ein Stück Welt zu öffnen. Kann es wirklich sein, dass jemand ihre beste Freundin sein will? Ihr Vater hat ihr aber beigebracht, dass man sich nur auf sich selbst verlassen kann. Seit ihre Mutter gestorben ist, macht ihr Vater genau das. Er verlässt kaum sein Arbeitszimmer und schreibt an seinem Buch "Eine Geschichte der Zitrone". Je mehr Zeit Calypso mit Mae und ihrer Familie verbringt, fragt sie sich, ob ihr kaltes, einsames Zuhause wirklich zur eigenen inneren Stärke beiträgt.

Die Geschichte hat mich nicht nur berührt, sogar zum Weinen gebracht. In einem kindlichen Ton erzählt Calypso, wie sie mit Trauer, Einsamkeit und Verantwortungsgefühl für ihren Vater umgeht. Als Mensch, der auch Bücher sehr liebt, war ich ihr emotional sehr nah.

Mein Fazit: Mein absolutes Jahreshighlight. Eine emotional schwerwiegende Geschichte eines Mädchen, das versucht den richtigen Weg zu finden. Sehr bewegend. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.06.2018

Berührender Roman über Freundschaft und Zusammenhalt

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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen.

Meinung:
Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Perspektive von Calypso geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Seit dem Tod ihrer Mutter hat sich Calypsos Vater völlig dem Schreiben seines Buches über die Geschichte der Zitrone hingegeben, so dass er darüber auch häufig seine Tochter vergisst. Calypso liest gerne und möchte eines Tages Schriftstellerin werden. Freunde hat sie keine, sie ist eine Einzelgängerin. Als die neue Schülerin Mae auftaucht, ändert sich das, denn die beiden verbindet ihre Liebe zu Büchern und sie werden beste Freundinnen. Als Calypso dann auch Zeit bei Mae und ihrer Familie verbringt, erkennt sie, dass bei ihr zu Hause etwas nicht stimmt…
Calypso ist ein wunderbarer Charakter, ebenso wie Mae, und man kann nicht anders als mit ihr mitzuleiden und mitzufühlen. Sie hatte kein leichtes Leben und blüht nun in der Freundschaft mit Mae und der Zeit in Maes Familie regelrecht auf. Dieser tiefgründige Roman ist so wunderbar berührend und erzählt einfühlsam über Trauer, Freundschaft und Zusammenhalt. Absolute Leseempfehlung, ein wahres Königskind.

Fazit:
Ein tiefgründiger und sehr berührender und gefühlvoller Roman über Freundschaft, Trauer und Zusammenhalt, der aber auch Hoffnung versprüht.

Veröffentlicht am 07.02.2018

Eine Geschichte der Einsamkeit, Hoffnung und der tiefgreifenden Gefühle

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Klappentext
„ Ein Hymne auf das Lesen und die Freundschaft!

Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch ...

Klappentext
„ Ein Hymne auf das Lesen und die Freundschaft!

Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen.“

Gestaltung
Außergewöhnlich, wie von den Covern des Königskinder Verlages gewohnt, ist auch die Gestaltung dieses Buches. Passend zum Titel zieren viele Zitronen bzw. Zitronenscheiben das Buch, was ich richtig cool finde, da sie so schön leuchten und das Cover frisch wirken lassen. Die beiden Mädchen in der Covermitte passen auch gut zur Geschichte, welche sich um zwei junge Mädchen dreht. Auch die Farben finde ich sehr schön aufeinander abgestimmt und vor allem zum Zitronenrand passend, da sie nicht zu grell sind und dem Auge schmeicheln.

Meine Meinung
Ein Buch, das damit beworben wird, eine Hymne auf das Lesen und die Freundschaft zu sein? Das muss ich doch lesen! So ungefähr waren meine Gedanken, als mir „Eine Geschichte der Zitrone“ das erste Mal begegnet ist, denn der Titel lässt ja nicht gerade sofort auf eine Geschichte über die Liebe zu Büchern und tiefe Freundschaften schließen. Neugierig begann ich das Buch zu lesen und konnte es so schnell nicht mehr aus der Hand legen, denn Jo Cotterills Werk hat mich mit dem sehr klaren und jugendgerechten Schreibstil, welcher stets die richtigen und vor allem berührenden Worte findet, an die Seiten gefesselt.

„Eine Geschichte der Zitrone“ befasst sich vor allem mit dem Thema der Einsamkeit. Mehr als einmal musste ich wirklich den Klos, der sich in meinem Hals gebildet hat, herunterschlucken, weil mich das Buch so berührt hat. Die 10jährige Calypso hat vor ein paar Jahren ihre Mutter verloren und ihr Vater kümmert sich lieber um sein Buch über Zitronen statt um sie. Als sie dann Mae und deren Familie kennen lernt, erkennt das junge Mädchen, dass sie vieles in ihrem Leben vermisst: Freunde, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Liebe, eine Schulter zum Anlehnen…

Jo Cotterill befasst sich in ihrem Buch mit einer Thematik, die viele Menschen berührt: Es gibt so viele Kinder und Jugendliche, die zu Hause kein leichtes Leben haben. Mit „Eine Geschichte der Zitrone“ greift die Autorin genau dieses Thema in einer feinfühligen, berührenden Art und Weise auf. Jo Cotterill schreibt darüber sehr verständnisvoll und durch die junge Calypso sowie ihre Geschichte wird der Leser gefühlsmäßig sehr schnell in die Thematik eingebunden. Das Buch ist so einerseits sehr traurig, denn es hat mir beim Lesen manchmal wirklich das Herz schwer werden lassen. Andererseits transportiert es gleichzeitig auch einen Hoffnungsschimmer, der mir immer wieder ein sanftes Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Diese Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung har mir super gut gefallen und mich beim Lesen sehr berührt.

Auch fand ich es toll, dass die Autorin dem Buch philosophische Charakterzüge verliehen hat. So entdeckte ich zwischendrin beim Lesen immer wieder kleine Zeilen, die mir mein Herz gewärmt haben und die mich nachdenklich gestimmt haben. Besonders, dass das Buch eine Botschaft für seine Leser bereithält, gefiel mir gut. Die Handlung hat eine Entwicklung durchgemacht und am Ende des Buches steht dann eine Erkenntnis, die auch den Leser nicht kalt lässt und die auch sein eigenes Leben betriffft. Zwar war diese Botschaft für mich recht schnell erkennbar und sie wurde auch schon im Klappentext angeschnitten, doch dies hat dem Gefühlssturm und der Freude beim Lesen keinen Abbruch getan, da Jo Cotterill Calypsos Geschichte so feinfühlig und sensibel erzählt.

Die beiden Hauptfiguren, Calypso und Mae haben mir sehr gut gefallen. Trotz ihres jungen Alters konnte ich mich gut mit ihnen identifizieren, da beide die Liebe bzw. Leidenschaft zu Büchern und guten Geschichten verbindet und sie dies auch mit mir verbunden hat. Gerade Calypsos Geschichte und ihre Einsamkeit hat mir manchmal das Herz schwer werden lassen, sodass ich bei ihr immer sehr emotional ergriffen war, weil Calypsos Gefühle so transparent und nachvollziehbar dargestellt wurden. Mae war dafür so ein fröhlicher, lebendiger und dynamischer Gegenpol, der immer wieder für Hoffnung gesorgt hat, dass ich bei Szenen mit ihr immer gelächelt und sie direkt in mein Herz geschlossen habe.

Fazit
„Eine Geschichte der Zitrone“ hat mich sehr berührt, denn es gab Stellen, an denen ich einen dicken Klos im Hals hatte, gleichzeitig gab es aber auch so schöne Momente, in denen ich ein sanftes Lächeln auf den Lippen hatte. Es ist ein Buch, in dem zwei Seiten miteinander spielen: Traurigkeit und Hoffnung und die so den Leser emotional mitreißen. Dieses Buch hat mich nachdenklich gestimmt und mir vor Augen geführt, was im Leben wichtig ist. Der klare Schreibstil und die feinfühlige Art der Autorin sowie die zauberhaften Hauptfiguren haben dieses Buch zu etwas ganz besonderem gemacht.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 07.03.2017

Menschen brauchen Menschen - Leseratten brauchen dieses Buch

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INHALT
Calypso wird von ihrem Vater allein erzogen, nachdem ihre Mutter verstarb. Diese Situation scheint für den Vater nicht immer einfach zu sein. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sich eine Freundschaft ...

INHALT
Calypso wird von ihrem Vater allein erzogen, nachdem ihre Mutter verstarb. Diese Situation scheint für den Vater nicht immer einfach zu sein. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Calypso und Mae, anfangs noch etwas scheu, später jedoch über den gemeinsamen Nenner "Bücherliebe" in freundschaftlichen Banden vereint. Sie verbringen fast jeden Schultag nach Schulschluss gemeinsam, erträumen sich gemeinsam eine Schriftstellerkarriere. In gegenseitigen Besuchen erleben beide jeweils ein Familienleben, welches sie daheim ganz anders kennen. Dabei wird dann auch klar, was die Zitronen zu bedeuten haben.
FAZIT
Mir gefällt generell die Zusammenstellung des Covers: die Farben, die Schriftart mit leichten Schnörkeln -> sehr ansprechend, passende Bordüre, eher altmodisches Bild mit zwei Mädchen. Da es jedoch um ein Jugend Buch geht, empfinde ich das Cover als zu klassisch.
​Der Einstieg ins Buch ist leicht gehalten; das Lesen gestaltet sich schnell, leicht und flüssig und der Spannungsaufbau ist so gehalten, dass das Buch schon nach wenigen Seiten schwer aus der Hand zu legen ist, wenn man sich für dies Thema interessiert.
Zudem tauchen - gerade weil es um die Liebe zu Büchern geht - immer wieder "Hinweise" zu anderen Buchtiteln auf (vorwiegend Kinderbücher und Klassiker), die gut eingearbeitet sind!
Bei den Beschreibungen vom Umgang Vater/Tochter stockte mir zwischenzeitlich der Atem und es liefen Tränen. Ich habe mich gefragt, ob er seine Tochter nicht beachten kann oder will ... Für manch einen wird es hier vielleicht mit einer Antipathie auferlegt, jedoch wandelt dies Gefühl je mehr Seiten gelesen werden.

Meiner Meinung nach sollte jeder, der Bücher liest/liebt, dies Buch lesen!!

Veröffentlicht am 18.11.2016

Wunderschön und liebevoll erzählt !!

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Klappentext:
"Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie ...

Klappentext:
"Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen. "

Meine Meinung:
"Eine Geschichte der Zitrone" ist mein erstes Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ,soweit ich weiß, auch ihr erstes Werk, welches auf dem deutschsprachigen Markt erschienen ist. Mich hat inhaltlich gleich angesprochen und so war ich sehr auf die Umsetzung gespannt.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und ich konnte mich sofort in die Handlung hineinversetzen. Die Handlung wird aus Sicht von Calypso, dem kleinen Mädchen, welches dem Leser, einen großen Einblick in ihr Leben gewährt. Jo Cotterill, die Autorin, hat dafür die Ich-Perspektive gewählt, sodass ich mich sehr leicht in Calypsos Gedanken und Gefühle hineinversetzen konnte. Ich habe sie sehr schnell in mein Herz geschlossen. Zu Beginn der Geschichte hatte ich richtig viel Mitleid mit ihr, denn sie ist so furchtbar einsam und muss in so jungen Jahren schon so wahnsinnig viel Verantwortung tragen. Sie ist ziemlich auf sich selbst gestellt, Bücher sind ihre einzige Möglichkeit Zuflucht zu finden. Zum Glück findet sie in der neuen Mitschülerin eine Gleichgesinnte, die Bücher und den Umgang mit Worten genauso liebt, wie sie selbst. Die Charaktere sind wahnsinnig liebevoll gestaltet worden.
Mich hat das Buch wirklich schnell gefesselt, sodass ich es, nachdem ich einmal begonnen hatte zu lesen, kaum noch weglegen mochte. Die Geschichte hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Jo Cotterill erzählt wahnsinnig berührend und einfühlsam von Calypsos Leben, völlig unaufgeregt, aber dennoch nahm mich das Buch einfach komplett ein !!