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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2017

Dunkelheit versus Licht

Ich bin die Nacht
3 0

Francis Ackerman junior ist der gefürchtetste Serienkiller der Neuzeit. Er tötet jeden den er will und wie er will, wie es ihm gerade passt. Was hat ihn bloss zu so einem Psychopathen gemacht? Ackerman ...

Francis Ackerman junior ist der gefürchtetste Serienkiller der Neuzeit. Er tötet jeden den er will und wie er will, wie es ihm gerade passt. Was hat ihn bloss zu so einem Psychopathen gemacht? Ackerman fühlt sich sehr wohl in dieser Rolle, in der Dunkelheit des Bösen. Doch eines Tages läuft ihm Marcus über den Weg und Ackerman erkennt, dass er seinen Gegenpart gefunden hatte. Was soll er nun machen? Dazu gerät der unwissende Marcus in eine Verschwörung, dessen Ausmass er gar nicht erahnen kann.

Der Auftakt der Buchserie «Ich bin…» von Ethan Cross geht von der ersten Seite an zur Sache. Leider wirkt die Erzählung stellenweise zu konstruiert, wobei es der Schluss wieder wett macht (mein Tipp: bis zum Ende durchhalten lohnt sich!). Auf jeden Fall bleiben einige wichtige Fragen am Ende des Buches offen. Deshalb sollte man sich auch nach der Lektüre dieses Buch auf das Lesen der nächsten Bücher gefasst machen.

Veröffentlicht am 12.07.2018

Kurzweilig

Racheopfer
1 0

Ein Arzt will den berüchtigten Serienmörder Francis Ackerman jr. von seiner Psychopathie heilen. Er ist überzeugt, ihn mit seiner Behandlungsmethode kontrollieren zu können. Doch wo er sich überschätzt, ...

Ein Arzt will den berüchtigten Serienmörder Francis Ackerman jr. von seiner Psychopathie heilen. Er ist überzeugt, ihn mit seiner Behandlungsmethode kontrollieren zu können. Doch wo er sich überschätzt, so unterschätzt er Francis. Denn Francis erklärt die Spiele
für eröffnet und freut sich diese unter anderem mit einer altbekannten Frau zu tun - einem ehemaligen Opfer, das er leben liess.

Das Buch ist ein kurzweiliger Kurzthriller, der eine Episode aus dem Leben von Francis Ackerman jr. erzählt, die vor der Bücherserie stattgefunden hat. Leider ist der Klappentext der Neuauflage sehr irre führend. Es wird weder erzählt, wie das Töten begann, noch ist es seine Vorgeschichte. Da werden falsche Erwartungen gemacht. Ansonsten zur Geschichte selbst kann man sagen, dass es, wie von Ethan Cross gewohnt, packend geschrieben ist und man Francis auch gleich auf makabere Art lieb gewinnt.

Mein Fazit zu dem Buch: Ich habe aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet. Mehr Einblick in Francis "spezielle" Kindheit. Aber trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten und die Seiten flogen nur dahin. Eine gute, kurze Episodenerzählung von Francis, wie er leibt und lebt.

Veröffentlicht am 12.03.2017

Zeugnis der Geschichte

Der letzte Überlebende
1 0

Szlamek Pivnik wuchs in einer Städtchen in Polen auf. Seine Kindheit endete als er 13 war und die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschierte. Ein Leben in der Hölle beginnt, immer nahe dem Tod. Szlamek, ...

Szlamek Pivnik wuchs in einer Städtchen in Polen auf. Seine Kindheit endete als er 13 war und die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschierte. Ein Leben in der Hölle beginnt, immer nahe dem Tod. Szlamek, kurz genannt Sam, überlebte das Ghetto, diverse Selektionen, das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und vieles mehr.
Sam erzählt seine Erinnerungen an diese Zeit der Unmenschlichkeit, die mit geschichtlichen Fakten unterlegt werden. Das Buch ist ein Zeugnis des zweiten Weltkrieges und ermahnt jeden nachzudenken, was einen Menschen dazu bewegt andere zu demütigen, entwürdigen und zu foltern. Und vor allem die Beweggründe dies nicht zu tun.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich mit dem Holocaust etwas beschäftigte oder einen Zeitzeugenbericht aus einem fürchterlichen Konzentrationslager lesen will. Auch gut geeignet für die jüngere Generation.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Daily Soap zum Lesen

Märchenhaft
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Elisabeth verliebt sich nach dem Motto „Tausend Mal berührt“ in ihren ehemaligen Arbeitskollegen Moritz Fürst, den sie eigentlich nie ausstehen konnte. Doch Moritz trägt ein schwerwiegendes Geheimnis mit ...

Elisabeth verliebt sich nach dem Motto „Tausend Mal berührt“ in ihren ehemaligen Arbeitskollegen Moritz Fürst, den sie eigentlich nie ausstehen konnte. Doch Moritz trägt ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich – er ist ein Prinz und heisst Moritz von Eschberg. Kann Elisabeth mit einem „Prinzessin-Dasein“ umgehen? Hält die frische Liebe allen Belastungen stand?
Die Autorin Larissa Schwarz hat ein Buch verfasst, das sich liest, wie eine Daily Soap in Echtzeit. Besonders der Anfang ist sehr gelungen und emotional berührend. Leider flacht die Geschichte um Elisabeth und ihrem Prinzen gegen Ende leicht ab. Wer aber Soaps gerne im Fernsehen schaut, kann sich dem ersten Teil der Eschberg-Reihe „Märchenhaft“ nicht entziehen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eigenständig mit Hang zur Mordaufklärung

Die rubinrote Kammer
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Victoria versucht sich als junge, eigenständige Frau in London im Jahre 1907 zu behaupten. Unter anderem engagiert sie sich bei den Suffragetten, die ein Frauenwahlrecht durchsetzen wollten. Mit ihrem ...

Victoria versucht sich als junge, eigenständige Frau in London im Jahre 1907 zu behaupten. Unter anderem engagiert sie sich bei den Suffragetten, die ein Frauenwahlrecht durchsetzen wollten. Mit ihrem Butler Hopkins fängt Victoria einen Mord aufzuklären, der vielleicht mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Ob sie selbst dadurch in Gefahr gerät?
Das Buch hat einen durchdachten historischen Hintergrund. Die Kombination einer jungen Frau und einem alten Butler als Ermittlungteam ist ungewöhnlich, aber dadurch erfrischend. Der Bezug zum Titel fand ich leider etwas zu vage. Trotzdem ein gutes Buch für Liebhaber englischer, historischer Romane.