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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2020

Tolles historisches Setting

1793
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Der traumatisierte Kriegsveteran Jean Michael Cardell findet im Jahr 1793 in Stockholm eine grausam verstümmelte Leiche im Abwasser. Der Jurist Cecil Winge, ein Sonderermittler der Stockholmer Polizei, ...

Der traumatisierte Kriegsveteran Jean Michael Cardell findet im Jahr 1793 in Stockholm eine grausam verstümmelte Leiche im Abwasser. Der Jurist Cecil Winge, ein Sonderermittler der Stockholmer Polizei, will den Täter fassen. Zusammen mit Cardell findet er heraus, dass das Opfer mit chirurgischer Präzision gefoltert wurde und die Wahrheit schrecklicher ist, als jemand je vermutet hätte.

Das erste Werk von Niklas Natt och Dag hat mich schon wegen dem fantastisches Cover angezogen. Die zwei Hauptprotagonisten Winge und Cardell sind interessant, da sie durch ihr persönliche Leiden zu kämpfen haben. Doch leider rückt die Erzählung in der Mitte von ihnen ab, da der Autor den Krimi etwas eigentümlich stückweise rückwärts erzählt. Das fand ich etwas verwirrend einzuordnen, wann was zeitlich passiert ist. Das Zusammenführen der Stränge hat mir am Ende wieder gefallen. Grundsätzlich ist das historische Setting das tollste an diesem Buch. Von mir es 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Vertiefung fehlt

Rivergold
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Nach einer traumatischen Erfahrung bekommt die siebzehnjährige Romy Blythe eine unerwartete Chance. Als Kapitänin des Baggerschiffs »Lily« muss sie soviel Gold für die Siedler aus den Flüssen der Umgebung ...

Nach einer traumatischen Erfahrung bekommt die siebzehnjährige Romy Blythe eine unerwartete Chance. Als Kapitänin des Baggerschiffs »Lily« muss sie soviel Gold für die Siedler aus den Flüssen der Umgebung schöpfen, aber Roma will nur eins: Rache an ihren Feinden. Doch wem kann sie vertrauen? Selbst in ihrer Crew scheint es einen Verräter zu haben. Als das Baggerschiff angegriffen wird, muss sich Romy nicht nur endlich ihren Feinden stellen, sondern sich selbst.

Man taucht sogleich in eine dystope Welt ein. Leider wird auf diese nicht gross eingegangen, was ich sehr schade finde. Ansonsten fand ich die Erzählung intensiv. Im Mittelpunkt steht Romy und da sie von sich erzählt, dreht sich die Geschichte um sie und alle anderen Charaktere verblassen dadurch. Es hat mir einerseits gefallen, anderseits birgt das die Gefahr, dass sich der Leser bald langweilt. Abschliessend fand ich den Schluss etwas platt. Es wird wenig Spannung für eine Fortsetzung aufgebaut.

Ich fand das Buch spannend, aber mir fehlte das gewisse Etwas, wie mehr Hintergrundinfos, starke Nebencharaktere. Ich denke für Zwischendurch ist es trotz allem eine unterhaltsame Lektüre. 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Durchs Feuer

Die flammende Welt
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Nach Kais Entführung muss Irene und ihr Assistent riskante Buchholaufträge auf Befehl der Bibliothek als Strafe durchführen. Doch das Bücher stehlen wird noch schwieriger, wenn plötzlich der magische Rückweg ...

Nach Kais Entführung muss Irene und ihr Assistent riskante Buchholaufträge auf Befehl der Bibliothek als Strafe durchführen. Doch das Bücher stehlen wird noch schwieriger, wenn plötzlich der magische Rückweg in die Bibliothek versperrt ist und in Flammen aufgeht. Für Irene und Kai steht schnell fest, dass es jemand auf sie abgesehen hat und dabei die Bibliothek in grösster Gefahr ist.


Die Reise mit Irene und Kai geht auch im dritten Band weiter. Gewohnt flott geschrieben ist man gleich in der Geschichte, die an ihren Vorgänger anschliesst. Es war nie langweilig. Man verweilt gerne an Irenes Seite, um mitzuverfolgen, wohin es sie treibt. Die Charaktere bekommen durch ihre Weiterentwicklung wieder mehr Substanz und das feurigen Finale verleihte mir eine Vorfreude auf die weitere Fortsetzung.
Wer die Welt der Bibliothekare schon kennt, wird diese Geschichte lieben. 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

Reise ins Ungewisse

Die Reise der Amy Snow
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Auf dem Grundstück des noblen Hatville Court findet die unbändige Tochter des Hauses Aurelia Vennaway ein ausgesetztes Baby im Schnee. Aurelia gibt dem Mädchen den Namen Amy Snow und zwischen den beiden ...

Auf dem Grundstück des noblen Hatville Court findet die unbändige Tochter des Hauses Aurelia Vennaway ein ausgesetztes Baby im Schnee. Aurelia gibt dem Mädchen den Namen Amy Snow und zwischen den beiden entwickelt sich ein starkes Freundschaftsband. Doch als Aurelia jung stirbt, steht Amy einsam, verloren und mittellos da. Doch ihre Freundin hinterlässt ihr heimliche Briefe, die Amy auf eine Schatzsuche quer durchs Land schickt. Diese Reise wird für Amy mehr Veränderung bringen, als sie je für möglich gehalten hätte.

Schon das tolle Cover zog mich immer wieder zu diesem Buch. Jetzt konnte ich endlich lesen und es gefiel mir ausgesprochen gut.

Dieser historische Roman spielt in der viktorianischen Zeit in England. Amy ist eine junge Frau, die durchs Raster der Gesellschaft fällt und den Konventionen von Grund auf nicht entspricht. Und so macht sie sich trotz allen Widerstände auf den Weg ihrer Selbstfindung, initiiert durch ihre verstorbene Freundin. Ich konnte mir sehr gut in ihre Lage einfühlen und muss sagen, dass ich froh bin nicht in diesen Zeiten als Frau gelebt zu haben.

Für diesen ungewöhnlichen historischen Roman gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2020

Bücherliebe

Animant Crumbs Staubchronik
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In England im Jahre 1890 sind die Anforderungen an eine Dame festgelegt. Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Doch Animant Crumb will mehr, zum Leid ihrer Mutter. Animant will in ihrer ...

In England im Jahre 1890 sind die Anforderungen an eine Dame festgelegt. Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Doch Animant Crumb will mehr, zum Leid ihrer Mutter. Animant will in ihrer Welt aus Büchern bleiben und nicht irgendjemandes folgsames Frauchen werden. Per Zufall bekommt sie mit dem Angebot einen Monaten in London als Bibliotheksassistentin zu arbeiten die Chance dazu. Und Animant stürzt sich in das ihr willkommene Abenteuer.


Schon das wunderschöne Cover spricht jeden Bücherfreund an. Besonders die Charaktere, allen voran Animant, tragen mit den humorigen Situationen die Geschichte.
In der ersten Hälfte des Buches geht es vor allem um Animants Entwicklung zu einer selbstständigen, erwachsenen Frau und entspricht einem interessanten Einblick in die damalige Gesellschaft.
In der zweiten Hälfte wandelt sich die Erzählung mehr zu einem Liebesroman. Leider dehnt die Autorin die Geschichte sehr aus, ihr hätten auch weniger Seiten gut getan. Trotzdem gibt es von mir 4 Sterne, da ich Animant lieb gewonnen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere