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Veröffentlicht am 12.01.2021

Schöne neue interaktive Extras und beeindruckende Illustrationen

Die Abenteuer des Pinocchio
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Schöne neue interaktive Extras und beeindruckende Illustrationen

Klappentext
„Der Klassiker – prachtvoll in Szene gesetzt von MinaLima - Berühmte Geschichte über Wahrhaftigkeit und Herzensbildung - Die ...

Schöne neue interaktive Extras und beeindruckende Illustrationen

Klappentext
„Der Klassiker – prachtvoll in Szene gesetzt von MinaLima - Berühmte Geschichte über Wahrhaftigkeit und Herzensbildung - Die Abenteuer einer sprechenden Holzpuppe mit Hang zum Flunkern erschienen im Jahr 1883 und stammen aus der Feder des italienischen Autors und Satirikers Carlo Collodi. Nachdem der Puppenjunge Pinocchio seinem Schöpfer, dem armen Holzschnitzer Geppetto, davongelaufen ist, stolpert er von einer gefährlichen Begegnung in die nächste und entkommt nur haarscharf dem sicheren Tode. Unter großen Anstrengungen und mit der Hilfe einer gütigen Fee geht am Ende sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung – er wird ein „richtiger" Junge aus Fleisch und Blut. Die beliebte Schmuckausgabe der Designkünstler MinaLima, die unter anderem verantwortlich für den grafisch-visuellen Stil der Harry-Potter-Kinofilme zeichnen - mit prächtigen, an Holzschnitte erinnernden Illustrationen und neuartigen interaktiven Extras wie Finger- und Anziehpuppen, einem kleinen Theater, einem ausfaltbaren Hai und vielen mehr.“

Gestaltung
Ich mag vor allem die dunkle Magentafarbe des Hintergrundes, die die verschiedenen Illustrationen auf dem Cover harmonisch umrahmt und untermalt. Der goldene Titel und der feste Leineneinband wirken zudem durch die Farbe auch sehr edel und sind hochwertig verarbeitet. Mir gefallen außerdem die Illustrationen aus dem Pinocchio-Märchen, die für das Cover gewählt wurden sehr gut, da diese einige wichtige Charaktere oder Szenen aus der Geschichte zeigen.

Meine Meinung
Die Geschichte von Pinocchio ist wohl eine der ersten Disneyfilme gewesen, die ich in meiner Kindheit gesehen habe. Das Erscheinen der MinaLima-Schmuckausgabe zu dieser Geschichte habe ich dann als Anlass genommen, mich nochmal mit der Geschichte auseinanderzusetzen und mir die verschriftliche Version anzusehen, um mir die Handlung wieder ins Gedächtnis zu rufen. In „Die Abenteuer des Pinocchio“ geht es um die Holzpuppe Pinocchio, welche sich sehnlichst wünscht ein „richtiger“ Junge zu sein. Nach einigen gefährlichen Abenteuern geht dieser Wunsch am Ende dank einer Fee auch in Erfüllung.

Wie gesagt, bisher bestanden meine einzigen Kenntnisse der Geschichte von Pinocchio aus dem Disney-Film, sodass ich mich nun mit „Die Abenteuer des Pinocchio“ das erste Mal tiefergehend mit der Handlung auseinander gesetzt habe. Wie bei vielen der Märchen ist die Originalversion viel brutaler als die Disneyversion, sodass ich das gemeinsame Lesen der Schmuckausgabe mit Kindern nur dann empfehlen würde, wenn man weiß, wann diese brutaleren Stellen kommen und man sie beim Vorlesen entschärft oder weglässt. Schön fand ich dabei auch die Themen von Pinocchios Geschichte, denn es geht nicht nur darum, dass man nicht lügen soll, da dies meist negative Konsequenzen nach sich zieht. Es geht auch um Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen.

Besonders gefallen hat mir dabei, dass die Abenteuer von Pinocchio kapitelweise erzählt wurden und dass diese Kapitel immer recht kurz gehalten sind. So kann man an entsprechenden Stellen Lesepausen einlegen, wenn man möchte und gleichzeitig kommt man auch vom Gefühl her schneller voran mit dem Lesen. Unterstützt wird die Geschichte dabei von detaillierten Illustrationen, die feingliedrig gezeichnet und damit sehr beeindruckend sind.

Aber nicht nur die Illustrationen und deren farbige Gestaltung konnte mich beim Lesen in eine andere Welt versetzen, auch die interaktiven Extras fand ich wieder richtig klasse. Zum Beispiel gab es eine bewegliche Pinocchio-Puppe, bei der man nicht nur Arme und Beine bewegen, sondern auch die Nase verlängern konnte. Durch diese Extras macht das Lesen der Schmuckausgabe richtig viel Spaß. Vor allem weil es im Vergleich zu den anderen MinaLima Schmuckausgaben auch andere Extras gab, die ich in dieser Art und Weise noch nicht kannte.

Fazit
Dank der MinaLima-Schmuckausgabe habe ich mich zum ersten Mal tiefergehend mit der Geschichte von Pinocchio auseinandergesetzt. In „Die Abenteuer des Pinocchio“ finden sich wieder viele tolle Illustrationen, die die Geschichte visualisieren und den Leser in eine andere Welt entführen. Die interaktiven Extras fand ich auch wieder richtig gut und vor allem war ich beeindruckt davon, dass MinaLima noch neue Ideen für Extras eingebracht haben. Die Geschichte von Pinocchio ist etwas brutaler als im Disneyfilm, sodass man solche Szenen beim gemeinsamen Lesen mit Kindern entschärfen oder weglassen sollte, aber ansonsten eignet sich die Schmuckausgabe auch sehr für schöne Lesestunden mit den Kleinen.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband (aber es gibt noch weitere MinaLima Schmuckausgaben)

Veröffentlicht am 12.01.2021

Vorhersehbar und leider mit Dreiecksgeschichte, aber der Rest war gut

Unendlich funkenhell
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Vorhersehbar und leider mit Dreiecksgeschichte, aber der Rest war gut

Klappentext
„Auf der Londoner Tower Bridge stößt die 17-jährige Amy mit einem schwarzhaarigen Jungen zusammen. Er kommt ihr vage bekannt ...

Vorhersehbar und leider mit Dreiecksgeschichte, aber der Rest war gut

Klappentext
„Auf der Londoner Tower Bridge stößt die 17-jährige Amy mit einem schwarzhaarigen Jungen zusammen. Er kommt ihr vage bekannt vor und übt eine seltsame Anziehungskraft auf sie aus, scheint sie aber nicht zu kennen. Doch Amy sieht plötzlich Bilder von einem Liebespaar vor sich, das von Verfolgern gejagt von der Brücke springt. Ihre Neugierde ist geweckt. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf die Legende von der Blume des Lebens und ist augenblicklich fasziniert. Als Amy ihrem sympathischen Mitschüler Nathan davon erzählt, warnt er sie jedoch eindringlich vor dem schwarzhaarigen Jungen. Bringt Amy sich in Gefahr, wenn sie in der Vergangenheit herumstochert?“

Gestaltung
Ich mag das Cover total gerne mit dem dunkelblauen Grundton, auf dem dann in hellerem Blau und in Gold-Orange verschiedene Highlights gesetzt sind. Die Londoner Skyline am unteren Bildrand hebt sich schön vor dem dunklen Hintergrund ab, wobei mir ganz besonders gut gefällt, dass sich viele Partikel an der Skyline sammeln, die sie aussehen lassen, als würde sie sich in Glitzer auflösen. Die Rose über dem Titel finde ich vor allem durch die orangenen und goldenen Funken sehr aufsehenerregend.

Meine Meinung
Dem Cover bin ich vollkommen verfallen, aber auch der Inhalt von „Unendlich funkenhell“ klang vielversprechend, sodass ich damit mein erstes Buch von Michelle Schrenk gelesen habe. In dem Buch geht es um Amy, die nach einer seltsamen Begegnung auf der Tower Bridge mit einem schwarzhaarigen Jungen, Nachforschungen anstellt. Sie hatte eine Vision von einem von der Brücke springenden Liebespaar und bei ihren Nachforschungen stößt sie auf die Legende der Blume des Lebens. Wie hängt dies alles nur zusammen? Und was hat der Junge damit zu tun?

„Unendlich funkenhell“ hat mich ein wenig an die Jugendbücher von Kerstin Gier erinnert, so von den Grundzügen her. Trotzdem ist das Buch von Michelle Schrenk ein eigenständiges Werk. Ich fand besonders spannend, dass Protagonistin Amy einem alten Geheimnis auf der Spur ist. Sie sieht immer wieder Visionen und mit der Begegnung mit Louis verstärken sich diese. Dann stößt sie auf eine alte Legende und die Rätsel nehmen ihren Lauf. Hieran hat mir gefallen, dass die Geschichte geheimnisvoll war und dadurch den Leser zum Mitgrübeln angeregt hat.

Gleichzeitig fand ich die Handlung aber auch vorhersehbar und lag mit vielen meiner Ahnungen und Vermutungen richtig. Hier hätte ich Wahrheiten bevorzugt, die tiefer miteinander verstrickt waren, sodass sie nicht ganz so leicht zu durchschauen wären. Trotzdem konnte mich die Geschichte unterhalten, denn die Geheimnisse machen ja trotz allem neugierig auf ihre Auflösung und vor allem am Ende nimmt die Handlung nochmal einiges an Tempo auf, wodurch sie mitzureißen vermag.

Als besonders stark empfand ich auch den Anfang des Buches, wo die ersten Rätsel und Geheimnisse gestreut werden. Ich wurde neugierig gemacht und bekam einige Fragezeichen vorgeworfen, auf die ich gerne Antworten haben wollte. Hierdurch fesselt das Buch den Leser an sich. Im Verlauf entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte, die ich durchaus ansprechend fand, von der ich mir aber gewünscht hätte, dass es keine Dreiecksgeschichte ist. Es gibt in Amys Leben nämlich zwei Jungs und auch wenn sich die Liebeslage im Verlauf der Geschichte klärt, war ich trotzdem etwas gestört davon, dass es überhaupt vorher zwei Jungs gab, für die Amy mehr gespürt hat.

Fazit
Alles in allem ist „Unendlich funkenhell“ in meinen Augen die perfekte Geschichte für Fans von Kerstin Giers Rubinrot-Trilogie. Ich fand die Handlung etwas vorhersehbar und habe mich auch daran gestört, dass es eine Dreieckgeschichte gab. Die Geschichte an sich fand ich aber trotzdem durch all die Rätsel und Geheimnisse spannend und gut gemacht. Nach einem für mich starken Anfang sind es nämlich gerade die offenen Fragen, die dazu führen, dass man Antworten haben möchte und das Buch dann verschlingt.
3 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 12.01.2021

Hat mir sogar noch ein klein wenig besser gefallen als Band eins!

Die Legende von Greg 2: Das mega-gigantische Superchaos
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Hat mir sogar noch ein klein wenig besser gefallen als Band eins!

Klappentext
„Der Kampf gegen die Monster geht weiter!

Es ist bewiesen: Die Kraft der Magie, die Jahrtausende tief unter die Erde verbannt ...

Hat mir sogar noch ein klein wenig besser gefallen als Band eins!

Klappentext
„Der Kampf gegen die Monster geht weiter!

Es ist bewiesen: Die Kraft der Magie, die Jahrtausende tief unter die Erde verbannt war, hat einen Weg zurück in die Welt gefunden! Nun bekommt die Zivilisation Risse, Strom und Satellitennetze fallen aus. Aber noch viel schlimmer ist, dass alle möglichen Monster und magische Wesen wieder zum Leben erwachen. Greg und seine neuen Freunde aus der Zwergenwelt helfen dabei, die ahnungslosen Menschen vor ihnen zu schützen – leichter gesagt als getan. Und auch Gregs Streit mit seinem Freund Edwin, der ja auf der Seite der Elfen steht, ist noch nicht beigelegt. Dieser hat einen ganz anderen Plan als Greg, wie die Welt zu retten ist ...“

Gestaltung
Mir gefällt das Cover total gut, was nicht nur daran liegt, dass meine Lieblingsfarbe rot das Cover dominiert. Ich finde es auch total cool, wie dynamisch das Covermotiv ist. Die dargestellte Szene eines flüchtenden Jungen inmitten einer Hochhausschlucht mit dem geflügelten Monster passt gut zum ersten Band, auf welchem auch eine Szene aus dem Buch dargestellt war. Der Reihentitel hebt sich dabei durch seine grünliche Farbe vom Hintergrund hervor.

Meine Meinung
Nachdem mich der Auftaktband so wunderbar unterhalten konnte, freue ich mich riesig, dass nun schon die Fortsetzung von „Die Legende von Greg“ erschienen ist. In „Das mega-gigantische Superchaos“ kämpft Greg weiter gegen die Monster und jahrtausendalte Magie, um die ahnungslosen Menschen zu schützen und die Welt zu retten. Dabei lastet auch noch der Streit mit seinem Freund Edwin auf seinen Schultern, denn Edwin steht auf der Seite der Elfen und ist anderer Meinung bezüglich der Rettung der Welt…

Ich habe schon in „Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache“ den Humor des Autors und seine witzige Art zu schreiben geliebt. Ich fühlte mich ein wenig an den Stil von Rick Riordan erinnert, was mir persönlich ausgesprochen gut gefallen hat, da ich Rick Riordans Stil liebe. Action wird hier gemischt mit einer riesigen Portion Witz und Charme. Gerade auch Gregs sprechende Axt und die Interaktion dieser mit Greg fand ich mehrmals sehr lustig. Aber auch Gregs trockene Kommentare haben mich zwischendurch immer mal wieder zum Lachen angeregt.

Gleichzeitig fand ich diesen Band aber auch als etwas ernster, wenn man das so sagen kann. Dies rührte meiner Meinung nach daher, dass „Das mega-gigantische Superchaos“ auch die Freundschaftsbeziehung zwischen Greg und Edwin thematisiert. Dadurch wird auch Greg nachdenklicher und das Buch erhielt eine Ernsthaftigkeit, die man als Leser spürt. Dies hat mir richtig gut gefallen, denn zum einen finde ich das Thema Freundschaft wichtig und es wird hier auch auf eindringliche Weise aufgegriffen aufgrund dessen, dass die Beziehung zwischen den beiden Freunden angespannt ist. Zum anderen hat der Autor der Beziehung zwischen Greg und Edwin eine Tiefe gegeben, die mich total erfasst und mir eine Gänsehaut beschert hat. Wie die beiden trotz aller Hindernisse miteinander umgehen, fand ich toll und jedes Aufeinandertreffen der Beiden habe ich mit Spannung verfolgt.

Spannung kommt aber nicht nur durch die Beziehungen zwischen den Charakteren auf, sondern auch durch die Handlung. Die Balance zwischen ruhigeren Momenten und actiongeladenen Szenen war für mich perfekt und sehr harmonisch, da es meiner Meinung nach sehr ausgewogen war und sich gut ergänzt hat. Das Ende dieses Bandes hat meine Neugierde auf den finalen, dritten Band nochmal angefacht und befeuert, da ich mir gut vorstellen kann, dass der Abschlussband nochmal eine Steigerung an Action und Spannung darstellen könnte. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf und kann es gar nicht mehr erwarten, bis der nächste Band erscheint.

Fazit
Nachdem ich schon den Auftaktband von „Die Legende von Greg“ sehr gerne mochte, war ich gespannt auf die Fortsetzung und diese hat mir genauso gut gefallen, wenn nicht sogar noch ein klein wenig besser. Der Humor kommt hier wieder nicht zu kurz, ob nun in witzigen Dialogen oder trockenen Kommentaren von Greg. Es wurde in meinen Augen aber auch etwas ernster wenn es beispielsweise um die freundschaftliche Beziehung zwischen Greg und Edwin geht. Gerade diese hat mit sehr gefallen und mein Herz erwärmt. Die Handlung ist wieder actionreich und das Ende des Bandes macht dann so richtig Lust auf den Abschlussband, sodass ich hoffe und bete, dass dieser bald auf Deutsch erscheint!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Legende von Greg – Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache
2. Die Legende von Greg – Das mega-gigantische Superchaos
3. The Rise of Greg (bereits auf Englisch erschienen)

Veröffentlicht am 12.01.2021

Eine schöne Kriminalgeschichte für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit

Rory Shy, der schüchterne Detektiv
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Eine schöne Kriminalgeschichte für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit

Klappentext
„Rory Shy ist ein ungewöhnlicher Detektiv: Es ist ihm unangenehm, Zeugen zu befragen, er ist zu schüchtern, ...

Eine schöne Kriminalgeschichte für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit

Klappentext
„Rory Shy ist ein ungewöhnlicher Detektiv: Es ist ihm unangenehm, Zeugen zu befragen, er ist zu schüchtern, um mit Informanten zu sprechen, und viel zu höflich, um Verdächtige mit Fragen nach einem Alibi zu belästigen. Dafür besitzt er eine hochgeheime eigene Methode, mit der er bislang auch die kniffligsten Rätsel lösen konnte. Bis jetzt: In der Villa einer Millionenerbin ist eine Perle spurlos verschwunden. Und von der Sekretärin bis zum Butler scheint jeder ein Geheimnis zu hüten. An Befragungen führt kein Weg vorbei! Mithilfe der zwölfjährigen Matilda stellt sich Rory dem schwersten Fall seiner Karriere ...“

Gestaltung
Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut, was vor allem an der Farbgebung liegt. Die pastelligen, etwas dunkleren Farben sehen zusammen sehr schön aus und fügen sich auch harmonisch zusammen. Die Illustration des Herrenhauses finde ich auch sehr gelungen, weil es herrschaftlich aussieht und mit dem Schnee gleichzeitig auch etwas verträumt. Auch die Details wie der Schneemann oder der Dieb gefallen mir gut. Das kleine Mädchen mit dem Hund fällt zudem durch ihre Farbe sofort auf, obwohl sie ziemlich klein ist auf dem Cover. Eine tolle, detailreiche Gestaltung!

Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Wächter der Meere, Hüter des Lichts“ von Oliver Schlick gelesen habe und mich der Klappentext seines neuen Werks sofort überzeugen konnte, habe ich selbstverständlich zu „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ gegriffen. In dem Buch geht es um den gleichnamigen Detektiv, der – wie sein Nachname es schon sagt – unglaublich schüchtern ist. In seinem Job ist dies teilweise ziemlich hinderlich. Zum Glück steht ihm die zwölfjährige Matilda zur Seite, die ihm bei seinem neusten Fall hilft: einer Millionenerbin wurde eine wertvolle Perle gestohlen und jeder in ihrer Villa scheint verdächtig…

„Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, eine Kriminalgeschichte für junge Leser, aber ich bin mir sicher, dass auch ältere ihre Freude mit dem Buch haben werden. Besonders gut gefallen hat mir die Thematik der Schüchternheit. Ich finde, dass es viel zu wenige Bücher für Kinder zu diesem Thema gibt, obwohl es in meinen Augen sehr wichtig ist, da es viele schüchterne Kinder gibt. Rory Shy zeigt ihnen, dass man trotz seiner Schüchternheit das machen kann, was man möchte und worin man gut ist.

Die Handlung fordert die Leser zum Miträtseln auf, was großen Spaß macht. Es war für mich gar nicht so leicht, mich auf einen Verdächtigen für den Diebstahl festzulegen, sodass ich im Grunde jeden in der Villa im Visier hatte. Autor Oliver Schlick ist es hier sehr gut gelungen, den Leser an der Nase herumzuführen und ihm falsche Fährten zu präsentieren. So traut man als Leser auch keiner der Figuren in der Villa so recht über den Weg, wodurch das Lesen aber ungemein spannend wird, da man geradezu auf die Auflösung des Rätsels brennt.

Von der Stimmung und Atmosphäre her hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, denn wie das Cover schon vermuten lässt, spielt das Buch zur Winterzeit. So passt es perfekt in die kommende Jahreszeit! Von eisiger Kälte bis hin zu einer urigen, gemütlichen Villa sorgt „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ hier für ein passendes Feeling, das man perfekt unter einer kuscheligen Decke genießen kann.
Außerdem mochte ich auch die Figuren gerne. Allen voran Rory Shy und Matilda, denn Rory ist durch seine schüchterne Art richtig liebenswert und Matilda ist ein sehr cleveres Köpfchen!

Fazit
Für die anstehende Winterzeit ist „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ genau das richtige Buch, denn es versprüht das passende Flair für gemütliche Lesestunden! Auch die Idee über schüchterne Menschen zu schreiben, fand ich toll, denn das Buch sendet diesbezüglich eine schöne Botschaft an seine Leser. Zudem sorgt es für Höchstspannung beim Lesen, da der Kriminalfall nicht leicht zu lösen ist und so bis zum Schluss gerätselt werden kann, wer der Dieb ist.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 12.01.2021

Meisterhaftes Zuckerstück der Kinderliteratur mit großem Charme, Humor und Spannung

Die Zuckermeister (2). Die verlorene Rezeptur
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Meisterhaftes Zuckerstück der Kinderliteratur mit großem Charme, Humor und Spannung

Klappentext
„Magische Süßigkeiten und echte Wunder? In Belony hat Elina beides erlebt und kann es kaum erwarten, noch ...

Meisterhaftes Zuckerstück der Kinderliteratur mit großem Charme, Humor und Spannung

Klappentext
„Magische Süßigkeiten und echte Wunder? In Belony hat Elina beides erlebt und kann es kaum erwarten, noch tiefer in die Welt der Süßigkeitenwerker abzutauchen. Doch schon tut sich das nächste Problem auf, denn ausgerechnet vor Robins erster Süßigkeitenwerker-Prüfung geht sein magisches Werkzeug kaputt. Der alte Herr Schnotter weiß, wo sie Hilfe finden können, und führt Elina und ihre Freunde in die Bittersüße Allee. Schnell wird jedoch klar, dass hier nicht alle Süßigkeitenwerker den talentlosen Menschen wohlgesonnen sind. Auch raunt man sich dort Gerüchte über die Rückkehr der geheimnisvollen Anderwärts-Gesellschaft zu, die sich schon einmal gegen die mächtigen Zuckermeister gestellt hat. Als Herr Schnotter plötzlich spurlos verschwindet, ist es an Elina, Charlie und Robin, den Hinweisen zu folgen, die er ihnen hinterlassen hat. Schnell wird klar: Sein Verschwinden hat einen Grund, denn die Anderwärts-Gesellschaft sucht etwas Bestimmtes - etwas, zu dem Elina, Charlie und Robin den Schlüssel in den Händen halten …“

Gestaltung
Ganz besonders schön finde ich, dass der goldene, verschnörkelte Rahmen wieder das Cover ziert und so wunderschön umrandet. Er funkelt und glitzert auch so hübsch in den Händen. Das Motiv zeigt Elina und Charlie in einer von alten Häusern umgebenen Gasse. Dieses Mal ist das Cover in pink gehalten und viel heller als das des ersten Bandes, doch die dargestellte Szene der beiden Protagonisten wirkt viel ernster als das Motiv von Band eins. Ich liebe die Gestaltung von ganzem Herzen, denn die Illustration ist wunderschön und es gibt so viel zu entdecken.

Meine Meinung
Nach dem grandiosen ersten Band „Die Zuckermeister – Der magische Pakt“ war für mich sofort klar, dass ich die Fortsetzung lesen muss. Ich hatte immerhin schon die Tage bis zum Erscheinen gezählt. In „Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur“ kehrte ich zurück an die Seite von Elina, Charlie und Robin. Robins erste Prüfung steht an, doch sein Werkzeug ist kaputt und so suchen Elina und ihre Freunde nach Hilfe. Doch nicht alle Süßigkeitenwerker sind Menschen wohlgesonnen und es ranken sich Gerüchte um die Rückker der Anderwärts-Gesellschaft. Dann verschwindet Herr Schnotter spurlos…

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil es einfach so viele tolle Aspekte an „Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur“ gibt. Ich glaube, ich schwärme als erstes von den tollen Illustrationen von Viktoria Gavrilenko. Jeder Kapitelanfang wird von einer schönen Grafik verziert, aber noch besser sind dann die entweder ganz- oder halbseitigen Illustrationen in den Kapiteln. Diese visualisieren das Geschehen auf optisch unglaublich ansprechende Weise. Die Illustrationen haben meiner Meinung nach richtig viel Tiefe und man kann so viel in ihnen entdecken. Ich bin einfach nur begeistert davon! Auch vom Stil von Viktoria Gavrilenko kann ich nur schwärmen, weil die Zeichnungen sehr süß aussehen und doch nicht zu kindlich wirken.

Dann muss ich wieder Tanja Voosens Schreibstil in den höchsten Tönen loben. Ich bin ein großer Fan ihres Stils, denn einerseits beschreibt die Autorin Geschehnisse oder Orte sehr genau, gleichzeitig aber nicht zu genau, sodass ich mir alles immer gut vorstellen kann und nicht das Gefühl habe, mit Beschreibungen überladen zu werden. Das, was mir aber immer am besten gefällt, ist Tanjas Humor. Sie schreibt so witzig und hat ein großes Talent für spritzige Dialoge und lustige Kommentare. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und auch jetzt wieder ein breites Grinsen im Gesicht, wenn ich an das Buch zurückdenke.

Die Handlung sprühte aber nicht nur durch den tollen Humor Funken, nein, sie ist auch ungemein spannend. Es gab tiefere Einblicke in die Welt der Zuckermeister, aber gleichzeitig auch wieder einige Rätsel beispielsweise in Bezug auf die geheimnisvolle Anderwärts-Gesellschaft, welche den Zuckermeistern gegenübersteht. Elina, Charlie und Robin geraten in diesem Band in ein neues Abenteuer, das durchaus auch Gefahren aufweist…ich habe jedenfalls Seite um Seite mit den Figuren mitgefiebert und wurde von der Handlung mitgerissen, weil sie so fesselnd war. Auch die besondere Magie der Süßigkeiten hat mich wieder restlos begeistert, denn Tanja Voosens Ideen diesbezüglich lassen mich einfach nur staunen und lösen in mir eine kindliche Freude aus. Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt war, über bestimmte Zusammenhänge zu rätseln, so bangte ich mit den Charakteren mit!

Dieses Buch steckt aber auch voller Liebe zum Detail, denn Tanja Voosen hat in „Die verlorene Rezeptur“ die Freundschaft zwischen den drei Kindern nochmal wunderschön aufgegriffen und gezeigt, wie intensiv das Band zwischen Elina, Charlie und Robin ist. Sie halten zusammen, unterstützen sich und auch wenn es mal Ärger gibt, sind sie füreinander da. Jeder hat dabei seine eigenen Stärken, die er/sie mit einbringt. Ich fand es so schön mitzuerleben, wie liebevoll die Kinder auch miteinander umgehen und irgendwie hatte ich auch ein kleines bisschen das Gefühl, als würde ich zu ihrer tollen Clique dazugehören, wodurch mir ganz wohlig-warm ums Herz wurde…ein solches Gefühl beim Leser auszulösen, das muss ein Buch erstmal schaffen!

Fazit
Für mich zeichnet sich „Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur“ durch einen einzigartigen Charme aus, denn dieser Band ist nicht nur atemberaubend spannend und spritzig-humorvoll, sondern ein absolutes Wohlfühl-Buch. Die Freundschaft zwischen Elina, Charlie und Robin fand ich so schön greifbar und ich fühlte mich richtig als Teil von ihnen. Außerdem ist diese Geschichte wieder kreativ-magisch mit der einmaligen Süßigkeiten-Magie und dann ist da noch Tanja Voosens wunderschöner Schreibstil, den ich einfach bezaubernd finde. Gekrönt wird dieses meisterhafte Zuckerstück der Literatur mit hinreißenden Illustrationen, die der tollen Geschichte die Kirsche oben drauf setzen.
Verzauberte 5 von 5 Sterne!

Reihen-Infos
1. Die Zuckermeister – Der magische Pakt
2. Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur
3. ???