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Lena1985

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2017

Fesselnd von Anfang bis zum Ende !!

Ich bin die Nacht
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Klappentext:
"Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere ...

Klappentext:
"Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen."

Meine Meinung:
"Ich bin die Nacht" war das erste Buch, welches ich vom Autor Ethan Cross gelesen habe. Ich kann jedoch jetzt schon hundertprozentig sagen, dass es definitiv nicht das letzte seiner Bücher gewesen ist. Ohne zu übertreiben, kann ich sagen, dass mich dieses Buch einfach umgehauen hat. Ich war von Anfang an total gefesselt, auch wenn die bildlichen Beschreibungen teils wirklich brutal sind und ich zarteren Gemütern hier nur mit Vorsicht eine Empfehlung aussprechen kann. Man befindet sich als Leser hier direkt mitten im Geschehen und das wahnsinnig hohe Tempo zieht sich durch das komplette Buch, was mir sehr gefallen hat. Besonders hervorheben muss man auch, dass der Autor die Spannung wirklich konstant bis auf die Spitze treibt. So habe ich es bisher selten erlebt.
Auch die Gestaltung der Charaktere hat mich angesprochen, der Protagonist Marcus war angenehm facettenreich. Nach und nach bekommt man mehr Einblick in sein Leben und seine Handlungsweise, ebenso sieht es beim Täter aus.

"Ich bin die Nacht" ist ein wahnsinnig spannender und fesselnder Thriller, der mich sofort gepackt hat. Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich mir sofort den zweiten Band bestellt und das kommt bei mir nicht oft vor !!

Veröffentlicht am 30.05.2017

Absolut berührende und fesselnde Unterhaltung !!

Das Leben fällt, wohin es will
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Klappentext:
Party, Spaß und Freiheit - das ist für Marie das Allerwichtigste, und sie liebt ihr sorgenfreies Dasein. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Schwester Christine schwer erkrankt und ...

Klappentext:
Party, Spaß und Freiheit - das ist für Marie das Allerwichtigste, und sie liebt ihr sorgenfreies Dasein. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Schwester Christine schwer erkrankt und sie darum bittet, sich während der Behandlung um ihre Kinder zu kümmern. Und nicht nur das - Marie soll auch noch Christines Posten in der familieneigenen Werft für Segelboote übernehmen. Darauf hat Marie ja mal so überhaupt keinen Bock, und auf ihren neuen "Chef", den oberspießigen Daniel, erst recht nicht. Während sie von einem Chaos ins nächste stolpert, wird ihr jedoch klar, dass es Dinge im Leben gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Und dass manches einen ausgerechnet dann erwischt, wenn man es am wenigsten erwartet - zum Beispiel die Liebe ..."

"Das Leben fällt, wohin es will" war erst das zweite Buch, welches ich von der Autorin Petra Hülsmann gelesen habe. Ich kann gleich sagen, dass es mir unheimlich gut gefallen hat. Ganz besonders gefällt mir die liebevolle und interessante Gestaltung der Charaktere in diesem Werk. Erscheint die Protagonistin Marie zu Beginn ein wenig oberflächlich, tatsächlich hatte ich den Eindruck, dass sie für ihr Alter alles ein wenig zu sehr auf die leichte Schulter nahm, habe ich die Entwicklung innerhalb der Geschichte umso gespannter verfolgt. Nach und nach bekommt man einen intensiven Blick hinter ihre Fassade und ich verstand viele ihrer Handlungsweisen viel besser, konnte mich immer mehr in sie hineinversetzen. Das hat mir unheimlich gefallen. Aber auch die vielen zwischenmenschlichen Beziehungen, die Teil des Buchs sind, haben mich wirklich angesprochen.
Der Schreibstil war sehr angenehm, flüssig und trotz des schwierigen Themas, auf welches die Autorin behutsam aber auch authentisch eingeht, habe ich mich gut darin verlieren können, ohne dass es mich zu sehr belastet hat. Durch die Einteilung der Abschnitte musste ich mich ein wenig bremsen, ich hätte es gut und gerne auch an einem Urlaubstag durchlesen können.

Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus !!

Veröffentlicht am 15.05.2018

Sommerliche Unterhaltung !!

Sommer in Atlantikblau
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Klappentext:
"Als Lotte Seliger mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern eine Reise nach New York antritt, ahnt sie nicht, was sie erwartet: Auf dem Rückflug muss die Maschine notlanden und die vier ...

Klappentext:
"Als Lotte Seliger mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern eine Reise nach New York antritt, ahnt sie nicht, was sie erwartet: Auf dem Rückflug muss die Maschine notlanden und die vier Seliger-Frauen sitzen an der kanadischen Ostküste fest. Lotte weiß nun nicht, ob sie es rechtzeitig zu ihrer Hochzeit nach Deutschland schaffen wird. Doch das ist noch nicht alles: Das Flughafenhotel ist ausgebucht und ausgerechnet ein mürrischer Typ namens Connor bietet Lotte und ihrer Familie Hilfe an. Lotte verliebt sich auf Anhieb in die malerische Landschaft am Atlantik und in das „Mapletree Bed & Breakfast“, wo sie unterkommen. Der Aufenthalt in Kanada könnte dank Blaubeermuffins, Strandspaziergängen und Muschelsuppe unverhofft schön werden, wenn Lotte nicht ständig von ihrer Familie auf Trab gehalten würde – und von dem schroffen Connor mit den unverschämt blauen Augen. Warum ist er ihr gegenüber bloß so unfreundlich? Als Lotte an einem stürmischen Nachmittag in Lebensgefahr gerät, ist ausgerechnet er zur Stelle …"

Meine Meinung:
"Sommer in Atlantikblau" ist der erste Roman den ich von der Autorin Miriam Covi gelesen habe. Ich kann jetzt schon sagen, dass es definitiv nicht das letzte Werk bleiben wird . Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig, durch ihre bildliche Schreibweise konnte ich mich leicht in die Landschaft und die Geschichte versetzen. Schon nach wenigen Seiten wollte ich das Buch nicht mehr weglegen. Die Autorin geht mit Humor, aber auch sensibel auf die Gefühle ein. Die Gestaltung der Charaktere hat mich unglaublich angesprochen. Sie sind sehr facettenreich gestaltet und mir sagt die Entwicklung unheimlich zu. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, die Handlung zu verfolgen. Miriam Covi ist es gelungen, mich immer wieder auch zu überraschen. Mit dem Ende und der Entwicklung der Geschichte war ich richtig glücklich

Es ist eine wunderbare sommerliche Geschichte , die ich nur weiterempfehlen kann !!

Veröffentlicht am 11.05.2018

Bewegend, emotional und fesselnd !!

Das tiefe Blau der Worte
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Klappentext:
"Rachel und Henry waren mal beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der gemütlichen Buchhandlung von Henrys Familie. Bis Rachel aus der Stadt wegzog und Henry einen Liebesbrief hinterließ ...

Klappentext:
"Rachel und Henry waren mal beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der gemütlichen Buchhandlung von Henrys Familie. Bis Rachel aus der Stadt wegzog und Henry einen Liebesbrief hinterließ – während Henry mit Amy unterwegs war. Nun ist Rachel zurück und arbeitet wieder in der Buchhandlung, zusammen mit Henry, den sie am liebsten nie wiedersehen würde. Und während sich im Laden Dramen ereignen und Liebespaare finden, geben sie einander wieder Halt in einer Welt, in der es zum Glück Bücher gibt. Und Worte. Und eine zweite Chance."

Auf den Titel bin ich schon vor einiger Zeit aufmerksam geworden. Einerseits hat mich das wunderschöne, liebevoll gestaltete Cover sofort angesprochen und als absolute Liebhaberin von Büchern ist die Thematik natürlich ein absolutes MUSS. Eigentlich ist ein absoluter Traum für jeden, der gerne liest, sich mit einem Werk zu beschäftigen, welches die Kraft und Bedeutung der Worte in den Mittelpunkt des Geschehens legt. Aber auch Freundschaft, Liebe und Vertrauen sind wichtige Bestandteile der Geschichte. "Das tiefe Blau der Worte" ist der erste Titel, den ich von der Autorin Cath Crowley gelesen habe. Ich freue mich immer wieder neue Autoren kennenzulernen und ich kann an dieser Stelle definitiv sagen, dass mich der Schreibstil so berührt hat, dass ich Cath Crowleys Bücher definitiv im Auge behalten will. Mir gefällt es sehr wie sensibel sie auf die Emotionen der Charaktere eingeht und es gleichzeitig völlig authentisch und unverfälscht schafft, sie dem Leser zu vermitteln. Ich konnte mich so wunderbar in Rachel und Henry hineinversetzen. Rachel ist ein junges Mädchen, dessen Trauer ihr ganzes Leben bestimmt. Sie hält ihre Gefühle kaum zurück, zeigt wie unfassbar traurig sie ist und lässt ihre Wut und Fassungslosigkeit an allen aus, die ihr nahe kommen. Angesichts dessen, was Rachel erlebt hat, konnte ich ihr Verhalten jedoch wirklich gut verstehen. Rachel ist eine absolute Realistin, egal was kommt. Ihr männlicher Gegenpart ist Henry. Er unterscheidet sich in fast jeder Eigenschaft von ihr. Ich würde ihn als liebenswürdig, ein wenig verträumt, aber auch ein wenig zu gutgläubig beschreiben. Er versucht ihn allen Menschen nur die positiven Werte zu sehen, wird dadurch jedoch auch mehr als nur einmal ausgenutzt.
Ich war von Beginn an durch die Ereignisse gefesselt und habe das Buch nicht einmal mehr zur Seite legen wollen. Es ist eines der Werke, die mich sehr zum Nachdenken anregt haben und immer noch nachhallen !! Das habe ich so bisher noch nicht oft erlebt !!

Veröffentlicht am 07.04.2018

Wahnsinnig fesselnd !!

Im Auge des Mörders
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Klappentext:
„Ein Serientäter vergeht sich auf grausame Weise an Frauen. Zuerst dringt er in ihre Wohnungen ein und vergewaltigt sie. Ein paar Wochen später verschafft er sich erneut Zugriff auf seine ...

Klappentext:
„Ein Serientäter vergeht sich auf grausame Weise an Frauen. Zuerst dringt er in ihre Wohnungen ein und vergewaltigt sie. Ein paar Wochen später verschafft er sich erneut Zugriff auf seine Opfer und tötet sie – egal, wie gut sie von der Polizei bewacht werden. Als die Journalistin Eva Haller in ihrem erfolgreichen Blog der Kölner Polizei vorwirft, nicht genug zum Schutz der Frauen unternommen zu haben, gerät sie selbst ins Visier des Täters. Statt an die Polizei wendet sie sich jedoch an einen Mann, den sie im Zuge ihrer Recherchen kennengelernt hat: den Leibwächter.“

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich vorher kein Buch des Autors Marcus Hünnebeck kannte. „Im Auge des Mörders“ ist der nun der erste Teil einer geplanten Reihe, die ich aber sicher weiter verfolgen werde. Im Mittelpunkt des Buchs steht die Journalistin Eva Haller. Neben dem Schreiben von Artikeln für Zeitung und Zeitschriften betreibt sie einen Blog, auf dem sie zu Themen, die sie selbst beschäftigen, Beiträge verfasst. Diese sind häufig kritisch, wodurch sie gelegentlich auch beleidigende oder sehr unpassende Kommentare erhält. Eva ist eine toughe, junge Frau und sie nimmt solche Äußerungen in der Regel nicht zu ernst. Sie ist intelligent, hinterfragt viele Dinge und neigt sehr zur Neugier. Als Ausgleich zu ihrem Beruf geht sie regelmäßig in ihrem Bogenschützenverein, wo sie auch Kurse für andere Mitglieder gibt. Ich mochte Eva auf Anhieb, sie ist mir äußerst sympathisch und ich teile ihre Einstellung zu vielen Dingen. Ein weiterer wichtiger Charakter dieses Buchs ist Stefan Trapp, der Mann, den sie als Leibwächter engagiert. Stefan ist ein sympathischer, junger und gut trainierter Mann. Er nimmt seinen Beruf sehr ernst und begleitet Eva bei ihren Terminen und Aktivitäten. Wichtig sind sicher noch der Polizeirat Ferdinand Grohl, den ich auf Anhieb gar nicht mochte und die Oberkommissarin Traunstein. Er ist für seinen Beruf, meiner Meinung nach, zu wenig flexibel und zu verbohrt seine eigene Linie zu fahren. Die Charaktere finde ich allesamt interessant und ihre Entwicklung authentisch gestaltet.

Erzählt wird die Handlung aus Sicht der dritten Person. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich sehr gut gefallen, vor allem bei einem Thriller, bei dem es für mich mehr darum geht Spannung aufzubauen als ständig irgendwelche Fremdworte einzubauen, ist mir ein geradliniger Stil lieber. Die Spannung wird sehr schnell aufgebaut, wir befinden uns als Leser direkt mitten im Geschehen. Durch viele überraschende Wendungen in der Handlung konnte Marcus Hünnebeck mich mit den Ereignissen nahezu ans Buch fesseln. Ab einem gewissen Punkt war es für mich zwar absehbar, wer nun der Täter ist, was meinem Lesevergnügen und der Spannung jedoch keinen Abbruch getan hat.

Fazit:

„Im Auge des Mörders“ fesselte mich nahezu ans Buch. Es beinhaltet alles, was ein Thriller braucht, interessante Charaktere, eine packende, erschreckende Handlung und überraschende Wendungen, die den Leser in die Irre führen.