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Lena1985

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2020

Wahnsinnig emotional !!

Nur einen Herzschlag entfernt
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Das Cover lädt total zum Träumen ein, mich hat es auf Anhieb verzaubert.
Ich hatte schon das vergangene Werk „Dieser eine Augenblick“ von der Autorin Renée Carlino gelesen, allerdings stehe ich dem Werk ...

Das Cover lädt total zum Träumen ein, mich hat es auf Anhieb verzaubert.
Ich hatte schon das vergangene Werk „Dieser eine Augenblick“ von der Autorin Renée Carlino gelesen, allerdings stehe ich dem Werk eher kritisch gegenüber, da es mich nicht so ganz überzeugen konnte. Ganz anders war es bei „Nur einen Herzschlag entfernt“. Der Klappentext hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und durch ein bisschen Glück bei einer Leserunde, lag das Buch schon ganz bald in meinem Briefkasten. Die Thematik hat mich auf Anhieb angesprochen, sodass ich bereits nach ein paar Seiten der Geschichte gefesselt war. Besonders interessant ist die Aufteilung der Geschichte, denn als Leser begleiten wir, die beiden Protagonisten Emiline und Jase sowohl in der Vergangenheit, ihrer Kindheit, als auch in der Gegenwart. Gerade die Einblicke in die Vergangenheit haben mich emotional wahnsinnig berührt und warfen bei mir viele Punkte auf, mit denen ich mich wirklich längerfristig beschäftigt habe. Ich kann und wahrscheinlich will ich mir auch einfach nicht vorstellen können, wie emotions- und lieblos die Kindheit manch eines Menschen ist. Ich selbst bin wirklich in einem sehr liebevollen und behüteten Elternhaus aufgewachsen, wofür ich ewig dankbar sein werde. Heute, wenn ich selbst darauf blicke, kann ich beurteilen, wieviel das in meinem Leben wert ist und wie wenig selbstverständlich(leider muss man das so sagen) es ist. Jedes Kind hat das Recht, geliebt zu werden und dies auch spüren zu dürfen. So jedenfalls sehe ich das. Zu den Charakteren, hier nenne ich allen voran Emiline, konnte ich eine intensive Verbindung aufbauen. Es fiel mir nicht schwer, mich in sie hineinzuversetzen und zu gerne hätte ich ihr einige Erfahrungen erspart oder sie gerne einfach mal umarmt. Der Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt, wird uns aus Sicht von Emiline geschildert. Die Autorin hat sich dabei für die Perspektive in der Ich-Form entschieden. Auch Jase hat vieles durchmachen müssen. Die Ereignisse haben beide Charaktere für sich geprägt. Emiline jedoch hat nie wirklich mit ihrer Vergangenheit abschließen können, auch ihr jetziges Leben wird stark durch ihre Vergangenheit geprägt.
Nachdem ich einmal begonnen hatte, die Geschichte von Emiline und Jase zu lesen, wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Auch wenn es an der ein oder anderen Stelle gerne noch ein bisschen mehr Tiefgang hätte haben dürfen, dabei spiele ich vor allem, auf die Ereignisse aus der Gegenwart an, hat mich das Buch unheimlich stark berührt.

Ich möchte es Euch unbedingt ans Herz legen und gebe fünf von fünf Funkelchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2020

Emotional fesselnd !!

Bis wir wieder fliegen
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Ich habe die Werke, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, sehr gemocht,sodass ich mich gefreut habe, als ich gesehen habe, dass sie mit „Bis wir wieder fliegen“ einen neuen Titel veröffentlicht. ...

Ich habe die Werke, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, sehr gemocht,sodass ich mich gefreut habe, als ich gesehen habe, dass sie mit „Bis wir wieder fliegen“ einen neuen Titel veröffentlicht. Mir gefällt besonders, wie stark die Emotionen in den Mittelpunkt gestellt werden, auch hier wurde ich mit dieser Erwartung keineswegs enttäuscht. Die Protagonisten Anne Perry und Owen Baines sind sehr facettenreich und interessant gestaltet worden. Anne geht in ihrer Arbeit als Ärztin der Flugrettung voll und ganz auf, sie liebt sie. Gegenüber den Patienten strahlt sie Empathie aus und geht wunderbar und behutsam auf sie ein. Für mich machte sie das auf Anhieb sehr sympathisch. Aber auch für die Menschen,die ihr nahestehen, wie ihre Pflegemutter, würde sie alles tun. Owen musste schon früh viel Verantwortung im Leben übernehmen, was man ihm stellenweise anmerkt. Diese Eigenschaft habe ich aber als absolut authentisch empfunden, wenn man sich seinen Werdegang so anschaut. Seine Vergangenheit beeinflusst sein Leben sehr stark, dennoch ist er ein liebevoller und verantwortungsbewusster Bruder. Seine Arbeit als Rettungssanitäter macht ihm Spaß, auch wenn er eigentlich Arzt werden wollte. Auch die weiteren Charaktere, die in die Geschichte eingeführt werden, wurden liebevoll gestaltet.
Die Autorin Ella Simon erzählt die Geschichte überwiegend aus der Sicht von Anne und Owen, dabei hat sie sich für die Perspektive in der dritten Person entschieden. Man bekommt so einen sehr umfassenden Einblick in die Gefühlswelt beider Protagonisten und so weiß der Leser, im Gegensatz zu Anne, warum Owen sich so zurückhaltend gegenüber Anne verhält. Als Leser hat man dementsprechend eine ganz andere Sichtweise und versteht seine Handlungsweise viel besser. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte unbedingt hervorheben wie gut es Ella Simon gelingt die Gefühle authentisch darzustellen und wie stark mich die Geschichte mitgenommen hat. Es ist ihr wirklich wunderbar gelungen, sodass ich die Bilder wie einen Film vor Augen ablaufen lassen konnte. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mitten im Geschehen. Nachdem ich einmal begonnen hatte zu lesen,wollte und konnte ich „Bis wir wieder fliegen“ nicht mehr beiseite legen.

Fazit:
„Bis wir wieder fliegen“ hat mich emotional wahnsinnig gerührt, so sehr, dass ich Tränen in den Augen hatte. Ich konnte mich so gut in die Charaktere hineinversetzen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung !!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2020

Spannend, aber mit kleinen Schwachstellen !!

Die Traumdiebe
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Die Idee fand ich von Beginn an sehr spannend und ich muss sagen, dass ich mir da schon einiges zu dem Thema erhofft habe, insbesondere durch die Auszeichnung, die das Werk schon erhalten hat. Ich habe ...

Die Idee fand ich von Beginn an sehr spannend und ich muss sagen, dass ich mir da schon einiges zu dem Thema erhofft habe, insbesondere durch die Auszeichnung, die das Werk schon erhalten hat. Ich habe einen guten Einstieg in die Geschichte gefunden, man befindet sich als Leser auch gleich mitten im Geschehen, was ich persönlich sehr mag. Sehr gut gefallen hat mir auch die Vielfalt der Charaktere, die wir durch die Handlung begleiten. Sie sind allesamt wirklich spannend und interessant dargestellt und gestaltet worden. Trotzdem, und das ist der erste Kritikpunkt, den ich habe, fiel es mir schwer, mich richtig auf sie einzulassen. Das ist mir weder beim Protagonisten Frenchie gelungen, noch bei den vielen anderen Charakteren. Ich mochte sie, aber identifizieren konnte ich mir nur sehr schwerlich und es fiel mir auch schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Der Spannungsbogen bildet sich nur recht langsam, dennoch kam beim Lesen keine Langeweile auf. Man lernt die Charaktere und deren Geschichten kennen und nach und nach, beginnt die Geschichte zu fesseln. Ich finde schon, dass es sich gelohnt hat, hier am Ball zu bleiben, denn ab einem gewissen Punkt, wollte ich dann unbedingt weiterlesen. Die Autorin hat mich gerade ab der Mitte des Werks immer wieder überraschen können, was mir gut gefallen hat. Einige Entwicklungen erschienen mir leider zu überstürzt und dadurch nicht authentisch und es bleiben für mich auch Fragen offen, die wahrscheinlich erst im nächsten Band geklärt werden.. Es bleibt also auf jeden Fall spannend, ich bleibe dran !!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2020

Ein absolutes Wohlfühlbuch !!

Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist
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Bibliothekarin Nina weiß genau, was ihre Kundinnen lesen sollten, was gegen Liebeskummer hilft oder Trübsal vertreibt. Doch als die Bibliothek geschlossen und Nina arbeitslos wird, helfen Bücher ihr auch ...

Bibliothekarin Nina weiß genau, was ihre Kundinnen lesen sollten, was gegen Liebeskummer hilft oder Trübsal vertreibt. Doch als die Bibliothek geschlossen und Nina arbeitslos wird, helfen Bücher ihr auch nicht weiter. Oder vielleicht doch? Nina eröffnet ihre ganz besondere eigene Buchhandlung: Mit einem Bücherbus kutschiert sie durch die schottischen Highlands, um Leser mit Lektüre zu versorgen – nur um festzustellen, dass das Happy End im wahren Leben komplizierter ist als in manchen Romanen. Glücklicherweise gibt es da den zwar etwas mürrischen, aber dafür extrem attraktiven Farmer von nebenan, der sie aus so mancher Notlage rettet.


Die Autorin schafft es so wahnsinnig gut die Gefühle zu vermitteln. Schon allein das Setting hat mich umgehauen, man kann sich, anhand der bildlichen Beschreibungen direkt in die Situationen und die Landschaft hineinversetzen. Das hat dazu geführt, dass ich direkt gefesselt war und das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Auch die Gestaltung der Charaktere und deren Entwicklung hat mich auf Anhieb angesprochen und mir sehr gut gefallen.
Ich kann hier eine absolute Empfehlung aussprechen, mir hat die leichte Sommerkost sehr gut gefallen !!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2020

Spannend von Beginn an !!!

Wolves – Die Jagd beginnt
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Ein toter Mann liegt in einem Zimmer, eine Pistole in der Hand. Tür und Fenster sind von innen verriegelt. Selbstmord, offensichtlich. Wäre der Tote nicht der ehemalige Polizist Finlay Shaw. Und wäre Finlay ...

Ein toter Mann liegt in einem Zimmer, eine Pistole in der Hand. Tür und Fenster sind von innen verriegelt. Selbstmord, offensichtlich. Wäre der Tote nicht der ehemalige Polizist Finlay Shaw. Und wäre Finlay Shaw nicht der väterliche Freund von William „Wolf“ Fawkes. Denn der will es einfach nicht glauben. Mit der Kraft des Verzweifelnden kämpft er gemeinsam mit Emily Baxter gegen das Offensichtliche. Erfolglos. Zunächst. Bis Wolf etwas entdeckt. Der Tod Finlays könnte mit einem spektakulären Drogenfund in Verbindung stehen, der ihn vor 37 Jahren zum Helden machte. Aber Helden sind entweder unsterblich oder werden ermordet. Und selten von einem Feind…

Meine Meinung:
Vorab möchte ich wirklich empfehlen sich an die Reihenfolge, in der die Fälle erschienen sind, zu halten. Der Einstieg in die Handlung erleichtert dies, meiner Meinung nach, enorm. Das sage ich auch darum, weil es direkt an die Ereignisse des zweiten Bandes ankknüpft.
Der Großteil der Handlung wird von einem auktorialen Erzähler geschildert. Spannend sind die Einblicke, die man immer wieder in die Vergangenheit erhält.
Der Ermittler ist sehr sympathisch, besonders weil er jemand mit Ecken und Kanten ist. Das wirkt authentisch auf mich.
Der Schreibstil des Autors ist wunderbar flüssig, ich konnte der Handlung zu jeder Zeit gut folgen. Besonders gut gefallen haben mir die vielen überraschenden Wendungen, die mich auf falsche Fährten geführt haben.

Ein sehr spannender und gelungener Thriller !!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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