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Lena1985

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2021

Unterhaltsam und fesselnd !!

Dare to Trust
2

Als der New Yorker Geschäftsmann Hayden Millard nach Jahren seiner ehemaligen Mitschülerin Tori Lancaster gegenübersteht, gerät seine Welt augenblicklich ins Wanken. Schließlich war sie es, die ihm das ...

Als der New Yorker Geschäftsmann Hayden Millard nach Jahren seiner ehemaligen Mitschülerin Tori Lancaster gegenübersteht, gerät seine Welt augenblicklich ins Wanken. Schließlich war sie es, die ihm das Leben in der Highschool zur Hölle gemacht hat - auch wenn sie ihn anscheinend nicht wiedererkennt! Als Hayden herausfindet, dass Tori dringend einen Job braucht, bietet er ihr eine Stelle als Assistentin bei seinem Plattenlabel Ever Records an - um ihr endlich heimzuzahlen, was sie ihm einst angetan hat! Doch der in sich gekehrte CEO merkt schon bald, dass sein Herz ganz andere Pläne als Rache hat ...

Meine Meinung:
"Dare to trust" ist der Auftakt einer neuen Reihe und gleichzeitig erst das zweite Buch, welches ich von der Autorin April Dawson gelesen habe. Ich war sehr neugierig, zumal mich der Klappentext bzw. die Leseprobe schon fesseln konnte. Nach der Leseprobe wollte ich einfach mehr über Hayden und die Entwicklung seines Lebens erfahren. Als Kind hat Hayden, unser Protagonist, sehr viel Leid durchleben müssen. Er hatte es alles andere als leicht. Viele Jahre später kann man sein Leben kaum wieder erkennen. Hayden führt heute eine Produktionsfirma und geht in seiner Arbeit auf. Er ist reich, erfolgreich aber dennoch fehlt ihm etwas. Er hat "Eltern", die ihn lieben und hinter ihm stehen. Ganz wichtig sind seine beiden Geschwister, die mit ihm gemeinsam durch dick und dünn gehen. Ich mochte Hayden von Beginn an, recht gerne. Hayden ist charmant, wenn er will , so würde ich ihn beschreiben. Hinter seiner coolen Fassade spürt man aber immer wieder auch Erschütterung und Emotionen, insbesondere, wenn es um Kyle geht. Tori, die in jungen Jahren sehr beliebt war, musste ebenfalls einige schwere Schicksalsschläge durchleben und lebt am Existenzminimum. Ganz im Gegensatz zu Hayden erkennt sie ihn nicht wieder, ist aber auf Anhieb von ihm angetan. Hayden hat aber erstmal ganz andere Dinge im Sinn. Mehr verrate ich hier nun nicht, denn das sollt ihr selbst herausfinden.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir die Ereignisse aus der Perspektiven beider Charaktere begleiten und erleben dürfen. Das bringt zum Einen viel Abwechslung in die Geschichte und es fiel mir so recht leicht, die Gedanken und Gefühle zu verstehen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, bildlich und ich konnte den Geschehnissen gut folgen. Das Einzige, was ich ein bisschen kritisieren möchte, ist die Tatsache, dass hier zwar einige Themen, die ich als sehr wichtig empfinde angesprochen werden, aber für meinen Geschmack nicht genug Raum bekommen. Da fehlt mir die Tiefe leider ein wenig, besonders beim Thema Mobbing hätte ich mir doch noch mehr Raum gewünscht. Ansonsten hat mir das Buch sehr unterhaltsame Stunden bereitet und ich möchte besonders die Gestaltung der Charaktere positiv hervorheben !!!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 28.01.2021

Wunderschön, berührend und eine absolute Achterbahn der Gefühle !!

Herzblitze
0

Ich habe schon das ein oder andere Buch von Frau Günak, Steffan und Valentin gelesen. Aber dieser Titel „Herzblitze“ hat mich besonders neugierig gemacht. Die Thematik, die sie anspricht, ist sicherlich ...

Ich habe schon das ein oder andere Buch von Frau Günak, Steffan und Valentin gelesen. Aber dieser Titel „Herzblitze“ hat mich besonders neugierig gemacht. Die Thematik, die sie anspricht, ist sicherlich alles andere als leichte Kost, aber ich war gespannt, wie sie sie umsetzt. Feli ist eine Frau mittleren Alters, die aufgrund eines Blitzschlags, unter einer Amnesie leidet. Diese betrifft das komplette vergangene Jahr. Nach und nach erforscht sie ihr eigenes Leben, die Dinge, die sie vergessen hat. Und findet dabei wieder zu sich selbst. Die Feli nach dem Blitzschlag mag ich unheimlich gerne leiden, denn sie ist eine sehr warmherzige, liebevolle Frau. Ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen. Im vergangenen Jahr hatte sie es alles andere als leicht, viele Dinge, die vorgefallen sind, musste sie verarbeiten und dennoch blickt sie wieder nach vorn. Es gab grundlegende Veränderungen, die sie nun aufarbeiten muss. Auch wenn das nicht heißt, dass sie keine Fehler hat. Im Gegenteil, manchmal wirkt sie ängstlich, traurig, überfordert und allein. Aber das macht sie zu einer unglaublich tollen Protagonistin mit authentischen Gefühlen, in die ich mich total hineinversetzen konnte. Denn wenn man sich selbst mal ehrlich beleuchtend, wem ergeht es nicht so? Insbesondere in der aktuellen Zeit hat doch jeder auch schwache Momente? In denen einem alles zuviel wird, oder geht es euch nicht so?
Die Handlung in „Herzblitze“ wird uns aus Sicht der Protagonistin Feli geschildert und ich finde es wunderbar, dass sich Kristina Valentin dabei für ich Ich-Perspektive entschieden hat. Es fiel mir sehr leicht, mich in sie, ihre Gefühle und Gedanken hineinzuversetzen. Das hat mir wirklich viel Freude bereitet, denn die Autorin versteht es, trotz der nicht so leichten Thematik, absolut dem Leser keinen sorgenvollen und schweren Roman anzubieten. Im Gegenteil mich hat die Thematik sehr berührt, aber immer auf angenehme und nie auf belastende Weise. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, bildlich und emotional.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2021

Spannender Auftakt !!

Killing November
0

"Killing November" ist das erste Werk, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ich war, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, sehr neugierig auf das Buch. Schon nach wenigen Seiten befindet man ...

"Killing November" ist das erste Werk, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ich war, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, sehr neugierig auf das Buch. Schon nach wenigen Seiten befindet man sich hier mitten im Geschehen. Das hat mir sehr gut gefallen. Es gibt kaum Zeit zum Durchatmen, denn das Tempo wird immer wieder gesteigert und die Ereignisse überschlagen sich wirklich. Ich konnte Novembers Verwirrung, die sie hier fast andauernd umgibt, absolut nachvollziehen. Sie wird genau wie der Leser, in die schwierige Ausgangslage hineingeworfen und versucht mithilfe einiger Mitschüler tiefere Einblicke zu erhalten, um zu verstehen, was um sie herum eigentlich geschieht und aus welchen Gründen. Das ist leichter gesagt als getan. Gut gefallen hat mir auch, dass wir November aus der Ich-Perspektive begleiten dürfen. So fiel es mir nicht so schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Dennoch hätte ich an der ein oder anderen Stelle sicher anders gehandelt, stellenweise wirkt sie mir einfach zu naiv. Ab und an fehlten mir ein paar tiefere Informationen über die Hintergründe, dennoch hat mir die Idee sehr gefallen. Das Buch hat mich gefesselt und ich denke, ich werde auch den zweiten Band auch lesen. Insbesondere nach diesem ziemlich offenen Ende und den Fragen, die ich noch habe

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Spannende und facettenreiche Unterhaltung !!

Hexenjäger
2

Klappentext:
"Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. ...

Klappentext:
"Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen."

Wichtige Informationen zum Buch:

Autor: Max Seeck
Erscheinungsdatum: 21.12.2020
ISBN: 978-3785727126
Verlag: Bastei Lübbe

"Hexenjäger" ist der erste Titel, den der Autor Max Seeck im deutschsprachigen Raum veröffentlicht hat. Der Inhalt hatte mich direkt angesprochen, sodass ich sehr neugierig war und mich sehr auf diesen Thriller gefreut habe. Die Thematik ist mal etwas ganz anderes, für mich zumindest war sie neu. Ich hatte bisher nichts vergleichbares gelesen. Das hat mir sehr gefallen, denn ich schätze es absolut, wenn nicht nur alte Ideen gut aufgearbeitet werden. Zudem war ich, nachdem ich die Leseprobe hier inhaliert hatte, gespannt auf die Entwicklung der Charaktere. Der Autor versteht es absolut die Ermittler als menschlich, mit vielen Makeln und Fehlern, darzustellen. Insbesondere von Jessica Niemi erfahren wir zahlreiche Details aus ihrer Vergangenheit und ihrem Leben. Sie ist eine starke, kluge und interessante Frau, deren Leben aber nicht einfach war. Es scheint jedoch so, als sei sie an den Erlebnissen gewachsen. Aber auch ihre Kollegen und die weiteren Charaktere wurden sehr facettenreich und wie ich finde, mit viel Liebe zum Detail, gestaltet.
Die Handlung im Thriller "Hexenjäger" wird dem Leser aus der Sicht verschiedener Charaktere geschildert. So erhält einen sehr umfassenden Einblick in die Geschehnisse. Zeitgleich gibt es immer wieder Einblicke in die Vergangenheit des ein oder anderen Charakters. Zu Beginn war es für mich nicht so offensichtlich und mein Lesefluss gerät dadurch ein wenig ins Stocken. Na wenigen Kapiteln, die sehr kurz gehalten sind, hatte ich aber keine Schwierigkeiten mehr und war absolut gefesselt. Durch die kurzen Kapitel wird man quasi immer wieder weiter getrieben zu lesen, da sie häufig mitten im Geschehen enden. Mich konnte der Autor mit vielen unerwarteten Wendungen überraschen, mit der Auflösung hätte ich so niemals gerechnet.

Ich hatte sehr unterhaltsame, fesselnde Stunden und mir hat es sehr gefallen, dass eben kaum etwas an der Handlung vorhersehbar war.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Fesselnd und sehr emotionale Geschichte !!

All das Ungesagte zwischen uns
0

Ich habe schon sehr viele Werke der Autorin Colleen Hoover gelesen und ich jedes Mal aufs Neue gespannt, wie bzw. ob sie es schafft, den Leser zu überraschen. Aber dazu komme ich gleich nochmal. Da ich ...

Ich habe schon sehr viele Werke der Autorin Colleen Hoover gelesen und ich jedes Mal aufs Neue gespannt, wie bzw. ob sie es schafft, den Leser zu überraschen. Aber dazu komme ich gleich nochmal. Da ich fast jedes Buch von ihr kenne und mich der Klappentext sehr neugierig gemacht hat, wollte ich natürlich auch "All das Ungesagte zwischen uns" wahnsinnig gerne lesen. Wir werden vor ein schwieriges Szenario gestellt und vor allem vor die Frage, wie würde ich selbst reagieren. Die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen hier ganz deutlich im Mittelpunkt des Geschehens. Was macht es mit einem Menschen, wenn er zunächst einmal sehr schwere Verluste zu verarbeiten hat und gleichzeitig in der Zeit, wo man versucht zu trauern noch erfährt, dass er jahrelang angelogen und betrogen wurde? Ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie schwer es sein muss trotzdem irgendwie weiter zu machen? Denn das muss Morgan ja, ihre Tochter braucht sie und ihr Leben muss auf die ein oder andere Art ja weitergehen. Morgan ist eine liebevolle Mutter, deren ganzer Stolz ihre Tochter Clara ist. Im Laufe der Geschichte spürt sie jedoch immer mehr, wie sehr sie sich auf ihren Mann Chris verlassen hat und wie wenig sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse die ganze Zeit über wahrgenommen hat. Ihre Tochter Clara handelt für ihr Alter schon recht erwachsen, jedenfalls in den meisten Situationen. Ich habe sie als recht selbstbewusst empfunden, auch wenn sie immer wieder zweifelt. Aber ich denke das ist ihrem Alter absolut normal. Nachdem die Welt der beiden absolut aus den Fugen gerät, reagiert Clara häufig trotzig und rebelliert. Allerdings mochte ich ihre Einstellung in vielen Situationen. Besonders gelungen empfinde ich die Darstellung des Mutter-Tochter-Gespanns und deren inniger Beziehung, wie sie wächst und sich entwickelt.

Aufbau, Struktur & Stil:
Colleen Hoover hat sich dazu entschlossen die Handlung in "All das Ungesagte zwischen uns" aus der Ich-Perspektive zu schildern und lässt die beiden Protagonisten Morgan und Clara abwechselnd ihre Sichtweise der Ereignisse erzählen. Ich finde, dass diese Wahl ganz großartig getroffen wurde und ich konnte mich in beide Charaktere gleichermaßen intensiv und gut hineinversetzen, wie es nicht oft der Fall ist. Besonders hervorheben möchte ich auch den sensiblen Umgang mit den traumatischen Erlebnissen. Schnell war ich von den Ereignissen wie gefangen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte nimmt schnell Tempo auf, welches innerhalb der Handlung noch gesteigert wird. Gut gefallen hat mir auch, dass man sich auf Anhieb mitten im Geschehen befindet und man nach und nach erst die Hintergründe zu den einzelnen Charakteren und deren Beziehung zueinander erfährt. Sehr gelungen finde ich dabei auch die Rückblicke in die Vergangenheit von Morgan. Der Schreibstil der Autorin ist wunderschön, bildlich, flüssig und gefühlvoll. Ich konnte mir die Situationen sehr gut vor Augen halten. Nach dem ganzen Mitfiebern und der emotionalen Achterbahn, die ich durchlaufen habe, war ich mit dem Ende sehr zufrieden.
Fazit:
"All das Ungesagte zwischen uns" hat mich absolut gefesselt und mich durch Höhen und Tiefen geführt. Es ist eine Geschichter voller Dramatik, aber auch Hoffnung und Liebe, die mich berühren konnte.
Ich gebe gerne eine Leseempfehlung !!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere